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Was bereuen Menschen auf dem Sterbebett? Haben Sie sich diese Frage auch schon einmal gestellt? Wenn man z. B. mit Mitarbeitern aus dem Hospiz redet, die Sterbende begleiten, bekommt man immer wieder die gleichen Antworten. Und natürlich beinhalten alle das Wörtchen »hätte«! Vielfach hätte man mehr Zeit mit der Familie verbringen sollen, besonders mit den Kindern, als sie noch klein waren. »Ich hätte mehr Menschen sagen sollen, wie sehr ich sie liebe«, bedauern andere. Intakte Beziehungen, Versöhnung, Freundschaften – die mangelnde Investition tut vielen im Nachhinein leid. Man hätte auch mehr sein eigenes Leben leben und nicht so sehr die Erwartung anderer erfüllen sollen. Niemand bereut, nicht noch etwas mehr Zeit mit Netflix oder bei TikTok und Instagram verbracht zu haben. Oder im Büro. Niemand bereut verpasste Likes im Internet. Status, Geld, Macht – all das spielt keine Rolle mehr.
Wenn wir auf dem Sterbebett so viele Dinge anders machen würden: Warum fangen wir dann nicht heute schon damit an? Wieso verbringen wir unsere Lebenszeit mit so vielen Dingen, die wir später bereuen? Gott, der Erfinder und Schöpfer des Lebens, fordert uns dazu im heutigen Tagesvers heraus. Viel von dem, was wir auf dem Sterbebett bedauern, hat er uns in seinem Wort längst mit auf den Weg gegeben. Familie, Freundschaften, Beziehungen, Selbstwert, Lebensqualität. All das sind Dinge, die auch dem allmächtigen Gott wichtig sind und für deren Gelingen er Anweisungen gibt.
Vertrauen Sie ihm, dass er es gut mit Ihnen meint? Eine gereinigte und geklärte Beziehung zu Gott ist der Schlüssel für ein Leben, das sich wirklich lohnt! Übrigens: Dann ist das Sterbebett ein Ort des Ankommens bei ihm.
Thomas BühneDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Der kleine Junge sitzt frustriert am Fuß der Treppe. Verzweifelt versucht er, die Schnürbänder seiner Schuhe zu binden. Er hatte das doch schon so oft bei den Erwachsenen gesehen. Dort ging es doch so leicht! Warum funktioniert das bei ihm nicht? Da sieht der Vater die Hilflosigkeit seines Sohnes: »Lass dir doch helfen!«
Anhand einer solchen Szene kann man einige grundsätzliche Punkte deutlich machen: Jeder Mensch (nicht nur Kinder) kommt während seines Lebens immer wieder in Schwierigkeiten. In solchen Situationen neigen wir leicht dazu zu versuchen, uns mit unseren eigenen Mitteln zu behelfen. Allerdings kommen wir alle irgendwann an einen Punkt, an dem unsere Ohnmacht und Hilflosigkeit nicht mehr zu leugnen ist. Dann habe ich zwei Möglichkeiten: Entweder, ich versuche es weiter. Das führt in der Regel in die Verzweiflung. Oder ich gestehe mir meine Hilflosigkeit ein und suche mir kompetente Hilfe. Dieser zweite Weg fällt schwer, da man Schwäche offenbaren und seinen Stolz überwinden muss.
Ein besonderes Problem, das ausnahmslos jeden Menschen betrifft, ist, dass wir in unserem Leben Schuld auf uns laden. Damit werden wir Gott zum Feind (vgl. Kolosser 1,21)! Auch dieses Dilemma versuchen wir oft mit Bordmitteln zu lösen: eine gute Tat, eine Spende, ein Kirchgang usw. Doch die Feindschaft bleibt. Echte Versöhnung tritt nicht ein. Was Schuld betrifft, sind uns die Hände gebunden. Wir können nichts ungeschehen machen. Auch hier bleiben zwei Möglichkeiten: Die Fakten ignorieren und weitermachen oder aber die eigene Hilflosigkeit anzuerkennen und Gott um Hilfe zu bitten, der helfen kann und will. Er hat längst unsere Schuld beglichen und bietet uns durch seinen Sohn Jesus Christus echte, bleibende Versöhnung und Frieden mit ihm an.
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Was ist genau 210 mm breit und 297 mm hoch? Ein Blatt Papier im DIN A4 Format. Jeder Papierhersteller richtet sich nach dieser DIN-Norm (Deutsche Industrienorm). Heute ist der Weltnormentag, der uns bewusst machen soll, dass nahezu alles durch bestimmte Normen festgelegt ist. In Deutschland sind es die DIN-Normen, weltweit die ISO-Normen. Normen sind notwendig und hilfreich, damit Hersteller sich auf die Teile ihrer Zulieferer verlassen können, damit das Papier in das Fach des Druckers passt oder die Bankkarte in den Schlitz des Geldautomaten. Es gibt allerdings auch Normen, über die man etwas verblüfft lächelt. So legt die Norm DIN EN ISO 20126 fest, dass die Borstenbüschel einer Zahnbürste mindestens einer Kraft von 15 Newton widerstehen müssen, ohne dass sie herausgezogen werden. Wir sind eben recht gut darin, alles genauestens zu regeln.
Mit Normen verbunden ist der Gedanke, dass man gut ist, wenn man sich an die Regeln hält, denn nur dann bekommt man Zustimmung, Lob und Anerkennung. Dieses Prinzip übertragen wir auch leicht auf unsere Vorstellung von Gott. Wir denken, Gott hätte Regeln gegeben, z. B. die 10 Gebote, und wenn wir uns einigermaßen an sie halten, dann würde er schon mit uns zufrieden sein.
Tatsächlich finden wir in der Bibel viele gute Regeln und Prinzipien, die für unser Zusammenleben als Menschen wichtig und hilfreich sind. Allerdings können sie uns niemals vor Gott gerecht machen, weil wir sie nicht immer einhalten können, so sehr wir uns auch bemühen. Gottes Gebote zeigen uns nur, dass wir eben nicht gerecht sind. Niemand wird sich einmal vor Gott brüsten können, alles immer genau richtig gemacht zu haben. Wir sind alle Sünder und auf die Gnade Gottes angewiesen.
Bernhard VolkmannDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Am 13. Oktober 1977 entführten palästinensische Terroristen eine Boeing 737, die »Landshut«, und brachten dabei die Crew sowie 86 Passagiere in ihre Gewalt, um die Bundesrepublik Deutschland zu erpressen. Kapitän des Flugzeugs war Jürgen Schumann. Bei einer Zwischenlandung in Dubai konnte Schumann den Behörden die Zahl der Entführer mitteilen. Als die Geiselnehmer davon erfuhren, ließ der Anführer Schumann im Gang niederknien und drohte, ihn zu erschießen, wenn so etwas noch einmal vorkommen würde.
Nach der Landung im Südjemen drei Tage später verließ Schumann mit Erlaubnis der Entführer das Flugzeug, um das Fahrwerk zu kontrollieren. Er nutzte die Gelegenheit, um Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen und in einem Flughafengebäude mit Sicherheitskräften über mögliche Befreiungsaktionen zu sprechen. Anschließend kehrte er freiwillig in die entführte Maschine zurück. An Bord wurde er von einem Entführer im Mittelgang des Flugzeuges angeschrien und dann mit einem gezielten Kopfschuss getötet. Seine Ehefrau Monika sagte später über ihren Mann: »Mein Mann war kein Held. Als Flugkapitän hatte er die alleinige Verantwortung für seine Passagiere. In dieser Verantwortung hat er gehandelt.« Posthum bekam Schumann für seine Tat das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Jürgen Schumann hat sein eigenes Leben nicht geschont, sondern nach Möglichkeiten gesucht, die Geiseln zu retten. Er hat Verantwortung übernommen und ist darin ein großes Vorbild. Ein noch größeres Vorbild ist Jesus Christus. Er wusste, dass der Tod auf ihn wartete, wenn er Menschen für die Ewigkeit retten wollte. Dennoch ist er nicht zurückgeschreckt, sondern hat auf Golgatha stellvertretend sein Leben für uns gegeben. Dafür verdient er unsere Dankbarkeit, Liebe und Hingabe.
Martin ReitzDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Logik ist das vernünftige Schlussfolgern aus einer Gegebenheit. Schon mein ganzes Leben lang ist mir dieses Prinzip sehr wichtig gewesen. Ich habe Schwierigkeiten, Menschen zu verstehen, die unlogisch denken, reden oder handeln. In meinem Beruf als Kriminalbeamter hat mir diese Maxime schon oft geholfen, denn bei jeder Beweisführung ist Logik oberste Priorität.
Im Alter von etwa 40 Jahren kam ich zum ersten Mal mit Menschen in Kontakt, die an Jesus Christus glaubten und die Bibel für bare Münze nahmen. Zunächst war mir das sehr fremd, denn an einen unsichtbaren Gott zu glauben, widerstrebte einfach meiner Logik. Ich hielt daher sicheren Abstand zu diesen Leuten; aber schließlich kam es dazu, dass ich mir doch genauer anhörte, was sie zu sagen hatten. Ich sah, wie respektvoll sie mit der Bibel umgingen, und ich begann zu ahnen, dass das, was in diesem alten Buch steht, durchaus der Wahrheit entsprechen könnte. Immer noch sehr skeptisch beobachtete ich, recherchierte und hinterfragte das Gehörte und Gelesene, um mir möglichst objektiv einen Eindruck von der Botschaft der Bibel zu verschaffen. Ich bemühte mich dabei nach Kräften, meine persönliche Emotionalität außen vor zu lassen und ernsthaft zu prüfen, ob das, was die Bibel sagt, wahr ist oder nicht.
Mit der Zeit kam ich zu der logischen Schlussfolgerung, dass die Bibel ihrem eigenen Anspruch genügt und wirklich wahr sein muss. Jetzt war eine Reaktion von mir erforderlich. Ich glaubte an die Botschaft der Bibel, dass Jesus für meine Sünden gestorben und dass er der Einzige ist, der mich retten kann. Ich bekannte Jesus meine Schuld und lud ihn ein, von nun an der Herr meines Lebens zu sein. Bis heute habe ich diesen Schritt niemals bereut.
Axel SchneiderDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Eigentlich wollte sich die Medizinstudentin Nadia Popovici im Oktober 2021 nur ein Eishockeyspiel anschauen. Doch dann fiel ihr ein verdächtiger Leberfleck am Hals von Brian Hamilton, einem Zeugwart der Vancouver Canucks, auf. Sie wollte ihn darauf aufmerksam machen, doch durch die trennende Schutzscheibe war keine direkte Kommunikation möglich. Schließlich tippte sie folgende Nachricht in ihr Handy und hielt das Display an die Scheibe: »Der Leberfleck an der Rückseite Ihres Halses ist möglicherweise Krebs. Bitte gehen Sie zu einem Arzt!« Irgendwann entdeckte der Zeugwart die Botschaft, nahm sie ernst und ließ sich untersuchen. Der Fleck erwies sich als schwarzer Hautkrebs, den die Ärzte erfolgreich entfernen konnten. Für Brian Hamilton ist die aufmerksame Studentin dadurch zur Lebensretterin geworden. Dankbar lobte er ihre Hartnäckigkeit, im Trubel eines Eishockeyspiels auf die gefährliche Krankheit hinzuweisen.
Anders als dieser kanadische Zeugwart nehmen viele Menschen Hinweise auf bedrohliche Krankheiten nicht ernst. Das gilt erst recht, wenn es um die Gesundheit ihrer Beziehung zu Gott geht. Als Jesus erklärte: »Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken«, sagte er gleichzeitig: »Ich bin nicht gekommen, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder.« Mit dieser Bildsprache wies Jesus darauf hin, dass Sünde wie eine schlimme Krankheit wirkt. Sie zerstört Leben und führt zum Tod. Gleichzeitig stellte sich Jesus als Arzt vor, der uns heilen möchte. Bis heute weist er uns durch die Bibel auf »Flecken« in unserem Denken, Reden und Handeln hin. Wir sollen erkennen, dass wir vor Gott Sünder sind. Jesus bittet uns dringend: Komm zur mir – dem Arzt und Retter!
Andreas DroeseDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Die Zahl der Hinrichtungen in den USA ist seit Jahren rückläufig. Das liegt aber nicht daran, dass es weniger Straftäter gibt. Es fehlen die Mittel für Gift und Fachpersonal für die Verrichtung der Exekution. Was für uns ein Tabuthema ist, ist in den USA gang und gäbe. Die Todesstrafe wurde 1976 erneut eingeführt und seitdem über 1500-mal vollzogen. Aber die Quote ist rückläufig: 2022 gab es »nur noch« 18 solcher Hinrichtungen. Die Gründe dafür sind fehlendes Personal und fehlende Apotheker, die das Gift für die Giftspritze (wird häufiger verwendet als der elektrische Stuhl) herstellen können, aber natürlich auch die Debatten um die Berechtigung der Todesstrafe. Laut Studien befürwortet jedoch nach wie vor die Mehrheit der Amerikaner weiterhin die Todesstrafe.
Ein heikles Thema. Im deutschen Grundgesetz ist klar festgelegt: Kein Mensch hat das Recht, jemandem das Leben zu nehmen, auch wenn dieser die größten Verbrechen begangen hat. Die Todesstrafe wurde in Deutschland damit abgeschafft. Der Tod selbst ist allerdings nach wie vor für jeden Realität. Früher oder später ereilt er uns alle. Und die Bibel bezeugt, dass danach ein Gericht kommt (siehe Tagesvers). Damit ist also keineswegs alles erledigt, was in unserem Leben geschah. Die entscheidende Frage ist dann: Wie beurteilt Gott unser Leben? Hält es seinen Maßstäben stand? Die Frage können wir jetzt schon beantworten: Ganz sicher nicht. Denn wir sind alle schuldig vor ihm, ob mit kleinen oder großen Sünden. In der Ewigkeit bei Gott ist kein Platz für Sünder. Das ist die harte Wahrheit.
Wahr ist aber auch, dass Jesus unsere Sünden auf sich nahm und am Kreuz die Strafe dafür bezahlte. Wer das glaubt und für sich in Anspruch nimmt, findet für ewig Gnade bei Gott!
Tim PetkauDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Heute von 50 Jahren starb der deutsch-mährische Unternehmer Oskar Schindler. Weltweit bekannt wurde er durch Thomas Keneallys Roman und Steven Spielbergs Spielfilm »Schindlers Liste«. Oskar Schindler rettete gemeinsam mit seiner Frau Emilie ca. 1200 jüdischen Zwangsarbeitern das Leben. Er täuschte vor, dass er die Juden dringend für die Arbeit in seiner Munitionsfabrik bräuchte, und rettete sie damit vor den Fängen des NS-Regimes. Auf seiner berühmt gewordenen Liste gab er ungelernte Menschen und sogar Kinder als Facharbeiter aus. Die Liste mit den Namen aller durch ihn geretteten Juden wurde zwei Jahre vor seinem Tod in der Hebräischen Universität Jerusalem ausgelegt.
Oskar Schindlers mutige Tat verdient höchsten Respekt, denn er hat viele Menschen vor einem grausamen Tod bewahrt. Noch schlimmer ist es allerdings, die Ewigkeit getrennt von Gott und seiner Liebe verbringen zu müssen. Damit das nicht geschieht, ist Jesus Christus auf diese Welt gekommen, um für die Sünden der Menschen zu sterben und sie mit Gott zu versöhnen. Wer daran glaubt, der ist gerettet und darf einmal bei Gott im Himmel sein – was auch immer ihn auf der Erde noch erwartet. Sein Name steht im »Buch des Lebens«, woraus er niemals mehr entfernt werden kann (vgl. Offenbarung 20,15).
Ich bete dafür, dass noch viele meiner Bekannten das erleben und führe deshalb eine Liste, auf der viele Namen stehen. Dass diese Mühe nicht umsonst ist, hat mir Gott inzwischen mehrmals bestätigt. Ich durfte tatsächlich erleben, dass sich etliche Menschen Gott zugewandt haben und sich als erwachsene Menschen noch taufen ließen. Es ist noch nicht zu spät: Lassen auch Sie sich von Jesus Christus retten!
Sabine StabreyDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Vom 8. bis zum 10. Oktober 1871 wütete in Chicago ein großer Brand. Eine Strecke von 6 Kilometern Länge und etwa einem Kilometer Breite wurde dabei zerstört. 17 000 Gebäude brannten aus und 300 000 Menschen wurden in kürzester Zeit obdachlos. Außerdem verbrannten viele Güter, und leider starben auch einige Menschen in den Flammen. Obwohl bis heute diverse Theorien über die Entstehung des Brandes kursieren, soll der Brandstifter auf dem Sterbebett das absichtliche Legen des Brandes in einer Scheune gestanden haben.
Bei allem Grauen und Schrecken dieses Brandes und den Auswirkungen, die noch bis in spätere Generationen spürbar waren, gab es auch eine erfreuliche Nachricht in der Tragödie. Weil man dem Feuer keinen Einhalt gebieten konnte und alles schiefging, was nur schiefgehen konnte, stellte sich der Westteil der Stadt schon auf die vollständige Zerstörung durch die Flammen ein. Doch das Feuer konnte an der Madison-Street-Brücke nicht in den Westen gelangen. Die Flammen sprangen noch auf eine Getreidemühle über, die durch eine dampfbetriebene Pumpe dauergekühlt wurde. Die Mühle brannte ab, aber das Feuer gelangte nicht darüber hinaus. Ein ganzer Stadtteil wurde durch die Mühle vor den Flammen bewahrt.
Die Bibel berichtet uns von einem ähnlichen Phänomen mit noch viel größerer Tragweite. Als der Sohn Gottes, Jesus Christus, an einem rauen Holz auf dem Hügel Golgatha hing, entlud sich das ganze Gericht Gottes an ihm. Alle, die sich seither hinter Jesus stellen, indem sie an ihn glauben, werden vor dem kommenden Gericht verschont. Wie ein Blitzableiter im Sturm, ein siegreicher Vorkämpfer in der Schlacht oder die Getreidemühle in der Madison-Street verhinderte Jesus Christus, dass das Feuer des Gericht auf uns übergreifen kann.
Alexander StrunkDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Wir schreiben den 8. Oktober 2022, 12:00 Uhr. 1185 marschlustige Menschen versammeln sind beim Brentanobad in Frankfurt am Main. Ihr Ziel: 100 km in 24 Stunden. 30-60 % der Wanderer brechen den Marsch vorzeitig ab. Wer ein geübter Wanderer ist, schafft die ersten 50 km problemlos. Die zweite Hälfte des Megamarschs, die überwiegend nachts stattfindet, ist deutlich schwieriger. So langsam machen sich die Gelenke bemerkbar, erste Blasen bilden sich. Die Dunkelheit ist erdrückend. Ab ca. 5:00 Uhr morgens ist der Körper am Ende; es sind allerdings noch 25 km bis zum Ziel. Die Motivation hat das Weite gesucht, der innere Schweinehund kläfft. Zweifel kommen hoch: Warum tue ich mir das überhaupt an?
Unser Lebensmarsch ist vergleichbar mit diesem 100 km Megamarsch. Jung und frisch gestartet, merken wir schon früh, dass das Leben kein Ponyhof ist. Vielmehr ist es physisch und psychisch ein echter Kraftakt! 5,3 Mio. Deutsche erkranken im Lauf eines Jahres an einer kurzen oder dauerhaften Depression. 2021 nahmen sich 9215 Menschen in Deutschland das Leben, rund 25 pro Tag. Die »Lebensabbrecherquote« ist relativ hoch! Wir erkennen: Das Leben ist wie ein Hauch. Wie viele »gute Jahre« bleiben uns wirklich?
Es gibt jemanden, der möchte uns nicht nur auf unserem Lebensmarsch beistehen, er verspricht uns auch einen wunderbaren Ausgang – mit ihm an unserer Seite. Jesus sagt: »Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen« und »Vater, ich will, dass die, welche du mir gegeben hast, auch bei mir seien, wo ich bin.« (Johannes 14,23; 17,24) Wenn die 100 km dann wirklich geschafft sind, ist das Gefühl der Erleichterung unvergleichbar. Endlich angekommen.
Rudi LöwenDiese und viele weitere Andachten online lesen
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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…
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