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Für den Sicherheitsexperten Nico Lange ist der Gefangenenaustausch zwischen Russland und dem Westen "ein zweischneidiges Schwert". Zwar sei die Freilassung der in Russland Inhaftierten eine Errungenschaft. Doch die Auslieferung des Tiergartenmörders an Moskau sende zugleich eine "sehr schwierige Bootschaft".
Im größten Gefangenenaustausch zwischen Russland und dem Westen seit dem Kalten Krieg erhält Moskau einen verurteilten Mörder zurück. Kritiker sehen in dem Deal eine Motivation für den Kreml, weitere willkürliche Verhaftungen vorzunehmen. Das müsse der Westen in Kauf nehmen, sagt Politikwissenschaftler Thomas Jäger.
Zwischen Russland und mehreren westlichen Ländern, darunter auch Deutschland und die USA, kommt es zu einem großangelegten Gefangenenaustausch. 13 Menschen sollen aus Russland nach Deutschland gebracht werden. Wen Moskau im Gegenzug bekommt, weiß ntv-Reporter Rainer Munz.
Bei den Landtagswahlen in den ostdeutschen Bundesländern wird ein Erfolg der AfD erwartet. FDP-Politiker Konstantin Kuhle begrüßt die angekündigten Vorbereitungen des Verfassungsschutzes, meint aber auch: "Man sollte die Wählerinnen und Wähler nicht unterschätzen."
Militärexperte Ralph Thiele übt Kritik an Ort und Zeitpunkt der gezielten Tötung des Hamas-Führers Hanija. Dem Iran drohe ein Gesichtsverlust und eine weitere Eskalation der Lage sei daher wahrscheinlich. Teheran werde mit größerer Intensität als zuletzt zurückschlagen.
Auch wenn die Zeichen im Nahen Osten auf Eskalation stehen, rechnet Politikexperte Thomas Jäger mit einer Wiederherstellung der Abschreckung statt einer Ausweitung des Krieges. Die Behauptung der USA, nicht in den Angriff auf Teheran involviert gewesen zu sein, hält er für fragwürdig.
Nach dem Tod des Hamas-Auslandschefs ist die Angst vor einer Eskalation des Gaza-Kriegs groß. Nahost-Experte Christian-Peter Hanelt rechnet damit, dass nach den gezielten Tötungen ein Geisel-Deal in weite Ferne rückt.
Ukraine-Unterstützung, Aufrüstung, Waffenstationierung: Deutschland wappnet sich gegen eine russische Bedrohung. BSW-Chefin Wagenknecht fordert von möglichen Koalitionspartnern jedoch, auf eine Unterstützung der Ukraine zu verzichten. Grünen-Chefin Lang sieht darin eine "zutiefst freiheitsfeindliche Position".
Im Libanon wird ein ranghoher Hisbollah-Kommandeur laut israelischem Militär "ausgeschaltet". Die größere Nachricht kommt aber aus dem Iran. Dort wird der politische Führer der Hamas von einer Rakete in der Nacht getötet. ntv-Korrespondentin Raschel Blufarb nennt die Folgen der jüngsten Eskalation in Nahost.
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