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Robin, Tim und Mara haben sich mal wieder zusammengesetzt, um über drei neue Bücher zu sprechen! Nachdem es in der letzten Folge ein eher nischiges Thema gab, geht es in dieser Folge wie gewohnt zu.
Den Anfang macht Mara mit “Durch Feuer und Wasser” von Camilla Grebe und Åsa Träff. Der Psychothriller handelt von zwei Kindern, die bei ihren Pflegeeltern verschwinden. Kurz darauf tauchen Bilder der beiden im Internet mit einer fremden Frau auf, deren Leiche wenig später gefunden wird. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel und müssen schnell handeln, um das Leben der Kinder zu retten. Mara war beim Buch im Zwiespalt: Sie hat sich mit dem Anfang sehr schwer getan, aber sobald das Buch einmal Fahrt aufgenommen hat, hat es sie nicht mehr losgelassen. Thriller-Fans kommen also auf ihre Kosten.
Tim macht weiter mit “Viggo – A PietSmiet Story”. dem Debütroman von Mikkel Robrahn, mit dem wir bereits die letzte Folge zum Dunklen Turm (Link zur Folge) bestritten haben. Sein Buch basiert auf einer sieben Jahre alten Geschichte, die sich im DayZ Let’s Play zugetragen hat. Brammen hat Peter angestiftet, einen unschuldigen Mann auf dem Krankenhausdach zu erschießen. In der Community hat sich das Ganze als Meme etabliert und findet bis heute Verwendung. Der Roman ist also die Origin-Story von Viggo: Was hat er gemacht, was war er für ein Mensch und warum war er auf dem Krankenhausdach? Das schildert Mikkel in einem wirklich gelungenen, runden Werk, dass auch – bis auf ein paar kleiner Anspielungen – hervorragend für nicht PietSmiet-Fans geeignet, die einen spannenden, gut geschriebenen und kurzweiligen Roman lesen wollen.
Robin macht den Abschluss der Folge mit “Gringo Champ” von Aura Xilonen, ebenfalls einem Debütroman. Das Buch handelt von einem mexikanischen Taugenichts, der als illegaler Buchhändler arbeitet, ohne selber die Muse zu haben, sich mit den Werken zu beschäftigen. Sei Chef malträtiert ihn, bis sich denn doch welche genauer anguckt – nicht zu seiner Freude. Parallel dazu ist er Boxer, was ihn irgendwann zum Aufstieg verhilft. Das Buch ist durchzogen in einer einmaligen Sprache, die Robin stark an “Clockwork Orange” erinnert und schafft es, den Stil, die Handlung und die Figuren zu einem grandiosen Gesamtbild zusammenzuflechten, dass er so selten gelesen hat. Unbedingte Leseempfehlung!
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Titel: Durch Feuer und Wasser
Titel: Viggo: A PietSmiet Story
Titel: Gringo Champ
Der Beitrag Folge 60: Mad World erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Tim durfte vor mittlerweile fast drei Monaten ein Interview mit Robert Winter führen, dessen Magazin Thema in der aktuellen Folge ist. Es geht um seine Anfänge, die vielen Plattencover und natürlich von den Reisen, die letztendlich in den beiden bisherigen Ausgaben abgelichtet worden sind.
Der Beitrag Interview mit Robert Winter erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Es wird mal wieder Speziell! Tim hat sich mit Marie zusammengesetzt, um ein wenig über ihr gemeinsames Lieblingshobby zu sprechen: Fotografie.
Tim macht den Anfang mit “Stanley Kubrick Photographs. Through a different Lens” von Luc Sante und Sean Corcoran, die für die Zusammenstellung des Buchs und zwei Essay zu Beginn zuständig sind. Der Bildband versammelt die Fotografien von Stanley Kubrick, die in Teenagerjahren für das Look-Magazin entstanden sind. Dort war er – bis er sich dazu entschlossen hat, seine Karriere Filmen zu widmen – 6 Jahre Fotograf und hat sich für diverse Aufträge verantwortlich gezeichnet. Tim war begeistert vom Inhalt und der Optik des Buches und kann es nur jedem, der sich im Ansatz für Kubrick oder Fotografie interessiert, empfehlen.
Marie stellt ein Buch der wohl berühmtesten Fotografin der Welt vor: “American Music” von Annie Leibovitz, dass sie in einem Antiquariat in Leipzig ergattert hat. Das Buch ist eine Sammlung von vielen Musiker-Portraits, die über mehrere Jahrzehnte entstanden sind und versammelt Größen der amerikanischen Musik jedes Genres: von Johnny Cash zu Miles Davis und Run-DMC sind viele private und persönliche Aufnahmen, die eine einzigartige Stimmung vermitteln. Am Ende des Buches sind außerdem kurze Texte, wer auf den Bildern abgelichtet wurde und wo und wann diese aufgenommen wurden. Ein rundum gelungenes Buch, dass einem gut verständlich macht, warum sie eine Meisterin ihres Faches ist.
Den Abschluss macht Tim, der über das Magazin “Passing Me By” von Robert Winter spricht. Bisher sind zwei Ausgaben erschienen – “Detroit” und “Honshu” . Ersteres ist die Dokumentation seiner Reise nach Detroit für ein Covershooting mit Illa J, dem kleinen Bruder von Hip-Hop-Legende J Dilla, die die Menschen und das Leben der Stadt einmalig einfängt. Die zweite Ausgabe dreht sich um das Leben der Menschen in Japan mit dem Fokus auf Großstädte, die ein besonderes melancholisches und zum Teil lustige Gefühle wecken, wobei es auch Ausflüge in ländliche Gegenden gibt. Eine große Empfehlung mit fantastischen Bilder zu kleinem Preis – was will man mehr? Außerdem gibt es den Ausschnitt des Interviews, dass Tim mit Robert Winter geführt hat.
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Titel: Stanley Kubrick Photographs. Through a Different Lens
Titel: American Music: Photographs
Titel: Passing Me By
Der Beitrag Special: Fotobücher erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Es wird durchwachsen. Zumindest was die Bücher angeht, denn Robin und Tim sind motiviert und freuen sich sehr, Mara nach längerer Abwesenheit mal wieder begrüßen zu dürfen!
Das erste Buch der Folge stellt Tim vor, der mit “Stella” von Takis Würger direkt an seine letzte Rezension anknüpft. Er musste es für die Uni lesen und war nicht unbedingt begeistert. Es geht um einen jungen Schweizer, der Anfang der 40er Jahre beschließt, nach Berlin zu gehen, um einerseits eine Kunstschule zu besuchen, andererseits aber um die Stadt kennenzulernen, denn er kann den Gerüchten darüber, wie die Deutschen die Juden behandeln, keinen Glauben schenken, die er gehört hat. Dort trifft er auf eine junge Frau, in die er sich verliebt. Sie hat allerdings ein düsteres Geheimnis, dass er lange nicht erfährt. Das Buch hat für eine große Debatte gesorgt und viel Diskussion losgetreten. Tim fand in erster Linie, dass es eher mäßig gut geschrieben und leider auch etwas langweilig war.
Robin macht mit einem neuen Buch weiter, das ebenfalls hohe Wellen geschlagen hat: “Alte Weiße Männer” von Sophie Passmann. In dem Buch hat sie sich mit 16 verschiedenen alten, weißen Männern getroffen, um über Feminismus zu diskutieren. Mit dabei sind unter Anderem Sascha Lobo, Micky Beisenherz, Claus von Wagner und Kai Diekmann, die ihren Senf zur Debatte beitragen. Robin fand das Buch stellenweise durch die Anmerkungen von der Autorin wirklich lustig und auch einige Ansichten und Themen einleuchtend, fand das Buch blieb allerdings hinter seinen Möglichkeiten. Sie geht während der Interviews nicht auf Konfrontation und für jemanden, der sich schon öfter mit dem Thema auseinandergesetzt hat, steckt wahrscheinlich wenig neues drin.
Mara macht den Abschluss mit “Schicksal” von S. G. Browne. Das Buch handelt vom personifizierten Schicksal, dass seines Jobs langsam überdrüssig wird und lieber mit seinen Freunden Völlerei oder Faulheit einen trinken geht. Bis zu einem Tag, an dem er sich in einen Menschen verliebt, was Jerry, besser bekannt als Gott, nicht wirklich gefällt. Das Ganze ist unterhaltsam geschrieben und bietet auch einige clevere Einfälle, die mit den Personen und deren Repräsentanten spielen, verliert sich stellenweise aber auch in vielen Wiederholungen und eher langweiligen Passagen. Für die kurze, anspruchslose Lektüre zwischendurch durchaus geeignet, man sollte aber nicht zu viel erwarten.
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Titel: Stella
Titel: Alte weiße Männer
Titel: Schicksal!
Der Beitrag Folge 59: Medioker erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Premiere! Zum ersten Mal sind Robin und Tim nicht alleine im Nachtgeflüster, denn Kayleigh hat sich dazu gesellt, um über die neue Netflixserie “Love, Death & Robots” zu quatschen. Eigentlich war geplant, dass sie ein wenig über die Serie und über “Sekiro” sprechen, daraus entwickelte sich allerdings doch eine recht fruchtbare Diskussion über jede Folge im Detail. Sie gehen einmal von Anfang bis Ende alles durch, was es zur Serie zu sagen gibt und kommen zum Schluss, dass sie trotz einiger Macken und schwacher Folgen nichtsdestotrotz sehenswert ist.
In der nächsten Folge erwarten euch wieder einmal drei relativ aktuelle Bücher – bis dahin, lest/schaut/zockt was Gutes!
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Der Beitrag Nachtgeflüster Love Death Robots erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Das Literarische Trio hat sich mal wieder zusammengefunden, um über ein paar Neuheiten zu referieren. Robin, Tim und Kayleigh sprechen über drei brandheiße Bücher!
Bei wem die Identität bis heute unbekannt ist, ist einer unserer Lieblingsautoren: Walter Moers. Der hat mit “Der Bücherdrache” einen neuen Band seiner großen Zamonienreihe rausgebracht und dabei einige Fans enttäuscht. Für die drei völlig unverständlich, aber dazu gleich mehr. In dem Buch geht es um einen Buchling, der unbedingt in einen streng geheimen Club aufgenommen werden will. Seine Klassenkameraden erlauben sich einen Scherz, als sie meinten, dass die Aufnahmeprüfung sei, ein Gespräch mit dem legendären Bücherdrache zu führen. Gesagt, getan: Er macht sich auf den Weg und unterhält sich tatsächlich mit dem sagenumwobenen Bücherdrachen Nathaviel. Vielmehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden, denn worin sich alle einig waren, war der großartige Stil, die Sprache und die Liebe zu jener, die jede Seite des Buches durchdringt. Moers schafft es mal wieder, tolle Figuren mit viel Liebe zum Detail zum Leben zu erwecken und alles in eine wenn auch klassische, aber nichts desto trotz schöner Handlung einzuflechten. Eine restlose Empfehlung von uns!
Kayleigh macht weiter mit einer Buchreihe, deren Fortsetzung schon sehnlichst erwartet wurde: “Die Gabel, die Hexe und der Wurm. Geschichten aus Alagaësia. Band 1: Eragon: Die Eragon-Saga” von Christopher Paolini, der hiermit zumindest in Teilen die Eragon-Saga fortführt. Doch beim Öffnen des Buches war die Enttäuschung nicht von der Hand zu weisen: Es ist etwas dünn geraten und mit riesigen Buchstaben gedruckt worden, was es praktisch noch dünner macht. Aber die Einstellung verflog spätestens nach der zweiten Story. Man taucht voll und ganz in die Welt und die Geschichte ab, vor allem, wenn man Vorwissen hat. Das ist nämlich unerlässlich und kann sonst zu großer Verwirrung führen. Kayleigh war trotz der mäßigen Länge begeistert und froh, dass es endlich wieder mit Eragon weiter geht.
Das letzte Buch der Folge stellt Tim vor, der “Neujahr” von Juli Zeh für die lesen musste. Oder besser gesagt durfte, denn er hat es sich freiwillig ausgesucht. Er ging mit wenigen Erwartungen an das Buch, denn er hat davor noch nie etwas von Juli Zeh gelesen. In dem Buch geht es um Henning, einem Mann mittleren Alters, der sich von seiner Frau, seinen Kindern und seiner Arbeit unverstanden und fehl am Platz fühlt. Beim Urlaub in Lanzarote schnappt er sich sein Fahrrad und fährt wie besessen los, bis er von seiner Vergangenheit eingeholt wird. Das Buch wirft einige fragwürdige Thesen auf und Tim konnte nicht damit warm werden, weder mit dem Stil, noch mit dem Inhalt. Eine konstruierte Handlung gepaart mit feinster Küchenpsychologie lassen das Buch zwar überaus diskutierenswert machen, aber keinesfalls gut.
Das war’s für diese Folge, nächste Woche wartet ein Nachtgeflüster auf euch. Bis dahin – lest was Gutes!
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Titel: Der Bücherdrache
Titel: Die Gabel, die Hexe und der Wurm
Titel: Neujahr
Der Beitrag Folge 58: Fantastique erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Es geht mal wieder in den Weltraum. Nach Ray Bradburry widmen sich Robin und Tim in diesem Special einen weiteren Sci-Fi Autor, der in den letzten Jahren hohe Wellen geschlagen hat: Cixin Liu, bekannt durch sein Epos “Die drei Sonnen”.
Die beiden fangen die Folge an mit “Die wandernde Erde”, einem Band mit insgesamt 11 Geschichten, von denen sie 4 Stück vorstellen. Dabei geht es um den Umzug der gesamten Erde aufgrund eines anstehenden Photonenblitzes der Sonne, einen Reflektor auf Sonnengröße, der sauber gehalten werden will, geschrumpfte Menschen und einen mächtigen Computervirus. Die Geschichten sind epochal erzählt, handeln oft vom Schicksal der Menschheit, der Erde oder des Weltraums und sind dabei doch präzise und persönlich. Eine Meisterleistung, welche die beiden jeden empfehlen können.
Tim macht weiter mit einer anderen Novelle, die zwar Teil von “Die wandernde Erde” ist, allerdings vorher veröffentlicht wurde: “Weltenzerstörer”. Es geht um den drohenden Angriff eines gigantischen Raumschiffes, dass der Erde ihrer Ressourcen entledigen will. Die Menschheit bereit sich nun darauf vor, die krokodilartigen Wesen davon abzuhalten. Die Novelle ist großartig geschrieben und funktioniert ohne großes hin und her oder Rumgelabere, dass zu einem bombastischen Finale führt. Eine sehr gute Geschichte, mit fragwürdiger Veröffentlichungspolitik.
Zum Schluss sprechen Robin und Tim über die eine Veröffentlichung, die noch im Bunde fehlt, nämlich die Novelle “Spiegel”. Darin geht es um einen Supercomputer, der einen die Geschichte des Universums bis ins kleinste Detail verfolgen lässt. Das bringt natürlich folgenschwere Konsequenzen mit sich. Die Geschichte wirkt gut durchdacht und hat eine überaus interessante Idee, ist schriftstellerisch aber die wohl schwächste der in der Folge besprochenen: wenig ausgefeilte Charaktere, Logiklöcher und eine überschaubare Handlung. Das Werk ist nichts desto trotz lesenswert, alleine schon dank der grandiosen Idee!
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Titel: Die wandernde Erde
Titel: Weltenzerstörer
Titel: Spiegel
Der Beitrag Special: Cixin Liu erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Nach der großen Buchmesse-Folge von letzter Woche geht es wieder etwas ruhiger zu. Robin, Tim und Kayleigh haben sich mal wieder zusammengesetzt, um entspannt über drei neue Bücher zu sprechen.
Den Anfang der Folge macht Kay mit dem ersten offiziellen Buch zur Netflix-Serie “Stranger Things: Suspicious Minds” von Gwenda Bond. Das Werk ist ein Prequel zur Serie und setzt ca. 15 Jahre vor Beginn eben jener ein. Dabei geht es um die Mutter von Eleven, die als lebensfrohe, studierende Aktivistin beschrieben wird, ‘68er-Style. Das ist natürlich komplett dem entgegengesetzt, wie man sie ausschnittsweise aus der Serie kennt. Sie meldet sich für eine Medikamentenstudie an dank eines Aushangs, der in der Uni war. Dort trifft sie auf das Labor, dass wir bereits dank Eleven kennen- und hassengelernt haben. Nun erfährt man also, wie die genauen Umstände von ihr waren und warum alles so gekommen ist, wie es das nun mal ist. Kayleigh fand das Buch äußerst Rund und gelungen und zieht sogar parallelen zum “Bioshock”-Buch “Rapture”, dass auch die Vorgeschichte eines bereits erfolgreichen Franchises ist und großartig daran anknüpft. Für Fans der Serie ein Muss, aber auch als alleinstehendes Werk ist es sehr zu empfehlen.
Tim macht weiter mit “Scharnow”, dem heiß erwarteten Debütroman von Bela B Felsenheimer. Der Drummer der Die Ärzte siedelt seine Geschichte in der namensgebenden Kleinstadt nördlich von Berlin an und lässt sich gar nicht so leicht zusammenfassen. Es geht um einen Bund von alleinstehenden Männern – der Pakt der Glücklichen -, denen das Geldausgegangen ist und daher einen Supermarkt überfallen. Da sie aber in dem einen Supermarkt der Stadt natürlich schon bekannt sind, weil sie immer dasselbe kaufen (Snacks und Bier), überfallen sie den Supermarkt nackt (für Snacks und Bier). Von da an finden viele Sachen gleichzeitig statt und das Buch springt zwischen vielen Charakteren hin und her, deren Schicksale im Folgenden alle geschildert werden. Tim fand das Buch hervorragend und war beeindruckt, dass das ein Erstlingswerk ist. Bela B vermischt ein Kleinstadtepos in bester Stephen King manier mit den hintergründigen Geschichten von Twin Peaks und einem Ekelfaktor von Heinz Strunk und schafft dabei etwas ganz Eigenes, das man unbedingt lesen sollte.
Zum Schluss bespricht Robin das neue Werk von Joey Goebel, “Irgendwann wird es gut”. Das Buch beinhaltet 10 Kurzgeschichten, die eine Sachen gemeinsam haben: Einsamkeit in allen erdenklichen Formen. Jede Geschichte ist im Großen und Ganzen unabhängig erzählt, jedoch findet sich in jeder wiederum kleine Anspielungen auf andere Erzählungen des Buches. Die Stories reichen von tragi-komisch bis hin zu deprimierend und optimistisch und breiten so schon fast jede Gefühlslage aus. Der Autor schafft es dabei, mit sehr fein gezeichneten Charakteren und einem ausgefeilten Sprachstil jeder Geschichte ihren eigenen Charme einzuhauchen. Eine unbedingte Leseempfehlung!
Das war’s auch schon für diese Folge. Nächste Woche widmen sich Robin und Tim ganz dem Werk von Cixin Liu, das seinen Weg noch nicht in den Podcast geschafft hat. Bis dahin – lest was Gutes!
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Titel: Stranger Things: Suspicious Minds
Titel: Scharnow
Titel: Irgendwann wird es gut
Der Beitrag Folge 57: Hoffnungsschimmer erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Die Technik, die Technik! Sie wollte mal wieder nicht so wie Tim und hat leider etwas versagt. Aber zum Glück sind die Ergebnisse dennoch einigermaßen hörbar – trotzdem: Entschuldigt die mangelnde Qualität.
Das zweite und letzte Interview der Messe war mit Jan Schenck über sein Projekt “Verbrannte Orte”. Er führt einen Online-Atlas über Orte, in denen 1933 Bücher verbrannt wurden, denn an den wenigsten befindet sich irgendeine Art von reminder daran, was dort geschehen ist. Sie unterhalten sich über das, was in diesem passiert ist und wohin die Reise gehen soll. Ein tolle Projekt, dass wir gerne unterstützen!
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Der Beitrag Interview Marco Göllner & Jan Schenck erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Es ist mal wieder Klassenfahrt! Also, dieses Mal zwar nicht so richtig, aber dafür etwas anders. Nach jedem Messetag haben sich die jeweiligen Besucher (bis auf Samstag) hingesetzt und bei Tim zu Hause aufgenommen. Das hat zwar zu unerwarteten technischen Komplikationen geführt (man möge und den schlechten Ton hier und da nachsehen), aber war dafür umso lustiger.
Am Donnerstag war Tim mit Telle auf der Messe. Da beide in Leipzig wohnen gestaltet sich das natürlich ohne Probleme. Sie sind viel rumgelaufen, haben die leeren Hallen genossen, das ein oder andere Buch ergattert und natürlich viele Postkarten gekauft. Ein insgesamt recht entspannter Tag.
Dafür ging am Freitag umso mehr: Robin ist mit Kayleigh und ihrem Freund Denis aus Münster angereist, und um es mit den Worten von Flight of the Concord zu sagen: It’s Business Time! Es wurden viele Termine mit unterschiedlichsten Verlagen gemacht und viele Menschen getroffen. Ein paar Bücher durften sich die Leute dann auch noch bekommen, was die Freude natürlich perfekt machte! Nachdem sie zu Tim gefahren sind, kam leider etwas dazwischen, weshalb sie nicht wie geplant nochmal am Samstag hingehen, denn die Truppe hat sich nachts wieder auf den Weg nach Münster gemacht. Es hat wohl nicht sein sollen – nächstes Jahr dann bestimmt. Dafür waren alle Mann zum ersten Mal im selben Raum für eine Aufnahme. Das ist doch auch was wert.
Samstag war Tim mit einem alten Klassenkameraden und dessen Freundin auf Messe. Zusammen haben sie noch mal alle Verlage abgeklappert und sich alles in Ruhe angeguckt. Highlight des Tages war auf jeden Fall das Interview mit dem großartigen Marco Göllner, seines Zeichens Hörspielmensch, Autor von “Oma Martha und Ich” und Introsprecher für die ersten Folgen von “Fest & Flauschig”.
Am Sonntag waren Tim und Telle gemeinsam mit Marie auf der Messe. Da es für Marie ja der erste Tag war, sind sie noch mal zu den Postkartenständen gegangen und haben alles gelootet, was nicht bei drei auf den Bäumen war. Im Anschluss sind sie zu Jan Schenk von Verbrannte Orte gegangen, mit dem sie schon letztes Jahr gesprochen haben. Er hat sich mit Tim noch mal für ein kleines Interview zusammengesetzt und gibt ein Update über das Projekt und darüber, was in diesem Jahr zu geschehen ist.
Das war auch schon die diesjährige Buchmesse. In Frankfurt wird es weitergehen, bis dahin – lest was Gutes!
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Der Beitrag Klassenfahrt: LBM 2019 erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
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