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Kennen Sie das? Sie betreten ein mehrgeschossiges Gebäude, sehen den Aufzug und dann steht da: defekt. Ein kleiner Moment, der sofort zeigt, wie wichtig Aufzüge im Alltag tatsächlich sind.
Im Gespräch mit Alexander Wüllner, Geschäftsführer von Hundt Consult, wird klar, warum Aufzüge in vielen Beständen zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Hundt Consult unterstützt Betreiber dabei, ihre Aufzugsportfolien effizient, rechtssicher und mit möglichst wenig Aufwand zu steuern. Im Kern geht es um technisches Asset Management für einen Bereich, der im Betrieb mehr entscheidet, als man ihm oft zutraut.
Spannend ist dabei vor allem, wie viele Themen an einem funktionierenden Aufzug hängen. Es geht nicht nur um Technik, sondern auch um Barrierefreiheit, Nutzererlebnis und den sozialen Teil von ESG. Genau deshalb lohnt sich der genauere Blick auf ein Bauteil, das im Alltag meist erst auffällt, wenn es nicht mehr funktioniert.
Richard van de Beek, Head of Asset Management and Leasing bei der ROSA-ALSCHER Group, und Neven Grzeta, Managing Director bei RedBoots Asset Management, sprechen darüber, woran man gutes Asset Management erkennt, warum es mehr ist als Bestandspflege und weshalb Nähe zum Objekt, Teamführung und eine klare Strategie am Ende wichtiger sind als jede saubere Begriffshülse.
Wie gelingt Transformation in der Immobilienbranche wirklich? Und warum scheitern viele Digitalisierungsprojekte nicht an der Technik, sondern an Kultur und Mindset? Im PB3C RealTalk sprechen Alexandre Grellier, CEO von Drooms, und Dr. Christian Häusler, Ethnologe und Mitgründer von Ethnovis, über Veränderungsdruck, KI, PropTechs und die Frage, wie Unternehmen ihre Mitarbeitenden erfolgreich auf dem Weg der Transformation mitnehmen können.
Was ist eigentlich Infrastruktur und warum verschwimmt ihre Grenze zur Immobilie gerade vor unseren Augen? Klar ist, die vertrauten Kategorien greifen nicht mehr. Was früher sauber getrennt war, wächst heute immer weiter zusammen, getrieben von der Frage, wie Energieversorgung, digitale Infrastruktur und neue Standortanforderungen ineinandergreifen.
Britta Roden, verantwortlich für den Bereich Research Real Assets bei Swiss Life Asset Managers, kennt die Branche im Umbruch, in der andere Maßstäbe gelten als im klassischen Immobilienmarkt.
Die vielleicht entscheidende Verschiebung: der Perspektivwechsel weg von einzelnen Assetklassen, hin zu einem ganzheitlichen Blick auf Real Assets. Die FRANKFURT WESTSIDE, ein Projekt von Swiss Life Asset Managers und BEOS, zeigt, wie das konkret aussieht: 70 Hektar, rund 6.000 Arbeitsplätze, Datencenter und Energieversorgung in einem Quartier – und kein Fonds, der das sauber abbilden kann.
Für Investoren bedeutet das ein Umdenken, für Asset Manager eine neue Rolle und für den Markt die Herausforderung, diese wachsende Komplexität einzuordnen und zu vermitteln.
Eine Folge über eine Assetklasse, die viele kennen und doch kaum jemand wirklich versteht.
500 bis 600 Kilometer Reichweite und neue Fahrzeugkonzepte zeigen, dass der E-Lkw die Testphase hinter sich gelassen hat und auf die Langstrecke vorrückt. Aus einer technischen Entwicklung ist damit ein echter Umbruch geworden, der die Logistik nachhaltig verändert.
Im Zentrum steht dabei nicht allein das Fahrzeug, sondern die Frage dahinter: Wo kommt die Energie her, wie entstehen leistungsfähige Ladepunkte und was braucht es, damit aus einzelnen Lösungen ein belastbares Netz wird? Genau dort entscheidet sich, wie schnell die Transformation vorankommt.
Spannend ist das auch wirtschaftlich. Wer Ladeinfrastruktur, Netzkapazität, PV und Speicher zusammendenkt, erschließt neue Spielräume: für Logistiker ebenso wie für Eigentümer und Entwickler von Logistikimmobilien. Im Zusammenspiel mit öffentlich zugänglichen Ladeparks entsteht die Infrastruktur, die den E-Lkw über den Depotbetrieb hinaus in die Fläche bringt.
Ein Quartier ist nicht fertig, sobald der Bau abgeschlossen ist. Die eigentliche Bewährungsprobe beginnt danach: Im laufenden Betrieb zeigt sich, ob der Handel wirtschaftlich arbeitet und ob Büromieter den Standort dauerhaft annehmen. Erst dann entsteht aus einzelnen Nutzungen ein stabiles Gefüge.
Das ZAM in München-Freiham steht genau an diesem Punkt. Voll vermietet, trotz schwieriger Marktphase und zugleich ein Projekt im offenen Feld. Ein neuer Stadtteil, kaum gewachsene Strukturen, viel Erwartung von allen Seiten. Hier entscheidet sich nicht nur, wie Flächen performen, sondern wie ein Standort überhaupt Identität entwickelt.
Richard van de Beek von der ROSA-ALSCHER Group und Quartiersmanager Frank Pöstges-Pragal sprechen über Umsätze, Frequenzen, politische Rahmenbedingungen und Investorenentscheidungen. Es geht um Mut, aber genauso um den Business Case. Und um die Erkenntnis, dass ein Quartier nie „fertig“ ist, sondern dauerhaft gemanagt werden muss.
Der Druck auf die Städte wächst, gebaut wird künftig vor allem im Bestand. Die Devise lautet: Umnutzung statt Neubau. Doch zwischen Anspruch und Genehmigungspraxis liegt ein System aus Vorschriften und Einzelinteressen. Brandschutz trifft auf Denkmalschutz, Lärmschutz auf Nutzungsmischung und Projekte geraten ins Stocken.
Gerade die Umwandlung von Büro zu Wohnen zeigt, wie eng Regulatorik ausgelegt wird, obwohl Substanz und Flächen vorhanden sind. Wenn künftig weniger auf der grünen Wiese und mehr im Bestand entwickelt wird, entscheidet sich hier, ob Transformation gelingt. Hinzu kommt die Energiefrage: Quartiere sind nur dann zukunftsfähig, wenn Erzeugung und Verbrauch gemeinsam gedacht werden – und Immobilien- sowie Energiewirtschaft enger kooperieren.
Ein Gespräch über Zielkonflikte, über selbst gesetzte Hürden und darüber, was sich ändern muss, damit „Bauen der Zukunft“ mehr wird als ein Schlagwort.
Die Bundesregierung hat ein gewaltiges Infrastrukturpaket von 500 Milliarden Euro ins Schaufenster gestellt. Das schuldenfinanzierte „Sondervermögen“ hat es sogar zum „Unwort des Jahres“ gebracht. Braucht es jetzt überhaupt noch private Infrastrukturinvestitionen? Ja, sagen Michael Henn und Andreas Ochsenkühn im Podcast, denn durch privates Fremd- und Eigenkapital ließe sich diese Summe um den Faktor vier oder fünf hebeln.
Serielle Sanierung gilt seit Jahren als naheliegende Antwort auf steigende Energiekosten und einen stockenden Neubau. Trotzdem setzt sie sich nur langsam durch. Das liegt auch an nicht mitgedachten Prozessen und Kostenvergleichen, die Preis und Tempo verzerren. Die Frage ist daher weniger, ob serielle Sanierung funktioniert, sondern unter welchen Bedingungen sie wirtschaftlich und organisatorisch tragfähig wird.
Martina Aschauer beschreibt die Zurückhaltung aus Sicht einer Herstellerin, die serielle Sanierung in bestehende Marktstrukturen einordnen muss. Thomas Rolf Hermes argumentiert aus der Perspektive des Bestandshalters und verweist auf Faktoren wie Zeit, Qualität und künftige Kosten. Deutlich wird, dass serielle Sanierung kein technisches Detail ist, sondern eine strukturelle Frage. Und dass sich an ihr entscheidet, wie ernst es der Branche mit der Transformation des Bestands ist.
Die Immobilie ist längst mehr als ein Ort, an dem Energie verbraucht wird. Sie wird zur Schnittstelle, an der Erzeugung, Nutzung und neue Anforderungen zusammenlaufen. Damit rücken Immobilienwirtschaft und Energiewirtschaft zwangsläufig näher zusammen.
Tim Säuberlich und Marc Schuhbauer zeigen, was das konkret heißt. Auf der einen Seite der Asset Manager, der regulatorische Vorgaben und wirtschaftliche Zwänge zusammenbringen muss. Auf der anderen Seite der Energiedienstleister, der Modelle wie Mieterstrom oder On-Site-PPA in den Betrieb übersetzt. Erst im Zusammenspiel dieser Perspektiven entscheidet sich, ob Dekarbonisierung mehr ist als ein ambitioniertes Ziel.
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