Medienmagazin

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By radioeins (rbb)Society & Culture
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Medienmagazin episodes

  • Warum sich Paare so ähnlich sehen
    In den sozialen Netzwerken werden immer wieder Videos mit der Frage "Siblings or dating?" veröffentlicht. Man wird also aufgefordert, in kurzer Zeit zu entscheiden, ob die beiden Personen in dem gezeigten Video Geschwister oder ein Paar sind. Häufig liegt man mit seiner Vermutung falsch. Besonders ist das darauf zurückzuführen, dass sich häufig nicht nur Geschwister, sondern auch Paare ähnlich sehen. Inwieweit sich die Gesichter von Menschen in Liebesbeziehungen wirklich ähneln, erklärt Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
    6 min
  • Foundling
    Foundling ist das musikalische Projekt der Kanadierin Erin Lang, das sich in seiner aktuellen Inkarnation als international besetzte Band in Berlin zusammengefunden hat. Auf ihrem neuen Album "Equilibria" laden Lang und ihre Mitmusiker zu einer entschleunigten Experimental-Pop-Reise durch Traumlandschaften ein. Nehmen wir also Platz auf diesem "fliegenden Klangteppich", gewoben aus sanften Percussion-Elementen, mitunter verfremdeten Flötentönen, Saxofonmelodien und Vintage-Synthesizer-Sounds, und folgen der beruhigenden Stimme Erin Langs. Mit ihrer geschmeidig perlenden Harfe sorgt diese hier und da für zusätzliche Entrückung, während die Songs die Hörer:innen an die Hand nehmen, und durch "Verluste, Tragödien und Begegnungen mit geisterhaften Erscheinungen geleiten, derweil Palmen sich im Winde wiegen und die Sonnenuntergänge aus einer sich unendlich verändernden, wunderschönen Abfolge von Purpur-Schattierungen gemacht sind." Dieser Selbstbeschreibung zufolge verspricht es eine überaus willkommene Pause vom Alltagsstress zu werden, wenn Foundling heute auf der Bühne des studioeins den ein oder anderen Song präsentieren, und sich im Interview vorstellen.
    35 min
  • LIOBA
    Die Magnolie ist oft besungen worden; mal als solche, häufiger noch als Metapher: von Tom Petty oder Salvatore Adamo ebenso wie von Laufey, The Grateful Dead oder Gang of Youths. Mit dem Titelsong ihres im Februar erschienenen Debütalbums "Magnolia" reiht sich auch die aus Norddeutschland stammende Sängerin und Pianistin Lioba in diese Liste ein – und geht dahin, wo es wehtut. Nicht weniger als das Ende einer Beziehung, "das aufgrund ihrer Lügen und des Betrugs unausweichlich" war, verarbeitet sie nämlich autobiografisch auf diesem Konzeptalbum. Dessen elf Songs bilden beinahe eine Art Soundtrack der Geschehnisse, empfinden Atmosphären und Gefühlswelten der verschiedenen Kapitel der Geschichte nach. Von der getragenen Ballade, die das Album eröffnet und ihm seinen Namen gibt, über das melancholische, doch tanzbare "Smile", bis zu den wuchtigen Elektrobeats des klagenden "I Don't Deserve You", zeigt Lioba alle ihr wichtigen Facetten. Dementsprechend positiv wurde "Magnolia" auch aufgenommen – was die Musikerin offenbar beflügelt hat, denn bereits im April hat sie mit der Single "Paperthin" nachgelegt.
    25 min
  • Emilíana Torrini
    Im Laufe ihrer nun auch schon bald 30-jährigen Laufbahn hat sich Emilíana Torrini immer wieder erfolgreich und überzeugend neu erfunden – von den für erstes Aufhorchen sorgenden trip-hoppigen Elektro-Pop-Anfängen wie "Unemployed In Summertime" über intim-akustische Kleinode à la "Sunnyroad" bis hin zum mitreißenden und nachhallenden Überschwang ihres größten Hits "Jungle Drum". Am Freitag erscheint ihr neues Album "Miss Flower". Dies wird übrigens auch das erste seit elf Jahren sein, mit dem sie als Solokünstlerin in Erscheinung tritt. Ein Grund war, so erklärt Torrini, dass sie ein wenig den Bezug zur eigenen Musik verloren hatte: "Wenn ich auf der Bühne stand, habe ich darüber nachgedacht, wie ich meine Wäsche erledige. Da wusste ich: Es ist an der Zeit, eine Pause zu machen." Ein bisschen "Urlaub vom Ich", wenn man so will. Und so beschloss sie, ihre künstlerische Komfortzone zu verlassen, in der Hoffnung, auf sozusagen fremdem Terrain wieder zu sich selbst zu finden. Neben einer Gesangsrolle in einem isländischen Theaterstück, beteiligte sie sich an experimentellen Gemeinschaftsarbeiten mit Kid Koala und The Colorist Orchestra. Und es scheint funktioniert zu haben: "Miss Flower" zeigt eine vertraut begeisternde, und doch einmal mehr "neue" Emilíana Torrini. Dass das Album vom Dachbodenfund einer Kiste mit Liebesbriefen an die verstorbene Mutter einer Freundin inspiriert wurde, ist sicher nicht die einzige spannende Geschichte, die sie erzählen kann, wenn sie uns im studioeins besucht!
    28 min
  • Ali Güngörmüs
    Die "Vom Tellerwäscher zum Millionär"-Geschichten haben Menschen immer schon fasziniert, tragen sie doch die Botschaft in sich: Du kannst alles schaffen, wenn du es nur willst. Ob unser heutiger Gast tatsächlich Millionär ist, lassen wir mal unbeantwortet, kann sein, muss aber nicht. Aber Ali Güngörmüş hat alles geschafft, was er sich bis zum heutigen Tag vorgenommen hat. Ein Junge, der 1976 in einem ost-anatolischen Dorf mit 6 Geschwistern aufwuchs, in einem Haus ohne Strom- oder Wasseranschluss. Der mit 10 nach München kam, kein Wort Deutsch sprach, eher zufällig mit 14 eine Lehre als Koch begann, die Abschlussprüfung mit der Note 1 bestand, gleich noch ein Begabtenstipendium erhielt und sich dann peu à peu, auch mal mit zusammengebissenen Zähnen, zu seinen Zielen vorarbeitete. Heute ist Ali Güngörmüş einer der bekanntesten Fernseh-Köche, Sterne-Koch zudem und besitzt 2 Restaurants in München. Hoşgeldeniz !!
    Playlist:
    Zero 7 - Futures
    The Rolling Stones - Anybody seen my baby
    Pink - Who knew
    Michael Jackson - Billie Jean
    Snap - I got the Power
    Guns'n Roses - November Rain
    Tarkan - Simarik
    Eros Ramazotti - Piu bella cosa
    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
     
    1 hr 26 min
  • Journalistinnen und Journalisten des Jahres

    (00:00) INTRO: tagesschau in einfacher Sprache | (02:29) Journalistin des Jahres: Ina Ruck, ARD, Moskau | (14:35) Journalist des Jahres Kategorie “Reportage national”: Vassili Golod, ARD, Kiew | (26:35) Journalist des Jahres Kategorie “Wissenschaft”: Dirk Steffens, Bertelsmann/RTL | (35:40) Journalist des Jahres Kategorie ”Lebenswerk”: Claus Kleber, ZDF | (46:36) BONUS: Laudatio und Dankesrede “Lebenswerk” - Stephan Lamby - Claus Kleber | (1:05:54) BONUS: Laudatio und Dankesrede “Kultur” - Julia Friedrichs - Nele Pollatschek | (1:17:53) BONUS: Laudatio und Dankesrede “Team” - Konstantina Vassiliou-Enz - Laura Hertreiter - Daniel Drepper | (1:28:47) BONUS: Laudatio und Dankesrede “Politik” - Rolf-Dieter Krause - Anne Hähnig || Jörg Wagner

    1 hr 40 min
  • Elefanten grüßen sich mit Namen
    "Hey Benjamin", "Hallo Benno!" - Vielleicht sagen Elefanten genau das, wenn wir nur "Törö" verstehen. Das zumindest vermuten die Forscher der Colorado State University. Von 1986 bis 2022 haben sie in Kenia Elefanten belauscht. Ihre Ergebnisse haben sie jetzt in der Fachzeitschrift Nature Ecology & Evolution veröffentlicht. Demnach kreieren die Dickhäuter eine bestimmte Lautfolge - also einen Namen - für den Elefanten, den sie ansprechen wollen. So ein Verhalten kennt man bisher von keiner anderen Tierart. Herausgefunden haben die Wissenschaftler das, indem sie die Rufe von verschiedenen Elefanten mithilfe von maschinellem Lernen analysiert haben. Sie konnten zeigen: Die Elefanten reagierten eher auf Rufe, die speziell an sie gerichtet waren, als auf Laute, die zwar vom selben Elefanten ausgestoßen wurden, aber anscheinend an einen anderen Dickhäuter gerichtet waren. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
    7 min
  • Ina West
    Gold und Orange, die Farben der auf- beziehungsweise untergehenden Sonne, fängt die in Berlin lebende polnische Musikerin Ina West auf ihrer neuen EP ein. Die vier Stücke erforschen die Grenzen der elektronischen Tanzmusik und wurden während Wests Schwangerschaft als Video-Performance auf der Insel Lanzarote aufgenommen. "Ich wollte den Zustand des Loslassens festhalten, eine ätherische und spirituelle Leichtigkeit bei der Auseinandersetzung mit den Einschränkungen, die das Leben bringt", erklärt die Sängerin, Pianistin und Produzentin ihr Ansinnen, die zum Zeitpunkt der Aufnahmen nicht nur schwanger war, sondern sich zudem mit einer chronischen Krankheit konfrontiert sah. Zur musikalischen Umsetzung kombinierte sie analoge und digitale Synthesizer mit dem Klang "organischer" Element wie dem Cello und Aufnahmen aus der Berliner Geräuschlandschaft. So erschuf sie einen flächigen, warmen Sound, der einen spannenden Kontrast zu ihren direkten, treibenden Dance-Beats bildet.
    32 min
  • Varley
    Das irisch-deutsche Trio hat kürzlich sein zweites Album "Face To Punch" veröffentlicht. Geschrieben wurden die leichtfüßigen Pop-Songs in einer von Mücken belagerten Hütte in Brandenburg, thematisch bittet Sängerin Claire-Ann Varley ihr "inneres Kind um Vergebung". Das weist schon darauf hin, dass sich Varley textlich nicht mit Banalitäten aufhalten, und auch der dezent gewalttätig anmutende Albumtitel, demzufolge Claire-Ann ihr "Gesicht als Punchingball" anbietet, ist eher als Metapher für größtmögliche und gelegentlich eben schmerzhafte Offenheit zu verstehen. Denn obwohl sie mit dem Ansatz gestartet waren, diesmal mehr "Lieder über Liebe" zu schreiben, mussten Varley feststellen: "Es geht einfach nicht." Also verhandeln sie einmal mehr alles rund ums Thema "psychische Gesundheit", und tun dies abermals auf einnehmende, optimistische Art, sodass die Musik auf "Face To Punch" bei allem textlichen Tiefgang stets einen ermutigenden "safe space" darstellt – so wie es die Band für ihre Mitglieder tut.
    22 min
  • Tatia
    Am vergangenen Freitag hat die in Berlin lebende georgische Musikerin Tatia ihre Debüt-EP "We Were Heroes" veröffentlicht. Heute stellt sie sich und ihre liebevoll arrangierten, verträumt-melancholischen Pop-Songs im studioeins vor. Dass Tatia Kurashvili, wie sie mit vollständigem Namen heißt, just von einer gemeinsamen Norddeutschland-Tournee mit Tiflis Transit zurückgekehrt ist, wirkt fast schon wie kosmische Fügung – stammt sie doch aus ebenjener Stadt, nach der sich ihre Konzertreisepartner teilweise benannt haben. Und Tiflis spielt auch in Tatias Musik eine Rolle, genauer gesagt inspirierten sie Heimweh und das Vermissen alter Freund:innen dort beispielsweise zu dem Song "The Streets You Walk". Kein Wunder also, dass den sommerlich-leichten Sound des Stückes eine bittersüße Note durchzieht. Ein nicht eben leicht verdauliches Thema behandelt auch der Titelsong, in dem sie die Alkoholsucht ihres Vaters und das schwierige Verhältnis zu ihm verarbeitet, und dabei klanglich der Trauer einen ansteckenden, optimistischen Trotz entgegenstellt. Ein gelungenes Erstlingswerk von einer vielversprechenden jungen Künstlerin!
    25 min

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