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Die Zeit ist eigentlich günstig: Der Gebrauchtwagenmarkt für Elektroautos ist so vielfältig wie nie zuvor. Staatliche Förderungen für den Kauf von Neuwagen sind ausgelaufen und Leasing-Modelle kommen als Rückläufer in den Markt. Da lohnt sich ein Blick auf die Wagen, wenn man mit dem Gedanken spielt, sich für einen Stromer zu entscheiden. Doch potenzielle Käufer:innen haben oftmals Bedenken bei einer gebrauchten Batterie. Was ist dran am Leistungsverlust? Verschiedene Studien haben das untersucht und TR-Redakteur Gregor Honsel berichtet, worauf Interessent:innen bei gebrauchten E-Autos tatsächlich achten sollten.
**Außerdem im Weekly: **
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Weltweit werden der Wirtschaftsorganisation OECD zufolge jährlich über 460 Millionen Tonnen Plastik pro Jahr produziert – und es werden künftig noch mehr. Dazu kommt noch eine geringe Recycling-Quote und umweltschädliche Herstellungsprozesse. Grund genug also, sich dem Thema Plastik zu widmen. In der vergangenen Woche hatte es einen passenden UN-Gipfel in Südkorea gegeben. Was dabei herauskam und was es mit Plastik-Zertifikaten auf sich hat, berichtet TR-Redakteurin Andrea Hoferichter.
Außerdem im Weekly:
CERN: Zwei Forschergruppen wollen Antimaterie auf dem Gelände des Teilchenbeschleunigers herumfahren. Wie genau das erfolgen soll und warum, das erklärt TR-Redakteur Wolfgang Stieler.
Tipp der Woche: die Vorlesungsreihe „Cook The Science“ der ETH Zürich (dazu passende Buchtipps: Harold McGee „On Food and Cooking“ und Thomas Vilgis „Kochen für Angeber“)
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Das Seekabel C-Lion1 zwischen Deutschland und Finnland ist am 18. November ausgefallen. Wenige Tage zuvor war bereits ein Datenkabel zwischen Litauen und Schweden beschädigt worden. Im Fall des litauischen Kabels geriet ein chinesischer Frachter in Verdacht, aber die genaue Ursache ist in beiden Fällen noch unbekannt. Ferdinand Gehringer, Referent für Cybersicherheit in der Abteilung Internationale Politik und Sicherheit an der Konrad-Adenauer-Stiftung, spricht im Interview über die Hintergründe.
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Das Thema Geoengineering ist umstritten: Zwar finden sich darunter wirklich spektakuläre Ideen, wie man die Auswirkungen des Klimawandels abmildern kann. Allerdings sind die Folgen dieses Eingreifens auf andere Kreisläufe nicht klar absehen. Zudem stellen die Verfahren ausschließlich die Behandlung von Symptomen dar. Dennoch könnten einzelne, gut untersuchte Ansätze etwa das Eintreten von klimatischen Kipppunkten verzögern: Das ist auch das Argument von Sandro Vattioni. Der Forscher von der Eidgenössisch-Technischen Hochschule Zürich (ETH) hat zusammen mit seinem Team berechnet, wie gut Diamantenstaub geeignet ist, um in der Atmosphäre das Sonnenlicht von der Erde zurück ins All zu spiegeln. Was das Besondere an dem Diamantstaub ist, erklärt TR-Redakteurin Andrea Hoferichter.
Lesetipp (€): Künstliche Diamanten - Mit Bling-Bling in die Zukunft
Außerdem im Weekly:
Kernfusion: Dem kanadischen Startup General Fusion soll ein buchstäblicher Vorstoß gelungen sein, um das Plasma aufzuheizen. Worin der genau besteht, berichtet TR-Redakteur Wolfgang Stieler.
Lesetipp zum Thema Kernfusion: Was du über Kernfusion wissen musst
Tipp der Woche: die neueste Folge des Wired-Podcasts „Uncanny Valley“ unter dem Titel „Is Silicon Valley actually libertarian?“
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Große Tech-Unternehmen sind auf der Suche nach Energiequellen, um den Betrieb ihrer KI-Systeme zu sichern. Die Renaissance der Atomkraft ist die eine Ausprägung davon, die Energieeffizienz der Hardware zu steigern, könnte die Branche ebenso voranbringen. Die verwendeten Chips sind eine Stellschraube. Das Startup Q.ANT aus Stuttgart setzt dabei auf Photonik. Warum das Rechnen mit Licht gerade für die KI-Branche vielversprechend ist, erklärt TR-Redakteur Wolfgang Stieler.
Außerdem im Weekly:
Tipp der Woche: Episode „Die Ikea-Story“ des Podcasts "Kampf der Unternehmen"
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Der Klassiker unter den Stromspeichern sind natürlich Batterien. Aber Forscher:innen vom Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und
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Elektromobilität: In der Landwirtschaft rollt eine Neuheit aufs Feld. Eine neue Variante des Traktors e100 Vario kommt vom Hersteller Fendt in die Serienproduktion.
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Indien ist nicht ganz zufällig unser Gesprächsstoff in der neuen Sendung. Um das Land dreht sich auch das neu erscheinende, gedruckte Heft von MIT Technology Review (ab 8. November im gut sortierten Bahnhofsbuchhandel). Unter verschiedenen Aspekten schauen wir auf die Entwicklungen Indiens, etwa die Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung, Künstliche Intelligenz und Quantencomputer. Im Podcast haben wir die indische Raumfahrt herausgegriffen. Welche Kehrtwende das Land dabei vollzogen hat, erzählt TR-Redakteur Gregor Honsel.
Außerdem im Weekly:
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Wenn wir über die Opioid-Krise sprechen, ist meist die Lage in den Vereinigten Staaten gemeint. Seit über 20 Jahren haben die USA bereits damit zu tun. Das Problem sind da nicht nur die verschreibungspflichtigen Medikamente und Heroin, sondern zunehmend auch Fentanyl. Ein Mittel, das eigentlich für Krebspatienten im Endstadium gedacht und das 100-mal so potent ist wie Morphin. Bei einer Überdosis wirkt der Stoff lähmend auf die Atemmuskulatur, die Folge: Atemstillstand. Sind nicht zufällig Menschen in der Nähe, die schnell ein Gegenmittel wie Naloxon verabreichen, sterben die Betroffenen. Forschende schließen mit ihrer Entwicklung eine Lücke, um das Gegenmittel im Notfall schneller zu verabreichen. TR-Redakteurin Andrea Hoferichter schildert, wie sie funktioniert.
Hinweis in eigener Sache: MIT Technology Review sucht eine/n Volontär:in (m/w/d). Hier findest du die Stellenanzeige.
Außerdem im Weekly:
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Dass jeder Mensch Mikroplastik und die Ewigkeitschemikalien PFAS im Körper hat, sorgte in den letzten Jahren immer mal wieder für Schlagzeilen. Doch das sind nur zwei Beispiele für menschengemachte Stoffe, die dort eigentlich nicht gehören. Es seien Hunderte, berichtet Marike Kolossa vom Umweltbundesamt in Berlin in der neuen Folge des Deep Dive.
Die promovierte Biologin und Toxikologin muss es wissen, denn sie leitet seit vielen Jahren nationale und EU-Studien zum „humanen Biomonitoring“. Kolossa erklärt, wie ihr Team dabei vorgeht und welche Erkenntnisse sich aus Blut- und Urinproben ableiten lassen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler finden darin neuere problematische Substanzen und solche, die längst verboten sind.
Die Toxikologin berichtet auch, warum Kinder stärker belastet sind als Erwachsene und ärmere Menschen mit anderen Chemikalien als Reiche. Und sie erzählt, wie ihr Team kürzlich mit detektivischem Gespür die Herkunft eines krebserregenden Stoffes herausfand, der in Urinproben gemessen wurde.
Wie gut schützt die EU-Chemikalienverordnung REACH Bürgerinnen und Bürger vor bedenklichen Substanzen und wo hat sie derzeit noch Grenzen? Dass die Verordnung bisher nur Einzelstoffe erfasst, nicht aber mögliche additive Wirkungen, ist einer von Kolossas Kritikpunkten. Auch gegen das Hase-Igel-Spiel, wenn die Industrie bei einem Verbot ähnliche Substanzen auf den Markt bringt, die auch ähnlich schädlich wirken können, gebe es bisher noch kein wirkungsvolles Mittel. Die Regulierung einer ganzen Stoffgruppe, wie es die EU-Kommission vorgeschlagen hat, könne hier Abhilfe schaffen, sagt sie. Das Ziel des Umweltbundesamts ist der Toxikologin zufolge, Menschen vor einem Zuviel menschengemachter Chemikalien zu bewahren. Dazu zählen nicht nur die von ihr geleiteten Monitorings und politische Beratung, sondern auch Haushalts- und Einkaufstipps. Auch jeder Einzelne kann laut Kolossa etwas tun, um möglichst wenige Schadstoffe aufzunehmen.
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Die Berechnungen und der Betrieb von Sprachmodellen für KI wird immer mehr Energie erfordern. Bisher setzten Tech-Konzerne in den USA vor allem auf erneuerbare Energiequellen. Jetzt wird der Begriff ausgedehnt und auch die Atomkraft als Quelle fokussiert. Google will künftig auf neuartige, kleine Reaktoren setzen, Microsoft möchte einen stillgelegten Reaktorblock reaktivieren. Wie viel Potenzial das bietet, erklärt TR-Redakteur Wolfgang Stieler.
Kolumne von Julia Kloiber zu KI und Kernenergie.
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