Leben ist mehr

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Leben ist mehr episodes

  • Frohbotschaft oder Drohbotschaft?

    »Wo ist da die Frohbotschaft?«, wetterte mein Bekannter. »Das ist doch eine Drohbotschaft!« Ich hatte ihm erzählt, dass Jesus alle Menschen einlädt, an sein Evangelium zu glauben. Er will, dass alle Menschen gerettet werden und nicht nach dem Tod ins ewige Verderben gehen. Dabei stellt er klar, dass alle Menschen Sünder sind und die Herrlichkeit Gottes nicht erreichen können. Darum lädt er alle Menschen zu sich ein und warnt sie gleichzeitig vor den Folgen, wenn sie dieser Einladung nicht folgen.

    »Du weißt doch, dass ich bei der Lawinenwarnkommission arbeite«, ging ich auf die Reaktion meines Bekannten ein. »Was denkst du: Warnen wir vor Lawinen, oder drohen wir mit ihnen?« – »Ist doch klar«, antwortete er, »niemand kann mit Lawinen drohen.« – »Genau, darum analysieren wir regelmäßig die Lawinensituation, schätzen das Risiko ein und sperren bei Bedarf die Piste, damit alle Skifahrer wieder heil nach Hause kommen. Trotzdem lassen sich einige nicht warnen, klettern über die Absperrung und fahren über die gesperrte Piste ins Tal. Auf diese Weise verunglücken im Alpenraum fast jedes Jahr ein paar Menschen. Tragisch, oder?« Mein Bekannter nickte.

    Ganz ähnlich ist es mit dem Evangelium von Jesus Christus: Er will, dass die Menschen nach dem Tod bei ihm ankommen. Doch er weiß auch um die »Lawine« – unsere Schuld, aufgrund derer wir in der Hölle ewig sterben müssen. Davor will Jesus uns retten und uns stattdessen ewiges Leben schenken. Damit das möglich ist, war er aus Liebe bereit, am Kreuz für die Sünden aller Menschen zu sterben. Wer sich als Sünder erkennt und Jesus von ganzem Herzen vertraut, für den wird die frohe Botschaft des Evangeliums wirksam. Wer sich aber nicht warnen lässt, über den ist das Urteil Gottes schon gesprochen.

    Hias Schreder

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    5 min
  • Brandmauer

    Zu Beginn des vergangenen Jahres kam es im Zuge des bundesweiten Wahlkampfes zu heftiger Auseinandersetzung, bei der das Schlagwort »Brandmauer« in den Mittelpunkt rückte. Damit wurde die von vielen als notwendig erachtete Abgrenzung innerhalb der Parteienlandschaft insbesondere zur Rechten hin auf den Punkt gebracht. Diese »Brandmauer« – ein Begriff aus dem Bereich der Brandschutzsicherung – sollte unbedingt bestehen bleiben und verhindern, dass Gedankengut, welches der Demokratie – also der Grundlage der Bundesrepublik Deutschland – empfindlichen Schaden zufügt, in den Bereich der Regierungsverantwortung übergreift.

    Auch in der Bibel finden wir ein sehr starkes Bewusstsein dafür, dass bestimmte Denkweisen und Handlungen dem Menschen empfindlich schaden, ja, ihn letztendlich zerstören. Indirekt sind dafür die Gebote Gottes ein starkes Indiz. Sie verbieten und gebieten – zu dem Zweck, dass das Böse nicht ausufert und überall um sich greift: »Du sollst nicht töten!« – »Du sollst nicht ehebrechen!« – »Du sollst nicht als Lügenzeuge aussagen!« usw. (siehe 2. Mose 20). Wenn man die »Brandmauer« der Gebote Gottes aufgibt oder gar niederreißt, fügt man sich selbst und anderen großen Schaden zu. Das hat sich im Laufe der Geschichte und jedes einzelnen Menschenlebens immer wieder – und oft auf ganz schlimme und nachhaltige Weise – erwiesen.

    Doch wie kommt es trotzdem so häufig dazu? Der Grund liegt in der Abwendung von Gott und der Hinwendung zu falschen Göttern – letztlich zu uns selbst. Wir selbst treten an die Stelle Gottes und handeln in der Folge auch nach unserem Gutdünken – mit allen Folgen. Die Lösung: Umkehr und Neuausrichtung auf Gott, der uns vergeben und helfen will, wieder nach seinen guten Maßstäben zu leben.

    Joachim Pletsch

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    4 min
  • Der Tag der Entscheidung

    Seit vielen Jahren gehe ich regelmäßig in ein Fitnessstudio, in dem auch Rehabilitationsmaßnahmen angeboten werden. Es ist keine typische »Muckibude«, das Publikum ist schon etwas älter und oft wegen zunehmender körperlicher Beschwerden dort. Meinem Rücken tut der Sport gut, und meine Osteoporose wird wirksam bekämpft. Jedes Jahr ist hier im Januar und Februar besonders viel los. Warum? Viele Menschen kommen mit guten Neujahrsvorsätzen, mit dem festen Willen, etwas für ihren Körper und vielleicht auch für ihre Seele zu tun. Allerdings bleiben viele der Neuankömmlinge nicht lange, schon nach wenigen Wochen sind die meisten von ihnen nicht mehr zu sehen. Das Ganze war ihnen einfach zu anstrengend, und so haben sie ihre Entscheidung, regelmäßig Sport zu treiben, wieder rückgängig gemacht.

    Klare Entscheidungen zu treffen, fällt manchmal schwer, nicht nur am Jahresanfang. Als ich mich dazu entschieden habe, Christus nachzufolgen, war das für mich kein leichter Schritt. Ich musste einsehen, dass ich mir nicht selbst durch meine guten Taten den Himmel verdienen konnte, sondern dass ich völlig auf Gottes Gnade angewiesen war. Dennoch habe ich meine Entscheidung von damals nie bereut, weil mein Leben dadurch reich gesegnet wurde.

    Ich bin davon überzeugt, dass eine Entscheidung für Jesus der wichtigste Schritt ist, den ein Mensch tun kann. Denn es geht dabei um so viel mehr als nur um bessere Gesundheit oder größere Fitness. Es geht um Versöhnung mit Gott und darum, wo man nach dem Tod sein wird. Wägen Sie ab, entscheiden Sie! Was haben Sie zu verlieren, wenn Sie Jesus ablehnen? Alles! Was haben Sie zu gewinnen, wenn Sie ihn annehmen? Auch alles! Die Bibel ermutigt uns, uns heute für Jesus zu entscheiden, wenn wir seinen Ruf hören.

    Axel Schneider

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    5 min
  • Eine Tür zu Gott?

    2025 war ein besonderes Jahr: Im Petersdom in Rom wurde dazu am 24. Dezember 2024 von Papst Franziskus die Heilige Pforte des Petersdoms feierlich geöffnet. Dieses Ereignis findet nur alle 25 Jahre statt und markiert den Beginn eines Heiligen Jahres. Tausende Gläubige aus aller Welt strömten nach Rom, um durch dieses Tor zu schreiten. Sie hoffen, dass ihnen dadurch ihre Sünden erlassen werden oder zumindest die Dauer der Läuterung im sogenannten Fegefeuer gekürzt wird, sodass sie schneller bei Gott im Himmel sind.

    Doch führt dieser Pilgerweg wirklich zu Gott? Die Bibel zeigt folgenden Weg auf: In Johannes 10,9 sagt Jesus: »Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.« Jesus lässt keinen Raum für Zweifel: »Ich bin die Tür.« Nicht Rituale, nicht heilige Tore oder besondere Orte führen zu Gott, sondern allein der Glaube an Jesus Christus. Wer zu ihm kommt, ihm vertraut und sein Leben in seine Hände legt, wird gerettet – für alle Ewigkeit. Kein Mensch kann durch eigene Leistungen oder Anstrengungen Gottes Gnade verdienen. Ein paar Verse weiter erklärt Jesus, wie dieser Zugang möglich wurde: »Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.«

    Jesus starb am Kreuz – für meine und Ihre Schuld. Sein Opfer schafft vollständige Vergebung und öffnet uns den direkten Zugang zu Gott. Kein steinernes Tor, keine Pilgerreise, sondern allein Christus ist die Tür zum ewigen Leben, und das auch nicht nur alle 25 Jahre, sondern ununterbrochen. Und das Beste ist: Diese Rettung ist keine vage Hoffnung, sondern eine feste Zusage Gottes. Wer an Jesus glaubt, hat eine göttliche Garantie auf Rettung, Frieden und Gemeinschaft mit Gott – für immer.

    Daniel Zach

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    9 min
  • Machen ist wie wollen, nur krasser!

    Diesen Satz fand ich schon als Buchtitel, auf einer Postkarte und in einem Musikvideo. Und er stimmt ja: Etwas (nur) zu wollen, ist eine Sache. Aber dann geschieht in der Regel (noch) nichts. Wirksam wird der Wille erst, wenn ich ihn in die Tat umsetze. Ein beliebtes Beispiel ist der gute Vorsatz am Anfang des Jahres: abnehmen, mit dem Rauchen aufhören, keinen Alkohol im Januar. Mehr Sport. All das zu wollen, ist schon ganz gut. Aber krass ist, es umzusetzen. Denn erst wenn ich die Kippen wegwerfe, die Joggingschuhe anziehe und loslaufe, mir die Feierabendbiere spare usw., dann geschieht etwas. Nur zu wollen, führt in der Regel in die Enttäuschung, weil tatsächlich nichts passiert. Aber wenn die Pfunde purzeln und die Puste plötzlich wieder für 5000 Meter reicht, dann verändert sich das Leben.

    Was in eher alltäglichen Beziehungen gilt, gilt erst recht im Verhältnis zu Gott. Es ist nämlich eine Sache, sich die guten Worte der Bibel nur anzuhören, so wie man auch einen Gesundheitsratgeber lesen und ihn dann unbeachtet wieder weglegen kann. Dazu muss auch eine bewusste Entscheidung kommen, sein Leben nach dem Gehörten oder Gelesenen umzustellen – und es dann auch tatsächlich zu machen. Das beste Buch, der beste Vorsatz vermögen nichts, wenn das Leben bleibt, wie es war. Gott will keine geneigten Zuhörer, sondern Menschen, die seinem Sohn Jesus Christus nachfolgen. Und Nachfolger sind Menschen, die sich in Bewegung setzen, um ein Leben im Vertrauen auf Gott zu leben. Wer das tut, dessen Leben verändert sich spürbar zum Guten. Wer aber das Wort Gottes nur hört, ohne es zu tun, betrügt sich selbst, wie mit dem guten Vorsatz, den man fasst, aber am 01.01. schon wieder verwirft.

    Markus Majonica

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    4 min
  • Neustart

    Nicht nur zu Beginn eines Jahres wünschen wir uns manchmal einen Neustart im Leben: alles auf null, noch einmal ganz von vorne anfangen. Zum Beispiel würden wir gern einen neuen Beruf erlernen – und manche beginnen tatsächlich in der zweiten Lebenshälfte eine Ausbildung. Oder wenn ein Sportler gleich zu Beginn eines Wettkampfes einen großen Fehler macht und schon nach kurzer Zeit aussichtslos zurückliegt, wünscht er sich wahrscheinlich nichts mehr als einen Neustart.

    Wenn wir uns in unseren Beziehungen einen Neustart wünschen, geht es darum, unserem Leben eine neue Richtung zu geben: Die einen möchten ihre kaputte Ehe retten, die anderen mehr Zeit für ihre Eltern haben. Es gibt viele Gründe. Doch sind für solch einen Schritt in der Regel immer mindestens zwei Personen bzw. Parteien notwendig. Sie können beispielsweise in der Ehe keinen Neustart wagen, wenn Ihr Partner dazu nicht bereit ist. Sie können auch keine neue Arbeitsstelle annehmen, wenn der dortige Chef Sie nicht einstellen möchte.

    Auch Gott möchte einen Neustart machen – mit uns. Seit dem Sündenfall ist die Beziehung zu ihm zerstört. Doch Gott hat alles dafür getan, um diese Beziehung zu den Menschen wiederherzustellen. Vor 2000 Jahren wurde er in Jesus Christus Mensch. Er lebte mit und unter den Menschen, und er starb für uns Menschen. Durch seinen Tod wurde der tiefe Graben überbrückt. Nun hat jeder Mensch die Möglichkeit, zu Gott umzukehren. Jesus Christus ist der einzige Weg zu Gott. Durch ihn können und dürfen Sie heute, zu Beginn des neuen Jahres, mit Gott einen Neuanfang machen. Bekennen Sie ihm Ihre Schuld und bitten Sie ihn, in Ihr Leben zu kommen. Das ist ein Neustart, der sich wirklich lohnt!

    Robert Rusitschka

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    4 min
  • Neues Jahr, neues Glück!

    Am Anfang eines jeden Jahres kreisen unsere Gedanken um die guten Vorsätze, die wir uns vornehmen. Wir möchten Dinge verändern und anpacken und hoffen darauf, dass es uns in diesem Jahr endlich gelingen möge. Es gibt Dinge, die wir jedes Jahr wieder neu auf die Liste setzen, die aber bereits nach dem ersten Monat häufig schon nachlassen. »Neues Jahr, neues Glück!«, heißt es dann irgendwann wieder.

    Wir haben aber nicht nur Hoffnung auf Veränderung, die unser eigenes Leben betrifft, sondern auch für die Dinge, die aktuell in der Welt passieren und uns Angst machen und Sorgen bereiten. Vielleicht ist es die politische Lage, Krankheit, ein Arbeitsplatzwechsel, die familiäre Situation usw. Wir wünschen uns, dass wir all das anpacken und erledigen können, was uns selbst betrifft, aber dass sich auch die Dinge zum Guten wenden, auf die wir keinen direkten Einfluss haben. Leider kommt es auch da oft anders als gewünscht. Reicht es dann wirklich zu sagen: »Neues Jahr, neues Glück!«?

    Wie gut, dass es jemanden gibt, der unveränderlich stark, weise und geduldig ist: Jesus Christus. Der wird uns nicht nur ans Ziel bringen, wenn wir uns ihm anvertraut haben, sondern auch eines Tages in dieser Welt alles zum Guten wenden. Durch diese Gewissheit dürfen Christen als Licht durch diese Welt gehen. Dabei ist es nicht entscheidend, ob sie die eigenen Vorsätze einhalten können oder die Welt verrückt spielt. Christen haben jemanden in ihrem Leben, der sie begleitet, ihnen Kraft und Zuversicht gibt und in dem sie Halt finden: Jesus Christus. Im Laufe aller Jahrhunderte und aller Umstände bleibt er gestern, heute und morgen derselbe und derjenige, auf den Sie sich verlassen können. Dann bringt ein »neues Jahr« auch wirklich »neues Glück«.

    Judith Zall

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    4 min
  • Im neuen Jahr sich weiterentwickeln

    Manchmal sehen wir einen Ort nach einiger Zeit wieder und stellen fest, dass manches nicht mehr so aussieht wie früher. Seine Landkarte hat sich verändert: Eine neue Straße ist gebaut, ein altes schäbiges Haus abgerissen und an dessen Stelle ein neues gebaut. Der Ort hat sich positiv weiterentwickelt. Zum Jahreswechsel sehe ich mein Leben gern auch einmal wie eine Landkarte mit verschiedenen Orten und Landschaften an. Und ich überlege, wo ich mich weiterentwickeln muss. Schließlich sind zwei Grundaufgaben, die Gott dem Menschen aufgetragen hat, das Bebauen und das Bewahren.

    Als wichtigstes Gebiet sehe ich meine Beziehung zu Gott. Sie trägt mein Leben. Alles andere geht von dort aus. Ich möchte das große Bild von Gottes Wesen und Wirken in der Bibel immer besser kennen. Dann folgt meine Persönlichkeit: Ich möchte nicht bleiben, wie ich bin. Daher überlege ich, welche negative Einstellung ich abbauen und welche positive ich entwickeln möchte? Meine Ehe, meine Kinder, meine Beziehungen zu anderen Menschen brauchen Pflege. Wie kann ich in meine Ehe investieren? Wie eine enge Beziehung zu meinen Kindern fördern? Meine Aufgaben in Schule, Studium, Arbeit: Wo und wie kann ich mir die notwendigen Fähigkeiten aneignen? Nicht zuletzt sollen auch mein Körper und meine Gesundheit Beachtung finden.

    Doch bei all dem geht es nicht um Selbstoptimierung. Um wirklich eine positive Veränderung in der Landkarte meines Lebens zu erreichen, muss ich mich an Jesus Christus orientieren und ihm ganz konkret in allen Bereichen meines Lebens nachfolgen. Er allein kann mich von meinen negativen Eigenschaften befreien. Nehme ich das ernst, kann ich mich am Ende des kommenden Jahres über echte Fortschritte auf meiner Lebenslandkarte freuen.

    Manfred Herbst

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    6 min
  • Alle Achtung, Alter!

    Sammy Basso ist eine medizinische Sensation. Der Italiener leidet am Hutchinson-Gilford-Syndrom (HGS). Weltweit gibt es nicht einmal 150 Fälle. Kinder, die mit diesem Gen-Defekt geboren werden, altern im Zeitraffer. Sie sehen als Teenager aus wie Tattergreise. Ihnen fallen mit zehn die Haare aus, ihre Haut wird faltig und sie werden in der Regel höchstens 15 Jahre alt. Doch Sammy wird heute 30 Jahre alt. Wie nutzt Sammy seine zusammengeschnurrte Lebenszeit?

    Basso sagt: »Wer vorschnell altert, beschäftigt sich früher mit Fragen, die andere auf später vertagen: Wie viel Lebenszeit bleibt mir? Was ist mein Lebensziel? Was kommt nach dem Tod?« Er hat früh nach diesen Antworten gesucht, viel gelesen, ein Studium abgeschlossen – Molekularbiologie in Padua. Daneben beschäftigte er sich intensiv mit dem Christentum und fand zum Glauben.

    Nach seinem Abitur erfüllen ihm seine Eltern einen Traum: die Route 66 entlangfahren. Ein Kamerateam von National Geographic begleitet ihn. In Chicago singt Sammy im Gospelchor mit. In Roswell besucht er das UFO-Museum »um Leute zu erschrecken. Schließlich sehe ich ja aus wie ein Alien. Eine Krankheit zu haben ist kein Grund, nicht lustig zu sein!« Seine Freunde sagen: »Wir haben von Sammy gelernt, wie man das Leben ausschöpft.« Er hat sich vorbereitet auf das, was nach dem Tod kommt, seit Jahren schon. »HGS ist ein kleiner Teil meines Lebens, der nur den Körper betrifft. Viel wichtiger ist meine Seele. Der Glaube ist von allem das Wichtigste. Ich könnte alles über mich erzählen, aber wenn ich nicht sagen würde, dass ich glaube, wäre es so, als hätte ich nichts gesagt. Für mich ist Gott Gott. Er ist unbeschreiblich. Ich glaube sehr an die Botschaft von Jesus!« – Glückwunsch, Sammy!

    Andreas Fett

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    5 min
  • Ohne Gottesfurcht geht’s nicht!

    Viele kennen das mehrfach ins Deutsche übertragene Lied von John Newton: »Amazing Grace«. Darin sagt uns die zweite Strophe, was geschehen muss, damit sich ein Mensch bereitfindet, sich zu Gott zu bekehren: Er muss sich vor Gott fürchten lernen. Dort heißt es dann aber auch, es sei allein Gottes Gnade, die das bewirkt; denn sie ist es, die uns Sündern zeigen will, was uns von einem heiligen und gerechten Gott trennt. Und wenn wir davor nicht die Ohren verschließen, dann erschrecken wir.

    Haben wir aber diesen schrecklichen Zustand richtig begriffen, dann ist es wieder die göttliche Gnade, die uns den Glauben an die Vergebung durch das Opfer Jesu Christi schenkt. Dadurch weicht dann alle Angst einer anhaltenden Freude und der Gewissheit, auf ewig errettet zu sein.

    Leider wird oft nicht über Gottes gerechten Zorn über die Sünde der Menschen gepredigt. Aber wo nur vom »lieben Gott« die Rede ist, da geht es nicht um den großen und heiligen Gott der Bibel, sondern um eine menschliche Erfindung. Bei solcher Predigt kann es dann aber auch nicht zur Erkenntnis kommen, von der unser Tagesvers spricht.

    Das Tor zu wahrer Gotteserkenntnis ist also die Furcht einflößende Einsicht, den Allmächtigen oft gedankenlos oder sogar unter Gelächter missachtet oder verhöhnt zu haben.

    Außer der Predigt hat Gott noch viele andere Mittel, uns unsere Selbstherrlichkeit auszutreiben und uns das Fürchten zu lehren. Eine erschreckende Diagnose des Arztes oder der Zusammenbruch unserer wirtschaftlichen Existenz sind nur zwei Beispiele. Aber – wie gesagt – selbst das alles geschähe nur aus Gnade, um uns vor dem ewigen Ruin zu bewahren, falls wir bereit sind, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.

    Hermann Grabe

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    5 min

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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…

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