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Er ist ein echter Renaissance-Mann: Romanautor, Drehbuchschreiber, Journalist, Forschungsinstitutsgründer, Musiker und lebendes Gesamtkunstwerk Timon Karl Kaleyta! Sein Debüt „Die Geschichte eines einfachen Mannes“ haben wir in Folge 151 hart gefeiert, beim diesjährigen Bachmannwettbewerb war er einer unserer Favoriten (und hat dann auch den 3sat-Preis gewonnen).
Im Interview haben wir Timon zu seinem Schelmenroman, der verdächtige Parallelen zu seinem eigenen Leben aufweist, ausgefragt, außerdem ging es natürlich um den Bachmannpreis, die tiefschürfende Lyrik seiner Band „Susanne Blech“, seine, ähem, Forschungstätigkeit beim Institut für Zeitgenossenschaft, und seine Arbeit mit Christian Ulmen. Warum Timons Eltern Kummer gewohnt sind, ob er ein Fanboy von Christian Kracht ist und warum Lügen das Leben einfach interessanter macht, das erfahrt Ihr in unserem Gespräch!
Copyright Foto: Doro Zinn
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Der Beitrag Interview: Timon Karl Kaleyta erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
WIR RASTEN AUS!! Podcastliebling Clemens J. Setz hat den Büchner-Preis gewonnen, und Meikes Subutex-Spezi Frank Wynne ist der neue Juryvorsitzende beim International Booker Prize! Läuft bei uns! Außerdem gibt’s im Vorgeplänkel neue Literatur aus den Appalachen, und zwar von Chris Offutt.
Und dann geht’s auch schon mit den Rezensionen los! Kein bisschen schmalzig (aber Anlass für jede Menge mittelgute Wortwitze in unserer Besprechung) ist „Mein Lieblingstier heißt Winter“: Dramatiker und Bachmannpreis-Gewinner Ferdinand Schmalz beglückt uns in seinem Debütroman mit Humor, Skurrilität, Ödön-von-Horváth-Power, Todestipps und „österreichischem Kunstidiom“ (Grüße an #KlausKastberger).
Weiter geht’s mit einem chinesisch-amerikanischen Familienepos zur Zeit des Goldrausches: C Pam Zhang liefert mit „Wie viel von diesen Hügeln ist Gold“ einen etwas anderen Western. Zwei chinesische Waisenkinder müssen ihren Vater begraben und werden unterwegs mit Fragen zu den Themen Identität und Heimat konfrontiert. Vielleser Barack Obama fand es super – aber was sagen wir?
Und dann gibt’s einen Western im Osten: Castle Freeman erzählt in „Herren der Lage“ von einem Sheriff in Vermont, der nicht nur mit einem gefährlich-kniffligen Fall, sondern auch mit den Unwägbarkeiten der soziopolitischen Realität im ländlichen Amerika konfrontiert wird. Das ist Country Noir, wie man ihn an der Ostküste nicht erwartet hätte.
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Titel: Mein Lieblingstier heißt Winter
Titel: Wie viel von diesen Hügeln ist Gold
Titel: Herren der Lage
Der Beitrag Folge 164: Das ist mir suspekt erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Jetzt frei verfügbar: Wir präsentieren ein Interview mit dem einzig wahren Heinz Strunk! Der Autor, Musiker, Schauspieler, Podcaster und Rundum-Spitzentyp hat uns zur Zoom-Audienz geladen. Was hat es mit seinem neuen Roman „Es ist immer so schön mit Dir“ auf sich? Gibt es so etwas wie ein literarisches Strunk-Universum? Und wann kommt seine legendäre Band „Fraktus“ zurück? Heinz & Heinzer hauen im Endeffekt jede Menge Facts raus, die quasi Sloterdijk alt aussehen lassen (und auch dieser Gag wird im Interview erklärt!).
Copyright Foto: Dennis Dirksen
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Der Beitrag Interview: Heinz Strunk erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Mehr twerken, weniger worken: Dieses Motto ist euren Lieblingspodcaster*innen prinzipiell sehr sympathisch, doch wenn es um den Content geht, werden die Partybiester zur Grind-Gang. Das ist derartig außer Kontrolle geraten, dass wir diese Woche ein ganzes Vorgeplänkel mit der Diskussion unserer Zusatzangebote zubringen können (Krusche! Strunk! Kaleyta! Roboter! Beat! Sport! Und jetzt auch noch Strunk!).
Unseren Bücherreigen starten wir mit einer Neuerscheinung, der wir seit Monaten entgegenfiebern: „Es ist immer so schön mit dir“, dem neuen Roman von Heinz Strunk. Gewohnt unterhaltsam und dennoch mit ernsten Untertönen erzählt Strunk von einem 47-jährigen Tonstudiobetreiber, der von einer leblosen in eine toxische Beziehung stolpert. Sowohl die Hauptfigur als auch die Lesenden ahnen, dass das kein gutes Ende nehmen kann – es gibt also viel zu besprechen! Und genau das tun wir, unter anderem mit Heinz Strunk himself, der unsere Fragen zum Roman beantwortet hat (das komplette Interview findet ihr ab Donnerstag auf unserer Steadyseite!).
Mit „Revolution morgen 12 Uhr“ legt Debütautorin Minu D. Tizabi eine Mischung aus Drama und humoresker Road Novel vor, in der Patient*innen einer psychiatrischen Einrichtung eine abenteuerliche Reise unternehmen. Auslöser für den Trip sind mysteriöse Anrufe, die der Patient und Fußballfan Sean regelmäßig erhält – was steckt dahinter? Ein Buch, das sich flott weg liest und durchaus lustig ist, uns aber weder sprachlich noch erzählerisch überzeugen konnte.
„Was fehlt dir“ von Sigrid Nunez ist ein vielschichtiger Roman zu Themen wie Trauer, Verlust und Abschied. Die namenlose Ich-Erzählerin besucht eine Freundin, die schwer an Krebs erkrankt ist und sinniert dabei, davor und danach über Begegnungen und Beziehungen anderer Menschen – von ihrem Exfreund bis hin zu Ingeborg Bachmann. Ein sehr melancholisches Buch, in dem sich kurze Gedanken und längere Passagen auf verschiedenen Ebenen verknüpfen: Das ist ergreifend und anspruchsvoll, dabei aber sehr gut les- und genießbar.
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Titel: Es ist immer so schön mit dir
Titel: Revolution morgen 12 Uhr
Titel: Was fehlt dir
Der Beitrag Folge 163: Always Hardcore erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
AB SOFORT FREI FÜR ALLE: Unser Interview mit Lisa Krusche!
Wäre Lisa Krusche eine Aktie, wir würden investieren! Ihren Debütroman „Unsere anarchistischen Herzen“ haben wir bereits in Folge 151 besprochen, der Folgentitel „Die Grind-Gang“ war damals von ihrer Mitarbeit an der Anthologie „Mindstate Malibu“ inspiriert. Und weil wir Lisas Sprache, Stories und Ideen feiern, hat die Show mit der härtesten Tür im Podcast-Business bei der letztjährigen Gewinnerin des Deutschlandfunkpreises durchgeklingelt!
Wir haben Lisa Krusche zu ihrem humorvollen, intelligenten Roman über zwei Millennials ausgefragt, deren desillusionierte Eltern an den Idealen ihrer Generation gescheitert sind. Außerdem geht es um die Bedeutung der digitalen Welt für die Gegenwartsliteratur, um Schreibschulen, Quallen und Bullerbü, plus wir gründen einen Fanclub für den prominenten Zuhörer aus dem Zimmer nebenan. Schaltet ein!
Copyright Foto: Charlotte Krusche
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Der Beitrag Interview: Lisa Krusche erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Zu viel Content, zu wenig Zeit: Heute hauen wir schon im Vorgeplänkel ein Buch raus, und zwar Jörg Fausers „Das Weiße im Auge“ – denn Fauser kann man immer lesen, wie das geneigte Publikum unserer Folge zum Thema Popliteratur ja schon weiß!
Dann geht’s weiter mit einem Buch, bei dem nicht nur das Patriarchat große Augen macht: Johanna Adorján teilt in „Ciao“ aus gegen alte weiße Männer UND narzisstische Selbstdarsteller*innen, die sich für das vermeintlich Gute einsetzen. Das erklärte Ziel der Autorin: Der derzeitigen Debatte ihre Leichtigkeit zurück geben. Das schafft sich auch, wenn das Buch auch nicht unfassbar subtil ist.
Dann geht’s ab nach Südfrankreich, doch wer jetzt sommerliche Leichtigkeit vor malerischer Kulisse erwartet, liegt falsch: Victor Jestins Coming-of-Age-Roman „Hitze“ erzählt die Geschichte des 17-jährigen Léonard, der auf einem Campingplatz einen Jungen beim Selbstmord beobachtet – und nicht eingreift. Welche Schuld trifft ihn, und wie wird sich das Ereignis auf ihn auswirken?
Zu guter Letzt reisen wir in die Traumfabrik im Jahr 1969 – oder zumindest in die Version der Stadt, die ein gewisser Debütautor namens Quentin Tarantino heraufbeschwört: In „Es war einmal in Hollywood“ gibt uns der Meister weitere Einblicke in das Leben des alternden Fernsehstars Rick Dalton und seines Stuntmans Cliff Booth – pulpy, nostalgisch, nerdy.
Diese Folge wird Euch präsentiert von unserer Steady-Community, die den Laden hier am Laufen hält!
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Titel: Ciao
Titel: Hitze
Titel: Es war einmal in Hollywood
Der Beitrag Folge 162: Wo geht’s zum Geld? erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Markennamen, Selbstdarstellung, Drogen, Musik, Oberflächlichkeit und Axtmorde, das kann nur eins bedeuten: Herzlich willkommen zu unserer Sonderfolge Popliteratur! Egal, ob ihr noch ein Thema für eure Semesterarbeit in Germanistik sucht, einen nostalgischen Blick auf die 90er Jahre werfen möchtet oder wissen wollt, warum Udo Lindenberg ein echter Freund in der Not ist – wir haben die relevanten Infos! In knapp anderthalb Stunden erklären wir euch Entstehung, Hintergründe und Besonderheiten der Popliteratur und stellen euch dazu ausgewählte Bücher vor. Also, auf zur neuen Folge eures poppigen Papierstau Podcast (und direkt danach geht’s ins Subito)!
Wir starten durch mit einem Klassiker: „American Psycho“ von Bret Easton Ellis. Protagonist Patrick Bateman (jung, reich, gutaussehend) gibt uns tiefe Einblicke in seine oberflächliche Welt: Der perfekte Sitz der teuren Kleidung, die Reservierung im trendigsten Restaurant und eine penible Routine in Sachen Körper- und Gesichtspflege scheinen die wichtigsten Themen zu sein. Erst nach und nach enthüllt Bateman sein psychotisches wahres Ich – mit mehrfach tödlichen Folgen. Aber ist er wirklich ein Mörder oder nur im Wahn?
Ab nach Deutschland, Heimat des Techno und großer Raves! Doch was passiert da eigentlich genau, auf diesen großen Tanzveranstaltungen der elektronischen Musik? Fest steht: Wer die Erzählung „Rave“ von Rainald Goetz liest, bekommt ein Gefühl für die Gepflogenheiten der Szene, und das sogar ohne wummernde Bässe und Ecstasy. Die autobiografischen, verschachtelt erzählten Vignetten fangen das Gefühl von Technosound und Tanzen im Strobolicht gekonnt ein und erschaffen so ein unwiderstehliches Kaleidoskop bunter und schriller Ravenächte.
Zum Abschluss gibt’s Stucki in top: Benjamin von Stuckrad-Barre ist einer der bekanntesten Vertreter der deutschen Popliteratur. Welche Folgen dieser Ruhm für ihn hatte, erzählt er in seinem autobiografischen Bestseller „Panikherz“: Vom Aufwachsen in einer Pastorenfamilie über die Folgen des Erfolgs (Kokain, Alkohol, Magersucht) bis hin zum Gesunden dank Udo Lindenberg – Stuckrad-Barre bildet den Zeitgeist und die Gefühlswelt des Genres gekonnt ab. Ein Einblick in das journalistische Schaffen des Popliteraten (mit Kurzvorstellung seiner Sammlungen Remix I bis III) runden unsere Sonderfolge ab.
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Titel: American Psycho
Titel: Rave
Titel: Panikherz
Der Beitrag Folge 161: Popliteratur erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Es ist soweit: Unsere Monetarisierung geht morgen live! Alles zu unserer Community auf Steady HQ und den Extras erfahrt Ihr in unserem Vorgeplänkel. Wenn ihr mit von der Partie sein und uns unterstützen möchtet (worüber wir uns natürlich sehr freuen würden), dann klickt auf diesen Link: SteadyHQ.
Und dann geht’s los mit den Büchern der Woche. Erster Starter: Steffen Kopetzky mit seinem Infektionsdrama „Monschau“. Im Roman geht es um einen der letzten Pockenausbrüche in Deutschland, 1962 in der Eifel. Ein Medizinprofessor kämpft gegen die Unvernunft! Die Wirtschaft fürchtet um Einnahmen und Arbeitsplätze! Die Bevölkerung ist nervlich am Limit! Kommt Euch das irgendwie bekannt vor?
Dann reisen wir nach Neukaledonien: Im Mittelpunkt von Joseph Andras‘ „Kanaky“ steht der Unabhängigkeitskämpfer Alphonse Dianou, Anführer einer Geiselnahme im Jahr 1988, mit der sich indigene Rebellen gegen die französischen Kolonialherren auflehnen wollten. Andras reiste an den Ort des Geschehens, um die realen Ereignisse zu rekonstruieren und Dianous Geschichte zu erzählen.
Last but not least begeben wir uns mit dem US-amerikanischen Kultromancier Richard Russo „Jenseits der Erwartungen“: Drei alte weiße Männer rätseln, was wohl aus der jungen Frau, in die sie zu Collegezeiten verliebt waren, geworden ist, denn Jacy ist seit Jahrzehnten spurlos verschwunden. Gleichzeitig braut sich am politischen Himmel ein orangefarbenes Unheil zusammen…
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Titel: Monschau
Titel: Kanaky
Titel: Jenseits der Erwartungen
Der Beitrag Folge 160: Tweetmantel erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
14 Autor*innen, die um die Wette lesen, eine Jury im Battle-Mode, transzendente Glitzerjacken, jede Menge Boote, elektrische Zahnbürsten und Katzenminze für Kritiker*innen – das waren die 45. Tage der deutschsprachigen Literatur a.k.a. der Ingeborg-Bachmann-Preis 2021! Coronabedingt sind wir, genau wie die schreibenden Gladiator*innen im Kampf um die fünf Preise, daheim geblieben und haben die aufgezeichneten und eingespielten Lesungen sowie die Jurygefechte im malerischen Klagenfurt an den Bildschirmen verfolgt (live übertragen auf 3sat, beim ORF im Netz sind alle Videos weiterhin abrufbar).
In dieser Sonderfolge gibt’s alle wichtigen Infos auf die Ohren: Was hat es mit der heiß diskutierten Eröffnungsrede des früheren Juryvorsitzenden Hubert Winkels auf sich, der die Literaturkritik von Kürzungsbestrebungen und Banalisierungstendenzen bedroht sieht? Worum ging es in den besten Texten, und welche literarischen Mittel kamen zum Einsatz? Wie waren die Lesungen gestaltet, worüber hat die Jury debattiert? Spannende Beobachtungen und Einschätzungen dazu plus Interviews mit den Teilnehmer*innen Dana Vowinckel (Gewinnerin des Deutschlandfunk-Preises) und Leander Steinkopf (Gewinner eines der fünf Papierstau-Preise) gibt’s in der heutigen Folge!
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Der Beitrag Bachmannpreis-Extravaganza 2021 erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Wir haben heute ein volles Programm mit drei Büchern und üppigem Vorgeplänkel, also los geht’s! Euer Lieblingspodcast hat mal wieder seine Weitsicht bewiesen und natürlich einiges zu den Gewinner*innen des International Booker und des Pulitzerpreises zu erzählen. Fast ebenso spannend: Ein Update zu unserer Monetarisierung und unserer super tollen Community – ja, ihr seid gemeint! (HerzaugenEmoji) Und er nimmt Fahrt auf, der Hypetrain Richtung Klagenfurt! Heute wird der Wettbewerb zum Bachmannpreis eröffnet, morgen beginnen die Lesungen und wir sprechen darüber mit der Juryvorsitzenden Insa Wilke und der Autorin Lisa Krusche, die im letzten Jahr teilgenommen hat.
In Sachen frisch Gedrucktes starten wir mit einer Autobiografie, die es in sich hat: „Zeitreise“ heißt die Lebensgeschichte des Stefan Aust, seines Zeichens Journalist, Medien- und Meinungsmacher. Auf mehr als 650 sehr kurzweiligen Seiten gibt er unterhaltsame Einblicke in seine private, vor allem aber seine berufliche Welt, die von ganz links (als Redakteur der Zeitschrift „konkret“) bis ins Springeruniversum (als Herausgeber der „Welt“) reicht. Dazwischen liegen viele Jahre nicht nur persönlicher, sondern vor allem innen- und außenpolitischer Zeitgeschichte. Spannend und lehrreich!
„Crap“ ist ein bewegender, autofiktionaler Roman, in dem Scott McClanahan seine Jugend im ländlichen West Virginia verarbeitet. Es ist keine fröhliche Erzählung, denn die Familie ist arm, vom Schicksal gebeutelt und die Figuren scheitern ein ums andere Mal. Böse ist man ihnen trotzdem nicht, denn McClanahans schildert die familieninterne Tragik, ohne sie der Lächerlichkeit preiszugeben: Mit warmem Humor, Verständnis und viel Empathie, kongenial übersetzt von Podcastliebling Clemens J. Setz.
Zadie Smith gehört zu den bekanntesten britischen Schriftstellerinnen und hat bereits fünf Romane veröffentlicht. In „Grand Union“ stellt sie ihre Qualitäten als Autorin kurzer Geschichten unter Beweis: In 19 Erzählungen bespielt sie gekonnt die Klaviatur aktueller gesellschaftlicher Themen. Ob Rassismus, Klassismus oder Gentrifizierung, Zadie Smith beweist gekonnt, dass ihr auch wenige Seiten reichen, um runde, lebendige Charaktere zu erschaffen – eine Sammlung, die überzeugt!
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Titel: Zeitreise
Titel: Crap
Titel: Grand Union
Der Beitrag Folge 158: Bring it on, Ingeborg! erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
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