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Durch den bloßen Besitz eines Elektroautos Geld verdienen? Das klingt verlockend. Dahinter steckt der private Verkauf von Klimazertifikaten. Möglich macht das die „Renewable Energy Directive“, die seit 2022 in Kraft ist. Damit werden Mineralölkonzerne dazu verpflichtet, ihre Treibhausgas-Emissionen zu senken, und das geht mittlerweile auch über den Ankauf von E-Auto-Zertifikaten. Sie bezahlen die Nutzer:innen gewissermaßen dafür, keinen fossilen Treibstoff zu verbrennen – und legen die Summe auf die Benzin- und Dieselpreise um. Dass das immer noch keine runde Lösung ist, aber dennoch zumindest einen Bonus für Besitzer:innen von E-Autos bietet, erläutert Gregor Honsel, Redakteur bei MIT Technology Review, im Podcast.
KI-Anwendungen für bestimmte Aufgaben mit individuellen Interfaces sprießen aus dem Boden. Im Hintergrund greifen sie aber oftmals auf dieselben großen Sprachmodelle zu und lagern so ihre Arbeiten an diese aus. Diese Wrapper genannten Anwendungen haben Vor- und Nachteile. Wolfgang Stieler, Redakteur bei MIT Technology Review, ist bei seiner Recherche dazu auf einen Open-Source-Nachbau von Perplexity, ebenfalls ein Wrapper, gestoßen. Wie Wrapper funktionieren und was die Anwendung Perplexica besonders macht, erklärt Wolfgang im Podcast.
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Tipp der Woche: der Podcast „Shell Game“ (Sorry! Die Anwendung, die in dem Podcast entwickelt wird, heißt eigentlich "Sloth Surf" und nicht, wie von mir behauptet "Slop Surf")
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Die Kaufprämie für E-Autos ist zurück! Und damit auch die Frage: Unter welchen Umständen sind E-Autos günstiger als Verbrenner? Eine Fraunhofer-Studie bescheinigte einigen E-Modellen bereits 2023 über die gesamte Lebensdauer hinweg – also einschließlich Wartung, Reparatur, Ladestrom, Steuern, Versicherungen, Wertverlust – schon seit Längerem günstiger als vergleichbare Verbrenner zu sein. Mittlerweile gleichen sich auch die reinen Kaufpreise an, vor allem im Vergleich mit Diesel-Autos. Die aktuellen Förderpläne senken die Kaufpreise noch weiter. Das freut potenzielle Käufer:innen. Wenn da nicht das böse R-Wort wäre: der Restwert. Gregor Honsel, Redakteur bei MIT Technology Review, erklärt den Einfluss dieses Wertes auf die Gesamtkosten eines Stromers.
Für Menschen und ihre Gehirne sind selbst kurze Schlafphasen, also Nickerchen, von immenser Bedeutung. Studien aus der Hirnforschung belegen das immer deutlicher. Wolfgang Stieler, Redakteur bei MIT Technology Review, hat genauer in die Forschung geschaut und erklärt, warum diese Erkenntnisse auch für KI und Roboter relevant sind.
Außerdem im Weekly:
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Die Firma Lego hat auf der Tech-Messe CES im Januar ihre Smart Bricks vorgestellt. Die sehen aus, wie die üblichen 4 mal 4 Bausteine, haben aber einen kleinen Computer integriert. Damit können die Steine leuchten, Sounds abspielen und erkennen, wenn Figuren oder andere Steine mit Smart Tags in der Nähe sind. Eingebaut beispielsweise in einen Hubschrauber, macht das Teil dann die passenden Rotor-Geräusche, wenn man es per Hand durch die Luft fliegen lässt. Spielzeug, das Geräusche macht, ist an sich nichts Neues. Dennoch halten immer mehr Technologien Einzug ins Kinderzimmer. Wie wirken sich solche Spielzeuge auf die kindliche Entwicklung aus? Andrea Hoferichter, Redakteurin für MIT Technology Review, ist dieser Frage nachgegangen und hat mit dem Pädagogen Volker Mehringer gesprochen. Er forscht zum Thema Spielzeug und ist Teil der Jury zum „spiel gut“-Siegel, die Spielzeug und Spiele für Kinder im Alter von 0 bis 14 Jahren bewertet.
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Schulen müssen sich mit dem Thema KI auseinandersetzen – ob sie wollen oder nicht. Um die Technologie konstruktiv einzusetzen, hat die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ den KI-Schulpreis ins Leben gerufen. Die Deutsche Telekom Stiftung und die Dieter Schwarz Stiftung fördern den Wettbewerb. Spannend ist natürlich, welche Schulen ausgezeichnet wurden. Andrea Hoferichter, Redakteurin bei MIT Technology Review, hat sich die Siegerliste angeschaut und berichtet, mit welchen Projekten die Schulen überzeugen konnten.
In unserem zweiten Thema werfen wir einen Blick auf den Iran – allerdings aus einer technologischen Sicht. Seit knapp zwei Wochen ist die iranische Bevölkerung vom Internet abgeschnitten. Schon früher hatte das iranische Regime die Datenverbindungen ins Ausland gekappt. Doch der aktuelle Shutdown ist deutlich radikaler. Gregor Honsel, Redakteur bei MIT Technology Review, ist der Frage nachgegangen, wie genau die Abschaltung funktioniert.
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Tipp der Woche: Film auf Youtube „Cycling Cities“ von Ingwar Perowanowitsch. In diesem Zusammenhang der Link zum Interview mit dem "Fahrrad-Professor" Marco te Brömmelstroet: "Das Rad steht für eine nahezu perfekte Sache".
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Analogrechner sind die Maschinen, die Dinge mechanisch oder elektrotechnisch berechnen. Die Grundlage der heutigen Computertechnik basiert auf ihnen – zumindest bis die Bits kamen. Doch jetzt scheinen die analogen Geräte eine Renaissance zu erleben. Immer mehr Startups wollen analoge Elemente in digitale Computer integrieren. Denn komplexe Simulationen erfordern viel Rechenleistung. Analoge Elemente sollen wie eine Art Formel diese Simulationen beschleunigen können. Wolfgang Stieler, Redakteur bei MIT Technology Review, erklärt, wie analoge Rechner funktionieren können.
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Wenn wir über technologische Souveränität reden, meinen wir – aus unserer europäischen Sicht heraus – meistens ein Bestreben, unabhängiger von US-Techdiensten zu werden. Aber es geht auch andersherum. Deshalb sprechen wir im Wesentlichen über zwei US-Startups, die sich an Chiptechnologie machen und so das Quasi-Monopol des niederländischen Unternehmens ASML brechen wollen. ASML ist Hersteller von EUV-Lithografiemaschinen und kann mit ihnen die derzeit modernsten Computerchips fertigen. Daher werden jetzt große Hoffnungen, respektive Geld, auf die US-Startups Xlight und Substrate gesetzt. Wolfgang Stieler, Redakteur bei MIT Technology Review, erklärt, woran die Firmen genau arbeiten und wie weit sie sind.
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Cyberangriffe wie beispielsweise auf die Energieversorgung in der Ukraine im Jahr 2015 zeigen, wie gefährdet kritische Infrastruktur ist. Lange Zeit galten solche Ausfälle eher als Kollateralschäden. Doch inzwischen rücken solche Versorgungsnetze oder Kraftwerke zunehmend ins Visier bei der Kriegsführung. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bestätigt, dass die Gefahr von staatlich geförderten Cyberangriffen stark angestiegen ist.
Die Journalistin und IT-Sicherheitsexpertin Eva Wolfangel hat sich mit dieser Thematik beschäftigt und auch ein Buch darüber geschrieben: „Ein falscher Klick: Hackern auf der Spur: Warum der Cyberkrieg uns alle betrifft“. Für die neue Ausgabe von MIT Technology Review (ab sofort im Handel und im Online-Shop erhältlich) wirft sie einen aktuellen Blick darauf, wie sich Behörden vernetzen und neue Fähigkeiten aufbauen, um sich zu wappnen.
In der neuen Deep-Dive-Folge erläutert Wolfangel im Gespräch mit Wolfgang Stieler, Redakteur bei MIT Technology Review, womit Betreiber von kritischer Infrastruktur rechnen müssen und wie genau solche Cyberangriffe ablaufen. Sie betont, welche essenzielle Bedeutung Schwachstellenanalysen für Unternehmen haben und schließlich führt sie auch an, was darauf hindeutet, dass sich die Sicherheitslage insgesamt zugespitzt hat.
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Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und auch wir machen, ganz unserem Titel entsprechend, ein Review von Tech- und Wissenschaftsnachrichten. Mit Naturkatastrophen, Trump, Vogelgrippe, Europas Abhängigkeiten, Rohstoffmangel und geopolitischen Zerreißproben zeigte sich 2025 ehrlicherweise nicht von seiner besten Seite. Aber wir wollen nicht den Kopf in den Sand stecken und haben ein paar Hoffnungsschimmer aufpoliert. Zusammen mit Nils Bolder, Redakteur von t3n, besprechen Gregor Honsel und Jenny Lepies von MIT Technology Review, was sie – trotz allem – positiv auf den Start des neuen Jahres blicken lässt.
Die Themen:
Unser Weekly macht jetzt eine kleine Winterpause: Die nächste Folge erscheint am 8.1.2026.
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Ein Teenager hackt sich in das Netz des US-Militärs und benutzt dort das Computersystem, um Strategiespiele zu spielen. Allerdings hat dieser Computer direkten Zugriff auf das reale Arsenal der US-Atomraketen. Das ist der Plot des Films „Wargames“ von 1983. Die gezielte Steuerung von Waffensystemen über Computer bekommt heute, im Zeitalter von KI, eine ganz neue Dimension. Sie scheint viel bedrohlicher als der Science-Fiction-Film mit Matthew Broderick und Ally Sheedy in den Hauptrollen. Die Protagonisten dieser realen Szenerie sind Tech-Firmen wie Palantir, die auf den Militär-Sektor drängen, weil dort die finanziellen Ressourcen stecken, mit denen Palantir und Co. ihre KI-Infrastrukturen ausbauen können. Worin die besonderen Gefahren liegen und wie weit der KI-Einsatz auf dem Schlachtfeld bereits ist, beschreibt Wolfgang Stieler, Redakteur bei MIT Technology Review, in der neuen Podcast-Folge.
Mit der Thematik, wie Kriegstechnik effizienter gemacht werden soll, beschäftigt sich auch die kommende Ausgabe von MIT Technology Review. Darin blicken wir auf die Risiken durch Drohnen, KI und Cyberattacken. Das neue Heft erscheint am Freitag, den 19.12.2025 und ist ab dem 18.12. in unserem Online-Shop erhältlich.
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Strom für jährlich 12.000 Kilometer Reichweite soll das neue Konzeptauto Mercedes Vision Iconic allein durch seinen neuartigen PV-Lack gewinnen können. Gregor Honsel, Redakteur bei MIT Technology Review, hat mal durchgerechnet, ob das Ganze realistisch ist. Im Ergebnis scheint die Angabe tatsächlich plausibel. Allerdings gibt es dennoch einige Fallstricke bei der Technologie, also dem Lack selbst, und den Umständen in der Realität, denen das Auto ausgesetzt ist. In unserer neuen Podcast-Folge erzählt Gregor, welche Berechnungen er zugrunde gelegt hat und wie es mit dem Wirkungsgrad der auf dem Auto aufgetragenen Paste aussieht. Zudem erfahrt ihr, wo Photovoltaik auf Fahrzeugen sinnvoll einsetzbar wäre.
Außerdem im Weekly:
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