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Seit Donald Trump im Jänner ins Amt gekommen ist, ändern sich für Unternehmen regelmäßig die Vorzeichen. Beinahe wöchentlich gibt es neue Zoll-Regeln. Das Oktober Saldo geht der Frage nach, warum macht Trump das? Österreichisches Unternehmen sind umfassend betroffen. Die Pharmabranche war eigentlich auf Wachstumskurs – jetzt steht ein Minus vor der Prognose. Paul Sihorsch erschließt mit Harald Oberhofer vom Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo Gründe, Gefahren für Österreich und die Zukunft der neuen US-Zollpolitik. Reportagen aus den USA, Rotterdam und aus einem Pharmaunternehmen in Wien geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen. Gestaltung: Paul Sihorsch; Eine Eigenproduktion des ORF, in Ö1 gesendet am 30.10.2025
Die immer heißeren Sommer sind nicht nur für Menschen anstrengend, auch Tiere leiden unter steigenden Temperaturen. Immer mehr Bauern wenden sich an entsprechende Beratungsstellen, um sich Ratschläge für den Umgang mit Hitze zu holen. Und die reichen von ausreichend frischem Wasser über Beschattung auf der Weide bis hin zu Ventilatoren und Sprinkleranlagen in Ställen. Auch die Weiden verändern sich, viele Bauern setzen mittlerweile auf tiefwurzelnde Futterpflanzen. In der Tierzucht sind ebenfalls Änderungen merkbar – es wird an hitzeresistenten Rassen gearbeitet. Und es gibt auch Landwirte, die sich komplett umorientieren und auf robustere und mitunter exotische Tierarten setzen - Zebus, Wasserbüffel, Alpakas und auch Insekten werden zur alternativen Einkommensquelle, auch wenn sie damit eher Nischen bedienen. Gestaltung: Cornelia Krebs. Eine Eigenproduktion des ORF, in Ö1 gesendet am 25.09.2025.
Viele österreichische Geschäftsleute, Unternehmerinnen und Manager haben im Ausland Karriere gemacht und berufliche Träume verwirklicht. Einige dieser Personen stellt Michael Fröschl im Ö1-Wirtschaftsmagazin Saldo vor. Über ihr Leben im Ausland und ihren Blick auf Österreich erzählen ein österreichischer Geschäftsmann in China, ein Industrieunternehmer in Malaysia, eine Unternehmerin und frühere Entwicklungshelferin im Senegal, ein Investmentberater aus den USA und eine Salzburgerin, die in Brüssel einen Lobbyverband für Solarenergie leitet. Sendedatum 31.7.2025
Problem Haushalt
Mit immer schlechteren Wirtschaftsdaten steigt der Sparbedarf
Seit den Nationalratswahlen im September kommen aus der österreichischen Wirtschaft vornehmlich schlechte Nachrichten, noch nie in der Nachkriegszeit schrumpfte unsere Wirtschaftsleistung drei Jahre in Folge. Während dieser Krisen aus Pleiten und Wettbewerbsproblemen muss nun ausgerechnet auch der Staat sparen. Also jene öffentliche Hand, die während Pandemie und Energiekrise helfend eingriff, koste es, was es wolle.
Am 27. März kommt mit der neuen Wachstumsprognose wohl die nächste Hiobsbotschaft und Robert Zikmund stellt aus verschiedenen Blickwinkeln die Frage: Wie viel Sparen kann Österreich aushalten?
Moderation: Hanna Sommersacher
Gestaltung: Robert Zikmund
Drei Tage, drei Bundesländer. Paul Sihorsch begibt sich in dieser Saldo-Ausgabe auf die Spuren der maroden Infrastruktur in Deutschland. VW-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bangen um Arbeitsplätze, Glasfaser macht Gehsteige zur Stolperfalle und die großen Bahn-Probleme bei unserem Nachbarn. Natürlich sind diese Probleme Teil der Reise durch Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Am Ende wird klar: Es steht 2:1 für Österreich im Wirtschaftsmatch.
Für an die 2,2 Milliarden Dosen und Plastikgetränkeflaschen, die in Österreich pro Jahr verbraucht werden, müssen seit Jahresbeginn 25 Cent Pfand bezahlt werden. Wie sich das neue System auswirken wird, lässt sich nicht sagen, noch stehen viele noch zu verkaufende Einweggebinde in den Supermärkten. Jedenfalls soll damit die vorgeschriebene EU-Sammelquote im PET-Bereich von 90 Prozent bis 2030 erreicht werden.
Die Müllberge wachsen europaweit. Um dem entgegenzuwirken, wird recycelt, was möglich ist - denn Müll ist auch wertvoll: Von Plastik, Papier und Metall bis hin zu Elektroschrott, Küchenabfällen und anderen Hinterlassenschaften.
Eine Reportage von Cornelia Krebs.
Immer mehr Betriebe in Österreich müssen Stellen streichen."Stoppt die Arbeit, hat es plötzlich geheißen. Der Werksleiter hat uns die Kündigung überreicht. Dann Spind ausräumen, Werksgelände verlassen. Das war's", erzählt einer der 250 Betroffenen, die beim insolventen Motorradhersteller KTM ihren Job verloren haben. Mindestens 500 Kündigungen sollen noch folgen. Wen es erwischen wird, weiß die Belegschaft noch nicht. Die Unsicherheit im Betrieb, im Ort, in der ganzen Region ist groß, doch kaum einer traut sich laut etwas zu sagen. Die Schieflage bei den Großen, ist nur die oft zitierte sichtbare Spitze des Eisbergs, denn kaum ein Tag vergeht, an dem nicht einem "Kleinen" das Geld ausgeht und Menschen um ihre Jobs bangen müssen.
Die Gegenden entlang der Transitroute über den Brennerpass ersticken im Verkehr. Noch nie sind so viele Fahrzeuge über diese Hauptverkehrsroute in den Alpen gefahren wie im Vorjahr. Und es werden noch mehr. Gleichzeitig müssen auf der Autobahn ab Jänner aus Sicherheitsgründen Fahrstreifen gesperrt werden. Die Brücken sind marode. Jahrelange Großbaustellen stehen bevor. Das wird die Situation weiter verschärfen. Die Menschen, die an der Route wohnen, steigen auf die Barrikaden. Sie finden ihre Heimat durch den ausufernden Straßenverkehr nicht mehr lebenswert. Der Politik werfen sie Versagen vor, weil die seit Jahrzehnten versprochene Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene bis heute nicht funktioniert.
Paul Sihorsch nimmt Sie im Oktober-Saldo auf einen Törn durch die Welt des Segelsports mit. Ausgangspunkt ist der österreichische Olympia-Sieg in Marseille im Sommer. Die Reise führt durch die Untiefen österreichischer Bürokratie bei der Segelausbildung und die Engstellen wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, bis hin zu einer international anerkannten Werft im Bundesland Salzburg. Die Leidenschaft für das Segeln ist Basis für viele wirtschaftliche Unternehmungen – so erzählt Saldo auch vom Versuch, das Segeln als nachhaltige Antriebsalternative in der Frachtschifffahrt wiederzubeleben.
Ein eigenes Haus im Grünen können sich heutzutage nur mehr wenige junge Familien leisten. Denn die hohen Kreditzinsen und die strengen Vergaberegeln erschweren es derzeit auch jenen, Eigentum zu erwerben, die es sich vor einigen Jahren noch hätten leisten können. Der Neubau ist eingebrochen. Gleichzeitig ist immer noch unklar, wie viele Wohnungen eigentlich leer stehen. Nur eines ist sicher: Die Wohnkrise wird auch die nächste Regierung stark beschäftigen. Die Parteien und zahlreiche NGOs haben ihre Ideen zu dem Thema präsentiert, die Vorschläge sind auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten.
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