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Die Buchpreisbindung vor Gericht: Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat den Internetriesen eBay verklagt, weil dieser im Weihnachtsgeschäft Kund*innen mit 10% Rabatt auf Bücher gelockt hat. So geht das nicht, argumentiert der Börsenverein: Nur wenn Verbraucher*innen den vollen Preis zahlen, wird der Zweck der Buchpreisbindung nicht unterlaufen. Eure Podcast-Gang diskutiert den Streit und die Bedeutung der Buchpreisbindung für den lokalen Buchhandel und die, die vom Schreiben leben (wollen).
Und dann geht es auch schon los mit einem Roman über einen Büchermenschen, der sein ganzes Leben dem Lesen verschrieben hat – ahhhh, wie sympathisch! Aber Moment: In Ingo Schulzes Text mutiert dieser Dresdner Antiquar namens Paulini zum Rechten, der sich hinter seiner Mauer der (vermeintlichen) Buchkultur verschanzt. Und wer ist eigentlich dieser Autor namens Ingo Schultze (mit „tz“!), der im Roman einen Roman über den Absturz Paulinis schreibt? Ein listiges Vexierspiel, schlau und unterhaltsam.
Danach kommen wir zu etwas ganz anderem: Sex. Feministin Katja Lewina hat mit „Sie hat Bock“ ein Buch über weibliche Lust geschrieben. Warum werden weibliche Geschlechtsorgane mit „Scham-“ bezeichnet? Warum bilden die Sex-Kritzeleien von Jugendlichen meistens einen Penis ab, aber nie eine Vulva? Und warum haben Frauen, die offen über ihre sexuellen Wünsche sprechen, immer noch mit Slutshaming zu kämpfen – alles Schlampen außer Mutti? Ein wichtiges Buch, witzig und kämpferisch.
Von der sexuellen geht’s wieder zurück zur politischen Revolution: In seinem Wenderoman „Stern 111“ schreibt Lutz Seiler über Familie Bischoff, die es nach der Wende in den Westen zieht, einem Familiengeheimnis auf der Spur. Sohn Carl ist ganz und gar nicht begeistert: Während es seine Eltern in die weite Welt zieht, verschanzt er sich in Berlin und schließt sich der Hausbesetzerszene an. Seiler wurde für seine spannende und welt(en)erklärende Geschichte mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2019 ausgezeichnet.
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Titel: Die rechtschaffenen Mörder
Titel: Sie hat Bock
Titel: Stern 111
Der Beitrag Folge 103: Wir haben Bock! erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Cihan Acar hat mit „Hawaii“ einen fantastischen Debüt-Roman vorgelegt. Im Text geht es um Kemal, dessen Karriere als Fußball-Profi ein abruptes Ende findet – desillusioniert kehrt er in seine Heimatstadt Heilbronn zurück, auf der Suche nach einem neuen Ziel und nach einem Ort, an dem er dazu gehört. Gesellschaftliche Spaltung, Diskriminierung, Männlichkeitsideale – begleitet man Kemal durch sein Heilbronn, erfährt man so einiges darüber wie es ist, als türkischstämmiger junger Mann seinen Platz in der Gesellschaft zu suchen.
Copyright Foto: Robin Schimko
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Der Beitrag Interview: Cihan Acar erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Heute wird’s heiß im Podcast: Bücher, Diskussionen, alles brennt! Bevor wir anfangen zu zündeln, sprechen wir über Literatur im Fernsehen. Welche Formate gibt es da, welche schauen wir und funktioniert das überhaupt? Sieh an: Wir erleben Literatur bevorzugt in Text- oder Audioform, warum, erklären wir euch im Vorgeplänkel.
Mit „Ich an meiner Seite“ von Birgit Birnbacher zünden wir dann gleich die erste Fackel. Die Bachmann-Preisträgerin 2019 erzählt die Geschichte des jungen Arthur, der gerade aus der Haft entlassen wurde und mit Hilfe eines experimentellen Resozialiserungsprogramms ins bürgerliche Leben finden soll. Was macht ein „nützliches“ Leben aus? Und wie ist Arthur im Gefängnis gelandet? Ein fragmentarischer Roman, der volle Aufmerksamkeit erfordert, spannend und lesenswert.
Etwas weniger glühen die „Herzklappen von Johnson & Johnson“ von Valerie Fritsch. Über mehrere Generationen hinweg wird eine Familiengeschichte unter der Klammer des Themas „Schmerz“ erzählt. Im Mittelpunkt steht Alma, die die von den Grauen und der Schuld des Krieges gezeichneten Großeltern, die kühlen Eltern und ihren schmerzunempfindlichen Sohn verbindet. Die Erzählung ist sehr speziell, die Handlung hat ihre Längen – aber die Autorin setzt ihre Themen und literarischen Finessen gut um. Muss man mögen!
Zum Schluss noch was ganz Heißes: „Kleine Feuer überall“ von Celeste Ng ist ein vielschichtiger, spannender, richtig gut lesbarer Gesellschaftsroman, der in einer nur scheinbar perfekten Community spielt: Hinter der Fassade des diversen Städtchens brodelt es. Rassismus, soziale Ungerechtigkeit, Moral, Ethik, Privilegien – die Autorin hat ein Buch geschrieben, das sehr viele lohnende Facetten hat. Schnell noch lesen, die Serie steht schon in den Startlöchern – es lohnt sich!
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Titel: Ich an meiner Seite
Titel: Herzklappen von Johnson & Johnson
Titel: Kleine Feuer überall
Der Beitrag Folge 102: Burning H(e)art erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Thorsten Nagelschmidts Berlin-Roman „Arbeit“ setzt denen ein Denkmal, die arbeiten, während andere schlafen oder feiern: Im Verlauf einer Nacht treffen wir den Türsteher eines Clubs, eine Späti-Inhaberin, Notfall-Sanitäter, den Portier eines Hostels, einen Drogen-Dealer, einen Taxifahrer und viele andere Protagonistinnen und Protagonisten, die in der Literatur viel zu selten eine Rolle spielen. Die Wege der Figuren kreuzen und trennen sich, Plotlinien verdichten sich und laufen wieder auseinander, und am Morgen kommt die Müllabfuhr und beseitigt die Spuren der Ereignisse.
Copyright Foto: Verena Brüning
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Der Beitrag Interview: Thorsten Nagelschmidt erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Bevor Euch Eure Podcast-Crew ihre Hot Takes zu drei Büchern um die Ohren haut, wird erst mal zur aktuellen Interview-Strecke aus dem Nähkästchen geplaudert: Momentan gibt es jeden Sonntag ein Interview mit einem Büchermenschen, der es durch die härteste Tür im Literatur-Business – also unsere – geschafft hat. Wir fragen Autor*innen, Übersetzer*innen und Journalist*innen, deren Arbeit wir toll finden, gnadenlos aus – warum, wie und wozu, das erklären wir Euch im Vorgeplänkel.
Dann geht es auch schon los mit Ottessa Moshfeghs gut verstörendem Kracher „Mein Jahr der Ruhe und Entspannung“: Im Roman beschließt eine privilegierte junge Kunsthistorikerin, sich mithilfe von starken Schlaf- und Beruhigungsmitteln ein Jahr lang immer wieder in lange Ruhephasen zu versetzen, während der Wahnsinn von New York draußen an ihr vorüber zieht. Unter der zynisch-nonchalanten Oberfläche der Protagonistin brodelt es – ob ihr Plan der Verpuppung und Erneuerung aufgeht? So einen Roman über die Opioid-Krise hat man noch nicht gelesen.
Und wir bleiben in den USA, diesmal mit dem jungen Shooting Star Nana Kwame Adjei-Brenyah. Sein Debüt „Friday Black“ ist eine nervenaufreibende Kurzgeschichtensammlung über Gewalt, Rassismus und Turbo-Kapitalismus, immer hart an der Grenze zwischen Realität und Surrealität, Gesellschaftskritik und Groteske, Genie und Wahnsinn. Ein Kettensägenmassaker an schwarzen Kindern, bei dem der Täter vor Gericht frei gesprochen wird; ein Vergnügungspark, der an einen Horror-Film erinnert; und die Zombie-Apokalypse im Kaufhaus hier ist schwer was los und den geneigten Leser*innen bricht spätestens auf Seite 2 der Schweiß aus – toll!
Zum Schluss geht es nach Nigeria: Edna O’Brien hat in ihrem Roman „Das Mädchen“ das Schicksal der 276 Schulmädchen verarbeitet, die 2014 von der Terrororganisation Boko Haram entführt wurden. Die Autorin hat in Afrika mit Betroffenen gesprochen, um die Einzelschicksale in eine möglichst authentische fiktionale Geschichte kleiden zu können und am Beispiel einer jungen Frau aufzuzeigen, welche Schicksale die Entführungsopfer erleiden mussten. Das Ergebnis ist ein interessantes, einfühlsames und intelligentes Buch, das jedoch vielleicht in journalistischer oder multiperspektivischer Form gelungener gewesen wäre.
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Titel: Mein Jahr der Ruhe und Entspannung
Titel: Friday Black
Titel: Das Mädchen
Der Beitrag Folge 101: Dalmatiner erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Die Hamburger Debüt-Autorin Leona Stahlmann hat uns mit ihrem BDSM-Bildungsroman „Der Defekt“ tief beeindruckt. In der Geschichte geht es um die 16-jährige Mina, die damit zurecht kommen muss, dass für sie eine Verbindung zwischen Sexualität und Schmerz besteht. Stahlmann holt hier natürlich nicht die „Fifty Shades of Grey“-Klischeekeule raus, sondern findet subtile, eindringliche Bilder, die immer wieder in Beziehung zur Natur des Schwarzwaldes treten, wo der Roman angesiedelt ist. Robin und Meike haben mit Leona über ihren Weg zum Schreiben, über „Der Defekt“ und Leonas sonstige Projekte gesprochen.
Unsere Diskussion über „Der Defekt“ findet ihr in Folge 96.
Foto: © Simone Hawlisch
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Der Beitrag Interview: Leona Stahlmann erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Es gibt etwas zu feiern: Wir präsentieren euch die 100. Folge Papierstaupodcast – Grund genug, im Vorgeplänkel mal zurückzuschauen auf 100 Folgen Literaturliebe. Robin erzählt, wie alles anfing und wie sich die Show im Laufe der Jahre verändert hat – kommt mit auf die Nostalgietour eures Wohlfühlpodcasts! Doch auch in unserer Jubiläumsfolge stehen natürlich die Bücher im Vordergrund. Leider ist die Premiere des Sachbuchpreises in diesem Jahr Corona zum Opfer gefallen – macht nichts, wir zeigen euch, welche Sachbücher sich wirklich lohnen:
Den Anfang macht „Sprache und Sein“ von Kübra Gümüşa. Die Autorin plädiert für eine Sprache, die vorurteilsfrei ist und alle Menschen nicht nur gleich behandelt, sondern auch gleich sichtbar macht. Ein Problem nur für sogenannte Randgruppen? Bei weitem nicht! Klug und überzeugend und dabei stets verständlich argumentiert Kübra Gümüşa, warum eine gerechte Sprache der ganzen Gesellschaft gut tut. Ein wichtiges und beeindruckendes Buch.
Auch in „In besserer Gesellschaft“ von Laura Wiesböck geht es um soziale Aspekte: Anhand verschiedener Themen wie Arbeit, Konsum oder Armut zeigt die Autorin auf, wie die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe und das gleichzeitige Ausgrenzen und Abwerten Anderer zu einem selbstgerechten Gefühl von Überlegenheit führt. Warum ist das so und was kann man dagegen tun? Die Gedankenspiele der Soziologin sind wahre Augenöffner!
Zum Abschluss werden wir alle Fans – so wie die Autor*innen der Reihe „Musikbibliothek“ aus dem KiWi-Verlag. Sieben Bücher sind bisher erschienen, in denen die Schreibenden ihre ganz persönliche Fangeschichte zu ihren musikalischen Idolen schildern. Anja Rützel schwärmt für Take That, Lady Bitch Ray wurde von Madonna inspiriert, Thees Ullmann würdigt Die Toten Hosen undundund – reinlesen (oder -hören) lohnt sich!
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Titel: Sprache und Sein
Titel: In besserer Gesellschaft
Titel: Anja Rützel über Take That
Der Beitrag Folge 100: Zur Sache, Schätzchen erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Haruki Murakami, Ryu Murakami, Sayaka Murata, Yukio Mishima, Hiromi Kawakami, Keigo Higashino und und und – sie alle werden von der wunderbaren Japanologin Ursula Gräfe ins Deutsche übersetzt. Und nicht nur wir sind Fans ihrer Sprachkunst: Im vergangenen Jahr erhielt Ursula in Japan den angesehen Noma-Preis für Übersetzung. Wir freuen uns riesig, dass die vielbeschäftigte Mittlerin zwischen den Literatur-Welten sich die Zeit genommen hat, unsere neugierigen Fragen zu beantworten: Was macht das Übersetzen aus dem Japanischen so anspruchsvoll? Worauf kommt es bei eiber guten Übersetzung an? Was verbindet die zwei großen Murakamis? Was ist das Besondere an Yukio Mishimas Sprache? Und warum ist Sayaka Murata so unglaublich?
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Der Beitrag Interview: Ursula Gräfe erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Bevor wir uns auf die Bücher stürzen, reisen wir erst einmal in literarische Urlaubsparadiese – oder das, was wir dafür halten! Denn trotz Corona bleiben Gedankenreisen erlaubt, und so verrät euch die Podcastgang, welche Buchschauplätze sie jetzt gerne besuchen würde und warum. Ihr dürft gespannt sein – und natürlich gerne mit uns reisen!
Unser erstes Buch führt uns dann wieder zurück in die Heimat, genauer: in die Hauptstadt. In „Arbeit“ gibt Thorsten Nagelschmidt jenen eine eindrucksvolle Stimme, die Berlin auch nachts am Laufen halten. Ob der schuldengeplagte Taxifahrer, die nach Höherem strebende Sanitäterin oder der Türsteher eines Technoclubs, der seine Familie zusammenhalten will – diese und weitere fein beobachteten Charaktere zeichnen das vielstimme Panorama in Buchform aus. Eine mitreißende Neuerscheinung über eine Nacht, die nach unserer Meinung nie enden dürfte!
Vom nächtlichen Berlin geht es ins alternde Frankreich. „Dankbarkeiten“ heißt der neue, einfühlsame Roman von Delphine de Vigan, wie gewohnt stimmig übersetzt von Doris Heinmann. Erzählt wird die Geschichte von Mischka, die Wörter „verliert“ und auch körperlich abbaut. Vor ihrem Tod will sie noch ihre Dankbarkeit an die Menschen übermitteln, die ihr einst das Leben gerettet haben. Doch wie viel Zeit bleibt ihr noch, und wie nutzt sie diese am besten? Ein sehr bewegender Roman über das Alter, den Tod und die Menschlichkeit.
Letzte Station dieser Folge ist die Kleinstadt Thalbach, Schauplatz der ergreifenden Erzählung „Der Sprung“ von Simone Leppert. In dem Ort herrscht Aufruhr: Eine Frau steht auf dem Dach eines Hauses und will nicht mehr runterkommen. Wer ist sie, was will sie, und vor allem: Wird sie springen? Wechselnde Perspektiven der Ortsansässigen beschreiben nicht nur die Szenerie, sondern geben auch tiefe Eindrücke in ihre eigenen Gefühlswelten. Ein brillantes Buch, das trotz seiner Tragik das Leben in all seinen Facetten zelebriert: absolute Empfehlung!
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Titel: Arbeit
Titel: Dankbarkeiten
Titel: Der Sprung
Der Beitrag Folge 99: Nailed it! erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Brüssel, Frankfurt, Klagenfurt: Wir haben die Ohren mal wieder auf die Schiene der Literaturpreis-News gelegt und herausgefunden, wer was wo warum gewinnen kann – was wir davon halten, erfahrt Ihr im Vorgeplänkel.
Dann geht’s los mit dem in den USA gefeierten und bei uns druckfrischen Romandebüt von Taffy Brodesser-Akner, „Fleishman steckt in Schwierigkeiten“ (Übersetzung: Britta Mümmler). Toby Fleishman ist ein erfolgreicher New Yorker Arzt, seine Scheidung läuft, er sucht neue Abenteuer via Tinder – bis die Ex die gemeinsamen Kids bei ihm abgibt und spurlos verschwindet. Fleishman ist geschockt und verärgert: Wie kann diese Frau nur so rücksichtslos sein? Aber ist Fleishmans Sichtweise überhaupt zutreffend, und wer erzählt uns die Geschichte? Ein schlauer Sommerroman, voller Witz und intelligenter Wendungen.
Um das Glamour-und-Jetset-Niveau zu halten geht‘s von New York direkt nach Chemnitz, denn dort sorgen „Superbusen“ für ordentlich Randale: Die feministische Trash-Band mit sozialkritisch-abstrusen Texten ist das Projekt der chaotischen Studentin Gisela und ihrer Freundinnen, die zwischen Beziehungsproblemen, Zwangsexmatrikulation und Pfeffi-Suff beweisen, dass Romane über Frauenfreundschaften sich nicht zwangsläufig um Zickenzoff und Mode drehen müssen. Paula Irmschlers Debüt hat durchaus seine Schwächen, aber auch viele intelligente und schreiend komische Ansätze.
Und zu guter Letzt gibt es einen Klassiker der japanischen Literatur auf die Ohren: Yukio Mishima – Autor, Model, Schauspieler, Bodybuilder, Jetsetter und Gründer einer rechtskonservativen Privatarmee – war drei Mal für die Nobelpreis nominiert. Zwei seiner berühmtesten Werke sind jetzt in deutscher Neuübersetzung erhältlich: Der Schlüsselroman „Bekenntnisse einer Maske“ (Übersetzung: Nora Bierich) sowie „Der Goldene Pavillon“ (Übersetzung: Ursula Gräfe) über den realen Tempelbrand in Kyoto. Warum Mishima so faszinierend ist und warum es sich lohnt, ihn zu lesen – das alles erfahrt Ihr in der neuen Folge!
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Titel: Fleishman steckt in Schwierigkeiten
Titel: Superbusen
Titel: Der goldene Pavillon
Der Beitrag Folge 98: Super-Trouble erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
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