Die Muttergebundene Kälberaufzucht wünschen wir uns selbstverständlich für die kleinen Braunäugigen, was allerdings heute Seltenheitswert hat. Die Kälbchen werden in konventioneller Haltung der Mutterkuh meist nicht einmal mehr zum Abschlecken gegeben, geschweige denn, um nebeneinander zu liegen, bei der Mama zu trinken oder das Ereignis der Geburt gemeinsam zu bewältigen. Auf dem Neichlhof in Tuntenhausen ist das anders. Eva Schmidt spricht mit Marianne Neichl über die sogenannte Muttergebundene Kälberaufzucht, über deren Vorzüge und Grenzen: