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Wenn Martina Averbeck und Bernd Schade über Logistikimmobilien sprechen, geht es schnell nicht mehr nur um technische Anforderungen. Sondern um Entscheidungen, die an unterschiedlichen Punkten des Lebenszyklus getroffen werden müssen. Der Entwickler, der früh plant. Die Assetmanagerin, die später steuert. Im Gespräch wird spürbar, wie stark beide Rollen ineinandergreifen, lange bevor ein Projekt wirklich Form annimmt.
Im Austausch wird außerdem deutlich, wie sehr die Branche von guter Abstimmung lebt. Entwicklungen werden komplexer, Rahmenbedingungen ändern sich schneller und die Nutzer erwarten heute etwas anderes als noch vor wenigen Jahren. Gerade deshalb zeigt sich, wie viel Stabilität entsteht, wenn Entwickler und Assetmanager Erfahrungen teilen statt nur Ergebnisse auszutauschen.
Der Blick der einen Seite für den Bau, der der anderen für Betrieb und Vermietbarkeit, beides zusammen entscheidet, ob eine Immobilie heute funktioniert und morgen noch relevant ist.
Mietverträge, Reports, Betriebskosten – das tägliche Kleingedruckte der Immobilienwelt. All das, was sonst Zeit frisst, läuft plötzlich ohne menschliche Zwischenstopps. KI erkennt Fehler, bevor jemand sie sucht. Sie demontiert Prozesse auf, die jahrelang als unveränderbar galten. Und während die Systeme im Hintergrund arbeiten, verschieben sich die Gewichte: weg von Kontrolle und Nacharbeit, hin zu echter Analyse.
Der Podcast macht deutlich, wohin diese Entwicklung führt: Wenn Prozesse nicht mehr von ihren Schwachstellen bestimmt werden, entsteht ein Spielraum, der die Branche zwingt, ihr eigenes Selbstverständnis zu überdenken. Nicht aus technischer Euphorie heraus, sondern aus der schlichten Erkenntnis, dass Verlässlichkeit neue Möglichkeiten freilegt, die lange verborgen waren.
Die Hotelbranche hat sich seit der Pandemie spürbar verändert und mit ihr die Beziehung zwischen Eigentümern und Betreibern. Was früher als langfristig und sicher galt, wirkt heute oft nur noch stabil auf dem Papier. Nicht jeder Standort passt noch zur Marke, nicht jeder Betreiber ist ein verlässlicher Partner und nicht jeder Vertrag hält, was er einmal versprochen hat.
In dieser Folge geht es um Entscheider, die neu verhandeln müssen: mit Blick auf Pachtmodelle und Szenarien, die früher kaum jemand durchgespielt hat. Dino Kirchmeier bringt die Perspektive aus dem Asset Management, Matthias Frank die juristische Sicht. Gemeinsam zeigen sie, wie sich Hotelimmobilien so strukturieren lassen, dass sie auch unruhigere Phasen überstehen.
Die Branche steht unter Druck und trotzdem wird weiter gebaut. Entwickler und Betreiber wissen, dass der Bedarf riesig ist. Aber wer ein neues Projekt plant, braucht heute mehr Geduld und Augenmaß als je zuvor. Hohe Zinsen, unklare Förderbedingungen und langwierige Verfahren erschweren die Kalkulation. Trotzdem entstehen neue Häuser, weil die Überzeugung bleibt, dass sich Qualität und Verlässlichkeit am Ende durchsetzen.
Im Podcast zeigt sich, wie anpassungsfähig die Branche geworden ist. Private Anleger finden stabile Modelle, institutionelle Investoren schauen wieder genauer hin, und die besten Projekte entstehen dort, wo Erfahrung und Realismus zusammenkommen. Der Markt verändert sich, doch Pflegeimmobilien behaupten sich, als stabile Säule einer sozialen Infrastruktur, die dringender gebraucht wird denn je.
Steigende Zinsen, gestörte Lieferketten und teure Einstiegspreise haben viele Immobilienprojekte in Schieflage gebracht. Die Folge ist eine wachsende Zahl von Insolvenzen. Doch wo andere aussteigen, sehen erfahrene Investoren neue Chancen.
Wie Transaktionen aus Insolvenzen funktionieren, welche Rolle Insolvenzverwalter dabei spielen und warum nicht immer der Höchstbietende den Zuschlag erhält, zeigt ein Blick hinter die Kulissen dieses anspruchsvollen Marktsegments.
Münchens Büromarkt zeigt viele Gesichter: In der Innenstadt treiben knappe Flächen die Mieten auf Rekordniveau, im Werksviertel und im CBD liegen die Leerstände bei nur rund drei Prozent. Am Stadtrand entstehen dagegen neue Quartiere wie Freiham, die mit S-Bahn-Anbindung, Mixed-Use und moderner Infrastruktur eigene Stärken entwickeln – und gerade für technologie- und forschungsnahe Nutzer attraktiv sind.
Im Podcast treffen Marktdaten und Research auf Praxis aus Entwicklung und Asset Management. Diskutiert wird, wie sich der „Flight to Quality“ in München auswirkt, warum Neubauten und flexible Konzepte gefragt sind und welche Chancen sich an unterschiedlichen Standorten eröffnen.
Die junge Anlegergeneration investiert bevorzugt mit dem Smartphone. So jedenfalls das gängige Narrativ – und da ist mit Sicherheit auch etwas dran.
Was heißt das aber für den Vertrieb von geschlossenen Fonds bzw. AIFs? Die gelangen seit Jahr und Tag über persönliche Beratungsgespräche in die Portfolios der Anleger.
Findet auch in diesem Segment eine „schleichende Revolution“ im Vertrieb statt? Gehört der Anlageberater aus Fleisch und Blut zu einer aussterbenden Art? Oder gilt stattdessen sogar genau das Gegenteil?
Dazu spricht Jan Döhler im PB3C-Podcast mit zwei Leuten, die es wissen müssen: Bernhard Saß, verantwortlich für den Vertrieb bei @TSO, und @Dieter Seipp, seit mehr als 20 Jahren Anlageberater.
Vielen Dank an die beiden fürs Rede-und-Antwort-Stehen! Was sie zu sagen haben, hören Sie im aktuellen PB3C-Realtalk – schalten Sie ein!
Die Wohnraumoffensive der BImA umfasst bis 2030 die Schaffung von rund 8000 Wohnungen auf bundeseigenen Grundstücken, wobei etwa die Hälfte durch Neubau, die andere durch Modernisierung und Nachverdichtung im Bestand entsteht. Doch Genehmigungen, Denkmalschutzauflagen oder Widerstände vor Ort machen die Umsetzung schwierig.
Damit Wohnraumschaffung gelingt, braucht es aber nicht nur politische Programme, sondern auch eine Baupraxis, die mit effizienten Abläufen, digitalen Methoden und Nachwuchsarbeit Antworten gibt.
Nur im Zusammenspiel von Verwaltung und Praxis können Wohnraumoffensiven Wirkung entfalten und bezahlbare Wohnungen tatsächlich entstehen.
Mit der Reform des ELTIF wurde der Weg für Privatanleger in die Private Markets deutlich verbreitert – vor allem in der Assetklasse Infrastruktur. Zugangsbarrieren wurden abgebaut, Gestaltungsspielräume erweitert. Was genau hat sich verändert, wo liegen die Unterschiede zu anderen Vehikeln? Und was kann Infrastruktur über Wind- und Solarparks hinaus alles sein? Darüber spricht Jan Döhler (PB3C) mit Klaus Weber (PATRIZIA GrundInvest) und Markus Weiss (Universal Investment). Sie berichten von ihren Erfahrungen mit dem gemeinsam aufgelegten ELTIF, ordnen die Neuerungen ein und diskutieren, wie der ELTIF 2.0 den Investmentmarkt für Privatanleger verändern könnte.
Mieterstrommodelle können die Dekarbonisierung und Elektrifizierung des Gebäudebestandes zum Business Case für Immobilieneigentümer machen. Statt nur Miete einzusammeln, werden Sie zu kleinen Energieunternehmen, verdienen an Strom statt nur an Quadratmetern. Und Mieter bekommen Zugang zu häufig günstigerem Strom.
Aber der Roll-Out hakt. Rechtliche Unsicherheiten, eine komplexe Gebührenordnung und die drohende Einstufung als gewerblicher Energieerzeuger verderben manchem Vermieter die Lust am Modell.
Im PB3C-Realtalk diskutieren @Cecil von Croy (@Alva Energy) und @Lutz Kandzia (@HanseMerkur Grundvermögen) mit @Jasper Radü über mögliche Wege um von Stillstand in Bewegung zu kommen, über Investitionskosten und Regulatorik und welche Hürden noch zu überwinden sind.
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