Deutschlands Rolle in der Europäischen Union und in der internationalen Politik: Nachkriegszeit, Gegenwart und mögliche Wege in die Zukunft
Immer wieder ist Deutschland eine dominante politische und kulturelle Präsenz in Europa und international. Nach seiner Rolle in beiden Weltkriegen, der transatlantischen Allianz mit den USA nach dem zweiten Weltkrieg, bis hin zur Wiedervereinigung.Deutschland ist einmal mehr eine dominante wirtschaftliche und politische Macht auf dem europäischen Kontinent und darüber hinaus.
Was ist die wirtschaftliche und politische Bedeutung Deutschlands in der jüngeren Geschichte?
Was bedeutet Deutschlands Präsenz auf der Weltbühne heute?
Welchen Einfluss hat das Verhältnis zu den Vereinigten Staaten auf die wirtschaftliche und soziale Innen- und Außenpolitik?
Was kann der Einzelne tun um sich bei sozialpolitischen Themen zu engagieren und eine positive Veränderung zu bewirken?
Um Antworten auf diese Fragen zu finden veranstaltet Actvism Munich eine Diskussion mit folgenden Experten:
Noam Chomsky:
Prof. Chomsky ist ein amerikanischer Philosoph, Aktivist und emeritierter Professor für Linguistikam Massachusetts Institute of Technology(MIT). Chosmky hat mehr als 100 Bücher verfasst und gilt als einer der weltweit bekanntesten Intellektuellen.
Prof. Chomsky wird über Deutschlands Rolle in der US-Außenpolitik seit dem Ende des zweiten Weltkriegs sprechen. Thematisiert werden unter anderem das Freihandelsabkommen Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP), Deutschlands Rolle im militärisch-industriellen Komplex sowie sein historisches Verhältnis mit den Vereinigten Staaten und die Frage, ob dieses Verhältnis Deutschlands Politik in der Ukraine- und Griechenlandkrise sowie der aktuellen Flüchtlingsnotlage beeinflusst hat.
Heiner Flassbeck
Prof. Flassbeck ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler. Er war von 1998 bis 1999 beamteter Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, wo er den ehemaligen Finanzminister Oskar Lafontaine in Sachen Reform des Europäischen Geldsystems beriet. Von Januar 2003 bis Ende 2012 war Flassbeck Chef-Volkswirt (Chief of Macroeconomics and Development) bei der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung (UNCTAD) in Genf, wo er aus Altersgründen ausschied.
Prof. Flassbeck wird sich mit Deutschlands Rolle als wirtschaftliches Machtzentrum der Europäischen Union befassen. Weitere Themen sind das Verhalten Deutschlands in der Griechenlandkrise, das transatlantische Wirtschaftsbündnis mit den USA sowie die nationale Finanz- und Sozialpolitik.