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Die digitale Verwundbarkeit westlicher Staaten war das zentrale Thema der Panel-Diskussion "Navigating the Cyber Frontier" bei der SXSW 2025 in Austin. Sicherheitsexperte Robert Hansen machte mit einer provokanten Aussage die Brisanz des Themas deutlich: „Wenn ich wollte, könnte ich erneut ins Pentagon eindringen.“ Neben ihm diskutierten die Unternehmerin Katrina Salazar und der Futurist und 48forward-Gründer Daniel Fürg über die geopolitischen Risiken im Cyberspace. Während Länder wie China und Russland längst gezielt digitale Angriffe steuern, habe Deutschland den Schutz kritischer Infrastrukturen verschlafen. Die wachsende Angst vieler Unternehmen vor Cyberattacken sei deshalb kein Zeichen von Panik, sondern überfällige Erkenntnis, so Fürg.
Besonders kritisch bewerteten die Panelisten Europas Abhängigkeit von den USA. Fürg verwies auf europäische Kampfjets, die täglich eine Software-Freigabe aus Washington benötigen – ein geopolitisches Druckmittel, das im Ernstfall fatale Konsequenzen haben könnte. Hansen plädierte für eine stärkere digitale Eigenständigkeit westlicher Staaten, eine „Balkanisierung“ von Technologie und Infrastruktur. Ohne sie bleibe Europa verwundbar, während andere Länder längst eigene Systeme entwickeln. Salazar betonte, dass Cybersicherheit nicht nur eine technische, sondern auch eine menschliche Herausforderung sei – Vertrauen müsse mit klaren Sicherheitsarchitekturen aufgebaut werden.
Die Diskussion endete mit einem klaren Fazit: Europa muss seine naive Haltung in Sicherheitsfragen ablegen und entschlossen handeln. Ob durch eine einheitliche Strategie oder nationale Alleingänge – der Schutz digitaler Infrastrukturen ist längst nicht mehr nur eine theoretische Debatte. „Wir müssen endlich begreifen, dass Frieden - auch im digitalen Raum - nicht selbstverständlich ist“, so Fürg. Die Frage ist nicht, ob ein Angriff kommt, sondern wann.
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Die digitale Verwundbarkeit westlicher Staaten war das zentrale Thema der Panel-Diskussion "Navigating the Cyber Frontier" bei der SXSW 2025 in Austin. Sicherheitsexperte Robert Hansen machte mit einer provokanten Aussage die Brisanz des Themas deutlich: „Wenn ich wollte, könnte ich erneut ins Pentagon eindringen.“ Neben ihm diskutierten die Unternehmerin Katrina Salazar und der Futurist und 48forward-Gründer Daniel Fürg über die geopolitischen Risiken im Cyberspace. Während Länder wie China und Russland längst gezielt digitale Angriffe steuern, habe Deutschland den Schutz kritischer Infrastrukturen verschlafen. Die wachsende Angst vieler Unternehmen vor Cyberattacken sei deshalb kein Zeichen von Panik, sondern überfällige Erkenntnis, so Fürg.
Besonders kritisch bewerteten die Panelisten Europas Abhängigkeit von den USA. Fürg verwies auf europäische Kampfjets, die täglich eine Software-Freigabe aus Washington benötigen – ein geopolitisches Druckmittel, das im Ernstfall fatale Konsequenzen haben könnte. Hansen plädierte für eine stärkere digitale Eigenständigkeit westlicher Staaten, eine „Balkanisierung“ von Technologie und Infrastruktur. Ohne sie bleibe Europa verwundbar, während andere Länder längst eigene Systeme entwickeln. Salazar betonte, dass Cybersicherheit nicht nur eine technische, sondern auch eine menschliche Herausforderung sei – Vertrauen müsse mit klaren Sicherheitsarchitekturen aufgebaut werden.
Die Diskussion endete mit einem klaren Fazit: Europa muss seine naive Haltung in Sicherheitsfragen ablegen und entschlossen handeln. Ob durch eine einheitliche Strategie oder nationale Alleingänge – der Schutz digitaler Infrastrukturen ist längst nicht mehr nur eine theoretische Debatte. „Wir müssen endlich begreifen, dass Frieden - auch im digitalen Raum - nicht selbstverständlich ist“, so Fürg. Die Frage ist nicht, ob ein Angriff kommt, sondern wann.
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