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„Muss nur noch kurz die Welt retten“ – so singt Tim Bendzko. Er beschreibt das Getriebensein einer Generation, die ständig erreichbar ist. Doch ein ähnliches Gefühl kennen auch die Generationen vor und nach Tim Bendzko. Dahinter steckt der Wunsch, wichtig zu sein oder etwas zu leisten, egal ob im Job, im Haushalt oder in wichtigen Projekten.
Wer jedoch ständig „die Welt retten“ oder To-Do-Listen abhaken will, übersieht leicht den Menschen in nächster Nähe: die Tochter, die vom Schultag erzählen möchte. Oder die Freundin im Krankenhaus, die auf Besuch wartet.
Worauf kommt es am Ende wirklich an? Im Evangelium nach Matthäus, Kapitel 25, spricht Jesus darüber. Er beschreibt ein Zukunftszenario mit Menschen, zu denen er sagt: „Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht.“ Die Angesprochenen fragen sich: „Wann sind wir Jesus begegnet?“ Ihre Überraschung zeigt, dass sie nicht bewusst gehandelt haben, um bei Gott Punkte zu sammeln, sondern aus Liebe. Genau das ist entscheidend.
Wer Menschen in ihrer Not beisteht, dient Jesus Christus selbst, der sich mit den Schwächsten identifiziert. Jesus verdeutlicht das wenige Tage vor seinem eigenen Leiden; kurz bevor er selbst durstig, verlassen und gefangen ist. Jesus begegnet mir also nicht nur im Gottesdienst, durch meine großzügige Geldspende oder wenn ich mich in Projekten engagiere, sondern in der konkreten liebevollen Zuwendung zum Mitmenschen.
Das entlastet: Ich muss nicht die Welt retten! Heute will ich mich einem Menschen zuwenden, der mich gerade braucht – und in ihm kann ich Jesus Christus selbst erkennen.
Autor: Sonja Kilian
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender5
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„Muss nur noch kurz die Welt retten“ – so singt Tim Bendzko. Er beschreibt das Getriebensein einer Generation, die ständig erreichbar ist. Doch ein ähnliches Gefühl kennen auch die Generationen vor und nach Tim Bendzko. Dahinter steckt der Wunsch, wichtig zu sein oder etwas zu leisten, egal ob im Job, im Haushalt oder in wichtigen Projekten.
Wer jedoch ständig „die Welt retten“ oder To-Do-Listen abhaken will, übersieht leicht den Menschen in nächster Nähe: die Tochter, die vom Schultag erzählen möchte. Oder die Freundin im Krankenhaus, die auf Besuch wartet.
Worauf kommt es am Ende wirklich an? Im Evangelium nach Matthäus, Kapitel 25, spricht Jesus darüber. Er beschreibt ein Zukunftszenario mit Menschen, zu denen er sagt: „Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht.“ Die Angesprochenen fragen sich: „Wann sind wir Jesus begegnet?“ Ihre Überraschung zeigt, dass sie nicht bewusst gehandelt haben, um bei Gott Punkte zu sammeln, sondern aus Liebe. Genau das ist entscheidend.
Wer Menschen in ihrer Not beisteht, dient Jesus Christus selbst, der sich mit den Schwächsten identifiziert. Jesus verdeutlicht das wenige Tage vor seinem eigenen Leiden; kurz bevor er selbst durstig, verlassen und gefangen ist. Jesus begegnet mir also nicht nur im Gottesdienst, durch meine großzügige Geldspende oder wenn ich mich in Projekten engagiere, sondern in der konkreten liebevollen Zuwendung zum Mitmenschen.
Das entlastet: Ich muss nicht die Welt retten! Heute will ich mich einem Menschen zuwenden, der mich gerade braucht – und in ihm kann ich Jesus Christus selbst erkennen.
Autor: Sonja Kilian
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