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Ein deutscher Staatsbürger soll in Russland verhaftet worden sein. Ihm droht möglicherweise lebenslange Haft. ntv-Korrespondent Rainer Munz erklärt, was dem Mann vorgeworfen wird und was russische Medien bisher zu seinem Hintergrund bekannt geben.
Während andere Parteien bereits fleißig im Wahlkampf stecken, steht bei der SPD die wichtigste Entscheidung noch aus: Wer wird Kanzlerkandidat? Politologe Albrecht von Lucke erklärt, warum die Partei mit Olaf Scholz einen schweren Stand hat und wie die Grünen aus dem Ampel-Loch kommen können.
Mit 13.000 neuen Mitgliedern und viel Rückenwind vom Parteitag sind die Grünen in den Wahlkampf gestartet. Bundesvorsitzende Franziska Brantner spricht im "ntv Frühstart" über die Personaldebatte in der SPD, den Ansatz der Grünen für die Neuwahlen und den hybriden Krieg Russlands.
Die scheidende Ampel-Regierung kann vom Aus der Koalition nicht profitieren. Grüne und FDP verharren, die SPD verliert gar einen Punkt, ihr Rückstand auf die AfD wächst im neuen RTL/ntv-Trendbarometer. Auch das BSW rutscht weiter ab. Nur vier Parteien würden derzeit mehr als fünf Prozent der Stimmen holen.
Schon seit Beginn des Krieges in der Ukraine droht der Kreml dem Westen ganz offen. Immer wieder spielen auch Atom-Waffen darin eine Rolle. Militärexperte Gustav Gressel sieht Russland jedoch "in einer denkbar schlechten Situation" für weitere Konflikte.
Während die SPD in Deutschland darüber debattiert, ob der Kanzlerkandidat für die Neuwahlen Olaf Scholz oder Boris Pistorius heißen soll, weilt der Bundeskanzler im Rahmen des G20-Gipfels in Rio de Janeiro. Dort spricht er mit ntv über den Krieg in die Ukraine und die Vereinbarkeit von Sicherheit und Frieden.
Scholz betont erneut sein Nein zu Taurus-Lieferungen an die Ukraine. Seine Argumente "waren von Anfang an nicht stichhaltig", meint Gustav Gressel. Nach Ansicht des Militärexperten ignoriert Scholz zwei Punkte. Zudem stehe Europa hinsichtlich einer Kürzung der Ukraine-Hilfen oder eines Alleingangs durch Trump "böse da".
Der Krieg in der Ukraine dauert "nicht 1000 Tage, sondern fast elf Jahre", erinnert Rainer Munz. Mit Blick auf das Leben in Russland stellt er fest: Das Leben hat sich verändert "und ist doch irgendwie gleich geblieben". Dafür gibt der Moskau-Korrespondent ein paar Beispiele.
Weltweit überschlagen sich die Ereignisse: Kriege in Europa und Nahost, ein raues Weltwirtschaftsklima, bevorstehende Neuwahlen in Deutschland und ein künftiger US-Präsident namens Trump. Was bedeuten die Spannungen für Deutschland und die Welt und was ist zu erwarten? ntv spricht mit CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt.
Teile des öffentlichen Diskurses über den Krieg Russlands gegen die Ukraine machen FDP-Politikerin Strack-Zimmermann "offen gestanden sprachlos". Auch an Bundeskanzler Scholz persönlich übt sie scharfe Kritik - dessen Umgang mit der Taurus-Frage sei "zynisch" und sein Putin-Telefonat fragwürdig.
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