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Logopädie in der Psychiatrie
Dr. Theresa Strätz studierte Psycholinguistik in Salzburg und Klinische Linguistik an der Uni Marburg, wo sie auch promovierte (Prof.Dr. Kauschke). Sie gehört zu den wenigen Expertinnen in Deutschland, die (teil-)stationäre Sprachtherapie für Menschen mit psychiatrischem Krankheitsbild anbieten und ist Mitgestalterin im jungen Interdisziplinären Netzwerk Kommunikations- und Schluckstörungen bei psychischen Erkrankungen (vertreten im dbs e.V. und dbl e.V.; weitere Infos: https://www.dbl-ev.de/arbeitskreise-und-netzwerke).
Ihre Wirkungsstätte ist die KJP und die KPPP des Bezirkskrankenhauses Bayreuth. Neben der sprachtherapeutischen Arbeit ist sie Dozentin am Medizincampus Oberfranken, wo sie Jungmediziner:innen zum Behandlungsspektrum der Sprachtherapie weiterbildet. Außerdem forscht Dr. Strätz zur Kommunikation in sozialer Interaktion. Aktuell wirkt sie federführend im Projekt TELE-JUST mit, in dem es um die Entwicklung und Evaluation einer pragmatisch-kommunikativen Gruppentherapie für depressive und/oder ängstliche Jugendliche geht. Mehr Infos zum Projekt: https://www.gebo-med.de/tele-just
Sie möchten ebenfalls an dieser spannenden Schnittstelle arbeiten? Bewerben Sie sich als Sprachtherapeut:in/Logopäde:in am Bezirkskrankenhaus Bayreuth: https://gebo-med.softgarden.io/job/55506272?l=de
Literaturtipps:
Sprachtherapie in der KJP
Strätz, T. (2022). Sprachtherapie mit ängstlichen und depressiven Jugendlichen – ein Erfahrungsbericht. Sprachförderung und Sprachtherapie (2), 159–165.
Busch, M. (2025). Pragmatik in der Diagnostik und Therapie von Kindern in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Forum Logopädie 39, 26-28.
Relevanz der Logopädie in der Psychiatrie:
Heim, S., Dudek, L. & Hansen, H. (2022). Logopädischer Versorgungsbedarf in der Psychiatrie? Forum Logopädie, 36, 12-17.
Walsh et al (2007). A needs analysis for the provision of a speech and language therapy service to adults with mental health disorders. Irish Journal of Psychological Medicine, 24(3), 89-93. https://doi.org/10.1017/S0790966700010375
Berardi, M., Brosch, K., Pfarr, J. K., Schneider, K., Sültmann, A., Thomas-Odenthal, F., ... & Dietrich, M. (2023). Relative importance of speech and voice features in the classification of schizophrenia and depression. Translational psychiatry, 13(1), 298.
Depression:
Marmor, S., Horvath, K. J., Lim, K. O., & Misono, S. (2016). Voice problems and depression among adults in the U nited S tates. The Laryngoscope, 126(8), 1859-1864.
Klaar, L., Nagels, A., Kircher, T., & Domahs, F. (2020). Sprachliche Besonderheiten in der Spontansprache von Patientinnen mit Depression. Logos.
Schizophrenie:
Heim, S., Dehmer, M. & Berger-Tunkel, M. (2019). Beeinträchtigungen von Sprache und Kommunikation bei Schizophrenie. Der Nervenarzt, 90, 485-489.
Funktionelle Stimm- und Sprechstörung:
Dietrich, M. (2023). Funktionelle neurologische Störungen mit Stimm- und Sprechsymptomen: Identifikation und interdisziplinäre Behandlung. neuro aktuell, 8, 19-25.
Dysphagie:
Font & Salsench (2017). Antipsychotic medication and oropharyngeal dysphagia: systematic review. European Journal of Gastroenterology & Hepatology, 29(12), 1332-1339. https://doi.org/10.1097/MEG.0000000000000983
Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter [email protected]
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Logopädie in der Psychiatrie
Dr. Theresa Strätz studierte Psycholinguistik in Salzburg und Klinische Linguistik an der Uni Marburg, wo sie auch promovierte (Prof.Dr. Kauschke). Sie gehört zu den wenigen Expertinnen in Deutschland, die (teil-)stationäre Sprachtherapie für Menschen mit psychiatrischem Krankheitsbild anbieten und ist Mitgestalterin im jungen Interdisziplinären Netzwerk Kommunikations- und Schluckstörungen bei psychischen Erkrankungen (vertreten im dbs e.V. und dbl e.V.; weitere Infos: https://www.dbl-ev.de/arbeitskreise-und-netzwerke).
Ihre Wirkungsstätte ist die KJP und die KPPP des Bezirkskrankenhauses Bayreuth. Neben der sprachtherapeutischen Arbeit ist sie Dozentin am Medizincampus Oberfranken, wo sie Jungmediziner:innen zum Behandlungsspektrum der Sprachtherapie weiterbildet. Außerdem forscht Dr. Strätz zur Kommunikation in sozialer Interaktion. Aktuell wirkt sie federführend im Projekt TELE-JUST mit, in dem es um die Entwicklung und Evaluation einer pragmatisch-kommunikativen Gruppentherapie für depressive und/oder ängstliche Jugendliche geht. Mehr Infos zum Projekt: https://www.gebo-med.de/tele-just
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Literaturtipps:
Sprachtherapie in der KJP
Strätz, T. (2022). Sprachtherapie mit ängstlichen und depressiven Jugendlichen – ein Erfahrungsbericht. Sprachförderung und Sprachtherapie (2), 159–165.
Busch, M. (2025). Pragmatik in der Diagnostik und Therapie von Kindern in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Forum Logopädie 39, 26-28.
Relevanz der Logopädie in der Psychiatrie:
Heim, S., Dudek, L. & Hansen, H. (2022). Logopädischer Versorgungsbedarf in der Psychiatrie? Forum Logopädie, 36, 12-17.
Walsh et al (2007). A needs analysis for the provision of a speech and language therapy service to adults with mental health disorders. Irish Journal of Psychological Medicine, 24(3), 89-93. https://doi.org/10.1017/S0790966700010375
Berardi, M., Brosch, K., Pfarr, J. K., Schneider, K., Sültmann, A., Thomas-Odenthal, F., ... & Dietrich, M. (2023). Relative importance of speech and voice features in the classification of schizophrenia and depression. Translational psychiatry, 13(1), 298.
Depression:
Marmor, S., Horvath, K. J., Lim, K. O., & Misono, S. (2016). Voice problems and depression among adults in the U nited S tates. The Laryngoscope, 126(8), 1859-1864.
Klaar, L., Nagels, A., Kircher, T., & Domahs, F. (2020). Sprachliche Besonderheiten in der Spontansprache von Patientinnen mit Depression. Logos.
Schizophrenie:
Heim, S., Dehmer, M. & Berger-Tunkel, M. (2019). Beeinträchtigungen von Sprache und Kommunikation bei Schizophrenie. Der Nervenarzt, 90, 485-489.
Funktionelle Stimm- und Sprechstörung:
Dietrich, M. (2023). Funktionelle neurologische Störungen mit Stimm- und Sprechsymptomen: Identifikation und interdisziplinäre Behandlung. neuro aktuell, 8, 19-25.
Dysphagie:
Font & Salsench (2017). Antipsychotic medication and oropharyngeal dysphagia: systematic review. European Journal of Gastroenterology & Hepatology, 29(12), 1332-1339. https://doi.org/10.1097/MEG.0000000000000983
Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter [email protected]
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