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Kurze Durchsage: Wir haben jetzt einen neuen Veröffentlichungstag für unseren Weekly-Podcast. Wir rücken ab sofort von Mittwoch auf Donnerstag. Das heißt, morgen gibt es eine neue Folge von uns. Schaut dann gern wieder in eure Podcast-App rein. Bis dahin – macht es gut!
In eigener Sache: Ab Dezember erscheinen neue Folgen des Weeklys immer donnerstags. Die nächste Folge hört ihr am 4. Dezember.
Große Atomwerke haben vermutlich ihre beste Zeit hinter sich. Aber bei den kleinen modularen AKW tut sich derzeit einiges – technologisch und auch regulatorisch. Auch politisch haben sie Fürsprecher, unter anderem Donald Trump und Markus Söder. Dank einer gelockerten Regulierung in den USA für rund ein Dutzend Startups, die diese Mini-Meiler entwickeln, wurde kürzlich ein Erfolg gemeldet. „Kritikalität“ sei erreicht worden, hieß es. Was dahintersteckt und ob die Mini-AKWs schon bald Atomstrom liefern werden, ordnet Wolfgang Stieler, Redakteur bei MIT Technology Review, ein.
Um Erwin Schrödinger, Nobelpreisträger und einer der Väter der Quantenphysik (€), ranken sich viele Mythen – vor allem was sein Verhältnis zu jungen Frauen betrifft. Die Quelle der Gerüchte ist eine schlecht recherchierte, sexualisierte und zum Teil zusammenfantasierte Biografie. Was ein fachkundiges Ehepaar aus Berlin mit Zugang zu Schrödingers Nachlass dazu zu sagen hat, berichtet Andrea Hoferichter, ebenfalls Redakteurin bei MIT Technology Review.
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Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche will auf „mehr Eigenverantwortung“ setzen, wenn es um den Austausch alter Heizungsanlagen geht. Die Förderung für Privathaushalte, etwa für Wärmepumpen, könnte damit Einschnitte erfahren. Er beläuft sich insgesamt für Deutschland auf eine Milliardenhöhe. Bisher wird der Einbau einer klimafreundlicheren Heizung mit maximal 70 Prozent bezuschusst. In Summe ausgedrückt könnten das bis zu 21.000 Euro sein. Davon möchte Reiche wegkommen und die Energiepolitik marktwirtschaftlicher ausrichten. Gregor Honsel, Redakteur bei MIT Technology Review, berichtet, wie Reiche vorgegangen ist und welche Auswirkungen das haben wird.
Ähnlich wie bei KI werden mit der Quantentechnologie große Versprechen gemacht. Deswegen wird darin viel Geld investiert, für die verschiedensten Bereiche – immer in der Hoffnung, dass Quanteneffekte diese oder jene Technologie weiter voranbringen. Wolfgang Stieler, Redakteur bei MIT Technology Review, gibt einen Einblick in die spannendsten Bereiche, die die Quantentechnologie derzeit prägt (€).
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Wenn man auf die Lage bei seltenen Erden und anderen kritischen Rohstoffen schaut, verlassen sich deutsche Unternehmen bereits seit vielen Jahren auf Lieferungen aus dem Ausland, vor allem aus China. Zuletzt hat die deutsche Autoindustrie über einen gewaltigen Preissprung für zwei seltene Erden geklagt, nämlich für Neodym und Praseodym. Die beiden Metalle sind Grundbestandteile der stärksten Magnete, die etwa in Motoren von Elektroautos und Hybridfahrzeugen eingebaut werden. Angesichts solcher Entwicklungen drohen wiederum Lieferengpässe und es wird einmal mehr die Frage nach Alternativen diskutiert. Andrea Hoferichter, Redakteurin bei MIT Technology Review, hat deshalb Daniel Goldmann, einen Experten von der TU Clausthal, befragt, der sich schon seit 40 Jahren mit der Rohstoffaufbereitung und dem Recycling von seltenen Erden und kritischen Rohstoffen beschäftigt. Er sieht durchaus Chancen für alternative Quellen für diese entscheidenden Ressourcen in Deutschland und Europa, um die Abhängigkeit abzufedern.
Geht es um die Einsatzfelder von seltenen Erden, ist man schnell bei Technologien im Umfeld von erneuerbaren Energien, etwa bei Motoren von Elektroautos. Um auch hier die Abhängigkeiten zu verringern, gibt es bereits Forschung zu Konzepten, die mit weniger oder gar keinen seltenen Erden auskommen. Gregor Honsel, Redakteur bei MIT Technology Review, stellt ein paar dieser Ansätze vor.
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Quantenphysik und Esoterik: Auf den ersten Blick haben diese zwei Themen nichts miteinander zu tun. Und doch bedient sich die Esoterik munter aus dem Vokabular dieses komplexen Wissenschaftsbereichs. Ein oft zitiertes Beispiel dafür ist die sogenannte Quantenheilung. „Das ist nichts weiter als Geistheilung, also ein reines Placebo“, das sagt Holm Gero Hümmler. Er ist Physiker und Wirtschaftswissenschaftler und arbeitet als Unternehmensberater. Seit mehr als 20 Jahren engagiert er sich in der Skeptiker-Bewegung und hat zahlreiche Bücher über Verschwörungsmythen und Grenzgebiete der Physik geschrieben.
Für sein Buch mit dem Titel „Relativer Quantenquark“ ist er tief in die Materie eingestiegen und hat analysiert, wie beliebt Begriffe aus der Quantenphysik sind, wenn es darum geht, mysteriöse Wirkungen in der Esoterik zu belegen. Besonders skurril findet er den Standpunkt dieser selbst ernannten Quantenheiler:innen, die an Kund:innen gerichtet meinen: „Sie müssen mir gar nicht sagen, was Ihnen fehlt, das kommt über die Quantenverschränkung. Sie müssen sich nur vorstellen, geheilt zu sein.“
Man könnte diese Vorgehensweise als harmlose Spinnerei abtun. Doch damit würde man es sich zu leicht machen. Denn die „Behandlungen“ von Quantenheiler:innen sind zum einen nicht kostenlos, zum anderen wenden sich mitunter Menschen an diese vermeintlichen Spezialist:innen, die ernsthaft krank sind und einer schulmedizinischen Behandlung bedürfen. Das kann dann durchaus gefährlich sein.
Sonderausgabe: Das Quantenzeitalter:
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Es ist eine leicht vorstellbare Analogie: Unser Gehirn arbeitet wie ein Geschirrspüler und schmeißt nachts ein Reinigungsprogramm an, um Abfallstoffe aus dem System zu schwemmen. Statt Spültabs erledigt die Reinigung Gehirnflüssigkeit, die in Wellen unseren Denkapparat flutet. Das soll ernsthafte Krankheiten verhindern. Was diesen wichtigen Spülvorgang auslöst, haben Forscher:innen bereits herausgefunden. Andrea Hoferichter, Redakteurin bei MIT Technology Review, hat das Thema weiterverfolgt. Sie ist auf eine neue Studie gestoßen, bei der MIT-Forscher:innen untersucht haben, wie sich Schlafentzug auf diesen nächtlichen Spülvorgang auswirkt. Im Podcast erzählt sie, was die Proband:innen für die Untersuchung machen mussten – und was dabei herausgekommen ist.
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Quantencomputer sind noch ein Ding der Zukunft. Ihre praktische Anwendung und Nutzung halten sich bisher in Grenzen. Aber die Entwicklungen laufen auf Hochtouren, weil mit Quantencomputern große Versprechungen gemacht werden. Sie sollen, wenn sie denn mal ausgereift sind, Supercomputer in ihrer Leistung übertreffen. Mit ihnen sollen Probleme gelöst werden, die mit klassischen Computern nicht lösbar sind. Deswegen wird auch ordentlich Geld auf die Firmen geworfen, die diese Wunderwerke entwickeln wollen. Neben den Platzhirschen Google, IBM und Microsoft mischen auch Firmen, wie etwa PsiQuantum, QuEra und der europäische Quantencomputer-Hersteller IQM mit. Erste Firmen bieten auch bereits Cloud-Zugriffe zu ihren bislang existierenden Systemen, was uns zu der Frage bringt, wie es sich anfühlt, an so einem Hauch von Zukunft zu arbeiten. Diese Erfahrung durfte Wolfgang Stieler, Redakteur bei MIT Technology Review, machen (€). Er hat das IBM Quantum Data Center in Ehningen in Baden-Württemberg besucht und schildert, welche Aufgabe er am Quantencomputer gelöst hat.
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In Niedersachsen ist seit Kurzem ein autonomer Linienbus unterwegs. Die Basis bildet ein Elektrobus des türkisch-amerikanischen Herstellers Karsan – acht Meter lang, 22 Sitzplätze. Im Rahmen des Projekts „Albus“ („Autonomer Linienbus“) wurde er mit Lidar-Sensoren an jeder Ecke, zahlreichen Kameras und einem Radar ausgerüstet.
Seit Mitte September dürfen normale Gäste mitfahren. Die Fahrt ist (nach vorheriger Anmeldung) kostenlos. An einem Oktoberfreitag ist TR-Redakteur Gregor Honsel der einzige Fahrgast. Hinter dem Lenker sitzt trotz der ganzen autonomen Technik noch ein Fahrer aus Fleisch und Blut. Warum, wird erst später klar. Gregor schildert im Podcast seine Eindrücke vom autonomen Linienbus.
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Wir befinden uns mitten in der Nobelpreis-Woche: Gestern wurde die Auszeichnung für besondere Forschung in der Physik vergeben. Wir hatten zuvor sehr stark mit Quantenphysiker:innen gerechnet. Denn das Jahr 2025 ist das 100. Jubiläum der Quantenwissenschaft und Quantentechnologie. Hinter der Entwicklung dieser Quantenmechanik in den 1920er Jahren stecken so viele schlaue Köpfe, Physiker wie Mathematiker, die auch wie zum Beispiel Werner Heisenberg oder Max Planck bereits in der Vergangenheit den Nobelpreis erhalten haben. Jetzt haben John Clarke, Michel H. Devoret und John M. Martinis den Physik-Nobelpreis bekommen. Ausgezeichnet wird damit, so das Nobel-Komitee, „die Entdeckung des makroskopischen quantenmechanischen Tunnelns und der Energiequantisierung in einem elektrischen Stromkreis“. Wolfgang Stieler, Redakteur bei MIT Technology Review, hat die Bekanntgabe verfolgt und ordnet die Errungenschaft ein.
Artikel zum Thema Quantencomputer:
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Erst kürzlich äußerte sich Mark Zuckerberg zu der Frage, ob die KI-Blase zu platzen droht. In einem neuen Podcast namens Access lässt er durchblicken, dass er zwar die Gefahr von Fehlinvestitionen sieht, allerdings sieht er die Chance durch KI als viel größer an. Deshalb müsse Meta da mitschwimmen, um nichts zu verpassen. Es ist wenig überraschend, dass Zuckerberg diese Ansicht vertritt. Mit Meta ist er mitten im KI-Game. Deshalb wollen wir mal einen neutraleren Blick auf die Lage werfen. Florian Zandt, Redakteur von t3n, gibt eine Übersicht, über die vier Warnzeichen, dass es sich um eine KI-Blase handelt.
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