Mitarbeiter führen

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Mitarbeiter führen episodes

  • Die Entscheidung, auf die alle warten

    Siebenhundert Leute in einer Halle, und ich frage sie, welchen Standort wir schließen sollen. Was glaubst du, was da für ein Gemetzel los wäre.

    Macht natürlich keiner. Und trotzdem ist genau das die Sache, die du jeden Dienstag im Kleinen tust.

    In dieser Folge erzähle ich, warum ich in Sanierungen Entscheidungen getroffen habe, über die ich vorher mit niemandem geredet habe. Und warum ich danach nicht schlecht geschlafen habe.

    Vor allem aber geht es um deine Entscheidung. Die kleine, die seit Wochen liegt, weil du noch eine Runde drehst. Ich zeige dir den Satz, der die Sammelphase beendet, und die eine Frage, die dir verrät, ob du noch Informationen brauchst oder nur noch Deckung suchst.

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    6 min
  • Die schwersten Gespräche fangen oben an

    Weißt du eigentlich, was die drei wichtigsten Punkte für deinen Chef sind?

    Diese Frage habe ich einem Teilnehmer im Call gestellt. Es kam keine Antwort. Und er ist eine gute Führungskraft: Nach unten macht er alles richtig. Nach oben rät er.

    Damit ist er in bester Gesellschaft. Wir arbeiten wie in einer Prüfung, bei der uns keiner gesagt hat, welches Fach drankommt. Und am Ende gibt es trotzdem eine Note. Die heißt dann Jahresgespräch.

    In dieser Folge geht es um die zweite Erwartungshaltung, die fast alle liegen lassen. Und um meine Lieblingsfrage, die dein Chef nur konkret beantworten kann: Was müsste ich tun, um deine Erwartungen NICHT zu treffen?

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    6 min
  • Der Urlaubstest

    Tag drei im Urlaub. Du hattest das Handy heute schon dreimal in der Hand. Nicht weil jemand angerufen hat, sondern weil keiner angerufen hat.

    Der Urlaub gilt als der ehrlichste Führungstest. Stimmt auch. Nur läuft der Test gar nicht, während du weg bist: Das Ergebnis stand fest, als du in den Flieger gestiegen bist.

    In dieser Folge geht es um die Frage, wie lange dein Gerüst schon steht. Um einen Teamleiter, der vier Wochen ausfiel, und um die Kollegin, die es besser machte, als allen lieb war. Und um die zweite Hälfte des Tests, die kaum jemand auf dem Zettel hat: deine Rückkehr.

    Am Ende gebe ich zu, warum mein Rechner auch im Urlaub neben mir liegt.

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    6 min
  • Für den Gabelstapler brauchst du einen Schein

    Um in Deutschland einen Gabelstapler zu fahren, brauchst du einen Schein. Um zwölf Menschen zu führen, brauchst du nichts.

    Zwei Tage Kurs, eine Hausarbeit, fertig ist die Führungskraft. So läuft es fast überall. Und dann stehst du da und sollst etwas können, das dir nie jemand gezeigt hat.

    In dieser Folge erzähle ich, warum wir mit Beförderungen regelmäßig Menschen bestrafen. Und warum ich in einer Sanierung angefangen habe, meine Führungskräfte selbst auszubilden. Nicht aus Nettigkeit.

    Am Ende steht die gute Nachricht: Wenn Führung ein Handwerk ist, kann man es lernen. Geerbt hat Handwerk noch nie jemand.

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    5 min
  • Für wen trainierst du eigentlich?

    Es ist Viertel nach fünf, auf deinem Tisch liegt eine Aufgabe, die eigentlich jemand anderes machen sollte. Und du denkst: Ich mach das schneller selbst.

    Der Satz stimmt. Du bist wirklich schneller. Genau das macht ihn so teuer.
    In dieser Folge rechne ich dir vor, was dich dieser Nachmittag über ein Jahr gerechnet kostet. Und ich erzähle dir, warum du damit einen Muskel trainierst, der ohnehin schon der stärkste im Raum ist.
    Für alle, die abends um halb neun noch an Sachen sitzen, die längst jemand anderes hätte machen können.

    Jede Woche schreibe ich einen Newsletter über das Handwerk der Führung. Näher dran als hier, persönlicher, mit dem, was am Montag bei dir wirklich auf dem Tisch liegt:

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    6 min
  • Bald ist kein Termin

    „Mach das, wenn du dazu kommst." Ein Satz, der harmlos klingt und dich regelmäßig Zeit, Nerven und Ergebnisse kostet. In dieser Folge erzählt Kai, wie ein Mitarbeiter zwei Wochen lang nichts lieferte, warum der Fehler bei Kai lag und mit welchem einen Wortwechsel du ab heute klarer führst, ohne unfreundlich zu werden.

    Das nimmst du mit:

    Warum „gesagt" und „angekommen" zwei verschiedene Dinge sind

    Weshalb „bald" kein Termin ist, sondern ein Wunsch

    Der einfache Test, mit dem du prüfst, ob deine Ansage wirklich klar war

    Wie du glasklar und trotzdem warm bleibst

    Dein Satz für diese Woche:

    Streich bei der nächsten Aufgabe das Wort „bald". Ersetz es durch einen echten Zeitpunkt.

    Mehr davon:

    Die ganze Geschichte und den genauen Klartext-Satz gibt es in Kais Newsletter. Kostenlos eintragen unter mitarbeiterfuehren.com 👉https://mitarbeiterfuehren.com/kontakt/42-newsletter-anmeldung/
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    6 min
  • Gemeinsames Altern im Konferenzraum

    Wenn deine Mitarbeitenden ständig Gründe finden, nicht zu deinem Teammeeting zu kommen, dann sagt das wenig über deine Mitarbeitenden — und ziemlich viel über dein Meeting. In dieser Folge erzähle ich dir von einem Vertriebler, der montags immer genau dann ein Kundengespräch hatte, wenn mein Teammeeting anstand. Immer. Und von der unbequemen Frage, die mich danach nicht mehr losgelassen hat: Wäre ich freiwillig zu meinem eigenen Meeting gegangen?

    Du erfährst in dieser Folge:

    Warum ein Termin ohne Tagesordnung, Entscheidung und Information kein Meeting ist, sondern gemeinsames Altern im Konferenzraum
    Die eine Frage, die du dir vor jedem Termin stellen solltest

    Du möchtest über den Inhalt dieser Folge mit mir diskutieren? Komm in meine kostenlose Skool-Community — dort tauschen wir uns über genau solche Führungsfragen aus, und ich antworte dir persönlich:

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    6 min
  • Erst verabschieden, dann durchgehen: Was eine Glitzertür über Führung weiß

    An der Schule meiner Kinder gibt es eine selbstgebaute Tür mit einem Glitzervorhang, goldenen Sternen, einer Fee und einem Zauberer. Sie heißt die Magic Door, und durch sie gehen die Kinder am Ende jedes Schuljahres in das nächste. Erst verabschieden sie sich von den alten Lehrerinnen, mit Tränen und langen Umarmungen. Dann gehen sie durch die Tür. Und auf der anderen Seite begrüßen sie die neuen Lehrerinnen, erst einmal nur per Handschlag.

    In dieser Folge nehme ich dich mit durch diese Tür. Denn was Achtjährige dort ganz selbstverständlich machen, bekommen die meisten Führungskräfte über die Jahre nicht mehr hin: einen Übergang sauber gestalten. Wir stehen am Anfang der zweiten Jahreshälfte, und ich stelle dir die Frage, die zählt. Bist du eigentlich schon durch deine Tür gegangen, oder heizt du noch die alte Wohnung?

    Du erfährst, warum der Abschied der wichtigste und meistübersprungene Schritt ist, warum du durch die Tür gehen musst, bevor du dir sicher bist, und warum sich deine zweite Jahreshälfte am Anfang ruhig noch nach Handschlag anfühlen darf und noch nicht nach Umarmung.

    Die drei Reflexionsfragen aus der Folge:

    Wovon hast du dich aus der ersten Jahreshälfte verabschiedet, und was schleppst du noch mit, obwohl du es längst hättest loslassen müssen?

    Stehst du schon auf der neuen Seite, oder klemmst du noch in der Tür?

    Worauf freust du dich, auch wenn es sich heute erst nach Handschlag anfühlt und noch nicht nach Umarmung?

    Mitmachen: Komm in unsere kostenlose Skool-Community mit über hundert Führungskräften. Ehrlicher Austausch, deine Fragen und Erfahrungen willkommen. 👉

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    8 min
  • Dein aufgeschobenes Gespräch kostet dich 300 Stunden im Jahr

    Montag liefert Michaela wieder nicht. Du sagst nichts. Dienstag schiebst du das Gespräch. Mittwoch machst du seine Arbeit bis Mitternacht. Freitag bist du gerädert. Sonntag grübelst du, weil Montag wieder Michaela wartet.

    In dieser Folge rechne ich dir vor, was dieses Aufschieben dich wirklich kostet, in verlorenen Stunden und in Lebensqualität. Und ich erzähle dir eine Geschichte aus meinem Coaching, in der ein Gespräch monatelang verschoben wurde, bis der Mitarbeiter den Betriebsrat eingeschaltet hat.

    In dieser Folge erfährst du:

    Warum aufgeschobene Gespräche jede Woche 6 Stunden deines Lebens kosten und wie sich das auf 7 Arbeitswochen im Jahr summiert.

    Was passiert, wenn ein Mitarbeiter monatelang lernt, dass das Klärungsgespräch immer wieder verschoben wird, und warum jede Verschiebung das Problem größer macht.

    Die eine Frage, mit der du einem Mitarbeiter die Verantwortung zurückgibst, ohne ihn anzugreifen: „Du konntest es ja. Wie wirst du das wieder ändern?"

    Warum du diese Gespräche nicht aufschiebst, weil du feige bist, und was dir wirklich fehlt.

    Links zum 0 EUR Online Training:

    https://online-training.mitarbeiterfuehren.com/kairos

    7 min
  • Dein Chef will deine Meinung nicht hören

    Dein Chef fragt dich nach deiner ehrlichen Meinung. Du gibst sie ihm. Zwei Stunden später liegt eine Mail im Postfach, die sich anfühlt wie eine Strafe. In dieser Folge erzähle ich dir eine Geschichte aus meinem Coaching, die genau so passiert ist, und warum du ab sofort anders vorgehen solltest, wenn dein Chef „offenes Feedback" will.

    In dieser Folge erfährst du:

    Warum kein Vorgesetzter wirklich offenes Feedback hören will, auch wenn er danach fragt.

    Warum Recht haben und Wirkung erzielen zwei völlig verschiedene Dinge sind, und warum du dich entscheiden musst, was du willst.

    Drei Wörter, die eine Kollegin aus meinem Coaching sofort parat hatte und die du dir merken solltest: Unter vier Augen, hinterher.

    Was genau du sagst, wenn du deinem Chef widersprechen willst, ohne dir dein eigenes Grab zu schaufeln.

    https://online-training.mitarbeiterfuehren.com/kairos

    8 min

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