O-Ton Allgemeinmedizin: Podcast für die Arztpraxis

O-Ton Allgemeinmedizin: Podcast für die Arztpraxis

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O-Ton Allgemeinmedizin: Podcast für die Arztpraxis episodes

  • Medizin trifft Zahnmedizin
    In der neuen Folge von „O-Ton Allgemeinmedizin“ b…
    In der neuen Folge von „O-Ton Allgemeinmedizin“ beleuchtet Prof. Dr. Dirk Ziebolz die enge Verbindung zwischen Mund- und Allgemeingesundheit. Im Gespräch mit Kathrin Strobel erklärt er, warum der interdisziplinäre Austausch zwischen Allgemeinmedizin und Zahnmedizin für eine ganzheitliche Patientenversorgung essenziell ist – und welche Hürden es derzeit bei der Zusammenarbeit noch gibt. Hören Sie rein und erfahren Sie, wie beide Disziplinen voneinander profitieren können.
    Hier geht’s zu „Medizin trifft Zahnmedizin“: https://bit.ly/3Yg5vOg
    Zum Folgen-Überblick: https://bit.ly/4hoYfbK
    21 min
  • Verhaltenssüchte
    Spielsucht, Kaufsucht, Pornosucht – davon liest m…
    Spielsucht, Kaufsucht, Pornosucht – davon liest man immer häufiger. Aber kann ein exzessives Verhalten wirklich zur Sucht oder zur Abhängigkeit werden? Diese Frage war in der Medizin lange umstritten. Doch mittlerweile existieren einige offizielle Diagnosen, erklärt Prof. Dr. Nina Romanczuk-Seiferth von der Medical School Berlin. In der ICD-11 werden sogar manche Verhaltenssüchte mit den stoffgebundenen Abhängigkeiten in einem Kapitel zusammengefasst („Störungen durch Substanzgebrauch oder Verhaltenssüchte“https://icd.who.int/browse/2024-01/mms/en#1602669465 ). Tatsächlich gibt es einige Parallelen zwischen Drogenkonsum und etwa exzessivem Glücksspiel: Die Gedanken der Betroffenen kreisen ständig um das Verhalten, und die Dosis – bzw. der Einsatz – muss immer weiter gesteigert werden, um noch die gleiche subjektive Wirkung zu erzielen. Auch in der Therapie gibt es Gemeinsamkeiten. Vor der Aufnahme einer Behandlung helfen die etablierten Suchtberatungsstellen weiter. Online findet man Adressen, Material und Selbsthilfegruppen u.a. bei der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen https://www.dhs.de/suechte/gluecksspiel, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung https://www.bzga.de/mediathek/themen/verhaltenssuechte/, dem DRK, der Caritas und der Diakonie.
    32 min
  • Maternale Immunisierung gegen Pertussis
    Maternale Immunisierung gegen Pertussis
    Anders a…
    Maternale Immunisierung gegen Pertussis
    Anders als z.B. bei Tetanus, Diphtherie und Masern gelingt dem Körper einer Schwangeren nicht, einen ausreichenden Nestschutz gegen Pertussis beim Kind aufzubauen, erklärt der Gynäkologe Dr. Lutz Hoins, Bremen, in der Podcast-Serie „O-Ton Allgemeinmedizin Extra“. Da Babys aber erst ab dem vollendeten 2. Lebensmonat gegen Pertussis geimpft werden können, entsteht eine Schutzlücke. Hoins betont: „Diese kann durch eine Keuchhusten-Impfung der Schwangeren effektiv geschlossen werden.“
    Nestschutz durch maternale Impfung
    Die STIKO empfiehlt eine Pertussis-Impfung für schwangere Frauen zu Beginn des 3. Trimenons (ab der 28. Schwangerschaftswoche). Außerdem sollten der STIKO zufolge als Teil der Cocooning-Strategie Familienangehörige und Personen aus dem engen häuslichen Umfeld des Säuglings, deren letzte Impfung gegen Keuchhusten mehr als 10 Jahre zurückliegt, eine Auffrischimpfung erhalten.
    Hoins rief deshalb alle Behandelnden dazu auf, aktiv zu werden in Sachen Keuchhusten-Impfung in der Schwangerschaft: „Ärztliche Kolleg*innen sollten die Scheu verlieren, das Thema Impfen in der Schwangerschaft anzusprechen.“
    Diese Podcast-Episode ist mit freundlicher Unterstützung von GSK entstanden.
    Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4dJ6bBq
    13 min
  • Zwischen Manie, Depression und Klinikalltag
    Eine bipolare Störung kann es schwer machen, eine…
    Eine bipolare Störung kann es schwer machen, einer geregelten Arbeit nachzugehen. Dass man damit aber sogar im Gesundheitswesen arbeiten kann, beweisen die beiden Gäste der neuen Folge O-Ton Allgemeinmedizin.
    Dr. Astrid Freisen ist Psychiaterin, Katrin Engert Pflegekraft. Die beiden sind selbst bipolar und leiten das Referat „Selbst Betroffene Profis“ der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen. In dieser Folge sprechen sie über ihr Outing im Kollegenkreis sowie die Vorurteile, die ihnen begegnen.
    Zum Folgen-Überblick: https://bit.ly/4dJ6bBq
    Beratungsangebot der DGBS: https://dgbs.de/service/dgbs-beratungsangebote
    Seite der Selbst Betroffenen Profis:
    https://dgbs.de/bipolare-stoerung/fuer-betroffene-profis/selbst-betroffene-profis
    Infos zu Ex-In: https://ex-in.de/ueber-ex-in/
    Infos und Anlaufstellen bei Depression: https://www.deutsche-depressionshilfe.de/start
    Übersicht der Ansprechstellen für suchterkrankte Ärztinnen und Ärzte der Landesärztekammern: https://www.bundesaerztekammer.de/themen/aerzte/public-health/suchtmedizin/suchterkranke-aerzte
    27 min
  • Diabetes kommt selten allein: Die Volkskrankheit als Risikofaktor für Gürtelrose
    Diabetes kommt selten allein: Die Volkskrankheit …
    Diabetes kommt selten allein: Die Volkskrankheit als Risikofaktor für Gürtelrose
    Etwa 9 Mio. Menschen in Deutschland leiden an Diabetes mellitus. Sie haben ein erhöhtes Risiko für eine Herpes-zoster-Erkrankung. Doch damit nicht genug: Sie haben auch ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf der Gürtelrose mit Komplikationen wie der postherpetischen Neuralgie, die die Lebensqualität der Betroffenen deutlich beeinträchtigen kann.
    In der Podcast-Serie „O-Ton Allgemeinmedizin Extra“ betont der Diabetologe Prof. Dirk Müller-Wieland, Aachen: „Mit einer Impfung lässt sich ein effektiver Schutz gegen Gürtelrose erreichen.“
    Menschen mit Diabetes ab 50 Jahren impfen
    Der Totimpfstoff gegen Herpes zoster ist ab einem Alter von 18 Jahren zugelassen. Die STIKO empfiehlt die Impfung für Menschen ab 50 Jahre, wenn eine chronische Grunderkrankung wie z.B. Diabetes vorliegt, für alle anderen ab 60 Jahre.
    Eine Reihe von Menschen mit Diabetes hat neben ihrem Diabetes weitere Erkrankungen wie z.B. eine chronische Niereninsuffizienz und/oder COPD. Müller-Wieland erklärt, dass bei diesen Menschen eine Impfung gegen Herpes zoster auch schon vor dem 50. Lebensjahr sinnvoll sein kann. In diesem Fall sollte die Kostenübernahme mit der Krankenkasse des Patienten/der Patientin abgeklärt werden.
    17 min
  • Reizdarm
    Das Reizdarmsyndrom ist eine organische Erkrankun…
    Das Reizdarmsyndrom ist eine organische Erkrankung, die Beschwerden sind keineswegs eingebildet. Das stellt Prof. Dr. Thomas Frieling in dieser Podcastfolge klar. Sein Appell: „Die Patienten müssen ernst genommen werden!“
    Zusammen mit Kathrin Strobel spricht er über die häufige Erkrankung und darüber, wie der Weg zur Diagnose idealerweise aussieht, welche Untersuchungen man in jedem Fall durchführen sollte – und welche nicht. Sie diskutieren die Rolle von Medikamenten, ernährungstherapeutischen Ansätzen und weiteren Optionen in der Therapie. Außerdem wird die relative neue Einordnung des Reizdarmsyndroms in die sogenannten Disorders of Gut-Brain Interaction, also Störungen der Darm-Hirn-Achse, thematisiert – und erörtert, was sich hierdurch in Bezug auf die Wahrnehmung der Erkrankung und im Hinblick auf die Behandlungsansätze geändert hat.
    Zum Folgen-Überblick: https://bit.ly/3NaynlW
    28 min
  • Grunderkrankungen als Risikofaktor für Herpes zoster: Erfahrungen aus der Praxis
    Grunderkrankungen als Risikofaktor für Herpes zos…
    Grunderkrankungen als Risikofaktor für Herpes zoster: Erfahrungen aus der Praxis
    Asthma, Diabetes, Niereninsuffizienz, rheumatoide Arthritis und eine Reihe weiterer Erkrankungen können das Risiko an Gürtelrose zu erkranken erhöhen, betonte der Allgemeinmediziner Prof. Jörg Schelling, Martinsried, in der Podcast-Serie „O-Ton Allgemeinmedizin Extra“. Auch zunehmendes Alter, starke berufliche und private Belastungen (z.B. die Pflege von Angehörigen) oder eine Depression können die Immunabwehr beeinträchtigen und eine Gürtelrose begünstigen. Es komme deshalb darauf an, immer den gesamten Patienten/die gesamte Patientin zu sehen und das Risiko abzuschätzen.
    Die Impfung schützt
    Den besten Schutz vor Herpes zoster bietet eine Impfung. Die STIKO empfiehlt sie für Menschen ab 50 Jahre, wenn eine chronische Grunderkrankung wie z.B. Diabetes vorliegt, für alle anderen ab 60 Jahre.
    Bei den Impfquoten ist Schelling zufolge noch viel Luft nach oben. Er rät deshalb bei der Impfberatung authentisch zu sein und mit gutem Beispiel voranzugehen.
    Diese Episode ist mit freundlicher Unterstützung von GSK entstanden.
    Zum Folgen-Überblick: medical-tribune.de/o-ton-allgemeinmedizin
    21 min
  • Was bringen Hausmittelchen bei Erkältungen?
    Drei Tage kommt sie, drei Tage bleibt sie, drei T…
    Drei Tage kommt sie, drei Tage bleibt sie, drei Tage geht sie: Eine typische Erkältung ist virusbedingt, die Behandlung mit Antibiotika hat also meistens wenig Sinn. Bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit braucht der Körper in erster Linie Ruhe. Wer darüber hinaus etwas zur Linderung der Beschwerden tun möchte, sollte zu bewährten Hausmittelchen greifen. Dr. Hans-Michael Mühlenfeld berichtet, was Lutschtabletten, Zink und Vitamin C wirklich bringen und welche gut gemeinten Ratschläge von Freunden man besser in den Wind schlägt. Aus ärztlicher Sicht benennt der Hausarzt zudem kritische Situationen, in denen man mit einer Verschreibung nicht lange zögern sollte.
    25 min
  • Hepatitis-B-Risiko auf Reisen: Nur die Impfung bietet sicheren Schutz
    Schutz vor Hepatitis B auf Fernreisen
    Im Podcast…
    Schutz vor Hepatitis B auf Fernreisen
    Im Podcast „O-Ton Allgemeinmedizin Extra“ macht der Internist und Gastroenterologe Dr. Rainer Günther deutlich, wie sinnvoll eine Impfung gegen Hepatitis B vor einer Reise sein kann.
    So besteht in hoch- und mittelendemischen Gebieten wie z.B. Afrika, Asien und dem Nahen Osten Günther zufolge ein erhöhtes Risiko.
    Wer soll sich impfen lassen?
    Die STIKO empfiehlt eine Impfung gegen Hepatitis B bei Erwachsenen bei Reisen in Gebiete mit erhöhtem Risiko u.a. bei längerer Reisedauer, geplanten (ungeschützten) sexuellen Kontakten mit Fremden („Sextourismus“), einem hohem Verletzungsrisiko im Reiseland oder wenn (zahn)medizinische Behandlungen geplant sind.
    Ist die Zeit bis zur Abreise knapp, kann auch nach einem „Schnell-Impfschema“ immunisiert werden.
    Diese Podcast-Episode ist mit freundlicher Unterstützung von GSK entstanden.
    Zum Folgen-Überblick: https://bit.ly/3AGBj6Z
    15 min
  • Unterwegs auf Atemwegen
    Dr. Justus de Zeeuw ist umtriebig, ein Pneumologe…
    Dr. Justus de Zeeuw ist umtriebig, ein Pneumologe mit Leib und Seele. Eigentlich wollte er Radiologe werden, daraus ist dann der Pneumologe geworden "egal, hauptsache was mit Röntgen". Kommunikationsdesign hat er auch mal studiert, das kommt ihm jetzt zugute, wenn er Rauchern den Glimmstengel abgewöhnen möchte. "Immer positiv formulieren" sagt er. Der Patient soll glauben, die Entscheidung selbst getroffen zu haben. Vom langsamen Ausstieg hält er wenig, vom Umstieg auf andere Arten des Rauchens gar nichts: "Wir wissen doch schon um die Gefahr, es wird nur noch dauern, bis wir sie wissenschaftlich sichern können". Wann Hausärzte zu seinesgleichen überweisen sollten? Wenn sie nicht mehr weiter wissen. "Die kleineren Infekte sind Eure Sache, ihr seid sogar in der tollen Situation eine Lungenfibrose als erste erkennen zu können. "Aber Ihr müsst hinhören". Das gilt auch für COPD oder Asthma: wenn man die richtigen Fragen stellt, muss man gar nicht viel messen. Welche das sind könnt Ihr im Podcast hören.
    Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3Xdo6tF
    45 min

About O-Ton Allgemeinmedizin: Podcast für die Arztpraxis

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„O-Ton Allgemeinmedizin“ gibt der Allgemeinmedizin eine Stimme – nah an der Praxis, fundiert und verständlich. Der Podcast richtet sich an Hausärztinnen und Hausärzte, an Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung und an alle, die sich für die aktuellen Entwicklungen in der Primärversorgung interessieren. Wir beleuchten das gesamte Spektrum der Allgemeinmedizin: von neuen Leitlinien und praxisrelevanten Studien über gesundheitspolitische Debatten bis hin zu den kleinen und großen Fragen, die den Praxisalltag bestimmen. Egal ob saisonale Themen wie allergische Rhinitis oder Influenzaimpfung, Dauerbrenner wie Reizdarm oder psychische Beschwerden, oder aktuelle Entwicklungen in Forschung und Politik: Wir haben eine Folge dazu!

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