
Sign up to save your podcasts
Or


Der größte Batteriehersteller der Welt, CATL, gab jüngst bekannt, einen neuen Rekord bei der Ladeleistung seiner neuen Akku-Entwicklung erreicht zu haben: 500 Kilometer Reichweite in 5 Minuten Ladezeit. Heruntergerechnet sind damit in der Spitze 2,5 Kilometer Reichweite pro Sekunde möglich. Insgesamt soll die Batterie eine Reichweite von 800 Kilometern liefern. Eine derartige Schnelligkeit regt den TR-Redakteur Gregor Honsel zu einigen Überlegungen an, welche Auswirkungen solche Leistungen auf die Entwicklung von Elektroautos haben könnten.
Außerdem im Weekly:
Neue Bausteine aus Süßkram-Resten – wie das funktioniert, erklärt TR-Redakteurin Andrea Hoferichter.
Tipp der Woche: der Film-Klassiker „Metropolis“
Gewinnspiel:
Hinweis: Dieser Podcast wird durch Sponsorings unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findest du hier.
Das Department of Government Efficiency (DOGE) in den USA hat in den ersten 100 Tagen der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump deutliche Spuren in dem Land hinterlassen, insbesondere bei humanitären Einrichtungen und in der Forschungslandschaft und hier gerade bei der Gesundheits- und Infektionsforschung. Man ahnt also, dass die Situation für Forscher:innen dort gerade schwierig ist. Doch zwei Veröffentlichungen des Fachjournals Nature verdeutlichen die Lage mit konkreten Zahlen: 75 Prozent der Forschenden in den USA denken offenbar darüber nach, ihr Heimatland zu verlassen. Und der Brain Drain habe offenbar schon begonnen, hieß es: Die Zahl der Bewerbungen von US-Wissenschaftler:innen in Europa stieg im März um 32 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Forschende und Politiker:innen hierzulande sehen nun die Chance, schlaue Köpfe aus den USA abzuwerben.
„Ich war 18 Jahre in Nordamerika tätig, in den USA, in Kanada, in Japan, in China. Ich bin eines der Beispiele, wie Wissenschaft sein kann und meiner Meinung nach auch sein sollte: Dass wir international sind, dass wir zusammenarbeiten“, sagt Josef Penninger, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig. Er macht damit seinen Standpunkt klar und sieht die Wissenschaft als „Friedensprojekt“ an, das „wichtige Themen der Welt“ angeht. Das drückt er auch als Gast in unserer neuen Deep-Dive-Folge aus.
Im Gespräch mit der TR-Redakteurin Andrea Hoferichter erklärt er, in welche Richtung es gehen sollte, wenn es darum geht, Forscher:innen aus den USA nach Europa beziehungsweise nach Deutschland zu locken. Penninger nimmt auch dazu Stellung, was junge Forschende aus Deutschland jetzt wohl denken, wenn plötzlich Stellen geschaffen und Gelder locker gemacht werden. „Eine bessere Forschungsinfrastruktur kommt am Ende allen zugute. Aber Sie haben natürlich recht. Es kann nicht nur in eine Richtung gehen“, sagt er. Ob bereits ausreisewillige Forschende aus den USA an seiner Einrichtung des HZI angeklopft haben, verrät Penninger im Interview.
Hinweis: Dieser Podcast wird durch Sponsorings unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findest du hier.
Ein Tag Hannover Messe: Für die TR-Volontärin Alisa Pankau war es das erste Mal auf der größten Industriemesse, die vom 31. März bis zum 4. April in Hannover stattfand. Sie war nicht nur von der Größe beeindruckt, sondern auch von der Vielfalt der Innovationen – besonders in der Halle 2, in der Forschungseinrichtungen und Startups ihre Entwicklungen vorgestellt haben. Was sie am meisten beeindruckt hat und welches Startup TR-Redakteur Gregor Honsel vergeblich gesucht hat, davon berichten die Beiden in dieser Folge. (Welche Neuerungen und Anwendungen es für 6G gibt, hat Gregor zudem näher bei unserer Kollegin Stella-Sophie Wojtczak im t3n-Podcast Interview erzählt.)
Außerdem im Weekly:
Gewinnspiel:
Hinweis: Dieser Podcast wird durch Sponsorings unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findest du hier.
Je nach Berechnung trägt Methan um bis zu 37 Prozent der Erderwärmung bei. Auf der Klimakonferenz 2021 in Glasgow haben sich deshalb mehr als 100 Staaten verpflichtet, ihren Methan-Ausstoß bis 2030 um mindestens 30 Prozent zu senken. Und seit August 2024 ist die europäische Methanverordnung in Kraft, die dieses Ziel umsetzen soll. Sie verpflichtet Betreiber, ihre Methanemissionen regelmäßig zu messen, an die zuständigen Länderbehörden zu melden und gegebenenfalls zu senken.
Doch es geht nur schleppend voran. Erst fünf Bundesländer haben überhaupt eine zuständige Landesbehörde benannt. Und selbst wenn die restlichen elf Länder noch rechtzeitig bis zum Stichtag im August eine verantwortliche Stelle einrichten – in der Lage, selbst den Methanausstoß zu messen und mögliche Lecks zu entdecken, sind sie dann noch lange nicht.
Axel Friedrich ist jemand, der sich seit Jahrzehnten mit solchen Messungen beschäftigt. Der 77-Jährige war lange beim Umweltbundesamt für das Thema Luftqualität verantwortlich. Heute arbeitet er als freier Berater, unter anderem für die Deutsche Umwelthilfe. Egal, ob es um Stickoxide, Rußpartikel, CO₂ oder Methan geht, Friedrich hat immer das passende Messgerät parat. Im TR-Podcast spricht er über die Lücken in der Methan-Überwachung und seine Erlebnisse bei Messkampagnen.
Hinweis: Dieser Podcast wird durch Sponsorings unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findest du hier.
In der Forschung arbeitet man bereits seit einigen Jahren an transparentem Holz. Dem deutschen Botaniker Siegfried Fink gelang es, vor rund 30 Jahren erstmals durch das Ausbleichen der Pigmente in Pflanzenzellen Holz durchsichtig zu machen. Seitdem gibt es immer wieder Versuche, die Entwicklungen in die Anwendung zu bringen. Eine neue Methode will jetzt aber transparentes Holz ökologischer als bisher machen. Ein US-Forscher setzt dabei auf Reisextrakt und Eiweiß. Welche Rolle diese beiden Produkte spielen, erklärt TR-Redakteurin Andrea Hoferichter im Podcast.
Außerdem im Weekly:
Gewinnspiel:
Hinweis: Dieser Podcast wird durch Sponsorings unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findest du hier.
Quantencomputer sind sehr gut darin, komplexe Rechenaufgaben zu lösen. Die Quantentechnologie kann aber auch eingesetzt werden, um Daten zu verschlüsseln. Die sogenannte Quantenkryptografie ist dann gegen Abhör-Aktionen gesichert – zumindest theoretisch. So schreibt es TR-Redakteur Wolfgang Stieler. Und weil Verschlüsselung und Abhörsicherheit nicht nur etwas für Dissidenten und Geheimagenten ist, sondern schon bei jeder Internetnutzung relevant ist, müssen wir auch darüber reden, was chinesische Forscher:innen jetzt entwickelt haben.
Lesetipp zu Quantenkryptografie: Warum Quantencomputer ein Problem für die Verschlüsselung bedeuten
Außerdem im Weekly:
Hinweis: Dieser Podcast wird durch Sponsorings unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findest du hier.
Manche Details ihrer Produkte werden von Batterie-Herstellern gut behütet. Das gilt insbesondere für die Marktführer im Elektroauto-Sektor Tesla und BYD. Forscher:innen der RWTH Aachen haben sich jetzt daran gemacht, das Innenleben dieser Batterien zu untersuchen. Die Ergebnisse ihres Teardowns haben sie im Fachjournal "Cell Reports Physical Science" veröffentlicht. TR-Redakteur Gregor Honsel berichtet, was das Team bei ihrer Untersuchung herausgefunden hat und was wir aus diesen Ergebnissen lernen.
Lesetipp: Text über Silizium-Anoden
Außerdem im Weekly:
Hinweis: Dieser Podcast wird durch Sponsorings unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findest du hier.
Nichts weniger als das Pendlerrad der Zukunft zu entwickeln, das hat sich ein Team der Hochschule Darmstadt auf die Fahnen geschrieben. Das Ergebnis ist das Darmstadt Vehicle – abgekürzt DaVe. Es ist in Zusammenarbeit mit einem Team um den Designprofessor Tom Philipps und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Stefan Gloger entstanden. Hat es tatsächlich das Potenzial, Berufspendler:innen, die täglich das Auto nutzen, aus dem Fahrzeug auf den Sattel zu locken? Unser Autor Hans Dorsch erzählt von seinen Eindrücken.
Außerdem im Weekly:
Hinweis: Dieser Podcast wird durch Sponsorings unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findest du hier.
Es ist schon fast ein Mantra, das man hört, wenn es um den Breitbandausbau in Deutschland geht: Mit Glasfaser geht es nur schleppend voran. Wirft man einen Blick in den Breitbandatlas, so liegt die Verfügbarkeit von Glasfaser aktuell bei rund 32 Prozent. Nicht nur verfügbar, sondern auch genutzt ist sie inzwischen bei dem TR-Redakteur Gregor Honsel. Ende 2022 beantragte er einen Glasfaseranschluss. 836 Tage später hat er ihn. Wie es dazu kam und wo in seinem konkreten Fall die Hindernisse lagen, das verrät er im Podcast.
Außerdem im Weekly:
Hinweis: Dieser Podcast wird durch Sponsorings unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findest du hier.
KI-Systeme sind in aktuellen Kriegen bereits im Einsatz. Glaubt man Entwicklern und Herstellern, wird KI die Kriegsführung entscheidend verändern. Aber wie immer bei KI muss man genau hinschauen: Was ist Fakt, was ist Hype, um wessen Interessen geht es?
Eine Person, die das einschätzen kann, ist Elke Schwarz. Sie ist Dozentin für politische Theorie an die Queen Mary University London. Sie beschäftigt sich insbesondere mit KI im militärischen Einsatz und ist auch Mitglied des International Committee for Robot Arms Control (ICRAC). Vor kurzem hat sie ein Paper über den Einfluss von Risikokapitalanlegern in der Rüstungsindustrie geschrieben. Das trägt den Titel: From blitzkrieg to blitzscaling: Assessing the impact of venture capital dynamics on military norms.
TR-Redakteur Wolfgang Stieler hat mit der Expertin im Podcast gesprochen. Sie bestätigt, dass sich KI im Krieg „wirklich in den letzten zwei, drei, vier Jahren und ganz speziell mit den aktuellen Konflikten aufgeheizt“ hat. Sie definiert die Rolle von KI dabei so: „Die KI ist ja gar keine Waffe, sondern ist eher ein System, das zur Beschleunigung des Krieges beiträgt.“ Kritisch sieht sie die Versprechen von militärischen KI-Herstellern, man könne damit garantiert Kriege gewinnen: „Das ist ganz klar eine Übertreibung, die Marketingzwecke hat. Die haben natürlich sehr viel damit zu tun, dass die Firmen im Augenblick große Lobbyarbeit betreiben, um ihre Systeme natürlich auch zu verkaufen.“ Die tatsächliche Nützlichkeit müsse sich erstmal herausstellen. „Aber der Hype und die Lobbyarbeit sind ganz aktiv“, sagt sie.
Durch ihre Forschung hat Schwarz auch eine Rollenverschiebung bei den Anwendern von Software für Kriegseinsätze festgestellt, etwa bei Zielsystemen wie Lavender: „Diese Idee der ‚meaningful human control‘, wo der Mensch immer noch dazwischen sitzt und sagt, ja, ich mache jetzt wirklich eine bedeutungsvolle Entscheidung und ich habe noch Urteilskraft darüber, wer jetzt anvisiert wird. Diese Idee ist komplett erodiert, der Mensch ist dann nur noch ein Funktionselement in der weiteren automatisierten oder autonomen Waffenschleife.“
Hinweis: Dieser Podcast wird durch Sponsorings unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findest du hier.
From the publisher's feed

53 Listeners

10 Listeners

19 Listeners

7 Listeners

3 Listeners

10 Listeners

14 Listeners

16 Listeners

3 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

16 Listeners

20 Listeners

8 Listeners

3 Listeners