Jeder Mensch hat seine kleinen Geheimnisse im Privaten, doch in Zeiten von Internet, Social Media und Big Data, wird es für uns immer schwieriger, sie auch zu wahren, denn wir werden immer transparenter und hinterlassen überall unsere Spuren. Wie sieht es aber im politischen Bereich mit der Transparenz aus? Viele Entscheidungen werden auch in der Demokratie im Geheimen getroffen und Bürger werden mehr oder weniger vor vollendete Tatsachen gestellt. Aktuelles Beispiel: TTIP. Ist die absolute Transpanz wirklich ratsam, so wie sie der australische Wikileaks-Gründer Julian Assange und der us-amerikanische Whistleblower Edward Snowdon fordern oder liegt die Lösung nicht vielleicht doch in der Mitte? Am 04. Oktober widmete sich das 9. Nemetschek Forum diesem Thema: „Gefährliche Geheimnisse? Zum Verhältnis von Transparenz und Demokratie“. Es diskutierten der Philosoph Emmanuel Alloa, der Investigativ-Journalist und Autor Christian Fuchs sowie der Politikwissenschaftler Jörn Knobloch. Die Veranstaltung der Nemetschek Stiftung wurde von dem Journalisten Wolf-Christian Ulrich moderiert. Veranstatltungsort war die Black Box im Gasteig München.