Frauen verdienen nach wie vor weniger als Männer, sie leisten vielfach unbezahlte Arbeit, die Top-Positionen in Unternehmen sind nach wie vor männlich dominiert. In den letzten Jahren habe sich nicht allzu viel im Sinne der Frauen getan, vielfach gebe es sogar Rückschritte, sagt die Ökonomin Katharina Mader.
Die 42-Jährige ist Assistenzprofessorin an der Wirtschaftsuniversität Wien und arbeitet zudem als Referentin in der Arbeiterkammer. Sie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Frauenökonomie, unbezahlter Arbeit und gender budgeting. Mader ist für ihre Forschungsarbeit mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Dr. Maria Schaumayer-Preis. Anlässlich des Frauentages diese Woche hat Ellen Lemberger mit ihr über die Gleichstellung von Frauen und Männern gesprochen.