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Die Stimmung auf der Messe ist nüchtern, der Blick geht nach vorne. Sonja Seubert spricht mit Thomas Kotyrba und Mark Holz darüber, in welchen Bereichen des Immobilienmarkts wieder Bewegung entsteht und weshalb Käufer und Verkäufer beim Preis oft noch auseinanderliegen.
Im Mittelpunkt steht die Arbeit am Bestand. Außerdem geht es um Infrastruktur. Wie viel steckt hinter dem großen Messethema und wo wird vor allem ein neues Etikett vergeben?
Defense, E-Commerce, Reshoring, neue Energieanforderungen: Wie lange funktioniert die klassische Standardhalle noch?
Der Logistikimmobilienmarkt diskutiert viele neue Nachfragetreiber. Entwickler müssen einschätzen, welche davon sich wirklich in konkrete Flächennachfrage übersetzen. Dazu kommt die Frage, wie eine Halle aussehen muss, wenn die Prozesse ihrer Nutzer immer spezieller werden.
Kai Gutacker diskutiert darüber mit Prof. Alexander Nehm von der DHBW Mannheim und Sascha Petersmann, Geschäftsführer von Fox Industrial Real Estate. Sie sprechen über die Grenzen der Standardhalle und über die Anforderungen, die aus Logistikprozessen und Ladeinfrastruktur entstehen. Zum Schluss geht es um bestehende Industrieareale und ihre Zukunft.
Wie entwickelt man Büros und Quartiere, die in einigen Jahren noch gefragt sind?
Kai Gutacker spricht mit André Speth von der OFB Projektentwicklung und Thomas J. Becksmann von SICORE Real Assets darüber, wie man Büros und Quartiere für einen Markt entwickelt, der sich nur begrenzt vorhersagen lässt.
Speths Rechnung beginnt beim späteren Verkauf. Becksmann startet meist mit einem Gebäude, das schon steht. Außerdem geht es um flexible Flächen und darum, wie viel Ortskenntnis neben Zahlen und Prognosen zählt.
„Germany: Buy or Avoid?“ Unter dieser Überschrift steht der Power Talk beim Frankfurt School Real Estate Day. Im PB3C RealTalk gibt Nicole Pötsch von PIMCO Prime Real Estate einen Vorgeschmack auf das Panel – und widerspricht zugleich dieser pauschalen Einteilung.
Immobilien funktionieren nicht wie Aktien: Deutschland lässt sich nicht als Ganzes kaufen oder verkaufen. Ob ein Investment überzeugt, entscheidet sich auf Objektebene. Die Bewertung muss zum Risiko passen. Ebenso wichtig sind stabile Erträge und die Frage, ob die Immobilie auch künftig nachgefragt wird.
Mit Sonja Seubert spricht Nicole Pötsch darüber, warum es wenig bringt, auf den absoluten Tiefpunkt zu warten, welche Chancen die veränderten Preise eröffnen und weshalb internationale Investoren Deutschland zum Teil optimistischer beurteilen als die Deutschen selbst.
Risikomanagement galt lange als Pflichttermin, den man möglichst schnell abarbeitet. Für Dr. Hans Volkert Volckens ist diese Haltung überholt: Wer Risiken früh erkennt, sieht auch, wo sich Märkte verschieben und neue Chancen entstehen.
Im PB3C RealTalk spricht er mit Sonja Seubert darüber, warum Führung heute in Szenarien denken muss, weshalb eine geänderte Entscheidung kein Eingeständnis eines Fehlers ist und was Immobilieninvestitionen mit Zukunftsforschung zu tun haben.
Zur Sprache kommt auch der Schulterschluss der Generationen. Erfahrung bleibt wertvoll, reicht in einer Welt ohne bekannte Blaupause aber nicht mehr aus. Wer heute über Immobilien entscheidet, die noch in 15 Jahren funktionieren sollen, muss diejenigen einbeziehen, die sie dann nutzen werden.
Was beim digitalen Impfnachweis funktioniert hat, soll künftig auch Immobiliendaten überprüfbar machen: Coalition-X versieht Angaben zu Gebäuden mit einer Signatur. So lässt sich feststellen, woher ein Datenpunkt stammt und ob er unverändert vorliegt.
Besonders relevant wird dieser Ansatz durch die anstehende Welle von Kreditverlängerungen. Banken brauchen dafür verlässliche Risikodaten. Die Aufsicht verlangt zudem einen nachvollziehbaren Herkunftsnachweis. Eine gemeinsame Liste von 29 Datenpunkten soll den Aufwand für Banken und Immobilienunternehmen deutlich reduzieren.
ZIA-Vizepräsident Jochen Schenk erklärt im neuen PB3C RealTalk, wie Coalition-X diesen Herkunftsnachweis ermöglichen soll. Moritz Hofmann, ESG-Teamleiter der OFB Projektentwicklung, zeigt, warum der Wert gepflegter Daten lange vor dem Banktermin entsteht und weshalb eine Immobilie dauerhaft transaktionsbereit sein sollte.
Berlin gehört zu den wichtigsten Startup-Standorten Deutschlands. Doch die Gründerszene verändert sich: Während die frühen Berliner Startup-Jahre stark von E-Commerce geprägt waren, entstehen heute neue Chancen rund um Deep Tech und KI. Der Wandel zeigt sich auch bei der Finanzierung und in der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
Sonja Seubert spricht mit Laura Möller, Gründerin und CEO der Startup Factory JUNI, und Christian Segal, Vertriebsleiter Digitalwirtschaft bei der Berliner Sparkasse, darüber, was Gründerinnen und Gründer heute brauchen und wie Berlin seine vorhandenen Stärken besser nutzen kann.
Ein wichtiger Hebel liegt im Weg von der Forschung in den Markt. Berlin und Brandenburg verfügen über eine starke Wissenschaftslandschaft, doch Patente und Know-how finden teilweise nur langsam ihren Weg in junge Unternehmen.
Eine Folge über Berlins Potenzial als Standort für die nächste Generation technologiegetriebener Unternehmen.
Gattendorf, Geiselwind, Frankfurt (Oder): Einige der spannendsten Logistikprojekte entstehen heute an Orten, die viele erst einmal auf der Karte suchen müssen.
Im neuen PB3C Talk spricht Kai Gutacker mit Dennis Knecht, Vertriebsleiter der OSMAB Gruppe, über Projekte abseits der bekannten Hotspots. Warum entscheidet sich ein Entwickler für eine Lage, an der Nachfrage und Infrastruktur erst noch wachsen müssen? Wie überzeugt man Mieter von einem Standort, an dem zunächst vor allem Fläche und eine Idee vorhanden sind?
Dennis Knecht berichtet von Großbeeren und Frankfurt (Oder), von spekulativen Entwicklungen und von Kommunen, die neue Ansiedlungen mit hohem Tempo begleiten. Neben Grundstückspreisen und Autobahnanschlüssen spielen dabei Strom, Arbeitskräfte und kurze Wege in der Verwaltung eine zentrale Rolle.
Der Immobilienmarkt braucht Kapital. Daran fehlt es derzeit nicht. Doch die Geldgeber, Finanzierungsformen und Anforderungen verändern sich. In der neuen Folge von PB3C Real Talk spricht Sonja Seubert mit Prof. Dr. Kerstin Hennig und Prof. Dr. Thomas Beyerle darüber, wer Europas Immobilien künftig finanziert. Das Gespräch gibt zugleich einen Ausblick auf den Frankfurt School Real Estate Day am 10. September.
Banken spielen weiter eine zentrale Rolle. Gleichzeitig gewinnen Private Capital, Eigenkapital und internationale Investoren an Bedeutung. Deutschland muss deshalb klären, wie es für ausländische Geldgeber wieder attraktiver wird. Die Gäste sprechen außerdem über Modelle, mit denen Banken gefährdete Immobilienfinanzierungen ordnen können, ohne die zugrunde liegenden Objekte vorschnell zu verkaufen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Infrastruktur. Der Begriff umfasst inzwischen Energie, Verkehr und viele weitere reale Anlagen. Auch Immobilien werden ihm häufig zugerechnet. Doch beide Bereiche sind nicht gleich. Die Folge zeigt, warum Investoren klare Begriffe brauchen und welche Fragen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft auf dem Frankfurt School Real Estate Day diskutieren werden.
Das 500-Mrd.-Euro-Sondervermögen der Bundesregierung ist groß angekündigt, doch Geld allein schafft noch keine investierbaren Projekte. Wie das funktionieren kann, und was Infrastructure-Debt-Investoren dafür brauchen, erläutern Bérénice Arbona von LBP AM European Private Markets und Sandra Rother von MEAG im Gespräch mit Jan Döhler. Erfahren Sie im Podcast, wie aus politischem Rückenwind eine bankfähige Projektpipeline wird und was Deutschland von anderen europäischen Märkten lernen kann. Der Podcast ist auf Englisch.
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