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Wer gewinnt wohl dieses Jahr den Literaturnobelpreis? Didi Hallervorden? Wir halten mittlerweile alles für möglich, haben aber ein paar gute Vorschläge am Start (die wahrscheinlich besser als die tatsächliche Entscheidung sind! :-)). Und dann gibt’s für die Sachbuch-Freaks Geopolitik auf die Ohren: Wir lassen uns von Tim Marshall „Die Macht der Geographie im 21. Jahrhundert“ erklären.
Dann geht’s los mit dem ersten Roman: Jonathan Franzen, seines Zeichens amerikanischer Großschriftsteller und Spezialist für gesellschaftlich relevante Familiengeschichten, haut mit „Crossroads“ den ersten Teil seiner Trilogie „Ein Schlüssel zu allen Mythologien“ raus. Wir ordnen das Buch in sein Gesamtwerk ein und verraten, ob es was taugt.
Danach geht’s ab nach Taiwan: K-Ming Chang liefert mit ihrem Debüt „Bestiarium“ einen queer-feministischen Coming-Of-Age-Roman sowie eine Familien- und Migrationsgeschichte, garniert mit einer ordentlichen Dosis magischem Realismus. Ob uns beim Lesen wohl auch ein Tigerschwanz gewachsen ist?
Und zu guter Letzt reisen wir in eines unserer Lieblingsländer: Japan. Mieko Kawakami hat erneut einen Auftritt auf der Papierstau-Bühne, diesmal mit ihrer verstörenden Novelle „Heaven“. Mobbing und Philosophie – wie geht das zusammen? Wir klären auf!
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Titel: Crossroads
Titel: Bestiarium
Titel: Heaven
Der Beitrag Folge 174: Alles Plebs, außer uns! erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Nun ist sie also draußen, die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2021. Sechs Titel sind noch im Rennen um den bekanntesten Literaturpreis des Landes. Doch was ist von dieser Auswahl zu halten? Sind das die Romane, die die Vielfalt und das Momentum des aktuellen Literaturjahrgangs am treffendsten eingefangen haben? Oder sind das eher Bücher, die beliebte Jurythemen am schmackhaftesten zusammengestellt haben? Wir schauen wie gewohnt ganz genau hin: Wer steht warum auf der Liste, wer fehlt und welche Alternativen hätten wir noch im Angebot?
All das erfahrt ihr in der heutigen Shortlistfolge unserer diesjährigen Buchpreis-Extravaganza. Dazu gibt’s weitere heiße News über den beliebten Mediendompteur Christian Kracht und die beste Steady-Community der Welt!
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Titel: Eurotrash
Titel: Vati
Titel: Der zweite Jakob
Titel: Zandschower Klinken
Titel: Identitti
Titel: Blaue Frau
Der Beitrag Folge 173: Buchpreis 2021 Shortlist erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Der letzte Teil des großen Battle Royale, in dem alle 20 Titel der Longlist gegeneinander antreten! Wer steht auf der Papierstau-Shortlist?
Gert Loschütz erzählt in „Besichtigung eines Unglücks“, wie Journalist Thomas Vandersee das größte Zugunglück der deutschen Geschichte rekonstruiert – und dabei unwillkürlich auf persönliche Schicksale trifft, inklusive das seiner Mutter. Wie viele Bücher mit historischem Thema, in denen der Autor eine persönliche Verbindung zum Inhalt hat, passen auf eine Buchpreisliste? Ja.
Peter Karoshi stellt in „Zu den Elefanten“ einen einsamen Mann in den Mittelpunkt, der seinen Platz in der verstreichenden Zeit sucht. Theo und sein neunjähriger Sohn reisen einen Teil der Route ab, die der Elefant Soliman im 16. Jahrhundert zurückgelegt hat. Wenn sich die Zeit verflüssigt, braucht man dann ein Elefantengedächtnis?
Verzauberte Getränkemärkte und Rehe, die den Taxischein machen: Thomas Kunst holt in „Zandschower Klinken“ die Experimentalkeule raus. Unser Hot Take: Das ist Literaturjazz!
Dann wird es wieder konservativ: Norbert Gstreins „Der zweite Jakob“ kreist um die Tatsache, dass der Mensch nicht auf eine Version seiner selbst festgelegt werden kann. Die fragmentarische Erzählweise untersucht die Facetten des Schauspielers Jakob – wait for it! – Gstrein. Wir spielen Buchpreisbingo.
Und dann sind wir beim letzten, but not leasten Buch für dieses Jahr angelangt: Yulia Marfutovas Debütroman „Der Himmel vor hundert Jahren“ spielt in einem russischen Dorf im Jahre 1918. Wird die Magie bald durch die Moderne ersetzt?
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Titel: Besichtigung eines Unglücks
Titel: Zu den Elefanten
Titel: Zandschower Klinken
Titel: Der zweite Jakob
Titel: Der Himmel vor hundert Jahren
Der Beitrag Folge 172: Buchpreis 2021 Longlist #4 erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Ring frei zu Runde 3: Auch heute treten wieder fünf Autor*innen an, deren Werke zwar schon auf der Longlist der Deutschen Buchpreises stehen – aber wo landen sie am Ende im Papierstau-Ranking? Das klären wir gewohnt meinungsstark.
Den Auftakt macht ein Buch, das wir auf die Longlist getippt hatten (yes!): „Im Menschen muss alles herrlich sein“ von Sasha Marianna Salzmann. Erzählt wird eine Familiengeschichte zu Zeiten des Zusammenbruchs der Sowjetunion – mit Witz, Charme und vielen beeindruckenden Metaphern, die gekonnt große Geschichte im Kleinen erzählen.
Auch Antje Rávik Strubels „Blaue Frau“ blickt gen Osten: Im Mittelpunkt steht die junge Tschechin Adina, die nach einer kargen Kindheit ihr Glück im Westen sucht. Dort wird ihr ihre Gutgläubigkeit zum Verhängnis… Parallel dazu erkundet die Autorin die europäische Geschichte – welche Rolle spielt die titelgebende blaue Frau dabei?
Und noch ein osteuropäisches Setting: „Die nicht sterben“ von Dana Grigorcea ist ein cleverer Vampirroman der politischen Art: Als die Erzählerin in ihre rumänische Heimat zurückkehrt, erfährt sie, dass sie mit dem legendären Grafen Vlad verwandt sein soll – ist sie wirklich eine Nachfahrin des Mannes, der später Bram Stoker zu Dracula inspirierte?
In „Der versperrte Weg“ zeichnet Georges-Arthur Goldschmidt das Leben seines älteren Bruder Erich nach. Als Kinder jüdischer Eltern müssen die Geschwister vor den Nazis nach Frankreich fliehen. Für Erich bricht eine Welt zusammen und er stellt seine Identität in Frage: Ist er nun Deutscher, Franzose und/oder Jude?
Auch Henning Ahrens befasst sich in „Mitgift“ mit einer Familiengeschichte. In seinem epischen Roman treten gleich sieben Generationen der von der eigenen Biografie inspirierten Bauersfamilie Leeb aus der niedersächsischen Provinz auf. Das ist große deutsche Geschichte auf dem Bauernhof und alles andere als eine Provinzposse!
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Titel: Im Menschen muss alles herrlich sein
Titel: Blaue Frau
Titel: Die nicht sterben
Titel: Der versperrte Weg: Roman des Bruders
Titel: Mitgift
Der Beitrag Folge 171: Buchpreis 2021 Longlist #3 erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Und weiter geht’s: Hier kommt Teil zwei unseres großen Battle Royale zur Longlist des Deutschen Buchpreises 2021! Welche sechs Romane schaffen es auf unsere Shortlist?
Shida Bazyars „Drei Kameradinnen“ trägt die solidarische Kampfeslust gleich im Titel: Drei Freundinnen, alle PoC, suchen einen Platz in der weißen Mehrheitsgesellschaft. Während die Medien über den NSU-Prozess berichten, ist eine von ihnen selbst in ein Verbrechen verstrickt – oder etwa doch nicht?
Felicitas Hoppe, setzt an, einen deutschen Mythos neu zu erzählen – oder vielleicht sogar zu zertrümmern? „Die Nibelungen. Ein deutscher Stummfilm“ spielt mit den Inszenierungen und Auslegungen der berühmten Geschichte, die schon Quentin Tarantino zu Großtaten inspirierte.
Dann wird’s, wie so oft auf dieser Longlist, familiär: Monika Helfer erzählt in „Vati“ von…ist klar, oder? Eben jener bücherverrückte, kriegstraumatisierte Mann wird zum Fokus in diesem zweiten Teil von Helfers autofiktionalem Projekt. Oder ist das ein Memoir? Oder eine Biografie? Wir gehen der Sache auf den Grund…
…und zwar auch im Falle von Dilek Güngörs „Vater und ich“. Der Vater von Güngörs narrativem alter ego Ipek kam als sogenannter „Gastarbeiter“ aus der Türkei, im Buch suchen Vater und Tochter nach einem Weg, die Sprachlosigkeit zwischen ihnen zu überwinden. Aber vielleicht existieren innige Familienbande auch außerhalb verbaler Kommunikation?
Und dann, jaaaa, dann widmen wir uns Dietmar Daths Debattenklopper „Gentzen oder: Betrunken aufräumen. Ein Kalkülroman“. Ist das Kunst oder kann das weg? Das klassische Feuilleton und die Papierstau-Gang fechten hier ihren eigenen Battle Royale aus…
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Titel: Drei Kameradinnen
Titel: Die Nibelungen: Ein deutscher Stummfilm
Titel: Vater und ich
Titel: Vati
Titel: Gentzen oder: Betrunken aufräumen
Der Beitrag Folge 170: Buchpreis 2021 Longlist #2 erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Es ist soweit: Die 2021er Edition unserer Buchpreisextravaganza startet genau JETZT! Wer hat am Ende bei uns die Nase vorn?
In „Es ist immer so schön mir dir“ blickt Heinz Strunk in die Abgründe zwischenmenschlicher Beziehungen, ohne seine Charaktere ins Lächerliche zu ziehen. Der mittelalte Protagonist verfällt einer jungen Schauspielerin und lässt sich auf eine toxische Beziehung mit ihr ein, wohlwissend, dass dies kein gutes Ende nehmen kann.
Kann man, ähnlich dem Geschlecht, auch die Ethnie wechseln? Diese Frage wird in Mithu Sanyals klugem und sehr unterhaltsamem Debüt „Identitti“ diskutiert. Eine Professorin, deren angeblich indische Abstammung das Kapital ihrer Selbstinszenierung bildet, wird als weiße deutsche Frau enttarnt – der Skandal ist perfekt.
Bachmannpreisgewinner Ferdinand Schmalz hat seinen ersten Roman geschrieben, und dieses experimentelle Werk sprüht nicht nur vor Sprachwitz, sondern bietet auch einen irren Plot: Ein Tiefkühlkostvertreter soll einem makabren Kundenwunsch nachkommen. Ein Selbstmord mehrere Grad unter Null – und dennoch ist „Mein Lieblingstier heißt Winter“ ein heißes Buch!
„Die Eroberung Amerikas“ hat sich der semifiktionale Protagonist in Franzobels neustem Werk auf die Fahne geschrieben. Rund ein halbes Jahrtausend später verlangen die amerikanischen Ureinwohner vor Gericht ihr Land zurück – gekonnt verwebt der Autor Historie und Gegenwart zu einer Erzählung, die Spaß macht!
„Eurotrash“ von Christian Kracht – müssen wir dazu noch große Worte verlieren? Na gut, weil ihr es seid: Mutter, Sohn, Reise, Familie, Vergangenheit, Entnazifizierung, Spiel mit der Identität, Dompteur im Medienzirkus, Realität/Fiktion. Kurzum: Ein faszinierendes Buch, das mit jedem erneuten Lesen andere Seiten offenbart.
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Titel: Es ist immer so schön mit dir
Titel: Identitti
Titel: Mein Lieblingstier heißt Winter
Titel: Die Eroberung Amerikas
Titel: Eurotrash
Der Beitrag Folge 169: Buchpreis 2021 Longlist #1 erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Wir präsentieren heute gleich vier brandheiße Neuerscheinungen, bevor es bei uns ab kommendem Montag um die gesamte Longlist des Deutschen Buchpreises gehen wird – präsentiert von unserer Steady Community! #supportindependentjournalism #jointhecommunity
Dass Douglas Stuarts Debütroman „Shuggie Bain“ den Booker gewinnen würde, das haben wir bekanntlich bereits vor Bekanntgabe der Booker Longlist vorausgesagt. Der sozialrealistische Text des schottisch-amerikanischen Autors erzählt von einem Jungen, der mit einer alkoholkranken Mutter während der Thatcher-Jahre in Glasgow aufwächst.
Colson Whitehead legt mit „Harlem Shuffle“ einen Krimi vor, der zugleich ein Soziogramm von Harlem während der Bürgerrechtsbewegung ist. Möbelhändler Ray Carney träumt vom sozialen Aufstieg und gerät in einen Raubüberfall – wir sehen vor unserem inneren Auge eine Verfilmung von Tarantino.
Angela Lehner reist in ihrem Roman „2001“ zurück ins Jahr…na, Ihr wisst schon. Im österreichischen Touristenort Tal steht Julia kurz vor dem Schulabschluss. Von den Eltern vernachlässigt und mit Lernproblemen kämpfend, flieht sie in ihre Träume von der Rapkarriere – bis ihr ehrgeiziger Lehrer die Welt mitten ins Taler Klassenzimmer hereinbrechen lässt.
Hari Kunzru setzt sich in seinem Meta-Referenz-Labyrinth-Experimental-Feuerwerk „Red Pill“ mit der Welt der Fake News sowie der Frage auseinander, wie wir unsere Realitäten konstruieren. Ein amerikanischer Autor wird Stipendiat in Berlin und trifft auf deutsche Geschichte und eine Alt-Right-Verschwörung – oder bildet er sich das nur ein?
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Titel: Shuggie Bain
Titel: Harlem Shuffle
Titel: 2001
Titel: Red Pill
Der Beitrag Folge 168: Florian Silbereisen International Playboy erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Jetzt ist es offiziell: Bereits im zweiten Jahr in Folge kooperieren wir mit dem Deutschen Buchpreis und stellen wieder alle 20 Titel der Longlist vor – stay tuned (oder wagt ein Sneak Peak unserer Hot Takes auf Steady)! Außerdem haben wir weitere Vorschläge für deutschsprachige Beiträge für den International Booker 2022 im Gepäck – und bevor wir uns auf drei Neuerscheinungen stürzen, mogeln wir eine Vierte ins Vorgeplänkel: In „Bock. Männer und Sex“ begleitet Katja Lewina das vermeintlich starke Geschlecht von der Wiege bis zur Bahre und hinterfragt dabei gängige Narrative männlicher Sexualität.
Korea ist voll im Trend – Grund genug, mit Bae Suah eine weitere, erstmals in Deutsche übersetzte Autorin aus dem Land kennenzulernen. „Weiße Nacht“ ist ein experimenteller Roman, der im sommerlich aufgeheizten Seoul spielt und durch seine raffinierte Struktur, seine Sprachspiele und Verweise auffällt. Nach dem Verlust ihres Jobs streift Ayami durch die Stadt: Was ist Realität, was ist ein (Fieber-)Traum? Übersetzer Sebastian Bring teilt Insiderinfos zu Buch und Autorin mit uns.
Yaa Gyasi legt mit „Ein erhabenes Königreich“ ihren zweiten Roman vor: Neurowissenschaftlerin Gifty hofft auf Erkenntnisse aus Tierversuchen, die zur besseren Behandlung von psychischen Erkrankungen betragen können – die Depression ihrer Mutter und Drogensucht ihres Bruders treiben sie an. Stark geprägt von Religion, Wissenschaft und Rassismus sucht Gifty nach Antworten – wie schlägt sich dieses Buch im Vergleich zu Gyasis umjubelten Debüt „Heimkehren“?
Spannende und vielfältige Einblicke in das alltägliche Leben in China bietet die Kurzgeschichtensammlung „Ist es nicht schön hier?“ von Te-Ping Chen – und nicht nur das: Realistische Erzählungen über emigrierte Chines*innen und ihren Blick auf ihre Heimat sind in dem Band ebenso zu finden wie märchenhafte Parabeln. Wie lebt es sich in einem Land, das politisch Andersdenkende auch gewaltsam unterdrückt? Wir schauen ganz genau hin!
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Titel: Bock: Männer und Sex
Titel: Weiße Nacht
Titel: Ein erhabenes Königreich
Titel: Ist es nicht schön hier
Der Beitrag Folge 167: Eine Tüte Deutsch mit alles erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Der Glaskugel-Podcast schlägt wieder zu! Wir haben einen heißen Tipp für den Internationalen Booker 2022, und er kommt aus Deutschland! Außerdem betreiben wir hochseriöse Bücherregal-Psychoanalyse.
Dann geht’s los mit unserer ersten Rezension: Caleb Azumah Nelson erzählt in seinem Debüt „Freischwimmen“ eine Liebesgeschichte, die von Rassismus und Angst überschattet wird. Lyrische Sprache und zahlreiche Bezüge zu Schwarzer Kunst machen den Text zu einem besonderen Leseerlebnis: Wie atmen, ohne auf offener See zu ertrinken?
Die französische Autorin Lola Lafon stellt in „Komplizinnen“ die Frage, ob Täter*innen zugleich Opfer sein können: Die junge Tänzerin Cléo stammt aus einfachen Verhältnissen und träumt von der großen Karriere. Dafür ist sie bereit, sehr weit zu gehen: Sie wird manipuliert und benutzt andere – kann sie dem Teufelskreis entkommen?
Und zu guter Letzt noch ein Booker-Gewinner der Herzen: Der irische Autor Sebastian Barry hat mit „Tage ohne Ende“ einen ungewöhnlichen Western über die Indianerkriege und den Unabhängigkeitskrieg geschrieben. Im Mittelpunkt des epischen Textes stehen die Soldaten Thomas und John, die versuchen, sich gemeinsam ein Familienleben aufzubauen.
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Titel: Freischwimmen
Titel: Die Komplizinnen
Titel: Tage ohne Ende
Der Beitrag Folge 166: Anzeige geht raus erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Willkommen zu einer neuen, geradezu historischen Folge eures liebsten Buchpodcasts! Was diese Episode so besonders macht, verraten wir euch im Laufe der Show. Vorab erklären wir im Vorgeplänkel, was wir spannend am Booker Prize finden und welche Bücher dafür überhaupt in Frage kommen. Natürlich haben wir auch jede Menge zu den 13 Titeln zu sagen, die auf der kürzlich veröffentlichten Booker-Longlist stehen – was genau, hört ihr in unserem aktuellen Steady Exclusive.
Dann starten wir durch mit dem ersten Buch: Janine Adomeits Debüt „Von Versuch, einen silbernen Aal zu fangen“ spielt in dem fiktiven rheinischen Dorf Villrath, das einst als aufstrebender Kurort galt und mit dem es nach dem Versiegen seiner Heilquelle steil bergab ging. Die wenigen verbliebenen Einwohner*innen, die ihrer verpassten Chance nachtrauern, schöpfen neue Hoffnung, als die Quelle wieder sprudelt. Ob uns das überzeugen konnte?
Mit Spannung von uns erwartet: „Der Nachtwächter“, der in diesem Jahr mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnete Roman von Louise Erdrich. Im Mittelpunkt der von der Familienbiografie inspirierten Erzählung steht der Großvater der Autorin, der in den 1950er Jahren in den USA für die Rechte der indigenen Bevölkerung kämpft. Ein paralleler Handlungsstrang befasst sich mit dem Verschwinden einer Frau aus eben jener Gruppe. Ein Buch, dessen politische Botschaften auch heute noch aktuell sind.
Zum Abschluss gibt’s noch eine Sammlung: In „Daddy“ präsentiert Emma Cline zehn Kurzgeschichten, die aus verschiedenen Winkeln einen Blick auf patriarchale Strukturen und gesellschaftliche Machtverhältnisse werfen. Zu den Protagonist*innen gehören unter anderem ein gewalttätiger Vater, eine verführerische Babysitterin und Suchtkranke in der Therapie: Bringt das neue Erkenntnisse oder ist das kalter Kaffee? Wir fällen ein einstimmiges Urteil…
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Titel: Vom Versuch, einen silbernen Aal zu fangen
Titel: Der Nachtwächter
Titel: Daddy
Der Beitrag Folge 165: Wer hat an der Uhr gedreht? erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
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