
Sign up to save your podcasts
Or


Ein Autohaus ließ mir freundlicherweise eine Erinnerung zukommen, auf der stand: »Nicht verpassen: Jetzt Wunschtermin zur TÜV- Hauptuntersuchung reservieren. Auch Sicherheit ist nicht unbegrenzt haltbar. Deshalb sollten Sie Ihr Fahrzeug wieder auf Herz und Bremsen prüfen lassen.«
»Herz und Bremsen«? – Da hatte ich unwillkürlich nach biblischer Lesart gelesen: Herz und Nieren, obwohl es hier werbewirksam anders formuliert war. Beim weiteren Nachdenken über diese Sache wurde mir bewusst, dass sowohl Bremsen als auch Nieren in gewisser Weise unverzichtbar sind: Die Bremsen sind wohl das wichtigste Teil eines Autos. Auf manches andere kann man verzichten und Reparaturen aufschieben, aber funktionstüchtige Bremsen sind essentiell.
Und die Nieren? Kein Mensch kann ohne Niere überleben. Wenn die Bibel von den Nieren spricht, meint sie oft mehr als das bloße Organ. Der Niere wurde früher eine ähnliche Funktion nachgesagt, wie wir das heute beim Herzen tun. So haben Nieren in der Bibel eine ermahnende »Funktion« (»sogar bei Nacht unterweisen mich meine Nieren« – Psalm 16,7), darüber hinaus stehen sie für die inneren Empfindungen des Menschen. Nieren schmerzen, sehnen und freuen sich. Herz und Niere spielen zusammen: »Als mein Herz sich erbitterte und es mich in meinen Nieren stach« (Psalm 73,21).
Allen Autofahrern ist bewusst, wie wichtig einwandfreie Bremsen für das Fahren sind. Wenn hier etwas nicht in Ordnung ist, bringt man seinen Wagen so schnell wie möglich zum Fachmann. Sollten wir nicht auch mit allem, was uns bedrückt und erfreut zu dem gehen, der unsere Nieren schon vor unserer Geburt geformt hat? (Vgl. Psalm 139,13.)
Martin ReitzDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Hiobsbotschaften sind sprichwörtliche Unglücksbotschaften. Doch woher kommt der Begriff der Hiobsbotschaft? Hiob war ein sehr reicher Mann mit vielen Angestellten und einem großen Fuhrpark. Er freute sich über sieben Söhne und drei Töchter. Was sollte ihn aus der Bahn werfen? Doch es kommt Schlag auf Schlag: Zwei seiner Männer berichten ihm, dass durch militärische Invasionen der Großteil seiner Herden entführt und seine Arbeiter getötet worden waren. Ein Dritter berichtet, eine Brandkatastrophe habe die Herden und weitere Arbeiter vernichtet. Ein Vierter berichtet, dass ein Sturm das Haus zerstört hat, in dem alle seine Kinder ein Fest feierten, und nun waren alle tot. Schließlich traf ihn eine schwere Krankheit, was zu Geschwüren am ganzen Körper führte. Und zuletzt wandte sich seine Frau gegen ihn.
Hiob war also ein Mann, dem scheinbar nichts blieb. Die Katastrophen, die ihn trafen, kennen wir aus unserer Gegenwart sehr genau: Kriege rauben uns unsere Liebsten, unsere Häuser und unsere Heimat. Naturkatastrophen zerstören unsere Städte und Dörfer. Krankheiten bedrohen unser Leben und bringen schweres Leid. Und selbst vertraute Menschen verlassen uns manchmal – gerade in Zeiten schwerer Not.
Hiob hat diese Schläge tief empfunden. Sein Unglück war ihm nicht gleichgültig. Er hat das nicht mit stoischer Miene einfach »ausgesessen«. Doch mitten in seinem Leid war Hiobs Botschaft keine Hiobsbotschaft, sondern eine solche der Hoffnung: Ich weiß, dass Gott einen Ausweg aus jedem Leid hat. Ich weiß, dass am Ende nicht sinnloses Sterben stehen muss. Ich weiß, dass Gott über dem Tod steht. – Eine solche Perspektive hat der, der sich in guten wie in bösen Zeiten ganz auf Gott verlässt.
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Ich habe in den vergangenen Jahren verschiedene Biografien gelesen. Die von Steve Jobs, Elon Musk, Martin Luther, Jürgen Klopp, Golda Meïr und viele andere. Ihre Geschichten sind spannend, beeindruckend und auch verwirrend. Steve Jobs zum Beispiel war so perfektionistisch, dass er viele Jahre keine Möbel in seinem Wohnzimmer hatte, weil er nicht das Beste fand. Alle diese großen Persönlichkeiten haben Spuren hinterlassen, mehr oder weniger. Aber bei allem Herausragenden, Schrägen und Wesentlichem, was werden Menschen in hundert Jahren über sie denken? Wird man sich erinnern? Welche Rolle werden sie dann noch spielen in der Erinnerung?
Berthold Brecht sagte einmal: »Der Tod ist erst dann vollständig eingetreten, wenn niemand mehr von dir spricht.« Viele von uns wissen nicht einmal mehr die Vornamen ihrer Urgroßeltern. Welchen Sinn hatte also ihr Leben? Nur Arbeit, Ehe und Familie? Welchen Sinn hat mein Leben, wenn nach wenigen Jahren und Jahrzehnten sich keiner mehr an mich erinnert? Manchmal macht es mir Angst, darüber nachzudenken. Wie schnell vergehen doch 80 Jahre angesichts von Tausenden von Jahren. Und ich bin nur einer von aktuell rund 8 Milliarden Menschen. Gibt es vielleicht doch eine höhere Bestimmung für uns Menschen?
Der Mann aus dem Tagesvers war Abel, der Bruder von Kain, nach biblischem Bericht der vierte Mensch. Er ist schon lange tot, aber er redet immer noch. Vielen von uns ist dieses Geschwisterpaar noch irgendwie bekannt. Warum? Weil Abel Gott glaubte! Hier der ganze Vers: »Durch Glauben brachte Abel Gott ein vorzüglicheres Opfer dar als Kain, durch das er Zeugnis erlangte, dass er gerecht war, wobei Gott Zeugnis gab zu seinen Gaben; und durch diesen Glauben redet er noch, obgleich er gestorben ist.«
Peter LülingDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
So lautete der Titel eines Artikels in einer seriösen Tageszeitung über »Kryonik«. Dabei geht es darum, die Leichen verstorbener Menschen bei -196°C in einen Tank mit flüssigem Stickstoff einzufrieren. Bis zu 200 000 US-Dollar bezahlt man für die Hoffnung, die Wissenschaft werde irgendwann so weit sein, dass man wieder zum Leben erweckt werden kann.
Hinter diesen skurril anmutenden Methoden steckt die Sehnsucht nach Unvergänglichkeit und ewigem Leben – ein Wunsch, den wir alle mehr oder weniger in uns tragen, weil Gott die Ewigkeit in unser Herz gelegt hat (vgl. Prediger 3,11). Als ich vor 18 Jahren bei einem Bergunfall dem Tod ins Auge sah, wurde mir diese Tatsache zum ersten Mal bewusst. Ich stellte mir die Frage nach dem Sinn des Lebens, wenn es doch so plötzlich zu Ende gehen kann.
Vielleicht haben Sie auch schon solche Erfahrungen gemacht. Auch bei Begräbnissen, wenn wir am Grab eines geliebten Menschen stehen, merken wir immer wieder, dass wir mit dem Tod nicht umgehen können. Er streicht einfach alles durch. Egal, wie gesund, schön, reich oder erfolgreich man ist – der Tod kann mit einem Schlag alles beenden. Er ist der größte Feind des Menschen!
Aber während die Kryonik keinerlei wissenschaftliche Grundlagen hat, gibt es jemanden, der den Tod längst besiegt hat: Jesus Christus. Er zeigte sich am dritten Tag nach seiner Kreuzigung seinen Jüngern, ließ sich von ihnen betasten und aß mit ihnen. Ein anderes Mal erschien er mehr als 500 Menschen auf einmal. Jesus ist wirklich physisch auferstanden und verspricht in Johannes 11,25: »Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist.«
Stefan HasewendDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Heute, am 31. Oktober, wird der Reformationstag begangen. Doch warum an diesem Datum? An diesem Tag im Jahr 1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg. Sehr wahrscheinlich hat er in diesem Moment nicht damit gerechnet, dass dies der Anfang für eine der größten geistlichen Bewegungen der Neuzeit sein würde.
Was war eigentlich Luthers Motivation? Anhand des Studiums der Bibel hatte er erkannt, dass viele Menschen in einer ganz existentiellen Frage auf dem falschen Dampfer waren: Für seine Zeitgenossen war sehr klar, dass sie ein grundlegendes Problem mit Gott hatten. Für sie war »Sünde« nicht nur das kalorienreiche Stück Torte, sondern mit realer Schuld und Fehlverhalten gegenüber Gott und Menschen verbunden. Insoweit hatten seine Zeitgenossen uns einiges voraus. Luthers Mitmenschen trieb daher die Frage um: Wie werde ich meine Sünden los? Wie wird Schuld erlassen? Hierzu gab es eine Praxis, die erfolgversprechend erschien: der Ablass – zahle Geld und schaffe damit einen Ausgleich! Dieser Gedanke hat etwas Verführerisches – bis heute. Denn er setzt Erlass von Schuld mit meinem Verdienst, meinem persönlichen Einsatz, meinen »Werken« in Verbindung. Dieses Bemühen muss Gott doch anerkennen!
Doch weit gefehlt: Luther hatte verstanden, dass man Gott mit unseren armseligen Bemühungen nicht gerecht werden kann. Echte Aussöhnung mit Gott ist viel schwieriger und zugleich viel einfacher: Sie ist schwierig, weil sie mit dem Eingeständnis der eigenen völligen Unfähigkeit verbunden ist. Doch sie ist wunderbar einfach, weil uns echte Versöhnung mit Gott frei geschenkt wird, ohne Gegenleistung, wenn wir daran glauben, dass sein Sohn Jesus für uns alle Schulden längst bezahlt hat!
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Diese Frage quälte einen jungen Mann. Ganz fromm wollte er leben. Er gab alles auf und ging ins Kloster. Aber auch als Augustinermönch machte ihm diese Frage weiterhin zu schaffen. Er gab alles. Er fastete, sodass sich seine Freunde um sein Leben sorgten. Regelmäßig ging er zur Beichte. Aber immer dann, wenn er gebeichtet hatte, wurde er unsicher, denn er wusste nicht, ob da vielleicht noch etwas war, was er nicht ausgesprochen hatte. Außerdem merkte er kurz darauf, dass er sich wieder schuldig machte und erneut beichten musste. Er kam einfach nicht zur Ruhe.
Als er total verzweifelt auf dem Steinboden seines Zimmers lag, befolgte er den Rat eines alten Freundes. Er las den Brief des Paulus an die Römer. Hier entdeckte er die wunderbare Botschaft: Gottes Gerechtigkeit zeigt sich in der Rechtfertigung des Ungerechten durch den Glauben an Jesus Christus. Plötzlich wurde ihm klar: Rechtfertigung vor Gott ist nicht durch gute Werke zu bekommen, sondern nur durch den Glauben an Jesus Christus.
Wie befreiend war diese Nachricht für Martin Luther! Sie wurde ihm zum Segen und durch ihn vielen anderen Menschen. Denn er erkannte, dass die Forderungen der Päpste nicht dem Evangelium entsprachen. Aber wie sollte der einfache Mann auf der Straße zu dieser Einsicht kommen? Das Volk war ja auf die Gelehrten der Kirche angewiesen. Sie konnten kein Latein oder Griechisch. Deshalb übersetzte Martin Luther die Bibel in die deutsche Sprache. Und er stellte den Grundsatz auf: »Sola scriptura«; das heißt: Allein die Heilige Schrift ist maßgebend.
Deshalb ist es für jeden Menschen entscheidend wichtig, die Bibel selbst zu lesen. Bibelleser bekommen Antwort auf die Fragen des Lebens, so wie Martin Luther.
Hartmut JaegerDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Es gibt so viel Elend: Da wird jemand unheilbar krank. Hier verliert eine Mutter mit fünf kleinen Kindern ihren Mann. Dort tritt das Wasser über die Ufer und plötzlich ist alles »im Fluss« ... Da verstehe ich, wenn Menschen die Frage nach dem »Warum« stellen – nicht zuletzt an Gott. Allerdings finde ich es nicht fair, wenn man ihm im gleichen Atemzug Vorwürfe macht. Ist er denn schuld an unserem Dilemma? Nachdem er Adam und Eva geschaffen hatte, war doch zunächst alles sehr gut. Der Mensch war es, der Gottes Gebote übertrat. Seitdem gehören Leid und Tod zum Leben dazu.
Aber wir sind Gott nicht gleichgültig! Aus Liebe zu uns sandte er seinen Sohn Jesus Christus in diese Welt, der für unsere Sünde am Kreuz starb. Dadurch kann Gott uns vergeben. Ja, er macht uns, wenn wir diese Vergebung annehmen, zu seinen Kindern! Und er verspricht, uns durch alle Not und alles Leid hindurch zu helfen, bis wir bei ihm im Himmel angekommen sind.
So kann ich als Christ trotz äußerer Not inneren Frieden erleben. Auch dann, wenn ich das Leid nicht verstehe und sehr wohl manchmal »Warum?« frage, weiß ich: Gott hat mit mir einen Plan. Er sieht und lenkt meine Situation aus seiner Perspektive. Ich darf ihm vertrauen, dass jede Einzelheit Sinn ergibt und mir zum Besten dient. Wenn ich bei ihm ankomme, werde ich seine Wege mit mir vollkommen verstehen.
Gottes letzte Antwort auf alles Leid heißt: Auferstehung. Auf diesen Augenblick darf sich jeder freuen, der Jesus liebt. Und vielleicht werde ich dann fragen: Wie konnte Gott all das Gute in meinem Leben zulassen, wo ich doch als Mensch so viele Fehler begangen habe?
Hartmut JaegerDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
An der Universität in unserer Stadt arbeitete lange Jahre eine ältere Frau, die für die Einschreibung neuer Elektroingenieure zuständig war. Das war zu einer Zeit, als man sich noch mit Stift und Papier vor Ort einschreiben lassen musste. Am letzten Tag der Einschreibefrist gab es dann häufig eine lange Schlange von Personen, die bis auf den Hof reichte. Wenn dann alle Studenten durch waren und auch die letzten Sekunden der Frist vertickt waren, wäre es eigentlich nur richtig gewesen, die ältere Dame und ihre Kollegin hätten die Tür zugemacht. Allerdings gab es immer wieder Studenten, die das Limit ausreizten – und Glück hatten, dass die besagte ältere Dame an dieser Stelle saß. »Ach, lass uns die Tür doch noch ein wenig auflassen. Das bricht mir einfach das Herz,« sagte dann die ältere Dame. »Nee, mach das Loch jetzt endlich zu, ich kann keinen mehr sehen und die sind nun mal zu spät.« – »Okay, aber ich mach wieder auf, wenn noch jemand kommt. Da brauchst du dich ja auch nicht drum kümmern. Aber stell dir vor, das wäre mein Junge. Der kommt auch immer auf den letzten Drücker.«
Wenn dann noch jemand kam, nutzte sie die Gelegenheit bzw. die Verlegenheit des Trödlers: »Wissen Sie, ich konnte diese Tür noch öffnen. Eigentlich müsste die für dieses Semester für Sie geschlossen bleiben. Aber passen Sie auf, es wird der Tag kommen, an dem die Himmelstür zugemacht wird. Da ist es viel wichtiger, dass Sie Ihre Chance nicht verpassen.«
Die ältere Dame war eine Christin und davon überzeugt, dass wir Menschen hier auf der Erde die Verantwortung haben, uns Gott zuzuwenden und ihn um Vergebung unserer Schuld zu bitten. Und das sollten wir nicht versäumen und auch nicht bis zum letzten Moment darauf warten.
Jannik SandhöferDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Das sogenannte »Post-Avatar-Depressions-Syndrom« kam letztes Jahr durch das Erscheinen des zweiten Teils des Science-Fiction Kinohits »Avatar« wieder in die Schlagzeilen. Tatsächlich empfanden manche Zuschauer nach dem Film ihr eigenes Leben als sinnlos und trist, so sehr hatte die utopische, paradiesische Welt von Pandora sie in ihren Bann gezogen. In diversen Fanforen berichten Menschen, dass »Avatar« ihnen das Gefühl gibt, nicht im Einklang mit der Natur, der Welt und sich selbst zu leben. Manche litten unter einem leichten Blues, andere hatten ernste Depressionen und sogar Selbstmordgedanken.
In mir löste der Kinofilm ganz andere Emotionen aus. Ich freute mich einfach an der Kreativität und Schönheit, die das Filmteam auf die Leinwand gebracht hatte. Wir Menschen sind ja selbst nur Geschöpfe und in unseren gedanklichen und technischen Möglichkeiten sehr begrenzt. Doch wenn wir uns so etwas Schönes wie »Avatar« ausdenken können, wie viel atemberaubender und schöner wird dann erst die neue Welt sein, die der Schöpfer am Ende aller Zeiten neu erschaffen wird!
Unsere Welt ist seit der Sünde des ersten Menschenpaares eine gefallene Welt. In der Natur, in der Gesellschaft und auch in unserem persönlichen Leben ist nichts mehr so, wie es eigentlich sein sollte. Wir spüren das deutlich und tragen in uns die Sehnsucht nach einer Rückkehr ins Paradies, das wir damals verlassen mussten. Doch Jesus Christus hat mit seinem Sterben am Kreuz die Sünde besiegt. Wer an ihn glaubt, der hat Frieden mit Gott und darf einmal ein Teil der neuen, vollkommenen Welt sein, die Gott erschaffen wird. Dies ist kein vages Versprechen, sondern eine feste Gewissheit, die einem hilft, das Leben auf dieser unvollkommenen Erde zu meistern.
Kathrin StöbenerDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Am 26. Oktober 2018 habe ich meine liebe Frau geheiratet. Sechs wunderbare Jahre liegen hinter uns und ich bin der Meinung, dass die Ehe von allen Erfindungen Gottes die herrlichste ist! Er hat den Menschen von Anfang an als Mann und Frau geschaffen – körperlich und im Wesen unterschiedlich und dabei vollständig gleichwertig. Warum? Damit Mann und Frau einander ergänzen und komplettieren können. Der eine hat genau das, was der andere braucht. Und so können Mann und Frau in der Ehe eine geniale Einheit bilden und gemeinsam Dinge schaffen, die für jeden Einzelnen unmöglich wären. Hier lautet die »göttliche« Mathematik: 1 + 1 = 1.
Aber Gottes genialer Plan geht noch weiter! Der auf unseren Tagesvers folgende Satz lautet: »Darin liegt ein tiefes Geheimnis. Ich beziehe es auf Christus und die Gemeinde.« Die Ehe ist also nicht nur zur zwischenmenschlichen Ergänzung und Freude. Sie ist darüber hinaus noch ein Bild für etwas viel Größeres, nämlich die Liebe von Jesus zu seiner Gemeinde – also den Menschen, die seine Liebe erwidern und ihm vertrauen. Ich stelle es mir so vor: Gott überlegte in der Ewigkeit, vor der Erschaffung der Welt: Wie kann ich den Menschen begreifbar machen, wie sehr ich sie liebe und wie nahe ich ihnen sein möchte? Und dann hat er sich die Ehe ausgedacht, als wunderbares Abbild für die Liebe Gottes zu uns Menschen.
Somit ist auch klar, wieso Gott Scheidung und Ehebruch hasst: Zunächst natürlich wegen der unmittelbaren Folgen für Eheleute und Kinder. Darüber hinaus aber auch, weil er der Gott der Treue ist. Er wird uns nie fallen lassen, wenn wir uns an ihn binden. Er wird dann nie aufhören, uns zu lieben. Und genau das wünscht er sich auch von uns, seinen Geschöpfen: Liebe, Loyalität und Treue.
Stefan HasewendDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
From the publisher's feed
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…
Ranked by our users in the last 21 days

107 Listeners

249 Listeners

44 Listeners

51 Listeners

30 Listeners

16 Listeners

2 Listeners

2 Listeners

8 Listeners

19 Listeners

95 Listeners

30 Listeners

0 Listeners

5 Listeners

11 Listeners