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Wer könnte eigentlich der Berater Gottes sein? Du? Ich? Manchmal ist es vermessen zu denken, wir könnten Gott beraten.
"Ein neuer Tag und ein neuer Morgen und wieder bring ich dir mein Lob. Was auch vor mir liegt und was immer auch geschehen mag, lass mich noch singen, wenn der Abend kommt." Auch wenn wir manchmal den Dank suchen müssen, verändert doch ein Loblied am Morgen den Blick - selbst in Krisen.
Für Christen läuft die Zeit nicht ab, sondern an. (H.-J. Eckstein) Das ist so ein bisschen wie ein Countdown, unsere Jahre werden runtergezählt, aber dann geht es erst richtig los.
Es gleicht einer Revolution unserer Gottesvorstellungen, wenn wir mit Gottes Vorstellungen von seinem Amt und Regiment konfrontiert werden.
Wenn man jemanden liebt, erfährt man dessen Liebe als stärkend, tröstend, ermutigend. Deshalb kann man in dieser Liebe selbst durch schwierige Lebenszeiten gehen.
Es gibt gut, das zu reden, was für Mitmenschen gut, hilfreich und echt ist. Dazu gehört auch, dass man manchmal mit seiner eigenen Schuld konfrontiert wird, damit man wieder zum echten und authentischen Lob den Mund öffnen kann.
Wenn Gott Fluch in Segen verwandelt hat das eine tiefe, existentielle Bedeutung. Das Wort von der Versöhnung hebt alle unheilsvolle Festschreibung auf.
Es ist gar nicht immer einfach von Gott her das richtige zu tun. Würde es die Welt besser machen, wenn wir nicht Menschen verurteilen oder verfluchen, sondern sie segnen?
Was braucht es, dass wir Gottes Gegenwart wahrnehmen? Vielleicht kommt er ganz anders daher, als wir das erwarten.
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