O-Ton Allgemeinmedizin: Podcast für die Arztpraxis

O-Ton Allgemeinmedizin: Podcast für die Arztpraxis

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O-Ton Allgemeinmedizin: Podcast für die Arztpraxis episodes

  • Vom Bauchgefühl zur Handlungssicherheit –häusliche Gewalt in der Sprechstunde erkennen
    „Ziehen Sie Gewalt als mögliche Ursache für einen…
    „Ziehen Sie Gewalt als mögliche Ursache für einen Befund in Betracht“, sagt die Rechtsmedizinerin Sarah Stockhausen vom Netzwerk ProBeweis an der Medizinischen Hochschule Hannover. Und das ist naheliegend. Denn etwa alle zwei Minuten wird eine Person in Deutschland Opfer von häuslicher Gewalt. Doch wie erkennt man Menschen mit Gewalterfahrung in der Sprechstunde, wenn sie doch häufig nicht darüber reden? Und wie kommen Ärztinnen und Ärzte vom Bauchgefühl zur Handlungssicherheit, was Ansprache und Dokumentation betrifft? Das haben wir die Rechtsmedizinerin gefragt.
    www.probeweis.de
    Das Netzwerk ProBeweis bietet eine kassenfinanzierte vertrauliche Spurensicherung für Betroffene von häuslicher oder sexueller Gewalt. Koordiniert vom Institut für Rechtsmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover und gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung untersuchen rechtsmedizinisch geschulte Ärztinnen und Ärzte in Partnerkliniken in ganz Niedersachsen Gewaltbetroffene, die noch keine Anzeige erstattet haben. Mit über 40 Untersuchungsstellen ist mit dem Netzwerk ProBeweis in Niedersachsen eine flächendeckende niedrigschwellige Gewaltopferversorgungsstruktur etabliert, die Betroffenen mithilfe einer standardisierten Beweisdokumentation und Spurensicherung Zeit verschafft, sich für eine Anzeige zu entscheiden. Hierbei werden die erhobenen Befunde für mindestens drei Jahre zugriffssicher im Institut für Rechtsmedizin der MHH aufbewahrt. Erst wenn Betroffene Anzeige erstattet und das Netzwerk ProBeweis von der Schweigepflicht entbunden haben, werden die Beweismittel auf Aufforderung an die Ermittlungsbehörden ausgehändigt und je nach Beauftragung ein rechtsmedizinisches Gutachten zur Einordnung der Befunde erstellt.
    Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK
    Weiter Anlaufstellen für Betroffene von häuslicher oder sexueller Gewalt:
    https://www.hilfetelefon.de/
    https://www.maennerhilfetelefon.de/
    https://www.frauenhaus-suche.de/
    https://maennerberatungsnetz.de/
    Fortbildung als E-Learning, zertifiziert von der Landesärztekammer Baden-Württemberg (92 CME-Punkte):
    https://haeuslichegewalt.elearning-gewaltschutz.de/
    Fortbildung vor Ort in unserer Bundeshauptstadt (12 Punkte):
    https://www.signal-intervention.de/fortbildungen-und-qualifizierung
    Heimlicher Hilferuf per Handzeichen z.B.:
    https://polizei.brandenburg.de/seite/ein-diskretes-handzeichen-signal-for-hel/5259543
    https://canadianwomen.org/signal-for-help/
    40 min
  • ADHS im Erwachsenenalter: Modediagnose oder bislang unterdiagnostiziert?
    Die Diagnose ADHS – die Aufmerksamkeitsdefizit-/H…
    Die Diagnose ADHS – die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung – wurde lange Zeit ausschließlich mit Kindern und Jugendlichen in Verbindung gebracht. Doch weit gefehlt: Mittlerweile werden die Praxen regelrecht überflutet von Erwachsenen mit der Verdachtsdiagnose adulte ADHS. Wurde die psychische Störung lange Zeit unterschätzt und unterdiagnostiziert? Dieser Frage gehen wir zusammen mit Herrn Dr. Frank Matthias Rudolph, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, auf den Grund. Er erklärt, wie sich die typischen Symptome der ADHS im Erwachsenenalter präsentieren und warum die Diagnose adulte ADHS fast immer als große Erleichterung empfunden wird. Dabei richten wir immer wieder den Blick auf die Rolle der Hausärztinnen und Hausärzte. Sie spielen eine Schlüsselrolle beim Erkennen der Erkrankung und können die Betroffenen auf ihrem Weg mit dem richtigen Know-how unterstützen.
    Weiterführende Links:
    - Bestellung Hausarzt-Leitfaden des Exper-tenrats ADHS: https://www.expertenrat-adhs.de/bestellung-adhs-hausarzt-leitfaden/
    - ADHS-Screening-Test zur Selbstbeurtei-lung: https://www.adhs.info/fileadmin/redakteure/zentrales-adhs-netz/ASRS_1.1._ADHS.pdf
    - Homepage der größten ADHS-Selbsthilfegruppe: https://www.adhs-deutschland.de/
    - Zentrales ADHS Netzwerk: https://www.zentrales-adhs-netz.de/
    - ADHS Netzwerk mit Möglichkeit zum Download von Informationen und Lis-tung von Kolleg:innen, die ADHS-Patient:innen behandeln: https://adhs-netzwerk.de/
    - Podcast „ADHS – kein Grund zur Panik“; Folge für Hausärzte: https://open.spotify.com/episode/3Bpwy6GyixlPekPuc6FDhA
    - DiGAs bei ADHS:
    o ATTEXIS: https://www.attexis.de/
    o ORIKO: https://www.oriko-adhs.de/
    Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK
    40 min
  • Süße Verführung, bittere Folgen: Zucker und das Gehirn
    Stellen Sie sich mal einen Berg von 10.000 Stück …
    Stellen Sie sich mal einen Berg von 10.000 Stück Würfelzucker vor. So hoch ist der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland. Und er ist fast doppelt so hoch wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung maximal empfiehlt. Dies hat nicht nur Folgen für die Zähne und den Bauch, sondern auch für das Gehirn: Es drohen Demenz, Depressionen und Schlaganfälle. Was passiert mit den grauen Zellen, wenn sie mit Zucker überladen werden? Wieso essen wir zu viel Süßes, obwohl wir wissen, dass das schädlich ist? Und wäre eine Zuckersteuer die Lösung? Diese Fragen und weitere beantwortet der Neurologe und Psychologe Prof. Dr. Frank Erbguth in unserer neuen Folge von O-Ton Allgemeinmedizin.
    Informationen zum Gehirn und seinen Erkrankungen finden Sie auf https://hirnstiftung.org/. Die Deutsche Hirnstiftung hilft neurologisch Erkrankten und deren Angehörigen mit kostenfreien Beratungen und Informationsmaterialien.
    Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK
    31 min
  • Depressionen – was man darüber wissen sollte
    Wie häufig kommen Depressionen in der Hausarztpra…
    Wie häufig kommen Depressionen in der Hausarztpraxis vor? Welche Symptome sollten die Ärztin und den Arzt aufhorchen lassen? Und wie sieht die leitliniengerechte Therapie bei einer depressiven Episode aus?
    In dieser Folge von O-Ton Allgemeinmedizin sprechen wir mit Dr. Michelle Hildebrandt darüber, wie sich die Versorgungslage depressiver Menschen verbessern lässt. Ein besonderer Fokus liegt auf Diagnostik und Therapieoptionen bei unipolarer Depression – von Antidepressiva über Psychotherapie bis hin zur Sporttherapie – sowie auf gendermedizinischen Aspekten und der Suizidanamnese.
    Gast dieser Folge: Dr. Michelle Hildebrandt, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Sachbuchautorin, Lübeck
    Hosts dieser Folge: Maximilian Rossol, Tobias Stolzenberg, Medizinredakteure bei Medical Tribune, Wiesbaden
    Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK
    Weiterführende Links:
    • Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention:
    https://www.deutsche-depressionshilfe.de/start
    • PDF-Download des Beck-Inventions-Inventar, BDI-II:
    https://www.schmerztherapiezentrum-hagen.de/downloads/BDI_Fragebogen.pdf
    • Download des PHQ-9, Screening-Fragebogen zur Diagnostik von Depressivität für den Einsatz im somatisch-medizinischen Bereich:
    https://www.uke.de/dateien/institute/institut-und-poliklinik-f%C3%BCr-psychosomatische-medizin-und-psychotherapie/downloads/phq-9.pdf
    • S3-Leitlinie, Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression, AWMF online:
    https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/nvl-005
    • Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs):
    https://www.dgps.de/
    • Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN):
    https://www.dgppn.de/
    Dr. Hildebrandts aktuelles Buch zur Hochfunktionalen Depression:
    Hochfunktionale Depression. Das Übersehene Leiden
    Ein Aufklärungsbuch. Fallbeispiele und Behandlungsansätze aus kognitiver Verhaltenstherapie, Resilienzforschung und Entspannungsverfahren
    S. Hirzel Verlag GmbH, Erscheinungsdatum 15.10.2024
    200 Seiten, Softcover
    ISBN 978-3-7776-3383-1
    22,00 EUR (E-Book: 19,90 EUR)
    Zur Verlagshomepage S. Hirzel Verlag:
    https://www.hirzel.de/hochfunktionale-depression.-das-uebersehene-leiden/9783777633831
    Weitere Folgen zum Thema psychische Erkrankungen in O-Ton Allgemeinmedizin:
    • Folge 26 (02.05.24): Psychosomatik
    • Folge 38 (31.10.24): Verhaltenssüchte
    • Folge 40 (28.11.24): Psychische Erkrankungen in der Hausarztpraxis
    • Folge 42 (13.02.25): Schlafprobleme
    Weitere Folgen zum Thema psychische Erkrankungen in O-Ton Pädiatrie:
    • Folge 12 (11.03.25): Jugend und Sucht
    Andere Podcasts zum Thema „Männerdepression“ und „Hochfunktionale Depression:
    Depressionen bei Männern – eher gereizt als niedergeschlagen; aus dem Podcast „Wie wir ticken“ in der ARD-Audiothek:
    https://www.ardaudiothek.de/episode/wie-wir-ticken-euer-psychologie-podcast/depressionen-bei-maennern-eher-gereizt-als-niedergeschlagen/ard/14122551/
    Hochfunktionale Depression – wenn keiner merkt, was los ist; aus dem Podcast „Die Lösung“ in der ARD-Audiothek:
    https://www.ardaudiothek.de/episode/die-loesung-der-psychologie-podcast/hochfunktionale-depression-wenn-keiner-merkt-was-los-ist/br/14102621/
    37 min
  • Ein Blick in die Apotheke
    Der erste Weg von Patientinnen und Patienten führ…
    Der erste Weg von Patientinnen und Patienten führt sie häufig in die Apotheke – ob bei Bagatellerkrankungen, Fragen zur Medikation oder auch für Impfungen gegen Grippe und COVID-19. In dieser Podcastfolge erklärt die Apothekerin Cynthia Milz, wie die Zusammenarbeit zwischen Apotheken und Hausarztpraxen aussehen sollte, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten.
    Alles Wichtige rund um die Kooperation zwischen Apotheke und Arztpraxis – in dieser Folge von O-Ton Allgemeinmedizin.
    Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK
    35 min
  • Die wehrhafte Arztpraxis Deeskalation und Selbstschutz für das Praxisteam lässt sich trainieren
    Erst eine ungeduldige Nachfrage, dann ein unfreun…
    Erst eine ungeduldige Nachfrage, dann ein unfreundlicher Ton, eine erste offensive Geste – in vielen Arztpraxen eskaliert die Stimmung immer häufiger, manchmal ganz ohne Vorwarnung. Warum ist das so? Und vor allem: Wie können sich Ärztinnen, Ärzte und ihre Teams schützen? Darum geht es in unserer neuen Folge von O-Ton Allgemeinmedizin, in der wir mit zwei Experten sprechen: Olaf Schmelzer, Deeskalationstrainer und erfahrener Krankenpfleger in der Psychiatrie, und Christian Henke, Trainer für Selbstverteidigung und Selbstschutz, schulen medizinisches Personal aus Klinik und Praxis in Prävention und Umgang mit Übergriffigkeit, Aggression und akuter Gewalt. Wir haben sie gefragt, woher die wachsende Offensivität ihren Erfahrungen nach kommt, wie man Angriffen vorbeugen kann, wann man nachgeben muss und wie man akuten Attacken begegnet.
    39 min
  • Schlafstörungen: Ursachen, Diagnostik und Therapie
    Etwa 30 % der Bevölkerung geben an, schlecht
    zu s…
    Etwa 30 % der Bevölkerung geben an, schlecht
    zu schlafen. Jeder Zehnte leidet an chronischen
    Schlafstörungen. Diese belasten nicht nur die Psyche, sondern können auch ernsthafte gesundheitliche Folgen haben, erklärt der niedergelassene Schlafmediziner und Somnologe Dr. Michael Feld.
    Die Ursachen von Schlafstörungen sind vielfältig. Sie können psychischem Ursprungs sein, ausgelöst z.B. durch Angst oder Stress. Zu den körperlichen Faktoren zählen u.a. schlafbezogene Atmungsstörungen und Schilddrüsenfehlfunktionen.
    Die Behandlung richtet sich nach dem Auslöser. Bei psychischen Faktoren kann bereits eine bessere Schlafhygiene oft helfen; die Behandlung der Wahl ist die kognitive Verhaltenstherapie. Pflanzliche Mittel wie Baldrian sowie niedrig dosiertes Melatonin können ebenfalls eine vorübergehende Hilfe darstellen. Über mögliche Gesundheitsrisiken von melatoninhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln informiert u.a. das Bundesinstitut für Risikobewertung. https://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2024/25/melatonin_als_unbedenkliche_einschlafhilfe_-316770.html
    Antihistaminika haben ebenfalls eine schlaffördernde Wirkung, bei einigen Betroffenen führen sie jedoch zu einem starken Hangover am Folgetag. Wenn Schlafhygiene und nicht-medikamentöse Verfahren nicht ausreichen, können verschreibungspflichtige Schlafmittel indiziert sein, darunter häufig Z-Substanzen.
    Online findet man Adressen für Schlaflabore, Ratgeber für Betroffene und Selbsthilfegruppen u.a. bei der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin. https://www.dgsm.de/
    Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK
    28 min
  • O-Ton Allgemeinmedizin: Ab dem 13. Februar startet unsere neue Staffel
    Die neue Staffel von O-Ton Allgemeinmedizin steht…
    Die neue Staffel von O-Ton Allgemeinmedizin steht kurz bevor. Ab dem 13. Februar erwarten Sie wieder spannende Gespräche zu Themen, die eine zentrale Rolle in der Hausarztpraxis spielen und somit Ihren Praxisalltag ganz direkt betreffen. Freuen Sie sich auf interessante Einblicke, praxisnahe Tipps und anregende Diskussionen!
    Hören Sie bis dahin gerne auch mal in die bisherigen Folgen rein – oder in einen unserer anderen Podcasts!
    Abonnieren Sie uns, um keine der Folgen zu verpassen!
    Zum Folgenüberblick: https://bit.ly/4hoYfbK
    2 min
  • Selbsttests - halten sie, was sie versprechen?
    Selbsttests: Nutzen und Grenzen im Check
    Selbstt…
    Selbsttests: Nutzen und Grenzen im Check
    Selbsttests haben die Gesundheitslandschaft verändert. Von Blutzucker bis Corona: Wie zuverlässig sind diese Produkte, und wo endet ihr Nutzen? Prof. Dr. Astrid Petersmann liefert Antworten, die den Wert und die Herausforderungen dieser Entwicklung beleuchten.
    1. Welche Arten von Selbsttests gibt es?
    2. Wie sicher sind Selbsttests im Vergleich zur Labordiagnostik?
    3. Welche Rolle spielen Selbsttests in der Patientenversorgung?
    4. Wann sollten Tests unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden?
    5. Welche gesellschaftlichen Risiken bergen frei verfügbare Tests?
    In der aktuellen Folge von "O-Ton Allgemeinmedizin" dreht sich alles um die Chancen und Grenzen von medizinischen Selbsttests. Prof. Dr. Astrid Petersmann erklärt, welche Selbsttests mit ärztlicher Begleitung sinnvoll sind und wo frei verkäufliche Tests ohne medizinische Aufsicht ihre Schwächen haben. Besonders bei HIV- und Eisenmangeltests weist sie auf die Risiken von falsch-positiven und falsch-negativen Ergebnissen hin. Auch Lifestyle-Tests, die online angeboten werden, bergen laut Petersmann oft mehr Marketing als medizinischen Mehrwert. Ein weiteres Thema ist der Unterschied zwischen Laborstandards für medizinische und frei zugängliche Tests. Abschließend beleuchtet die Folge, wie Selbsttests in Zukunft gezielt ins Gesundheitssystem integriert werden könnten, etwa in abgelegenen Regionen.
    Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK
    37 min
  • Psychische Erkrankungen in der Hausarztpraxis
    Psychische Erkrankungen in der Hausarztpraxis – H…
    Psychische Erkrankungen in der Hausarztpraxis – Herausforderungen und Chancen
    Psychische Störungen gehören in der Hausarztpraxis zu den häufigsten Krankheitsbildern. Doch oft startet die Behandlung zu spät, oder die Erkrankung bleibt unerkannt. In dieser Folge von „O-Ton Allgemeinmedizin“ werfen wir einen genauen Blick darauf, wie Hausärztinnen und Hausärzte psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder somatoforme Schmerzerkrankungen erkennen und behandeln können.
    Unser Gast Prof. Dr. Jochen Gensichen, Leiter des Instituts für Allgemeinmedizin am LMU Klinikum München, erläutert die Bedeutung der Früherkennung und der zielgerichteten Gesprächsführung. Er beschreibt, welche Unterstützung es für Hausärztinnen und Hausärzte gibt und legt dar, wie sich die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen abbauen lässt. Ausführlich geht er dabei auf psychologische Kurzinterventionen für die Hausarztpraxis ein.
    Themen dieser Folge:
    • Warum psychische Erkrankungen oft unerkannt bleiben
    • Wie Hausärztinnen und Hausärzte Früherkennung betreiben können
    • Bedeutung einer empathischen Patientenkommunikation
    • Grenzen und Möglichkeiten der hausärztlichen Versorgung
    • Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Überweisungen zum Spezialisten
    • Wege zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen
    Host dieser Folge: Tobias Stolzenberg, Redakteur bei der Medical Tribune, Wiesbaden
    Zum Folgen-Überblick: https://bit.ly/4hoYfbK
    Praxishandbuch zum Thema:
    Psychologische Kurzinterventionen – Für die Hausarztpraxis und die psychosomatische Grundversorgung
    Jochen Gensichen, Mathias Berger, Martin Härter (Herausgeber)
    Softcover, 144 Seiten, erschienen Sept. 2023
    Urban & Fischer (Elsevier)
    ISBN: 978-3-437-15270-2
    53 Euro
    Weiterführende Links und Ressourcen:
    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM):
    https://www.degam.de/
    Stiftung Allgemeinmedizin:
    https://www.stiftung-allgemeinmedizin.de/
    Instrumente für die Hausarztpraxis, Zusammenstellung der LMU München:
    https://www.lmu-klinikum.de/institut-allgemeinmedizin/forschung/instrumente/6652ef4bb52818af
    PHQ-9, Screening-Fragebogen zur Diagnostik von Depressivität für den Einsatz im somatisch-medizinischen Bereich:
    https://www.uke.de/dateien/institute/institut-und-poliklinik-f%C3%BCr-psychosomatische-medizin-und-psychotherapie/downloads/phq-9.pdf
    OASIS-D, Kurzfragebogen, Diagnosetool für Angststörungen:
    https://www.lmu-klinikum.de/institut-allgemeinmedizin/forschung/instrumente/__scrivito/6652ef4bb52818af/#oasis
    Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs):
    https://www.dgps.de/
    Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
    https://www.dgppn.de/
    35 min

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„O-Ton Allgemeinmedizin“ gibt der Allgemeinmedizin eine Stimme – nah an der Praxis, fundiert und verständlich. Der Podcast richtet sich an Hausärztinnen und Hausärzte, an Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung und an alle, die sich für die aktuellen Entwicklungen in der Primärversorgung interessieren. Wir beleuchten das gesamte Spektrum der Allgemeinmedizin: von neuen Leitlinien und praxisrelevanten Studien über gesundheitspolitische Debatten bis hin zu den kleinen und großen Fragen, die den Praxisalltag bestimmen. Egal ob saisonale Themen wie allergische Rhinitis oder Influenzaimpfung, Dauerbrenner wie Reizdarm oder psychische Beschwerden, oder aktuelle Entwicklungen in Forschung und Politik: Wir haben eine Folge dazu!

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