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In den Anfängen von KI, in den 1950er Jahren, waren die Berechnungen von damaligen Modellen vergleichsweise einfach: Das Training benötigte circa 1.000 Floating-Point-Operations. Heutzutage bewegt man sich da schon in anderen Dimensionen. Heike Riel von IBM Research, spricht von „10^24 Operationen, also 21 Größenordnungen mehr. Das ist eine gigantische Zahl an Floating-Point-Operations-Berechnungen, die man durchführen muss“, sagt Riel in der neuen Podcast-Folge unseres Deep Dives.
Nun muss man sich dazu entsprechend den Energieverbrauch vorstellen. Riel war neugierig und hat sich den Strombedarf des Trainings von ChatGPT-3 angeschaut und ihn mit dem größten Kernkraftwerk der Schweiz verglichen. Das Ergebnis ist auch für sie beeindruckend. Dass sich Riel so sehr für den Energiebedarf von KI interessiert, ist nicht verwunderlich. Bei IBM ist sie nicht nur Fellow, sondern auch Leiterin der Abteilung Science of Quantum and Information Technology von IBM Research Quantum Europe. Sie ist Expertin für Nanotechnologie und hat sich mit der sogenannten neuromorphen Datenverarbeitung beschäftigt. Sie entwickelt zusammen mit ihrem Team KI-Chips, die für die nötigen Rechenoperationen weniger Energie verbrauchen. In Zeiten, in denen KI-Modelle immer größer werden, mehr Parameter umfassen und auch das Training immer rechenintensiver wird, forscht sie an einer aktuell relevanten Frage. Im Podcast gibt sie einen Einblick in den Stand der Forschung und was sich hinter dem Begriff des Approximate Computing verbirgt.
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Mit dem bedeutungsschweren Namen Delphi-2M hat ein internationales Forscherteam sein KI-Modell versehen. Wie das gleichnamige Orakel aus der griechischen Mythologie seine Weissagungen preisgab, soll das Tool ebenso einen Blick in die Zukunft werfen und dabei prognostizieren, ob eine Einzelperson eine von über 1.000 Krankheiten bekommen und ob der Tod in den nächsten 20 Jahren eintreten wird. Das allein klingt schon beeindruckend, doch Wolfgang Stieler, Redakteur von MIT Technology Review, erklärt zum einen, was das Modell bietet, worauf bislang kein anderes Modell ausgelegt war – und warum auch dieses Tool seine Grenzen und Gefahren hat.
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Die EU plant, Fahrzeuge neu zu regulieren, um damit eine Vereinfachung zu erzielen. Das hat Hersteller von E-Bikes und Fahrrad-Verbände mobilisiert. Sie alle haben eigene Ansichten, wo und wie Pedelecs, wie E-Bikes streng genommen heißen, reguliert werden sollen. Weil es so viele unterschiedliche Akteure mit verschiedenen Lösungen sind, hat sich unser Autor Hans Dorsch damit beschäftigt. Wie Pedelecs bisher eingeordnet sind, was die Vor- und Nachteile dabei sind, erklärt er im Podcast.
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Die Schülerinnen und Schüler einiger Bundesländer sind schon wieder aus den Sommerferien zurück im Klassenraum und müssen sich mit Deutsch, Mathe und Bio herumschlagen. Und wahrscheinlich kommt bei der Beantwortung der Hausaufgaben auch mal ChatGPT zum Einsatz. Den Start zum neuen Schuljahr haben wir zum Anlass genommen, um mal nachzufragen, wie es denn inzwischen aussieht mit dem Thema KI in der Schule – also sowohl aus Sicht der Lehrenden als auch der Lernenden. Dazu hat Andrea Hoferichter, Redakteurin von MIT Technology Review, mit der Bildungsforscherin Rebecca Lazarides gesprochen (€). Was sie erfahren hat, berichtet Andrea im Podcast.
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In der vergangenen Woche sorgte ein Kaufangebot für Aufsehen: Das KI-Startup Perplexity AI hat für den Google Webbrowser Chrome 34,5 Milliarden US-Dollar geboten. Erstmal wundert man sich vielleicht darüber, denn zum Verkauf steht der Browser zunächst einmal gar nicht. Aber wenn man aber die Marktlage von Google näher anschaut, wird der Hintergrund dieser Strategie ersichtlicher. Google steht nämlich unter Zugzwang: In den USA könnte ein Gerichtsurteil den Konzern zwingen, sich von Chrome zu trennen, da das Gericht eine Monopolstellung des Suchgiganten sieht. Perplexity ist vor allem bekannt für seine eigene Suchmaschine auf Basis generativer KI. Welche Köpfe hinter der Firma stecken und wie sie sich im KI-Markt schlägt, berichtet Florian Zandt, Redakteur bei t3n.
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Sieht man sich auf dem Wohnungsmarkt um, muss man erstmal kräftig schlucken: Die Mieten steigen und steigen. Selbst für die Mittelschicht werden attraktive Wohnungen zunehmend unerschwinglich, vom eigenen Haus ganz zu schweigen. Der Versuch, gegen die steigenden Mieten anzubauen, scheiterte bisher kläglich. 400.000 neue Wohnungen jährlich versprach die Ampelkoalition. Tatsächlich wurden 2024 nur 250.000 neue Wohnungen fertig – der tiefste Wert seit acht Jahren. Nun ruft die neue Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) abermals einen „Bau-Turbo“ aus.
Wo Wohnraum benötigt wird
Doch ist eine solche Bau-Offensive überhaupt ein Schritt in die richtige Richtung? Rein rechnerisch wären in Deutschland überhaupt keine neuen Wohnungen nötig. Die Bevölkerung Deutschlands hat sich 2024 nur um rund 100.000 Menschen erhöht – nicht einmal die Hälfte der in diesem Jahr neu gebauten Wohnungen. Wozu also braucht man jährlich hunderttausende neue Wohnungen? Die vordergründige Antwort: Weil sich die bestehenden Wohnungen eben nicht dort befinden, wo sie gefragt sind, nämlich in den boomenden Städten. Doch ganz so einfach ist es nicht: Ein Drittel des Landverbrauchs durch Neubauten habe in schrumpfenden EU-Regionen stattgefunden, so das Wuppertal Institut. Gleichzeitig habe man auch in wachsenden Regionen reichlich unterbelegte Wohnungen gefunden. „Der Mangel an Wohnraum ist daher nicht in erster Linie auf eine allgemeine Knappheit oder eine geografische Unausgewogenheit zurückzuführen, sondern auf eine ineffiziente Verteilung innerhalb verschiedener gesellschaftlicher Gruppen“, folgert die Studie. Mit anderen Worten: Leute, die es sich leisten können, gönnen sich immer mehr Quadratmeter, während ärmere Menschen zusammenrücken müssen.
Wie also lässt sich neuer Wohnraum sozial- und umweltverträglich schaffen? Darum soll es in dieser Podcast-Folge gehen. Zu Gast ist Peter Cachola Schmal, Direktor des Deutschen Architekturmuseums in Frankfurt am Main. Im Gespräch mit Gregor Honsel, Redakteur bei MIT Technology Review, geht es um die Diskrepanz beim geforderten neuen Wohnraum und dem Bedarf aus der Bevölkerung. Welche Lösungen gibt es? Des Weiteren geht es auch um die Klimaziele im Gebäudesektor. Diese werden immer wieder verfehlt. Wie der Sektor aus dieser Notlage herauskommt, besprechen die beiden ebenfalls.
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Das Thema „Wohnraum für die Zukunft“ ist auch Thema der aktuellen Ausgabe von MIT Technology Review. Das Heft ist ab sofort im Handel erhältlich oder in Kürze im heise shop bestellbar.
Dieser frische Podcast ist gewissermaßen eine Sondersendung, denn OpenAI hat sein neues KI-Modell GPT-5 veröffentlicht. Wolfgang Stieler, Redakteur von MIT Technology Review, hat sich das neue ChatGPT näher angesehen und es mit verschiedenen Aufgaben auf die Probe gestellt. Wie GPT-5 dabei abgeschnitten hat und wie Wolfgang die neuen Fähigkeiten einschätzt, davon wird er erzählen.
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Wolfgang Stieler, Redakteur der MIT Technology Review, hat sich mit der Definition von Intelligenz auseinandergesetzt und berichtet, was aktuelle Studien aus dem Tierreich dazu beitragen. Über außergewöhnliche Experimente und Theorien zum Intelligenzbegriff berichtet Wolfgang im Podcast.
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Unser Tipp der Woche: die Quarks-Sendung „Geheime Sprache der Tiere: Wie wir sie besser verstehen können“
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Wolfgang Stieler, Redakteur der MIT Technology Review, hat sich mit neuen Erkenntnissen zu Materie und Antimaterie auseinandergesetzt und erzählt euch, was sie für Theorien zum Urknall bedeuten. Welche Elementarteilchen spielen dabei die Hauptrolle? Und wie kann man sie messen? All das und mehr berichtet Wolfgang im Podcast.
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Unser Tipp der Woche: die arte-Dokumentation „Der Gigant – Die legendäre Antonov“ – eine Doku zum größten Frachtflugzeug der Welt.
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Die aktuelle Ausgabe der MIT Technology Review setzt sich mit dem Thema Longevity auseinander: Gregor Honsel, Redakteur bei MIT Technology Review hat sich dazu näher mit dem Konzept der Blue Zones auseinandergesetzt, also Regionen, in denen die Menschen bis ins hohe Alter gesund bleiben. Welche Schwierigkeiten es bei der Erforschung dieser Dörfer gibt und welche Gemeinsamkeiten die Lebensumstände dieser Gegenden auszeichnen, berichtet Gregor im Podcast.
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Unser Tipp der Woche: die arte-Serie „Made in Finland“ über einen Ausschnitt der Firmengeschichte von Nokia
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