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Einbrüche, Autodiebstähle und Drogendelikte – die Anzahl der Taten von jugendlichen Verdächtigen nimmt rasant zu. Insbesondere das Alter sorgt bei Sicherheitsbehörden, Politik und Bevölkerung für Bestürzung. Denn immer öfter werden die Jugendlichen bereits vor dem Erreichen der Strafmündigkeit kriminell. In den vergangenen Jahren verdoppelten sich die Anzeigen mit Tatverdächtigen im Alter von zehn bis 14 Jahren. Insbesondere in Wien sorgen wenige Intensivtäter und gewaltbereite Jugendbanden in Parks und Schulen für Unruhe.
Polizei und Justiz fehlen bislang die rechtlichen Möglichkeiten, um gegen gewaltbereite Kinder unter 14 vorzugehen. Auf eine Absenkung der Altersgrenze für Strafmündigkeit konnte sich die ÖVP-SPÖ-NEOS Regierung nicht einigen, eine Zwangsunterbringung in sozialpädagogischen Wohngemeinschaften steht allerdings zur Diskussion. Die Grünen wie auch viele Expert:innen sehen diese Verschärfungen kritisch.
Wieso werden Jugendliche straffällig? Können gesetzliche Verschärfungen das Problem lösen? Und sollen Eltern stärker zur Verantwortung gezogen werden?
Diese und andere Fragen besprechen bei Corinna Milborn im „Pro und Contra“-Studio Barbara Neßler, Christian Klar, Christian Reiner und Sascha Flatz.
Gäste:
Moderation: Corinna Milborn
Das Kirchenoberhaupt von 1,4 Milliarden Katholiken ist tot und es beginnt die Suche nach dem Nachfolger von Papst Franziskus. So beliebt der erste südamerikanische Pontifex bei den Gläubigen war, so schwierig war sein Verhältnis zur römischen Kurie. Denn Franziskus war ein Reformer, der erstmals Frauen in den Vatikan berufen hat und das Kommunionsverbot für wiederverheiratete Geschiedene aufhob.
Eine Abkehr von diesen Neuerungen ist möglich, wenn konservative Kreise das höchste Amt der katholischen Kirche zurückgewinnen. Die Folgen für die Kirche könnten dramatisch sein, da schon jetzt die Zahl der Katholik:innen in Österreich mit jedem Jahr stark abnimmt.
Wohin steuert ein neuer Papst die katholische Kirche? Braucht der Katholizismus weitere Reformen? Und wie kann die Kirche in Österreich ihren Bedeutungsverlust aufhalten?
Diese und andere Fragen besprechen bei Manuela Raidl im „Pro und Contra“-Studio Paul Zulehner, Niko Alm, Jan Ledóchowski und Chris Lohner.
Gäste:
Moderation: Manuela Raidl
Österreich ist ein Autofahrerland. Neue Projekte zum Thema Verkehr sorgen daher immer für große Aufregung. So will die Stadt Wien mit Unterstützung von SPÖ-Verkehrsminister Peter Hanke ab 2026 den Individualverkehr aus der Wiener Innenstadt verbannen, investiert massiv in Radwege und reduziert Parkplätze.
Und während Straßenbauprojekte, die von der früheren grünen Infrastrukturministerin Leonore Gewessler österreichweit gestoppt wurden, nun doch wieder am Tisch liegen, wackelt auf EU-Ebene das Aus für Verbrenner-Motoren ab 2035.
Haben Autos in den Städten noch eine Zukunft? Wie sinnvoll sind Tempolimits auf Autobahnen? Soll das Verbrenner-Verbot der EU gekippt werden? Und werden Öffi-Fahrer:innen, Radfahrer:innen und Fußgänger:innen in Österreich benachteiligt?
Diese und andere Fragen debattieren bei Manuela Raidl im „Pro und Contra“-Studio Lena Schilling, Albert Fortell, Laura Sachslehner und Harald Frey.
Gäste:
Moderation: Manuela Raidl
Der von US-Präsident Donald Trump ausgerufene Liberation Day brachte der Weltwirtschaft hohe Zölle und Panik an den Börsen. Der größte Kurssturz seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie war die Folge. Die Sorge vor einem globalen Wirtschaftseinbruch wächst, eine Störung der internationalen Lieferketten könnte die Preise für alle Produkte erhöhen.
Die EU feilt zurzeit an einer passenden Antwort in Richtung USA, versucht aber auch zu deeskalieren. Unmittelbar betroffen von Trumps Ankündigungen sind auch österreichische Unternehmen in der Metall- und Autoindustrie mit großem Exportanteil. Sie hoffen auf eine Verhandlungslösung, um weitere Kostensteigerungen mitten in der Rezession abzuwenden.
Gäste:
Martin Ohneberg, Geschäftsführender Gesellschafter HENN Industrial Group
Moderation: Gundula Geiginger & Thomas Mohr
Österreich steckt in der längsten Rezession seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Gleichzeitig ist unser Budgetloch fast doppelt so groß wie erwartet. Wie kommen wir aus der Krise und was kann die Politik hier beitragen? Was brauchen österreichische Unternehmer:innen – vom Ein-Personen-Unternehmen bis zum globalen Konzern? Muss Österreich billiger werden und Regulierungen abbauen – oder leider darunter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer?
In einem „Pro und Contra Spezial“ stellen Menschen aus ganz Österreich ihre Fragen an drei hochkarätige Regierungsmitglieder von ÖVP, SPÖ und NEOS. Corinna Milborn und Gundula Geiginger begrüßen im „Pro und Contra Spezial“-Studio Wolfgang Hattmannsdorfer, Korinna Schumann und Sepp Schellhorn.
PRO UND CONTRA SPEZIAL: Ihre Fragen an die Regierung – DER PULS 24 WIRTSCHAFTSGIPFEL
Gäste:
Moderation:
Es ist fix: Der ehemalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser muss ins Gefängnis. Er wurde vom Obersten Gerichtshof rund um die Buwog-Causa zu vier Jahren Freiheitsstrafe unbedingt verurteilt. Auch seine Mitangeklagten, u.a. Walter Meischberger und Peter Hochegger, wurden für schuldig befunden. Damit endet das größte Korruptionsverfahren der Zweiten Republik nach 16 langen Jahren endgültig.
Doch die Causa ist nur eine von vielen, mit denen sich die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zuletzt beschäftigt hat. So steht bei der Inseratenaffäre um den früheren Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und den strafrechtlichen Ermittlungen gegen Immobilieninvestor Rene Benko (für beide gilt die Unschuldsvermutung) die Nähe von Politik und Wirtschaft im Fokus. Und die EU-Kommission kritisiert zudem die fehlende Distanz zwischen Politik und Justiz in Österreich. Ein Thema, das die Dreierkoalition etwa mit der Einführung einer Bundesstaatsanwaltschaft als Spitze der Weisungskette lösen will.
Was ist beim Buwog-Prozess falsch gelaufen? Warum hält sich Korruption in Österreich so hartnäckig? Steht die Justiz unter politischem Einfluss? Und haben Prominente eine Chance auf ein faires Verfahren?
Diese und andere Fragen besprechen bei Gundula Geiginger im „Pro und Contra“-Studio Peter Pilz, Nina Tomaselli, Andreas Hanger, Thomas Kralik und Peter Hochegger.
Gäste:
Moderation: Gundula Geiginger
Eine Waffenruhe zwischen der Ukraine und Russland scheint nach drei Jahren Krieg und Hunderttausenden Toten und Verletzten nun möglich. US-Präsident Donald Trump will in einem persönlichen Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin erstmals direkt über die Bedingungen für einen Waffenstillstand sprechen.
Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj ist - wie zuletzt bei den Verhandlungen in Saudi-Arabien - nicht direkt eingebunden. Der (Wieder-)Einzug von Donald Trump im Weißen Haus brachte eine radikale Neuausrichtung der US-Ukrainepolitik. Statt Amerikas Unterstützung zuzusichern, warf Trump Selenskyj sogar vor, keinen Frieden zu wollen. Sicherheitsgarantien will Trump nur im Zuge eines Rohstoffdeals geben.
Die EU kritisiert Trumps Politik und will den Druck auf Russland durch Sanktionen verstärken. Neben einer europäischen Friedenstruppe in der Ukraine mit Partnern wie Großbritannien und Norwegen sowie neuen Waffenlieferungen plant die Union ein Aufrüstungsprogramm in Milliardenhöhe. Damit soll die eigene Verteidigungskraft auch gegen einen weiteren Vorstoß Russlands gestärkt werden.
Wie stehen die Chancen für eine Waffenruhe? Kann die Ukraine zu Kompromissen gedrängt werden? Ist das Aufrüsten der EU alternativlos? Und wie soll der Westen auf weitere Eskalationen Putins reagieren?
Diese und andere Themen diskutieren bei Gundula Geiginger im „Pro und Contra“-Studio Matthias Strolz, Vasyl Khymynets, Larissa Zivkovic und George Weinberg.
Gäste:
Moderation: Gundula Geiginger
Im Regierungsprogramm ist Schwarz auf Weiß nachzulesen, dass die Dreierkoalition den Nachzug von Familienmitgliedern Asylberechtigter nach Österreich stoppen will. Diese Maßnahme soll sehr schnell in Kraft treten, eine entsprechende Änderung des Asylgesetzes wird vorbereitet.
Ist der Stopp des Familiennachzugs ein Tabubruch oder schlicht notwendig? Lässt sich die neue Asylregelung auch gesetzlich absichern? Und wie dramatisch ist Integrationssituation in Österreich?
Diese und andere Themen diskutieren bei Gundula Geiginger im „Pro und Contra“-Studio Kenan Güngör, Agnes Sirkka Prammer, Lukas Gahleitner-Gertz, Ernst Gödl und Andreas Mölzer.
Gäste:
Es waren ereignisreiche Tage: Am Sonntag das öffentlich ausgetragene Streitgespräch von Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump im Weißen Haus, am Dienstag die Verlautbarung des vollständigen Stopps aller USA-Hilfen für die Ukraine, unmittelbar gefolgt vom 800 Milliarden Euro schweren “Rearm Europe”-Plan der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
Noch nie hat sich die Gefahr eines Kriegsausbruchs für Westeuropäer:innen so real angefühlt wie jetzt. Doch nicht nur die EU versucht, sich zu positionieren, auch in Österreich geht die Diskussion um seinen Platz in dieser neuen Weltordnung los.
Was bedeutet der Stopp aller US-Unterstützungen für die Ukraine? Sind 800 Milliarden Euro für ein gut gerüstetes Europa ausreichend und finanzierbar? Ist Österreichs Neutralität angesichts der Entwicklungen zu halten? Und wie hoch ist die Gefahr eines Dritten Weltkrieges?
Diese und andere Themen diskutieren bei Gundula Geiginger im „Pro und Contra“-Studio Helmut Brandstätter, Oksana Stavrou, Gerald Karner, Stephanie Fenkart und Johannes Varwick.
Gäste:
Moderation: Gundula Geiginger
Heute Vormittag wurde die erste Dreierkoalition in Österreich von Bundespräsident Alexander van der Bellen angelobt. 154 Tage lagen damit zwischen Wahltag und Angelobung des Bündnisses von ÖVP, SPÖ und Neos. Insgesamt 13 Minister:innen und 7 Staatssekretär:innen umfasst die größte Regierungsmannschaft seit Langem.
Das wird jedoch von FPÖ-Chef Herbert Kickl kritisiert. Er sagt, den schwarz-rot-pinken Verhandler:innen seien einzig ihre Posten wichtig gewesen, für die sie die notwendige Erneuerung des Landes geopfert hätten. Der Bundessprecher der Grünen, Werner Kogler, bemängelt indes die Pläne der Regierung im Klima- und Umweltbereich. Das sei eine "gigantische Fehlleistung", dass man bei umweltschädlichen Subventionen nicht „hingreife“.
Haben ÖVP, SPÖ und NEOS gemeinsam genügend Reformkraft? Kann die neue Regierung Österreich aus der Rezession bringen? Und wie lange kann die Dreierkoalition durchhalten?
Diese und andere Themen diskutieren bei Gundula Geiginger im „Pro und Contra Spezial“-Studio Nico Marchetti, Klaus Seltenheim, Douglas Hoyos, Christian Hafenecker und Sigrid Maurer.
Gäste:
Moderation: Gundula Geiginger
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