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Hey, Deutscher Buchpreis, traust Du Dich, Tijan Silas großartigen Roman „Krach“ zu nominieren?! Das Buch wartet mit einem 18-jährigen bosnischstämmigen Protagonisten auf, der mit seinen Kumpels in einem Kaff zwischen Lautern und Landau Musik macht. Gemeinsam zieht die Punkband „Pur Jus“ 1998 durch Westen und Osten der Republik, spielt in abgeranzten Jugendzentren und gerät in Schlägereien mit Faschos. Erzähler Sabahudin, genannt Budo oder Gansi, ist Gitarrist mit blonder Mähne und amtlichem Punklook (nichts ist peinlicher, als nicht korrekt unangepasst zu sein! :-)), steht kurz vor dem Abi und weiß nicht, was er später mal mit seinem Leben anfangen soll – jetzt steht jedenfalls erst mal die Band im Vordergrund. Doch die Dinge entwickeln sich nicht so, wie er es sich vorgestellt hat…
Die Story dreht sich um Freundschaft, Identität, Klasse, Herkunft und toxische Männlichkeit – und genau darüber haben die Saarbrückerin Meike sowie der Münsteraner Robin mit dem Kaiserlauterer Tijan gesprochen. Welche Rolle diese Regionen im Roman spielen, was Sprache mit Heimat zu tun hat und was in den Baseballschlägerjahren der 90er los war, das alles und noch viel mehr erfahrt Ihr in unserem Interview!
Copyright Foto: Miriam Stanke
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Der Beitrag Interview: Tijan Sila erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Sowohl der Deutsche Hörbuchpreis als auch der Preis der Leipziger Buchmesse sind verliehen – wir behalten den Überblick und fassen im Vorgeplänkel für euch zusammen, wer was gewonnen hat. Und dann haben wir noch MEGA aufregende News in eigener Sache: Unser Podcastbaby wird erwachsen (als echtes, eingetragenes Unternehmen), wir werden Gründer*innen und ihr könnt bald Teil unserer großen Community sein – wir freuen uns total, euch unsere Pläne jetzt endlich vorstellen zu können, hört rein und seid dabei!
Unser erstes Buch der Folge erzählt eine Fluchtgeschichte: Der namenlose Ich-Erzähler in Viet Thanh Nguyens „Die Idealisten“ ist ein Halbfranzose aus Vietnam, der Anfang der 1980er Jahre Paris erreicht. Herkunft und neue Heimat, Identitätssuche zwischen den Staaten und doppeltes Bewusstsein: Pulitzerpreisträger Nguyen überzeugt mit einem abwechslungsreich erzählten und spannendem Roman, der die Spätfolgen französischer Kolonialgeschichte beleuchtet.
Ein spezielles Verwandtschaftsverhältnis stellt Melissa Broder in „Muttermilch“ in den Mittelpunkt. Protagonistin Rachel leidet unter Essstörungen, ausgelöst durch die vermeintlichen Weisheiten ihrer Mutter (à la: dünn sein = glücklich sein). Als Miriam in ihr Leben tritt, gerät Rachel in Versuchung, endlich mal ihren Gelüsten nachzugeben – ob Mami das gefällt? Melissa Broder spielt raffiniert mit Themen wie Lust und Liebe und fordert ihre Leser*innen zu gedanklicher Experimentierfreude auf.
Zum Abschluss gibt es die Beichten und Weisheiten eines Oscargewinners in Buchform. „Greenlights“ heißt die Autobiografie des Schauspielers und Abenteurers Matthew McConaughey, der seit mehr als 35 Jahren Tagebuch führt und entsprechend einiges zu erzählen hat: Ob Reisen an den Amazonas, nach Afrika und Australien, fein beobachtete Charakterstudien oder fragwürdige Familientraditionen – man muss kein Fan sein, um hier gut unterhalten zu werden.
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Titel: Die Idealisten
Titel: Muttermilch
Titel: Greenlights: oder die Kunst, bergab zu rennen
Der Beitrag Folge 156: Clickbait erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Eure Podcastgang packt das Popcorn ein und steigt in den Hype-Train der Liebe, Zielort: Klagenfurt! Denn bald ist es wieder so weit und das große Wettlesen, weithin bekannt als Ingeborg-Bachmann-Preis, geht in die nächste Runde – und alle Infos zu heißen Preisen gibt’s wie immer bei uns! Außerdem im Vorgeplänkel: Wir machen unseren Influence geltend (#wirvsdeutsch) und sagen, was das Sachbuch „Influencer. Die Ideologie der Werbekörper“ von Wolfgang M. Schmitt und Ole Nymoen taugt!
Dann starten wir die Besprechungsrunde mit einem Debattentext zu #metoo in Kurzgeschichtenform: Mary Gaitskill erzählt in „Das ist Lust“ von Margot und Quin, seit Jahren befreundet und beide erfolgreich in der Verlagsbranche – bis Quin per Onlinepetition beschuldigt wird, Frauen missbraucht zu haben. Zu Recht?
Weiter geht’s mit einem Schwergewicht der deutschsprachigen Literatur: Martin Mosebachs Roman „Krass“ stellt Geschäftsmann Ralph Krass in den Mittelpunkt, der von seinem unbändigen Machtwillen beherrscht wird. Seine Entourage ist dem einflussreichen, moralisch fragwürdigen Mann treu ergeben. Doch was bleibt von ihm übrig, wenn er seine Macht verliert?
Und zum Schluss gibt’s noch irische Erzählkunst auf die Ohren! Donal Ryan liefert in seinem leisen Romankunstwerk „Die Stille des Meeres“ gleich drei Charakterstudien: Seine Figuren – ein syrischer Flüchtling, ein Teenager mit Liebeskummer und ein sterbender Mann – haben auf den ersten Blick wenig gemeinsam, und doch sind sie alle verbunden.
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Titel: Das ist Lust
Titel: Krass
Titel: Die Stille des Meeres
Der Beitrag Folge 155: Das ist mir zu frivol erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Der Themenzettel ist prall gefüllt, also starten wir direkt durch! Im Vorgeplänkel freuen wir uns darüber, dass Raven Leilani mit „Luster“ den Dylan Thomas Prize gewonnen hat, schauen auf einen öffentlichkeitswirksamen Wechsel im Feuilleton und haben einen Buchtipp! „Wie man unsere Zivilisation wieder aufbaut, wenn man sich mit seiner Zeitmaschine verfahren hat“ von Ryan North schildert auf unterhaltsame Art, was es alles so zur Neuerfindung der Welt braucht – und vermittelt nebenbei jede Menge naturwissenschaftliches Wissen.
In Mathias Énards „Das Jahresbankett der Totengräber“ schreibt der Anthropologe David an seiner Doktorarbeit und zieht dafür aufs Land. Das Dorfleben zieht in schnell in seinen Bann, denn die Eigenheiten, Geschichten und vor allem Vergangenheiten der Bewohner*innen sind alles, außer langweilig. Das trifft ebenso auf die Erzählkunst des Autors zu, der hier verschiedene Stimmen mühelos verknüpft. Ein lohnenswertes Werk für Genießer*innen experimenteller Literatur.
Gleich elf Kurzgeschichten über gesellschaftliche Themen in ihrer Heimat Japan hat Yukiko Motoya in ihrer Sammlung „Die einsame Bodybuilderin“ im Gepäck. Ob die titelgebende Heldin, die eines Tages beginnt, sich Muskeln anzutrainieren, ohne dass ihr Mann es merkt, oder das Ehepaar, dessen Gesichter sich immer ähnlicher werden: Die Geschichten im deutschen Debüt der Autorin punkten mit grotesken Charakteren, surrealen Umgebungen und einem guten Schuss Magie.
Mobbing am Arbeitsplatz ist schon unter Kolleg*innen nur schwer zu ertragen. Aber was ist, wenn der eigene Chef der Übeltäter ist? So ergeht es Mathilde, der Protagonistin in Delphine de Vigans „Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin“, die beruflich immer mehr aufs Abstellgleis gerät. Der subtile Machtmissbrauch ihres Chefs wird so präzise und gekonnt dargestellt, dass der Schmerz fühlbar wird – ein Roman, dem man sich nur schwer entziehen kann.
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Titel: Das Jahresbankett der Totengräber
Titel: Die einsame Bodybuilderin
Titel: Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin
Der Beitrag Folge 154: Geh weg, du Knecht erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Euren Literaturpodcast der Herzen erreichen jede Menge Anfragen, die meisten davon sehr nett, manche aber auch hart frech: Wir plaudern aus dem Nähkästchen und geben Tipps für alle Nachwuchsautor*innen, die künftig in der Öffentlichkeit stattfinden möchten.
Und dann werdet Ihr Zeug*innen, wie eine Saarländerin den neuen Roman eines Pälzers über die Palz (nein, da fehlt kein „f“! :-)) vorstellt und auch noch gut findet (Details zu regionalen Antagonismen in der Folge:-))! Tijan Silas „Krach“ spielt Ende der 90er und erzählt, wie Punkrocker Budo kurz vor dem Abi mit seiner Band auf Tour geht und ganz nebenbei mit allerlei Identitätsfragen konfrontiert wird.
Danach tritt Ernüchterung ein, denn Salvatore Scibonas „Der Freiwillige“ hat uns eine epische Familien- und Kriegsgeschichte versprochen, aber nicht so recht geliefert. Im Mittelpunkt steht ein enigmatischer Mann, der sich wieder und wieder freiwillig für den Vietnamkrieg meldet, und dessen Familie über die Generationen mit diesen Entscheidungen ringt.
Und zu guter Letzt kümmern wir uns ums Klima: Toralf Staud und Nick Reimer übertragen in „Deutschland 2050: Wie der Klimawandel unser Leben verändern wird“ aktuelle Forschungsergebnisse auf die deutsche Lebenswirklichkeit im Jahr (you guessed it) 2050. Das erinnert uns an ein paar amerikanische Vorgänger und wirft auch sonst einige spannende Fragen auf, die wir diskutieren.
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Titel: Krach
Titel: Der Freiwillige
Titel: Deutschland 2050
Der Beitrag Folge 153: Fratzengeballer erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Was wäre unser Vorgeplänkel ohne Preislistenplausch? Heute schauen wir uns die Shortlist des Women’s Prize für Fiction an und vermissen da so einige Kandidatinnen. Dann starten wir noch schnell zu einer spontanen Weltreise und werfen einen Blick auf Eckhardt Nickels neue Sammlung „Von Unterwegs“, der etwas anderen Art der Reisebeschreibung.
Der junge, schwarze, schwule Wallace ist es gewohnt, aufgrund seiner Hautfarbe und Herkunft im Alltag immer wieder benachteiligt zu werden. Erst, als er sich einem Freund anvertraut, wird ihm bewusst (und den mitfühlenden Leser*innen gleich mit), wie groß sein Leidensdruck wirklich ist. Mit „Real Life“ legt Brandon Taylor einen autobiografisch inspirierten Debütroman vor, der mit seiner nuancierten Erzählweise sowohl sprachlich als auch inhaltlich überzeugt.
Urlaub mit den Eltern ist für viele Teenager unerfreulich, doch der Trip, den die junge Sylvie in Sarah Moss‘ „Geisterwand“ unternimmt, ist besonders quälend: Unter historischen Bedingungen der Eisenzeit versuchen die Teilnehmenden, sich in der freien Natur durchzuschlagen. Sylvies Vater, der der nationalen Historie im „besten“ völkischen Sinne verbunden ist, ist in seinem Element, für Sylvie wird die Situation immer unerträglicher und die Leser*innen tauchen fasziniert in diese packend erzählte Novelle ein.
In „Stranger Than Kindness“ erzählt Nick Cave seine Lebensgeschichte sozusagen in Bildern: Das optisch sehr ansprechend gestaltete Buch beinhaltet Fotos und Faksimiles von Notizen, Kunstwerken, Songtexten und anderen Erinnerungen des australischen Ausnahmekünstlers. Ergänzt wird das visuelle Spektakel durch Kommentare des Sängers. Ein echter musikalischer Leckerbissen nicht nur, aber vor allem für Fans – und für alle Menschen, die auf der Suche nach außergewöhnlichen Bildbänden sind.
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Titel: Von unterwegs
Titel: Real Life
Titel: Geisterwand
Titel: Stranger than Kindness
Der Beitrag Folge 152: Sex & Harry Potter erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Die Shortlist des International Booker Prize ist raus, und klar ist unser Favorit noch im Rennen! Während wir weiter David Diop anfeuern, fragen wir uns, ob ein paar deutschen Schauspieler*innen die Sicherungen durchgebrannt sind. Ist das Kunst oder kann das weg? Wir haben da eine klare Meinung.
Das erste Buch der heutigen Folge ist ein von uns heiß erwartetes Debüt: Lisa Krusches „Unsere anarchistischen Herzen“ erzählt von Charles und Gwen, die mit ihren desillusionierten Hippie- bzw. abgeklärten Yuppie-Eltern ihre liebe Not haben. Doch Kiosk-Philosoph Sinan, eine therapeutische Bananenpalme und Pony Gerd stehen ihnen bei. Ganz großes Tennis!
Dann geht’s weiter in die wilde Welt der Juristerei: In Simon Urbans „Wie alles begann und wer dabei umkam“ nimmt ein Jurastudent das Recht in die eigene Hand. Der Schelmenroman zum Thema Selbstjustiz wartet mit einer soziopathischen Oma, unsexy Sexszenen, abenteuerlichen Subsumtionen und schlauen Fragen auf.
Und zu guter Letzt gibt’s gleich noch einen Schelmenroman auf die Ohren: Tausendsassa Timon Karl Kaleyta liefert in „Die Geschichte eines einfachen Mannes“ die Story eines größenwahnsinnigen Hans-im-Glück, der seine Umwelt hart strapaziert und trotzdem irgendwie immer mit seinen Flausen durchkommt – eine unglaublich lustige Gesellschaftssatire.
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Titel: Unsere anarchistischen Herzen
Titel: Wie alles begann und wer dabei umkam
Titel: Die Geschichte eines einfachen Mannes
Der Beitrag Folge 151: Die Grind-Gang erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Die Nominierungen für den Preis der Leiziger Buchmesse sind da – und lassen uns ziemlich kalt. Viel heißer finden wir „Klasse und Kampf“, ein berührendes und beeindruckendes Sammelwerk, in dem 14 Autor*innen ganz persönliche Geschichten vom Aufwachsen in der „Unterschicht“ teilen und das wir euch im Vorgeplänkel vorstellen.
Sie gilt, auch in Deutschland, als Ikone des Schwarzen Feminismus: Die Schriftstellerin und Aktivistin Audre Lorde. Nun ist ihre Sammlung „Sister Outsider“ erstmals vollständig auf Deutsch erhältlich – stolze 35 Jahre nach der US-Veröffentlichung. Das Alter merkt man dem Buch allerdings nicht an, denn die klugen, leidenschaftlichen und emotionalen Essays, Reden und Interviews sind (leider!) größtenteils noch immer relevant.
Auch „Madrigal“ ist eine Sammlung: In acht Kurzgeschichten lotet John Wray die Untiefen der menschlichen Psyche aus. Die titelgebende Erzählung beginnt als Geschichte zweier sich nervender Geschwister und wandelt sich schnell zum Horrorfilm. Auch die anderen Stories lassen mit Themen wie Amoklauf und Pädophilie keine heile Welt erahnen. Trotz dieser Extreme ist das Buch nicht überladen, sondern richtig gut geschrieben und raffiniert erzählt.
In Peter Richters Roman „August“ scheint der Sommer nie zu enden – nicht, weil er so schön ist, sondern sich endlos zieht. Das finden zumindest die beiden Paare, die den Monat gemeinsam in den Hamptons verbringen. Doch immer nur faul am Pool liegen wird schnell öde, und so muss Abwechslung her: Ob der angesagteste Guru der Gegend die Großstädter aus ihrer Lethargie befreit? Ein amüsanter, feiner Sommerroman.
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Titel: Klasse und Kampf
Titel: Sister Outsider
Titel: Madrigal
Titel: August
Der Beitrag Folge 150: Ich leb gern gefährlich erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Der Literaturpodcast der Herzen diskutiert heute literarische Ästhetiken – allerdings nicht in Texten, sondern im Rahmen des Trends Dark Academia, den wir natürlich weniger eurozentrisch sehen wollen. Und dann schauen wir uns einen internationalen Literaturpreis an, für den unser Herz in besonderem Maße schlägt: Den Dublin Literary Award!
Unsere erste Buchbesprechung führt uns nach Tokio: In „Die Katzen von Shinjuku“ erzählt Durian Sukegawa die Geschichte einer Liebe zwischen einem gescheiterten Fernsehautor und einer Kellnerin, die sich in einer Bar begegnen, die jede Menge Außenseiter anzieht. Schräge Charaktere, eine herzerwärmende Geschichte – aber den Literaturnobelpreis gibt’s dafür sicher nicht.
Weiter geht’s nach Norwegen: Linn Strømsborgs Roman „Nie, nie, nie“ handelt von einer Frau Mitte 30, die keine Kinder bekommen möchte. Einfühlsam und intelligent beleuchtet die Erzählerin die zentrale Frage von allen Seiten, ohne Stereotype und Werturteile. Die Erwartungen der Familie und der Gesellschaft sowie persönliche Wünsche und Zweifel werden mitreißend diskutiert.
Und zu guter Letzt reisen wir zurück nach good old Germany: In „Das bist Du“ von Ulrich Peltzer geht es um das Finden und Verlieren der Liebe sowie die große Frage, was wohl aus dem Erzähler geworden wäre, wenn er zum Ende seiner Studienzeit andere Entscheidungen gefällt hätte. Was das Ganze mit amerikanischer Beat-Literatur zu tun hat, dazu mehr in unserer Folge!
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Titel: Die Katzen von Shinjuku
Titel: Nie, nie, nie
Titel: Das bist du
Der Beitrag Folge 149: Vom Leben geschädigt erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Preislistenalarm im Vorgeplänkel: Die Longlist des International Booker Prize ist da, und wir schauen mit euch auf die Titel und ihre Übersetzer*innen, die es in die Auswahl geschafft haben. Die Technik und Produktion der Aufnahme steht beim Deutschen Hörbuchpreis im Mittelpunkt: Auch hier haben wir einen Blick auf die Nominierten in den fünf Kategorien geworfen.
Eines von Barack Obamas Lieblingsbüchern des Vorjahres liegt nun endlich auch in deutscher Übersetzung vor: In „Der heilige King Kong“ erzählt James McBride die Geschichte des Diakons „Sportcoat“, der nach einem brutalen Angriff auf einen Drogendealer auf der Flucht ist. Die aberwitzige und dennoch sehr kluge Sozialkritik überzeugt durch toll gezeichnete Figuren und raffiniert verkettete Storylines.
„Alles glänzt“ schildert die mehrere Generationen umfassende Geschichte einer schwarzen Familie. Im Mittelpunkt steht hier eine junge Tochter, die von ihrer längst entfremdeten Mutter Antworten erwartet. Teenagerschwangerschaften, soziale Unterschiede, die persönliche Tragödie im nationalen Trauma: Jacqueline Woodson hat sich für ihren Roman viele große Themen vorgenommen, schafft es aber nicht, sie alle intensiv genug zu bearbeiten.
Als absolutes „must read“ für Liebhaber*innen experimenteller Literatur empfiehlt sich der Debütroman des Filmemachers und Drehbuchschreibers Charlie Kaufman („Being John Malkovich“): In „Ameisig“ stößt ein neurotischer Filmkritiker auf den längsten je gedrehten Film und will diesen der Öffentlichkeit zugänglich machen, da geht das Kunstwerk in Flammen auf. Humor auf allen Metaebenen: Fans des Genres kommen voll auf ihre Kosten!
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Titel: Der heilige King Kong
Titel: Alles glänzt
Titel: Ameisig
Der Beitrag Folge 148: Halt’s Maul, das ist Kunst! erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
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