Der Name Peter Paul Rubens ist eine Marke. Sofort haben wir Bilder des Barockmalers vor Augen - von athletischen Männerkörpern und vor allem von eher fülligen Frauen. In jedem Fall viel nackte Haut. Doch viele dieser Rubens-Figuren hat sich der Maler gar nicht selbst ausgedacht. Ganz bewusst hat Rubens Gemälde seiner Zeitgenossen und antike Statuen imitiert - um es besser zu machen. In der gerade eröffneten Rubens-Schau im Frankfurter Städel werden zum ersten Mal Gemälde von Rubens und die Werke, die ihn dazu inspirierten, gegenübergestellt. Ein Gespräch mit dem Kurator Jochen Sander in dieser Sendung.