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  • Unter Menschen, oder: Single im Lockdown
    Im Jahr 2021 lebten in Deutschland rund 22,69 Millionen Personen, die Single waren. Der Begriff Single schließt laut der Quelle Statista alle Personen ein, die ledig sind und allein leben. Wie ist es ihnen ergangen? Hören Sie den Text: Unter Menschen – von Anke Behrend. Sprecherin: Sabrina Khalil.
    7 min
  • Lyrischer Widerstand - ein Album namens Protestnoten
    Protestnoten – heißt ein neues Album von Widerständlern, die in der sogenannten Corona-Pandemie die Regierungsmaßnahmen unterschiedlich intensiv auf lyrische Art in Frage stellen. Es sind Namen wie Rob Strass, der Berliner Musiker Lüül, Alexa Rodrian, Gunnar Kaiser, Wolfgang Wodarg, Sabrina Khalil und einige mehr. Aber auch der Musiker, Lyriker, Autor und Produzent Jens Fischer Rodrian ist darauf zu hören.
    Wie „Protestnoten“ entstand, welche Hürden auch für eine solche, nahezu kontaktlose Produktion neuerdings auftauchen und wie es weitergeht, dürfen wir in diesem Beitrag erfahren.
    21 min
  • Eine neue Ethik ist geboren
    Eine neue Ethik ist geboren – das kann wohl jeder in seinem Alltag feststellen. Manche finden das gut. Schon zu Beginn der Maßnahmen sagte mir eine Freundin: „Ich mag das sowieso nicht, wenn mir jemand beim Einkaufen so nah kommt.“ Viele gewöhnen sich daran, nur noch die Augen ihrer Mitmenschen zu sehen, auch wenn es problematisch für sie war, Frauen mit Hidschab zu tolerieren. Bill Gates vergleicht das Maskentragen gar mit dem Tragen einer Hose, worüber sich die Gesellschaft ja auch geeinigt hätte. Wichtig aber ist für viele, zu den „Guten“ zu gehören. Und die sind heute klar definiert. Es sind die sogenannten „Geimpften“. Prof. Dr. Boglarka Hadinger, Leiterin des Instituts für Logotherapie und Existenzanalyse in Tübingen und Wien wirft auf diese neue Ethik einen satirisch-psychologischen Blick. Ihr Text ist entstanden, nachdem sie eine junge Mutter beobachtete, die unter großer Pein am Straßenrand ihre Notdurft erledigen musste, weil sie als Ungeimpfte kein Geschäft, kein Kaffeehaus und kein Gasthaus betreten durfte …
    Sabrina Khalil und Ulrich Allroggen haben ihren Text eingesprochen:
    27 min
  • "Is da denn keiner, der aufsteht?" - Monika Gruber im Gespräch
    "... die schlimmste Vorstellung, dass sich die Leute in der Dystopie wohlfühlen ..." Monika Gruber, die bayerische Kabarettistin und Schauspielerin ist heute bei uns zu Gast zu einem – ja, Zeitzeugengespräch. Dabei ging es im Gespräch zunächst um die Methoden und Grenzen des Kabaretts, nahm seinen Verlauf zu Freundschaften, Entrüstung über die gesellschaftliche Spaltung, hin zu tiefer Trauer, um in einem hoffnungsfrohen Ausblick auf das Maibaumstellen in Tittenkofen zu enden: Monika Gruber im Gespräch mit Eva Schmidt.
    24 min
  • Im Bannstrahl der Massenpsychose
    Wie kann es sein, dass wir seit zwei Jahren in diesem Corona-Cocon gefangen sind. Allein die Angst war bislang eine plausible Erklärung für beide Seiten, die Maßnahmenbefürworter und -kritiker. Wenn der Erregungspegel nicht mehr absinkt, so wird auch medizinisch erklärt, können schon mittlere und leichte Impulse eine Angstreaktion auslösen, die die Angstschwelle überschreitet. Es kommt zu körperlichen Folgen. Doch gewöhnt sich der Mensch üblicherweise an Gefahren, wie man deutlich bei der Teilhabe im Verkehr erkennen kann. Der Jurist und Publizist Milosz Matuschek meint, weitere Effekt ausgemacht zu haben, er sagt: Seit Pandemiebeginn werden wir Zeugen eines massenpsychologischen Lehrstücks und versucht zu beantworten, wie man fast die ganze Weltbevölkerung in den Covid-Sack steckt. Seinen Text hat Sabrina Khalil für uns gelesen.
    https://www.freischwebende-intelligenz.org/p/im-bannstrahl-der-massenpsychose?utm_source=url
    19 min
  • Atem - Die Wim Hof-Methode
    Yoga, Meditation, Autogenes Training – immer spielt der Atem die zentrale Rolle. „The Iceman“ oder Wim Hof ist ein niederländischer Extemsportler mit 20 Weltrekorden, die unglaublich scheinen. Wim Hof lief beispielsweise bei minus 20 Grad am Polarkreis einen Marathon in Sandalen und Shorts und verbrachte eine ganze Stunde und 52 Minuten im Eiswasser, nur mit einer kurzen Hose bekleidet. Unter extremen Temperaturen auch noch körperliche Höchstleistungen zu vollbringen, das erreicht Wim Hof mittels seiner selbst entwickelte Atemtechnik, die mittlerweile von tausenden Anhängern adaptiert wird.
    Ein Beitrag ausgekoppelt aus unserer Weihnachtssendung – Atem, die Sie auf unserer Homepage nachhören können.
    8 min
  • Wehret den Anfängen - was Juden heute denken
    "Wollt Ihr auch uns wegen Wiederbetätigung verklagen?" fragt unsere Autorin Andrea Drescher und befragt auch andere Menschen mit jüdischen Wurzeln, wie sie die heutige Situation in Deutschland und in Österreich empfinden.
    In Österreich ist es aufgrund des Verbotsgesetzes nicht erlaubt, irgendeinen Vergleich der Vergangenheit mit heute zu ziehen, ohne zu riskieren vor Gericht gestellt und verurteilt zu werden, weil man damit die Shoa verunglimpfen oder leugnen könnte. Ein Schicksal, das beispielsweise Dr. Jaroslav Belksky ereilt hat.
    Die Shoa zu verunglimpfen oder gar zu leugnen ist für Menschen, deren Angehörige die Shoa überlebt haben, ein unfassbarer Gedanke. Es ist aber gerade für Nachgeborene der Shoa-Überlebenden eine Selbstverständlichkeit, Diktaturen, die eine Shoa erst möglich gemacht haben, verhindern zu wollen. Der Blick von Menschen, die von Shoa-Überlebenden erzogen wurden, ist vermutlich auch in Hinsicht auf die Anfänge wie Diskriminierung oder Ausgrenzung geschärft. Das sind nur zwei von vielen Aspekten, die damals dazu geführt haben, dass es so weit kommen konnte.
    In Österreich also ist es verboten, diesen Vergleich zu ziehen. Wie kann man aber besser vor diesen Anfängen warnen, als die Parallelen zu den Anfängen von damals aufzuzeigen? Ist es also in Österreich verboten, den Anfängen zu wehren, wenn man für den Vergleich für bis zu 10 Jahren ins Gefängnis gesteckt werden kann?
    Hören Sie hier unter anderen: Andrea Drescher, Vera Sharav, Erhard Brunner, Elias Davidson, Ruth und Robert Fuernberg, Helga R., Eva Maria Neubauer und Hendrik Broder. Sprecher: Thomas Stimmel, Burkard Müller, Sabrina Khalil und Eva Schmidt.
    41 min
  • "Kunst ist das ... eher nicht"? Cancel Culture am Starnberger See
    „Kunst ist Leben – wir stehen auf“, heißt die Initiative, die sich für den Zugang zur Kultur für Jedermann einsetzt. Dahinter stehen die Schauspielerin, die Schriftstellerin Philine Conrad und die aus Rumänien stammende Geigerin Marta Murvai und viele viele weitere KünstlerInnen aus dem deutschsprachigen Raum. Sie veranstalteten Ende Januar ein zweitägiges Kulturfestival im Marstall in Berg am Starnberger See unter dem Motto: Wir spielen weiter. Das Festival wurde nach einem Blog-Eintrag der dritten Bürgermeisterin von Berg nach einem Tag abgebrochen. Hinter diesen Eklat dürfen wir mit Philine Conrad und Marta Murvai blicken.
    15 min
  • Inquisition, oder: Die Verdrehung der Geschichte
    Es sind die Tatsachenverdrehungen, die uns verrückt machen. Positiv getestet ist krank, Gesunde verbreiten Seuchen, Nähe ist Distanz, Einsamkeit solidarisch … Diese Verdrehungen reichen weit und bereiten den Boden für einfache Lösungen, raus aus diesem Chaos. Sie reichen bis in die Geschichte und lenken ab vom tatsächlichen Geschehen. „Inquisition“ nennt Anke Behrend ihren Text gegen die Verdrehung der Geschichte, der zunächst in der Wochenzeitung „Demokratischer Widerstand“ erschien. Martin Muliar und Ulrich Allroggen haben ihn für uns eingesprochen:
    14 min
  • Überdenken wir unsere Beziehung zum Staat
    Zum neuen Jahr kamen gute Wünsche an. Allen voran der, für mehr Vertrauen in die vier Gewalten. Vertrauen also in die Regierung mit ihrer Verwaltung, die Gesetzgebung, die Rechtsprechung und die Presse. Wie war das gemeint? Vor der Prämisse, dass Vertrauen erworben oder verspielt werden kann, sollte es wohl heißen: Die vier Gewalten sollten sich vertrauensbildender verhalten. Oder meinte die wünschende Freundin eine aktive Bemühung meinerseits, das Handeln von Regierung, Gesetzgebung, Rechtsprechung und Presse besser anzunehmen?
    Da kam der Text „Überdenken wir unsere Beziehung zum Staat“ der Journalistin Isabelle Frisemo wie gerufen. Sie hatte ihn zunächst auf ihrem Blog Bababuk veröffentlicht. Dort finden sich Beiträge zum aktuellen Zeitgeschehen mit den Schwerpunkten Kultur, Religion, Politik und Wissenschaft. Jana Aschenboich hat den Text für uns gelesen.
    22 min

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