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Um der Realität der Großstadt Paris zu entkommen, auch um Begegnungen mit unliebsamen Personen zu vermeiden, geht der junge Malte Laurids Brigge in die Nationalbibliothek. Dort stellt er sich vor, selbst der Dichter zu sein, dessen Werk er gerade liest. Wenn er durch die Gassen der Stadt geht, bedrücken ihn die Häuser. Er sieht Gebäude vor sich, die abgerissen wurden, deren Mauern aber teilweise noch stehen. Das bewegt ihn, denn für ihn erzählen diese Mauern Geschichten ihrer früheren Bewohner.
Das Audio ist online bis zum 07.05.2026.
Um der Realität der Großstadt Paris zu entkommen, auch um Begegnungen mit unliebsamen Personen zu vermeiden, geht der junge Malte Laurids Brigge in die Nationalbibliothek. Dort stellt er sich vor, selbst der Dichter zu sein, dessen Werk er gerade liest. Wenn er durch die Gassen der Stadt geht, bedrücken ihn die Häuser. Er sieht Gebäude vor sich, die abgerissen wurden, deren Mauern aber teilweise noch stehen. Das bewegt ihn, denn für ihn erzählen diese Mauern Geschichten ihrer früheren Bewohner.
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Dieser Malte Laurids Brigge – ein junger dänischer Adeliger, der sich um 1900 in Paris aufhält – versucht, seine Furcht zu ergründen. Er erinnert sich an ein Erlebnis in seiner Kindheit: Im Schloss seines Großvaters Graf Brahe war ein Geist erschienen. Während die Familie gemeinsam beim Abendessen saß, tauchte plötzlich Christine Brahe auf, eine längst verstorbene Verwandte. Alle Anwesenden – neben Malte und dem Großvater auch sein Vater und sein Cousin Erik – geraten in Aufruhr. Bis auf Malte Laurids. Er widersteht dem Druck dieser Seltsamkeiten.
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Dieser Malte Laurids Brigge – ein junger dänischer Adeliger, der sich um 1900 in Paris aufhält – versucht, seine Furcht zu ergründen. Er erinnert sich an ein Erlebnis in seiner Kindheit: Im Schloss seines Großvaters Graf Brahe war ein Geist erschienen. Während die Familie gemeinsam beim Abendessen saß, tauchte plötzlich Christine Brahe auf, eine längst verstorbene Verwandte. Alle Anwesenden – neben Malte und dem Großvater auch sein Vater und sein Cousin Erik – geraten in Aufruhr. Bis auf Malte Laurids. Er widersteht dem Druck dieser Seltsamkeiten.
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Dieser Malte Laurids Brigge – ein junger dänischer Adeliger, der sich um 1900 in Paris aufhält – versucht, seine Furcht zu ergründen. Er erinnert sich an ein Erlebnis in seiner Kindheit: Im Schloss seines Großvaters Graf Brahe war ein Geist erschienen. Während die Familie gemeinsam beim Abendessen saß, tauchte plötzlich Christine Brahe auf, eine längst verstorbene Verwandte. Alle Anwesenden – neben Malte und dem Großvater auch sein Vater und sein Cousin Erik – geraten in Aufruhr. Bis auf Malte Laurids. Er widersteht dem Druck dieser Seltsamkeiten.
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Der 28-jährige Malte Laurids Brigge lebt in Paris und denkt über den Sinn des Lebens nach. Er wird sich seiner Oberflächlichkeit bewusst, und er muss feststellen, dass die Menschen sehr unterschiedliche Vorstellungen von "Gott" haben. So beschließt er zu schreiben, denn – so sagt er – Verse sind nicht, wie die Leute meinen, Gefühle, es sind Erfahrungen. Im folgenden Teil seiner "Aufzeichnungen" taucht er ein in seine Kindheitserinnerungen – und erkennt, wie brüchig das Familienleben war.
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Der 28-jährige Malte Laurids Brigge lebt in Paris und denkt über den Sinn des Lebens nach. Er wird sich seiner Oberflächlichkeit bewusst, und er muss feststellen, dass die Menschen sehr unterschiedliche Vorstellungen von "Gott" haben. So beschließt er zu schreiben, denn – so sagt er – Verse sind nicht, wie die Leute meinen, Gefühle, es sind Erfahrungen. Im folgenden Teil seiner "Aufzeichnungen" taucht er ein in seine Kindheitserinnerungen – und erkennt, wie brüchig das Familienleben war.
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Der 28-jährige Malte Laurids Brigge lebt in Paris und denkt über den Sinn des Lebens nach. Er wird sich seiner Oberflächlichkeit bewusst, und er muss feststellen, dass die Menschen sehr unterschiedliche Vorstellungen von "Gott" haben. So beschließt er zu schreiben, denn – so sagt er – Verse sind nicht, wie die Leute meinen, Gefühle, es sind Erfahrungen. Im folgenden Teil seiner "Aufzeichnungen" taucht er ein in seine Kindheitserinnerungen – und erkennt, wie brüchig das Familienleben war.
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Malte Laurids Brigge ist ein sensibler Beobachter seiner Umwelt. Der junge Mann verbringt seine Zeit in Paris. Dort fällt ihm das Elend vieler Menschen auf, und er denkt über das Phänomen des Todes nach. Schon als Kind hat es ihn beschäftigt. Damals hat er festgestellt, dass sein Großvater, der alte Kammerherr Christoph Detlev Brigge auf Schloss Ulsgaard in Dänemark, den Tod zwei Monate in sich getragen hatte, bevor er schließlich starb. Doch auch dann ist die Stimme des Todes nicht verschwunden...
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Malte Laurids Brigge ist ein sensibler Beobachter seiner Umwelt. Der junge Mann verbringt seine Zeit in Paris. Dort fällt ihm das Elend vieler Menschen auf, und er denkt über das Phänomen des Todes nach. Schon als Kind hat es ihn beschäftigt. Damals hat er festgestellt, dass sein Großvater, der alte Kammerherr Christoph Detlev Brigge auf Schloss Ulsgaard in Dänemark, den Tod zwei Monate in sich getragen hatte, bevor er schließlich starb. Doch auch dann ist die Stimme des Todes nicht verschwunden...
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