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Wenn ich morgens besorgt einen Blick in den Spiegel werfe, dann bin ich froh, wenn noch alles am richtigen Platz ist. Vielleicht geht es Ihnen so wie mir: Über die Jahre wächst meine Unzufriedenheit mit dem, was der Spiegel mir morgens präsentiert. Manchmal mag ich gar nicht hinschauen.
Dann stehe ich in der Gefahr, das zu tun, was vor knapp 2.000 Jahren ein Mann namens Jakobus in einem Brief kritisiert, der im Neuen Testament überliefert ist. Ich gönne mir nur einen flüchtigen Blick und verdränge anschließend das, was ich gesehen habe. Im Jakobusbrief heißt es:
Wenn jemand ein Hörer des Worts ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Menschen, der sein leibliches Angesicht im Spiegel beschaut; denn, nachdem er sich beschaut hat, geht er davon und vergisst von Stund an, wie er aussah. (Jakobus 1, 23-24)
Ein Spiegel zeigt mir nicht unbedingt das, was ich sehen will. Aber er konfrontiert mich mit der Wahrheit. Und die kann gelegentlich unangenehm sein.
Ähnlich verhält es sich mit dem Wort Gottes. Gut, wenn ich mich damit auseinandersetze. Wenn ich mein Denken und Handeln davon prägen lasse.
Hören und anschließend das Gesagte vergessen? Das ist keine gute Idee. Das Wort Gottes muss in meinen Alltag hinein. Dort muss es wirken, also mich trösten, korrigieren oder ermutigen. Und es kann und wird mich dazu anregen, das zu tun, was ich als richtig erkannt habe.
Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender5
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Wenn ich morgens besorgt einen Blick in den Spiegel werfe, dann bin ich froh, wenn noch alles am richtigen Platz ist. Vielleicht geht es Ihnen so wie mir: Über die Jahre wächst meine Unzufriedenheit mit dem, was der Spiegel mir morgens präsentiert. Manchmal mag ich gar nicht hinschauen.
Dann stehe ich in der Gefahr, das zu tun, was vor knapp 2.000 Jahren ein Mann namens Jakobus in einem Brief kritisiert, der im Neuen Testament überliefert ist. Ich gönne mir nur einen flüchtigen Blick und verdränge anschließend das, was ich gesehen habe. Im Jakobusbrief heißt es:
Wenn jemand ein Hörer des Worts ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Menschen, der sein leibliches Angesicht im Spiegel beschaut; denn, nachdem er sich beschaut hat, geht er davon und vergisst von Stund an, wie er aussah. (Jakobus 1, 23-24)
Ein Spiegel zeigt mir nicht unbedingt das, was ich sehen will. Aber er konfrontiert mich mit der Wahrheit. Und die kann gelegentlich unangenehm sein.
Ähnlich verhält es sich mit dem Wort Gottes. Gut, wenn ich mich damit auseinandersetze. Wenn ich mein Denken und Handeln davon prägen lasse.
Hören und anschließend das Gesagte vergessen? Das ist keine gute Idee. Das Wort Gottes muss in meinen Alltag hinein. Dort muss es wirken, also mich trösten, korrigieren oder ermutigen. Und es kann und wird mich dazu anregen, das zu tun, was ich als richtig erkannt habe.
Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
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