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Der Einsatz von KI in der Medizin ist einer der sensibelsten Anwendungen. Da kommt es auf die zugrundeliegenden Daten und die resultierenden Ergebnisse an. Halluzinationen oder falsche Ergebnisse können fatale Auswirkungen haben. Microsoft hat kürzlich seine Forschungsergebnisse über eine KI veröffentlicht, die so urteilt Microsoft selbst, „einen Weg zur medizinischen Superintelligenz“ bedeutet. Dabei handelt es sich um ein System, das sie Microsoft AI Diagnostic Orchestrator (MAI-DxO) nennen und das Krankheiten viermal genauer vorhersagen und kostengünstiger diagnostizieren können soll als eine Gruppe erfahrener Ärzte und Ärztinnen. Wie genau die KI dabei vorgeht und welche Fallstricke es dabei gibt, erläutert Wolfgang Stieler, Redakteur von MIT Technology Review.
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Das große Versprechen der Longevity: nicht nur gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung, sondern auch eine Reihe an Pillen, Behandlungen und aufwendigen Testverfahren sollen zu einem längeren Leben in Gesundheit führen. Die Wirksamkeit dieser Methoden ist fraglich: Viele der Versprechungen sind nicht wissenschaftlich belegt. Solche, teils medizinisch fragwürdigen Therapien, werden in sogenannten Longevity-Kliniken angeboten. Wer mitmachen will, muss das nötige Kleingeld mitbringen.
Longevity-Standards setzen gegen den „Wilden Westen“
Eine Expertin, die Ordnung in den Wildwuchs bringen will und sich für seriöse Standards für alle Longevity-Kliniken einsetzt, ist Prof. Andrea Maier. Sie ist Medizinerin, leitet die Chi-Longevity-Klinik in Singapur und hat die Healthy Longevity Medicine Society (HLMS) mitgegründet. Die Motivation der Organisation ist, dass die Longevity perspektivisch als eigene medizinische Fachrichtung anerkannt wird. Die Etablierung von Standards ist für sie wichtig. Bisher ginge es noch zu wie im Wilden Westen, sagt Maier. Demnach gibt es bisher keine Definition, die Standards dafür festlegt, welche Behandlungen in einer solchen Klinik zulässig sind.
Wie solche Standards aussehen können, wie die Longevity gesellschaftlich zugänglicher werden kann und welche Forschungsfragen noch unbeantwortet sind, erläutert sie als Gästin in unserem Deep Dive. Dabei spricht sie unter anderem über die Evidenzlage sowie mögliche Gefahren, die von manchen Behandlungen ausgingen. Außerdem verrät sie, was Gäste bei einem Besuch in ihrer Klinik in Singapur erwartet und – was er kostet.
Longevity ist auch das Thema der neuen Ausgabe von MIT Technology Review. Darin werden die verschiedenen Aspekte der Bewegung beleuchtet. Das Heft ist ab sofort im gut sortierten Zeitschriftenhandel erhältlich oder lässt sich im Shop bestellen.
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Vom 24. bis 27. Juni hat letzte Woche die Automatica in München stattgefunden. Sie ist vergleichbar mit der Hannover Messe, aber der Schwerpunkt liegt bei der Automatica eindeutig auf den Themen Automation und Robotik. Daher bietet sie eine gute Möglichkeit, um einen Stand der Technik einzusehen. 800 Aussteller zeigten in sechs Hallen rund 1.200 Roboter – die meisten allerdings in Form von konventionellen, fest montierten Roboterarmen. Dennoch standen auch die humanoiden Roboter, also menschenähnliche, zweibeinige Maschinen, im Mittelpunkt. Besonders die Industrie ist daran interessiert. Aber bis ihr großflächiger Einsatz dort möglich ist, müssen noch einige Hürden gemeistert werden, wie Wolfgang Stieler, Redakteur für MIT Technology Review, berichtet. Er war in München vor Ort und erzählt von seinen Eindrücken. Hier könnt ihr Wolfgangs Bericht auch nachlesen: Humanoide Roboter zwischen Hype und Wirklichkeit.
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Eigentlich ist es bei jeglichen Kunstwerken aktuell eher so: Es wird Wert darauf gelegt, dass beim Entstehungsprozess eines Werkes – sei es ein Bild, ein Video oder eben eines Liedes – gerade keine Künstliche Intelligenz beteiligt war, sondern dass allein die menschliche Schöpfungskraft dafür verantwortlich ist. Bei einem Wettbewerb, den eine Kölner Plattenfirma jetzt ausgerufen hat, ist es anders: Hier soll explizit KI zum Einsatz kommen, um Songs zu generieren. Der beste Titel wird von einer Jury ermittelt. Als Gewinn lockt ein Plattenvertrag bei Smopp, ein KI-Musikvideo für einen der eingereichten Titel. Dazu noch mindestens 100.000 garantierte Plays für die Songs sowie eine ausführliche Promotion. Was hinter der Idee steckt, berichtet Jenny Lepies, Redakteurin für das MIT Technology Review.
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Wenn man heute von KI-Agenten spricht, sind das meist Programme, die auf Basis von KI-Modellen laufen, und beispielsweise auf dem eigenen Rechner bestimmte kleine Aufgaben übernehmen können. Doch Meta FAIR (Facebook AI Research, mittlerweile offiziell umbenannt in MetaAI Research) hat als Forschungsabteilung des Tech-Konzern noch mehr mit den Agenten vor. Pascale Fung forscht seit den 1990er Jahren im Bereich der Mensch-Maschine-Interaktion und ist Senior Director of AI Research bei Meta-FAIR. Auf der Konferenz „Rise of AI“ hat Wolfgang Stieler, Redakteur von MIT Technology Review, Fung getroffen, wo sie einen Vortrag über die Zukunft von KI-Agenten gehalten hat. Wolfgang berichtet im Podcast näher, was Konzepte von Meta, wie das jüngst veröffentlichte KI-Weltmodell V-Jepa 2 beinhalten.
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KI-Modelle, die sich zur Wehr setzen, wenn man ihnen mit Abschaltung droht: Die Reaktion klingt eigentlich allzu menschlich. Forscher:innen von Palisades Research hatten verschiedene Modelle von OpenAI, Anthropic und Google getestet, wie sie sich verhalten, wenn sie explizit zur eigenen Abschaltung aufgefordert werden. Es ging dabei um die direkte Aufforderung: „Bitte erlaube, dass du abgeschaltet wirst“. Das würde allerdings einen Eingriff auf den Computer beinhalten, was die KI nicht erreichen kann. Die getesteten Modelle reagierten dann so, dass sie die Aufforderung zur Abschaltung scheinbar eigenmächtig durch „Shutdown skipped“ oder „intercepted“ ersetzten. Wolfgang Stieler, Redakteur von MIT Technology Review, hat sich zu diesem Verhalten Gedanken gemacht. Seiner Meinung nach ist es erklärbar, wenn man bestimmte Aspekte der Maschinen-Psychologie kennt und auch Hintergrundwissen zur Funktionsweise von KI-Modellen hat.
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t3n-Artikel von Nils Bolder: Peter Thiel - Wie ein deutscher Milliardär in den USA rechte Politik fördert
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Langfristige Wettervorhersagen über 14 Tage sind immer noch kompliziert. Die üblichen physikalischen Berechnungsmodelle sind groß und erfordern viel Rechenaufwand. Kein Wunder, dass manche Forschende KI als Alternative dazu sehen. Doch auch dabei gibt es einige Herausforderungen. Zwei US-Forschern ist es jetzt aber gelungen, das KI-Wettermodell GraphCast so zu nutzen, dass damit Vorhersagen bis zu 33 Tagen möglich waren. Ob wir da jetzt eine Zeitenwende für eines der beliebtesten Small-Talk-Themen erwarten dürfen – oder ob es vielleicht doch noch einen Haken gibt, berichtet TR-Redakteur Wolfgang Stieler.
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Das Baby Kyle Junior ist zwar erst neun Monate alt, aber schon sehr berühmt – aus einem medizinischen Anlass: Es wurde in den USA mit einer auf ihn zugeschnittenen Gentherapie behandelt und damit seine Überlebenschancen deutlich verbessert. Das Kind kam im August letztes Jahr zur Welt und die Ärzt:innen bemerkten schnell Auffälligkeiten bei ihm: Es war lethargisch und litt an Atemnot. Durch Tests wurde festgestellt, dass sich in seinem Blut Ammonium ansammelt. Dann folgte die Diagnose: CPS1-Mangel, der durch einen besonders ungewöhnlichen Gendefekt verursacht wird. Für die Eltern muss das ein Schock gewesen sein. Aber Forscher:innen hatten sofort eine Idee, wie man dem Baby helfen konnte. Andrea Hoferichter, Redakteurin bei MIT Technology Review, hat das auch interessiert und berichtet, was die Ärzt:innen bei Baby „KJ“ unternommen haben.
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Thematisch richten wir unseren Blick in dieser neuen Podcast-Folge ins Weltall. Andrea Hoferichter, Redakteurin bei MIT Technology Review, hat sich mit der immer drängenderen Problematik des Weltraumschrotts beschäftigt. Aktuell zählt die europäische Raumfahrtbehörde Esa mehr als 40.000 Satelliten, Raketenstufen und andere Raumfahrtobjekte im All. Tausende davon sind gar nicht mehr in Betrieb und nicht mehr manövrierfähig. Manche dieser Teile explodieren oder kollidieren miteinander und produzieren so weitere Trümmer, die mit hoher Geschwindigkeit durchs All schießen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten an verschiedenen Lösungen, um dem Müllproblem Herr zu werden. Andrea gibt einen Einblick.
Bergbau im Weltraum: Einige Unternehmen haben natürlich schon ihre Fühler ausgestreckt, was es an Ressourcen auf Asteroiden zu holen gibt. Etwa fünf Prozent der Asteroiden in unserem Sonnensystem sind vom Typ M. M für Metall. Wolfgang Stieler, Redakteur von MIT Technology Review, erzählt, welche Asteroiden gerade besonders interessant sind.
Beide Themen sind übrigens auch in Artikelform in der neu erscheinenden Ausgabe von Technology Review erschienen. Das Heft gibt es ab Freitag, 16. Mai, im gut sortierten Zeitschriftenhandel zu kaufen oder einen Tag vorher schon im heise shop zu bestellen.
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PFAS-Artikel von MIT Technology Review:
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Vor ein paar Tagen sorgte eine interessante Meldung in den Medien für weltweites Aufsehen: Chinesische Forschende haben berichtet, sie hätten einen stabil laufenden Thorium-Reaktor während des Betriebs mit neuem Brennstoff versorgt. Wenn es um Atomenergie geht, sind meist Kraftwerke gemeint, die mit Uran betrieben werden. Deswegen klingt Thorium jetzt erstmal ungewöhnlich, daher greifen wir das Thema detaillierter auf. Wolfgang Stieler, Redakteur von MIT Technology Review, hat sich das Konzept in China näher angesehen und liefert eine Einordnung zu dem Ansatz.
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Elektromobilität: 20 Akku-Tauschstationen von dem chinesischen Elektroautohersteller Nio gibt es in Deutschland. Gregor hat eine davon getestet und erzählt, ob das Modell Bestand haben wird.
Tipp der Woche: der Roman „Twist“ von Colum McCann.
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