Segelpodcast.com: Segeln, Wale, Delfine und Mee(h)r von und mit Monika Bubel

Segelpodcast.com: Segeln, Wale, Delfine und Mee(h)r von und mit Monika Bubel

By Erlebtes Wissen über Segeln, Wale und Delfine und Mee(h)r von Monika Bubel und ihren Interviewpartnern. Mo-Mi-FrSportsEducation
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Segelpodcast.com: Segeln, Wale, Delfine und Mee(h)r von und mit Monika Bubel episodes

  • 044 - Mein fuenfter Toern - Meilen sammeln
    www.segelpodcast.com 044 - Mein fuenfter Toern - Meilen sammeln

    In Folge 044 - Mein fuenfter Toern - Meilen sammeln möchte ich dir erzählen wie das mit meiner Segelausbildung weiter ging. Ich hatte ja nun den SBF See und Binnen und den SKS, was ich aber noch nicht hatte war Segelerfahrung und so suchte ich mir beim Skipperteam einen Törn. Mir ging es darum Meilen und Erfahrungen zu sammeln und ein neues Revier kennen zu lernen. Und so buchte ich einen Törn vom 12.05. bis 19.05.2012 von Amsterdam nach Dänemark um genau zu sein zur Marina Toft in der Flensburger Förde.
    Hier im ersten Teil schippere ich mit dir, in Gedanken natürlich, vom Markermeer übers Ijsselmeer und die Nordsee nach Cuxhaven und in Folge 045 gibt es eine Revierinfo über den Nord Ostsee Kanal (NOK) mit anschließender Weiterfahrt in die Flensburger Förde.

    Anfahrt

    Wie ich ja schon in den ersten Folgen vom Segelpodcast erwähnt habe suche ich mir immer Startorte und Heimfahrorte für meine Törns aus, die ich gut und günstig erreichen kann. So auch hier. Mein Mann fand für 39,25 Euro inkl. der Reservierung für den Nachtschlafplatz einen Zug, der mich von meinem Heimatort über Homburg, Mannheim, Stuttgart nach Amsterdam brachte. Ich fuhr Abends um 21:04 Uhr ab und kam am nächsten Morgen etwas verspätet in Amsterdam Centraal gegen 10 Uhr recht ausgeruht an. Im Nachtzug von Stuttgart nach Amsterdam konnte ich richtig gut schlafen und so machte ich mich in Amsterdam gleich auf den Weg, um noch ein bisschen von der Stadt kennen zu lernen, bevor ich im Sixhaven die Yacht suchen wollte.

    Wohin mit dem Gepäck

    Ich weiß ja nicht wie du das machst, aber aus irgendeinem Grund schaffe ich es selten mich vor meiner Abfahrt intensiv zu informieren über die Stadt oder das Land wo ich gerade hin fahre und so stand ich nun mit meinem 14 Kg Rucksack im Bahnhof, mitten in der Innenstadt von Amsterdam und hatte außer dem Plan wie ich zur Marina komme, keinerlei Infos zur Hauptstadt von Holland.
    Aber ich bin ja reiseerprobt und suchte mir erst mal ne Info, die fand ich auch gleich gegenüber vom Bahnhof. Jetzt hatte ich immerhin schon mal einen Stadtplan und ein paar Infos was man hier so alles besuchen kann - soll - darf.

    Aber ich schleppte immer noch den Rucksack mit mir rum und das ist nicht sehr angenehm. Es hätte die Möglichkeit gegeben eine Hafenrundfahrt mit nem Tourischiff zu machen, oder mit nem Touribus die Stadt zu erkunden, aber das war mir zu teuer und mir reichte die Zeit auch nicht.

    Ich marschierte also ein bisschen herum und kam an einem Fahrradverleih vorbei und da hatte ich meine Lösung. Ich fand einen günstigen Fahrradverleih, konnte meinen Rucksack dort unter stellen und erkundete nun Amsterdam auf zwei Rädern.

    Das war ne tolle Idee und ich sah zumindest von Außen so einiges von der 1539 Brücken Stadt.

    So verbrachte ich einen angenehmen Restvormittag und erkundete auch schon mal meinen Weg zur Marina.

    Yacht finden

    Ich wusste nun, dass es eine kostenfrei Fähre vom Bahnhof zum Buiksloterweg gibt, die ich auch nahm und von da musste ich noch ein Stück laufen und über die Schleusenbrücke rüber und dann suchte ich den Eingang zum Sixhaven, fand ihn dann auch endlich, suchte noch die Yacht vom Skipperteam, fand die dann auch und war endlich an Bord und konnte mein Gepäck abladen.

    Schon vorm Törn bekomme ich ja vom Skipperteam eine Crewliste und es war klar, die Kojen sind alle belegt. 7 Männer an Bord und ich, was für mich vollkommen O.K. ist.

    Ankommen und Einkaufen

    Nachdem ich eine kurze Einweisung in die Yacht hatte und auch meine Koje bezogen habe und die anderen inzwischen auch alle da waren gingen wir zum Einkaufen. Ich erinnere mich, dass das ein recht langer Fußweg war und wir ganz schön schleppen mussten, aber man richtet sich zu Beginn des Törns ja für einige Tage.

    An Bord wurde alles verstaut und es gab dann Abends und am nächsten Morgen noch die Sicherheitseinweisung vom Skipper und dann ging es los. Richtung Markermeer.

    Alles Neu

    Ich war ja bisher nur auf dem Meer unterwegs gewesen und da gab es nicht so viele betonnte Fahrwege und so lernte ich gleich am ersten Tag viel Neues. Aber zunächst genoss ich die Motorfahrt bei angenehmen Temperaturen und Sonne, entlang der "Skyline" von Amsterdam. Man hat ja nicht oft die Gelegenheit eine Großstadt auch einmal vom Wasser aus zu sehen.

    Und dann ging das los mit den Tonnen. Und das waren ganz schön viele. Rote und Grüne und ab und zu auch mal ne Rot-Grüne. Auch mal ne Kardinaltonne dabei. Das interessierte mich aber zu der Zeit noch nicht sooo brennend. Nach den Fahrwassertonnen konnten wir auch ein Stück segeln. Aber da das Makermeer vom Ijsselmeer mit einem Damm abgegrenzt ist, mussten wir auch durch eine Schleuse durch. Man hat hier die Möglichkeit bei Lelystad oder bei Enkhuizen durch zu schleusen. Wir wollten ja zur Nordsee und sind bei Enkhuizen durch. Wieder eine neue Erfahrung. Schleusen.
    Wenn ich mich recht erinnere, habe ich bei dem Törn zwar regelmäßig am Steuer gestanden, aber eher selten was mit dem Segeln und den Leinen zu tun gehabt. Da waren die Jungs einfach immer ein bisschen schneller als ich. Zumal ich mich am liebsten hinten beim Steuerrad aufhalte. Ich finde das schwankt die Yacht nicht so.

    Übers Ijsselmee konnten wir nun auch ein wenig segeln und dann war es schon Zeit sich eine Marina für die Nacht zu suchen.

    Raus auf die Nordsee

    Aus dem Ijsselmeer heraus gibt es nun auch wieder zwei Möglichkeiten. Entweder bei nördlich bei Kornwederzand durch die Lorentzsluis oder bei Den Oever durch die Stevensluis. Was man auf jeden Fall immer bedenken und berechnen muss ist, ob man nach der Schleuse genügend Wasser unterm Kiel hat, um dann tatsächlich gut auf die Nordsee zu kommen.
    Wir haben dann die Nacht in Den Oever verbracht und sind zeitig durch die Schleuse und durch die Tonnen an Den Helder vorbei auf die Nordsee. Wo wir dann zunächst an Texel, Vlieland und Terschelling vorbei fuhren und dann an den ganzen anderen Inseln.

    Sturm gemeldet

    Wir hatten ja für die rund 360 Seemeilen nur eine Woche Zeit und nun sagte die Wettervorhersage auch, dass ein Tief im Anmarsch sei, was sich auch schon mit Windstärken um die 30 bis 35 Knoten auf der Logge bemerkbar machte.
    Unser Skipper entschied, dass wir die Nacht durchfahren. Die Betonung liegt auf Fahren, denn der Wind kam uns direkt auf die Nase. Und so fuhren wir rechts neben dem Verkehrstrennungsgebiet und an den Inseln Ameland, Schiermonnikoog, Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge vorbei.

    Das Wetter war sehr ungemütlich und die Wellen rüttelten uns ganz schön durch. Wir ...

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    18 min
  • SBF See - Spezifische Fragen 216-285
    www.segelpodcast.com SBF See - Spezifische Fragen 216-285

    Hier findest du die SBF See - Spezifische Fragen 216-285 und alle anderen Theoriefragen

    SBF See - Fragen 1 -285.  Stand 16.01.2013.

    Quelle: http://www.elwis.de

    Spezifische Fragen See 216-285

    Anmerkung:
    Antwort a ist immer die richtige.

    1. Wo findet man die Grenzen der Naturschutzgebiete auf See?
      1. In Seekarten und Sportschifffahrtskarten des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie.
      2. Im Bundesnaturschutzgesetz.
      3. In der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung.
      4. In den Kollisionsverhütungsregeln.
    1. Wo findet man auszugsweise Hinweise zu Befahrensmöglichkeiten der Naturschutzgebiete in Küstengewässern?
      1. In Seekarten und Sportschifffahrtskarten des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie.
      2. Im Bundesnaturschutzgesetz.
      3. In der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung.
      4. In den Kollisionsverhütungsregeln.
    1. Weshalb sollte das Anlaufen von Seehundbänken im Bereich der Watten vermieden werden?
      1. Die Tiere sollen nicht gestört oder vertrieben werden.
      2. Im Bereich von Seehundbänken ist mit Untiefen zu rechnen.
      3. Tiefenangaben zu Seehundbänken sind im Kartenwerk nicht verzeichnet.
      4. Seehundbänke sind gesperrte Wasserflächen.
    1. Welcher Abstand sollte gemäß den "10 Goldenen Regeln" für das Verhalten von Wassersportlern mindestens zu Liegeplätzen von Seehunden und zu Vogelansammlungen eingehalten werden?
      1. 300 m bis 500 m.
      2. 150 m bis 200 m.
      3. 100 m bis 300 m.
      4. 200 m bis 300 m.
    1. Was versteht man unter einem Blinkfeuer?
      1. Lichterscheinung kürzer als Verdunkelung, Blink mindestens 2 s lang.
      2. Lichterscheinung kürzer als Verdunkelung, Blink weniger als 2 s lang.
      3. Lichterscheinung länger als Verdunkelung, Blink mindestens 2 s lang.
      4. Lichterscheinung länger als Verdunkelung, Blink weniger als 2 s lang.
    1. Was versteht man unter einem Blitzfeuer?
      1. Lichterscheinung kürzer als Verdunkelung, Blitz weniger als 2 s lang.
      2. Lichterscheinung kürzer als Verdunkelung, Blitz länger als 2 s lang.
      3. Lichterscheinung länger als Verdunkelung, Blitz mindestens 2 s lang.
      4. Lichterscheinung länger als Verdunkelung, Blitz weniger als 2 s lang.
    1. Was versteht man unter einem Funkelfeuer?
      1. 50 bis 60 aufeinanderfolgende Lichterscheinungen pro Minute.
      2. 100 bis 120 aufeinanderfolgende Lichterscheinungen pro Minute.
      3. 130 bis 150 aufeinanderfolgende Lichterscheinungen pro Minute.
      4. 30 bis 40 aufeinanderfolgende Lichterscheinungen pro Minute.
    1. Was versteht man unter einem Gleichtaktfeuer?
      1. Lichterscheinung und Verdunkelung von gleicher Länge.
      2. Lichterscheinung kürzer als Verdunkelung.
      3. Lichterscheinung länger als Verdunkelung.
      4. Lichterscheinung zweifach länger als Verdunkelung.
    1. Was versteht man unter der Wiederkehr eines Leuchtfeuers?
      1. Zeitraum vom Einsetzen der Taktkennung bis zum Einsetzen der nächsten gleichen Taktkennung.
      2. Zeitraum vom Ende der Taktkennung bis zum Einsetzen der nächsten gleichen Taktkennung.
      3. Zeitraum vom Einsetzen der Taktkennung bis zum Ende der nächsten gleichen Taktkennung.
      4. Zeitraum vom Einsetzen der Taktkennung bis zum Ende der Taktkennung.
    1. Wie hat man sich beim Befahren von Naturschutzgebieten und Nationalparken zu verhalten?

    Mehr Infos in den Shownotes: www.segelpodcast.com

     

    23 min
  • SKS Fragenkatalog Schifffahrtsrecht 56 - 110
    www.segelpodcast.com SKS Fragenkatalog Schifffahrtsrecht 56 - 110

    In dieser Folge spreche ich dir vom SKS Fragenkatalog Schifffahrtsrecht 56 - 110. Hier kannst du dir den gesamten Fragebogen herunter laden: Fragenkatalog-SKS

    Schifffahrtsrecht

    Nummer 56:

    Welche verkehrsrechtliche Verantwortung hat der Schiffsführer?

    1. Befolgung der Vorschriften im Verkehr, u. a. KVR, SeeSchStrO.
    2. Ausrüstung/Einrichtung seines Fahrzeugs zum Führen und Zeigen von Lichtern und Signalkörpern und Geben von Schallsignalen.

    Nummer 57:

    Was sind Seeschifffahrtsstraßen im Sinne der SeeSchStrO?

    Seeschifffahrtsstraßen im Sinne dieser Verordnung sind:

    1. Wasserflächen zwischen der Küstenlinie bei mittlerem Hochwasser oder der seewärtigen Begrenzung der Binnenwasserstraßen und einer Linie von drei Seemeilen seewärts der Basislinie,
    2. die durchgehend durch laterale Zeichen (Tonnen) begrenzten Wasserflächen der seewärtigen Teile der Fahrwasser im Küstenmeer,
    3. Wasserflächen zwischen den Ufern bestimmter Binnenwasserstraßen.

    Nummer 58:

    Was sind Fahrwasser im Sinne der SeeSchStrO?

    Fahrwasser sind die Teile der Wasserflächen, die durch Tonnen (laterale Zeichen) begrenzt oder gekennzeichnet sind oder die, soweit das nicht der Fall ist, auf den Binnenwasserstraßen für die durchgehende Schifffahrt bestimmt sind.

    Nummer 59:

    Welche verkehrsrechtlichen Bestimmungen gelten auf deutschen Seeschifffahrtsstraßen?

    Auf deutschen Seeschifffahrtsstraßen gelten:

    1. die KVR,
    2. die Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung, ggf. die Bekanntmachungen der Wasser- und Schifffahrtsdirektionen (WSD) Nord und Nordwest,
    3. ggf. die Hafenordnungen.

    Nummer 60:

    Wo und unter welcher Bedingung gelten im Geltungsbereich der SeeSchStrO die KVR?

    Die KVR gelten im gesamten Geltungsbereich der SeeSchStrO innerhalb und außerhalb der Fahrwasser, soweit die SeeSchStrO nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt (z. B. Vorfahrt, Grundsatz des Vorranges der spezielleren Rechtsvorschrift vor der allgemeineren).

    Nummer 61:

    Wie haben Segelfahrzeuge in einem Fahrwasser der SeeSchStrO untereinander auszuweichen, wenn sie nicht deutlich der Richtung eines Fahrwassers folgen?

    Sie haben untereinander nach den Regeln der KVR auszuweichen, wenn sie dadurch vorfahrtberechtigte Fahrzeuge nicht gefährden oder behindern.

    Nummer 62:

    Auf der Elbe hören Sie nachts vor sich von einem Fahrzeug, das zusätzlich zu seinen Fahrtlichtern ein rotes Rundumlicht führt, fortwährend das Schallsignal kurz-lang.
    Um welches Schallsignal handelt es sich, wann ist es zu geben und wie verhalten Sie sich?

    Es handelt sich um das Bleib-weg-Signal, das von einem Fahrzeug gegeben wird, bei dem bestimmte gefährliche Güter oder radioaktive Stoffe frei werden oder drohen frei zu werden oder es besteht Explosionsgefahr.

    Man hat sich mit seinem Fahrzeug möglichst weit von dem anderen Fahrzeug zu entfernen (sicherer Abstand) und darf keine elektrischen Schalter bedienen. Kein offenes Feuer.

    Nummer 63:

    Wann ist von einem Fahrzeug auf einer Seeschifffahrtsstraße das "allgemeine Gefahr- und Warnsignal" zu geben und wie lautet es?

    Gefährdet ein Fahrzeug ein anderes Fahrzeug oder wird es durch dieses selbst gefährdet, hat es, soweit möglich, rechtzeitig das Schallsignal zu geben: ein langer Ton, vier kurze Töne; ein langer Ton, vier kurze Töne.

    Nummer 64:

    Nennen Sie die speziellen Verhaltensregeln für Sportfahrzeuge im Nord-Ostsee-Kanal (NOK).

    1. Sportfahrzeuge dürfen in der Regel die Zufahrten und den NOK lediglich zur Durchfahrt und ohne Lotsen nur während der Tagfahrzeiten und nicht bei verminderter Sicht benutzen.
    2. Sportfahrzeuge müssen ihre Kanalfahrt so einrichten, dass sie vor Ablauf der Tagfahrzeit eine für Sportfahrzeuge bestimmte Liegestelle erreichen können.
    3. Bei plötzlich auftretender verminderter Sicht dürfen Sportfahrzeuge in den Weichengebieten hinter den Dalben oder an geeigneten Liegestellen festmachen.

    Nummer 65:

    Welche speziellen Fahrregeln haben Sportfahrzeuge im Nord-Ostsee-Kanal (NOK) einzuhalten?

    1. Das Segeln ist auf dem NOK verboten.
    2. Sportfahrzeuge mit Maschinenantrieb dürfen zusätzlich die Segel setzen.
    3. Ein motorbetriebenes Sportfahrzeug darf nur ein Sportfahrzeug schleppen.

    Nummer 66:

    Während der Durchfahrt durch den Nord-Ostsee-Kanal (NOK) wird man auf einem Sportboot von Nebel überrascht.
    Was ist zu unternehmen?

    Schnellstmöglich in einem Weichengebiet hinter den Dalben oder an geeigneten Liegestellen festmachen.

    Nummer 67:

    Sie sehen vor dem Einlaufen in den NOK in Brunsbüttel folgende Lichtsignale:
    1. ein unterbrochenes rotes Licht,
    2. ein unterbrochenes weißes Licht über einem unterbrochenen roten Licht,
    3. ein unterbrochenes weißes Licht.
    Geben Sie die Bedeutung dieser Signale an.

    1. Einfahren verboten.
    2. Freigabe wird vorbereitet.
    3. Sportfahrzeuge können einfahren.

    Nummer 68:

    Erläutern Sie den Begriff "Vorfahrt beachten".

    "Vorfahrt beachten" begründet eine Wartepflicht. Wer die Vorfahrt zu beachten hat, muss rechtzeitig durch sein Fahrverhalten erkennen lassen, dass er warten wird. Er darf nur weiterfahren, wenn er übersehen kann, dass die Schifffahrt im Fahrwasser nicht beeinträchtigt wird. Ggf. hat der Wartepflichtige seinen Kurs und/oder seine Geschwindigkeit zu ändern (gilt rechtlich nicht als Ausweichen!).

    Nummer 69:

    Erläutern Sie den Begriff "Vorfahrt haben".

    "Vorfahrt haben" gilt nur für ein im Fahrwasser fahrendes oder dem Fahrwasserverlauf folgendes Fahrzeug. Das bedeutet, dass andere Fahrzeuge, die in das Fahrwasser einlaufen wollen, dort drehen oder an- und ablegen wollen, mit diesem Vorhaben warten müssen, bis das vorfahrtberechtigte Fahrzeug vorüber ist. "Vorfahrt haben" bedeutet aber nicht: Vorfahrt erzwingen! Ggf. muss ein vorfahrtberechtigtes Fahrzeug Maßnahmen zur Verhinderung einer drohenden Kollision ergreifen.

    Nummer 70:

    Wie hat sich ein in das Fahrwasser einlaufendes Fahrzeug gegenüber im Fahrwasser fahrenden Fahrzeugen zu verhalten?

    Es muss die Vorfahrt der Fahrzeuge im Fahrwasser beachten, d. h., es muss warten, bis das Fahrwasser frei ist. Es muss rechtzeitig durch sein Fahrverhalten erkennen lassen, dass es warten wird.

    Nummer 71:

    Wie hat sich ein den Ankerplatz oder Liegeplatz verlassendes Fahrzeug gegenüber im Fahrwasser fahrenden Fahrzeugen zu verhalten?

    Es muss die Vorfahrt der Fahrzeuge im Fahrwasser beachten, d. h. ...

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    35 min
  • SKS Fragenkatalog Schifffahrtsrecht 1 - 55
    www.segelpodcast.com SKS Fragenkatalog Schifffahrtsrecht 1 - 55

    In dieser Folge spreche ich dir vom SKS Fragenkatalog Schifffahrtsrecht 1 - 55. Hier kannst du dir den gesamten Fragebogen herunter laden: Fragenkatalog-SKS

    Schifffahrtsrecht

    Nummer 1:

    Was sind "Sicherheitszonen" im Sinne der Verordnung zu den KVR?

    Sicherheitszonen sind Wasserflächen im Umkreis von 500 m um Plattformen, Bohrinseln, Forschungsanlagen u. a., die nicht befahren werden dürfen.

    Nummer 2:

    Die Verordnung zu den KVR verbietet die Führung eines Fahrzeugs, wenn man infolge des Genusses alkoholischer Getränke in der sicheren Führung des Fahrzeugs behindert ist.
    Welchen örtlichen Geltungsbereich hat die vorgenannte Verordnung?

    Die Verordnung gilt auf Seeschifffahrtsstraßen und für Schiffe, die die Bundesflagge führen, seewärts der Begrenzung des Küstenmeeres der Bundesrepublik Deutschland (also weltweit), soweit nicht in den Hoheitsgewässern anderer Staaten abweichende Regelungen gelten.

    Nummer 3:

    Wer darf laut Verordnung zu den KVR ein Fahrzeug nicht führen oder als Mitglied der Crew eine andere Tätigkeit des Brücken- oder Decksdienstes nicht ausüben (allgemein ohne Zahlen zu beantworten)?

    Wer infolge körperlicher oder geistiger Mängel oder des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel in der sicheren Führung eines Fahrzeugs oder in der sicheren Ausübung einer anderen Tätigkeit des Brücken- oder Decksdienstes behindert ist.

    Nummer 4:

    Welche Atem- bzw. Blutalkoholkonzentration darf laut Verordnung zu den KVR nicht erreicht werden, damit kein Verbot für ein Führen eines Fahrzeugs oder als Mitglied der Crew für ein Ausüben des Brückendienstes besteht?

    0,25 mg/l oder mehr Alkohol in der Atemluft oder 0,5 Promille oder mehr Alkohol im Blut oder eine Alkoholmenge, die zu einer solchen Atem- oder Blutalkoholkonzentration führt.

    Nummer 5:

    Die KVR regeln u. a. das Verhalten der Schiffsführungen bei Kollisionsgefahr.
    Was ist im Rahmen der Verantwortlichkeit bei der Auslegung und Befolgung der KVR zu berücksichtigen?

    Bei der Auslegung und Befolgung der KVR sind stets alle Gefahren der Schifffahrt und des Zusammenstoßes sowie alle besonderen Umstände einschließlich Behinderungen der betroffenen Fahrzeuge gebührend zu berücksichtigen, die zum Abwenden unmittelbarer Gefahr ggf. auch ein Abweichen von diesen Regeln erfordern können (z. B. Abweichen von der Kurshaltepflicht, wenn der Ausweichpflichtige nicht angemessen handelt).

    Nummer 6:

    Welche Grundregeln für das Verhalten im Verkehr verlangen die KVR, die ein Schiffsführer zu berücksichtigen hat, auch wenn keine konkrete Regel anwendbar ist?

    Die KVR befreien nicht von den Folgen, die durch unzureichende Einhaltung der KVR oder unzureichende Vorsichtsmaßnahmen entstehen, d. h., allgemeine seemännische Praxis oder besondere Umstände des Falles können über die Mindestanforderungen der KVR hinausgehende Maßnahmen erfordern.

    Nummer 7:

    Was sind Verkehrstrennungsgebiete?
    Wie sind sie zu befahren?

    1. Verkehrstrennungsgebiete sind Schifffahrtswege, die durch Trennlinien oder Trennzonen in Einbahnwege geteilt sind.
    2. Diese dürfen nur in Fahrtrichtung rechts der Trennlinie/Trennzone befahren werden, aber unter Nutzung der vollen Breite des Einbahnweges.

    Nummer 8:

    Was ist ein "manövrierunfähiges Fahrzeug"?

    Manövrierunfähig ist ein Fahrzeug, das wegen außergewöhnlicher Umstände ...

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    29 min
  • SBF See - Spezifische Fragen 144-215
    www.segelpodcast.com SBF See - Spezifische Fragen 144-215

    Hier findest du die SBF See - Spezifische Fragen 144-215 und alle anderen Theoriefragen

    SBF See - Fragen 1 -285.  Stand 16.01.2013.

    Quelle: http://www.elwis.de

    Spezifische Fragen See 144-215

    Anmerkung:
    Antwort a ist immer die richtige.

    1. In welcher Vorschrift findet man die Regeln zum Befahren von Verkehrstrennungsgebieten?
      1. In den Kollisionsverhütungsregeln.
      2. In der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung.
      3. In den Kollisionsverhütungsregeln und der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung.
      4. In den "Bekanntmachungen der Wasser- und Schifffahrtsdirektionen Nord und Nordwest".
    1. Wie hat sich ein Maschinenfahrzeug bei Kollisionsgefahr in einem Einbahnweg eines Verkehrstrennungsgebietes gegenüber einem Maschinenfahrzeug zu verhalten, das den Einbahnweg von Steuerbord kommend quert?
      1. Es muss dem anderen Fahrzeug ausweichen.
      2. Es darf die sichere Durchfahrt des Maschinenfahrzeugs nicht behindern.
      3. Dem querenden Fahrzeug hat es besondere Aufmerksamkeit zu widmen.
      4. Es muss das Manöver des letzten Augenblicks durchführen.
    1. Wie hat sich ein Segelfahrzeug beim Queren eines Verkehrstrennungsgebietes gegenüber einem Maschinenfahrzeug zu verhalten, das auf einem Einbahnweg in der allgemeinen Verkehrsrichtung fährt?
      1. Es darf die sichere Durchfahrt des Maschinenfahrzeugs nicht behindern.
      2. Es unterliegt der Kurshaltepflicht. Kurs und Geschwindigkeit sind beizubehalten.
      3. Es muss warten. Alle dem Einbahnweg folgenden Fahrzeuge haben Vorfahrt.
      4. Es hat Vorfahrt. Alle dem Einbahnweg folgenden Fahrzeuge müssen warten.
    1. Wie haben sich Fahrzeuge von weniger als 20 m Länge oder Segelfahrzeuge in Verkehrstrennungsgebieten zu verhalten?
      1. Sie dürfen die sichere Durchfahrt eines dem Einbahnweg folgenden Maschinenfahrzeugs nicht behindern.
      2. Sie gelten als Kleinfahrzeuge und dürfen Verkehrstrennungsgebiete nicht befahren.
      3. Sie gelten als Kleinfahrzeuge und dürfen Verkehrstrennungsgebiete nur am Tage und bei guter Sicht befahren.
      4. Sie dürfen die Trennzone befahren, damit der durchgehende Verkehr nicht behindert wird.
    1. Was ist das für ein Fahrzeug und was ist zu beachten?
      1. Ein manövrierbehindertes Fahrzeug, das baggert oder Unterwasserarbeiten ausführt und dabei die Schifffahrt behindert. Es ist an der Seite zu passieren, an der zwei schwarze Rhomben senkrecht übereinander angeordnet sind.
      2. Ein manövrierbehindertes Fahrzeug, das die Schifffahrt behindert. Es ist an der Seite zu passieren, an der zwei schwarze Bälle senkrecht übereinander angeordnet sind.
      3. Ein manövrierbehindertes Fahrzeug, das baggert oder Unterwasserarbeiten ausführt und dabei die Schifffahrt behindert. Es ist an der Seite zu passieren, die in meiner Fahrtrichtung rechts liegt.
      4. Ein manövrierbehindertes Fahrzeug, das baggert oder Unterwasserarbeiten ausführt und dabei die Schifffahrt behindert. Es darf an keiner Seite passiert werden.
    1. Was ist das für ein Fahrzeug und was ist zu beachten?
      1. Ein manövrierbehindertes Fahrzeug mit Fahrt durchs Wasser, das baggert oder Unterwasserarbeiten ausführt und dabei die Schifffahrt nicht behindert. Es ist an der Seite zu passieren, die in Fahrtrichtung rechts liegt.
      2. Ein manövrierbehindertes Fahrzeug mit Fahrt durchs Wasser, das baggert oder Unterwasserarbeiten ausführt und dabei die Schifffahrt behindert. Es ist an der Seite zu passieren, die in Fahrtrichtung links liegt.
      3. Ein manövrierunfähiges Fahrzeug mit Fahrt durchs Wasser, das baggert oder Unterwasserarbeiten ausführt und dabei die Schifffahrt behindert. Es ist an der Seite zu passieren, die in Fahrtrichtung rechts liegt.
      4. Ein manövrierbehindertes Fahrzeug mit Fahrt durchs Wasser, das baggert oder Unterwasserarbeiten ausführt und dabei die Schifffahrt behindert. Es darf an beiden Seiten passiert werden.
    1. Was ist das für ein Fahrzeug und was ist zu beachten?
      1. Ein manövrierbehindertes Fahrzeug ohne Fahrt durchs Wasser, das baggert oder Unterwasserarbeiten ausführt und dabei die Schifffahrt behindert. Es ist an der Seite zu passieren, an der zwei grüne Rundumlichter senkrecht übereinander angeordnet sind.
      2. Ein manövrierbehindertes Fahrzeug ohne Fahrt durchs Wasser, das die Schifffahrt behindert. Es ist an der Seite zu passieren, an der zwei rote Rundumlichter senkrecht übereinander angeordnet sind.
      3. Ein manövrierbehindertes Fahrzeug ohne Fahrt durchs Wasser, das baggert oder Unterwasserarbeiten ausführt und dabei die Schifffahrt behindert. Es ist an der Seite zu passieren, die in Fahrtrichtung links liegt.
      4. Ein manövrierbehindertes Fahrzeug ohne Fahrt durchs Wasser, das baggert oder Unterwasserarbeiten ausführt und dabei die Schifffahrt behindert. Es ist an der Steuerbordseite des Fahrwassers (Rechtsfahrgebot) zu passieren.
    1. Was ist das für ein Fahrzeug und was ist zu beachten?
      1. Fahrzeug mit gefährlichen Gütern, Abstand halten, Rauchen und offenes Feuer verboten.
      2. Fahrzeug des öffentlichen Dienstes. Es darf von den Verkehrsregeln abweichen.
      3. Fahrzeug in Seenot. Hilfe leisten bzw. weitere Hilfe anfordern.
      4. Fahrzeug mit Taucher im Einsatz. Großen Abstand halten.
    1. Wo ist festgelegt, welche Wasserflächen Seeschifffahrtsstraßen sind?
      1. Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung und Schifffahrtsordnung Emsmündung.
      2. Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung und Kollisionsverhütungsregeln.
      3. Kollisionsverhütungsregeln und Schifffahrtsordnung Emsmündung.
      4. Kollisionsverhütungsregeln und Seeaufgabengesetz.
    1. Welche örtlichen Sondervorschriften zusätzlich zur Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO) und zur Schifffahrtsordnung Emsmündung (EmsSchO) gibt es und was ist darin geregelt?

    Mehr in den Shownotes: www.segelpodcast.com

     

    28 min
  • SKS Fragenkatalog Navigation 60 - 118
    www.segelpodcast.com SKS Fragenkatalog Navigation 60 - 118

    In dieser Folge spreche ich dir vom SKS Fragenkatalog Navigation 60 - 118. Hier kannst du dir den gesamten Fragebogen herunter laden: Fragenkatalog-SKS

    Nummer 60:

    Wo finden Sie die erforderlichen Werte der Ablenkung (Abl)?
    Worauf ist dabei zu achten?

    1. Die Abl wird einer Ablenkungstabelle entnommen.
    2. Die Abl ist abhängig vom anliegenden Kurs.

    Nummer 61:

    Warum muss für jedes Fahrzeug eine eigene Ablenkungstabelle (Steuertafel) erstellt werden?

    Die Ablenkungstabelle kann auf jedem Schiff andere Werte haben.

    Nummer 62:

    Worauf müssen Sie achten, wenn eine Magnetkompasspeilung (MgP) auf eine rechtweisende Peilung (rwP) beschickt werden soll?

    Abl für den anliegenden MgK (Magnetkompasskurs) aus der Steuertafel (Ablenkungstabelle) entnehmen; an den so erhaltenenmwK (missweisenden Kurs) die für das laufende Jahr der Seekarte entnommene Mw anbringen.

    Nummer 63:

    Unter welchen Voraussetzungen ergibt sich eine brauchbare Standlinie aus einer Lotung?

    Der Meeresgrund muss ausreichend regelmäßig und ausreichend steil ansteigen/abfallen.

    Nummer 64:

    Neben den Fahrwassertonnen liegen auf den Seeschifffahrtsstraßen weitere Tonnen aus, die für die Sportschifffahrt besonders wichtig sind.
    Welche Schifffahrtszeichen sind das?

    Sonderzeichen zur Bezeichnung von Sperrgebieten und Kardinalzeichen für allgemeine Gefahrenstellen.

    Nummer 65:

    Aus welchen nautischen Publikationen können Sie Sperr- und Verbotsgebiete mit ihren Grenzen ersehen?

    Aus den Seekarten, Bekanntmachungen für Seefahrer (BfS) und Nautischen Warnnachrichten (NWN).

    Nummer 66:

    Welche Sonderzeichen kennzeichnen Reeden, besondere Gebiete oder Stellen, z. B. Warngebiete?

    Gelbe Fasstonnen, Leuchttonnen, Spierentonnen oder Stangen.

    Nummer 67:

    Welche Sonderzeichen kennzeichnen Sperrgebiete?

    Gelbe Fasstonnen, Leuchttonnen, Spierentonnen oder Stangen mit einem breiten roten Band. Beschriftung auf Fasstonne oder Leuchttonne mit schwarzen Buchstaben: "Sperrgebiet" oder "Sperr-G".

    Nummer 68:

    Welche Farbe haben Feuer auf Sonderzeichen, wenn vorhanden? ...

     

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    33 min
  • SKS Fragenkatalog Navigation 1- 59
    www.segelpodcast.com SKS Fragenkatalog Navigation 1- 59

    In dieser Folge spreche ich dir vom SKS Fragenkatalog Navigation 1- 59. Hier kannst du dir den gesamten Fragebogen herunter laden: Fragenkatalog-SKS

    Ich spreche dir die Antworten immer zwei Mal. Und ich empfehle dir sie immer mal wieder nebenbei zu hören. So kann sich das Wissen in deinem Unterbewusstsein verankern und wenn du dann richtig für die Prüfung lernst, fällt es dir sicher einfacher die richtigen Antworten zu geben.

    So und nun geht es los:

    Navigation

    Nummer 1:

    Worauf müssen Sie als Schiffsführer vor Reiseantritt hinsichtlich der Seekarten und Seebücher achten?

    Auf Vollständigkeit der Unterlagen und deren Berichtigung auf den neuesten Stand.

    Nummer 2:

    Warum muss in der GPS-Navigation das jeweilige Kartendatum unbedingt berücksichtigt werden?

    Weil sich das von GPS verwendete Bezugssystem WGS 84 (World Geodetic System 1984) von anderen verwendeten Bezugssystemen (Kartendatum) unterscheiden kann.

    Nummer 3:

    Welche Differenzen können zwischen WGS 84 und anderen Bezugssystemen auftreten?

    Die Differenzen von φ und λ liegen im Allgemeinen in der Größenordnung von 0,1 kbl bis 1 kbl, also etwa von 20 bis 200 m. Es können größere Unterschiede auftreten.

    Nummer 4:

    Wo finden Sie in der Seekarte Angaben über das benutzte Bezugssystem und ggf. entsprechende Korrekturhinweise?

    Am Kartenrand unter dem Titel.

    Nummer 5:

    Wie lautet ggf. der Korrekturhinweis bezüglich GPS in der Seekarte, wenn das benutzte Kartendatum (z. B. ED 50) und WGS 84 nicht übereinstimmen?

    Durch Satellitennavigation (z. B. GPS) erhaltene Positionen im WGS 84 sind 0, ... Minuten nordwärts/südwärts und 0, ... Minuten westwärts/ostwärts zu verlegen, um mit dieser Karte übereinzustimmen.

    Nummer 6:

    Woran erkennen Sie, bis wann eine deutsche Seekarte "amtlich" berichtigt ist?

    Am Berichtigungsstempel des BSH oder einer amtlichen Seekartenberichtigungsstelle.

    Nummer 7:

    Woran erkennen Sie, bis wann eine britische Seekarte "amtlich" berichtigt ist?

    Am Berichtigungsstempel auf der Rückseite der Seekarte.

    Nummer 8:

    Was bedeutet der Stempel auf der britischen Seekarte: Corrected up to N.T.M. 3595 1998?

    Seekarte ist berichtigt bis zur Mitteilung Nummer 3595 der Admiralty Notices to Mariners (N.T.M.) in 1998.

    Nummer 9:

    Welche Angaben enthalten die Nachrichten für Seefahrer (NfS)?

    In den NfS werden für die sichere Schiffsführung wichtige Maßnahmen, Ereignisse und Veränderungen auf den Seeschifffahrtsstraßen, auf der Hohen See sowie in den Hoheitsgewässern anderer Staaten im europäischen und angrenzenden Bereich bekannt gegeben.

    Nummer 10:

    In welcher Sprache werden die Nachrichten für Seefahrer (NfS) verfasst?...

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    35 min
  • 043 - Fragenkatalog SKS Einführung
    www.segelpodcast.com 043 - Fragenkatalog SKS Einführung

    In Folge 043 - Fragenkatalog SKS Einführung möchte ich dir ein wenig über den Sportküstenschifferschein erzählen. Auf dem Schein selbst steht: Der Inhaber ist befähigt zum Führen von Yachten mit Antriebsmaschine/unter Segel auf den Küstengewässern aller Meere bis zu 12 Seemeilen Abstand von der Festlandsküste.(§1 Sportseeschifferscheinverordnung) Hier kannst du dir den Fragenkatalog zum SKS runter laden: Fragenkatalog-SKS

    Seit einer Änderung der See-Sportbootverordnung (SeeSpbootV) genügt der SKS auch für die gewerbliche Fahrt auf Sportbooten in Küstengewässern. Die genauen Besatzungsvorschriften für den gewerblichen Einsatz ergeben sich aus der Anlage 4 zur SeeSpbootV. Abhängig von der Fahrtdauer ist es ggf. erforderlich, dass zur Besatzung ein weiteres Mitglied gehört, das mindestens im Besitz des Sportbootführerscheins See ist.
    Für das Chartern einer seegängigen Yacht genügt der Sportbootführerschein See, wobei jedoch einige Vercharterer abhängig vom Revier auf dem Nachweis von Kenntnissen auf dem Niveau des SKS bestehen. Außerdem kann der SKS als Befähigungsnachweis eine Rolle bei einem Seeunfall und der damit verbundenen Untersuchung durch die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung und einem vielleicht folgenden gerichtlichen Prozess spielen. (Quelle: Wikipedia)

    Ich stehe ein wenig unter Zeitdruck, weil ich ganz kurzfristig einen Skipperjob vom 03.09. bis 24.09.16 um Mallorca bekommen habe und heute der 29.08. ist. Und da ich dich natürlich nicht enttäuschen möchte gibt es auf jeden Fall, wie gewohnt immer Montags, Mittwochs und Freitags neue Podcasts.

    Es ist recht zeitaufwändig für mich eigenes von mir erdachtes oder erlebtes aufzunehmen und so gehe ich die nächsten Folgen den einfachen Weg und spreche dir den aktuellen Fragenkatalog zum Sportküstenschifferschein.

    Da ich nicht wusste, dass ich im September SKS Törns machen werde, ich aber nun für drei Wochen neue Folgen machen möchte, wird es in den nächsten Wochen viel Wissen auf´s Ohr geben. Ich habe dir nämlich ab Folge 40 die Fragen und Antworten vom SBF See gesprochen und die gesamten 285 Fragen und Antworten die aufgeteilt sind in Basisfragen und Spezifische Fragen werden die nächsten 4 Mittwoche veröffentlicht. Da das theoretische Wissen für den SBF See mit einem Fragebogen abgeprüft wird und es davon 15 gibt, kommen dann die nächsten Mittwoche bis in den Januar die Fragebögen 1 - 15 zum SBF See, die ich extra für dich zusammen gestellt habe.

    Und ab 09. September werde ich dir nun den recht umfangreichen Fragenkatalog zum Sportküstenschifferschein in Häppchen von je rund 50 Fragen zum Hören anbieten. Ab 30. September möchte ich dann auch wieder von mir erlebtes aufnehmen und die SKS Serie montags fort führen. Das heißt es gibt dann Montags und Mittwochs Prüfungswissen zum SBF See und SKS und Freitags was Neues. Wobei ich jetzt noch nicht weiß was es sein wird. Aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ich dir etwas über meine Erlebnisse von den drei Wochen in Mallorca erzähle.

    Ich werde die Folgen zum SBF See und SKS nicht nummerieren, da ich sie ein EXTRA von mir sind und auch ohne Intro und Outro von mir veröffentlicht werden, damit du wirklich nur das Fachwissen zu hören bekommst. Falls du dieses Wissen schon besitzt oder es dich absolut überhaupt nicht interessiert, dann möchte ich dich bitten den Menschen, die darüber nachdenken oder gerade einen der Führerscheine machen möchten Bescheid zu geben, dass sie hier von mir eine Lernhilfe bekommen. Dafür danke ich dir schon mal recht herzlich und

    nun noch ein paar Infos, zum SKS die ich von Wikipedia habe:
    Voraussetzungen und Erwerb
    Allgemein
    Lebensalter: mindestens 16 Jahre
    Besitz des Sportbootführerscheins See
    Für die praktische Prüfung Nachweis von 300 Seemeilen auf Yachten in Küstengewässern
    Prüfungen
    Theorie:
    bestehend zur einen Hälfte aus einem Fragebogen zu den Themen Navigation, Seemannschaft, Schifffahrtsrecht und Wetterkunde (90 Minuten Prüfungsdauer) und zur anderen Hälfte aus einer komplexen Kartenaufgabe (90 Minuten Prüfungsdauer). Ggf. ist eine zusätzliche mündliche Nachprüfung erforderlich.
    Praxis:
    Manöver (verpflichtend: Mann über Bord unter Motor und unter Segel), Knotenkunde, Kenntnis des Schiffes u. a.

    Der Prüfungsstoff des SKS ist deutlich umfangreicher als der des Sportbootführerscheins See. Die theoretische Prüfung ist in zwei Teile gegliedert, einen theoretischen Fragenteil und einen Kartenteil, in welchem man umfangreiche navigatorische Kenntnisse anhand einer Seekartenaufgabe nachweisen muss. Auch Fragen zu Strom und Gezeiten werden hier gestellt. Bei dem Fragenteil sind die Fragen samt Musterantworten vorab bekannt und über das ELWIS abrufbar oder im Handel erhältlich. Der Kartenteil ist ebenfalls bekannt und über das ELWIS abrufbar. Bei Nichterreichen einer bestimmten Punktzahl kann es auch eine mündliche Nachprüfung geben. Darüber hinaus werden in einer praktischen Prüfung umfangreichere Kenntnisse der Führung einer seegängigen Yacht geprüft als beim Sportbootführerschein See. Zwischen der theoretischen und der praktischen Prüfung dürfen maximal 24 Monate liegen.

    Der SKS ist alternativ auch in einer Variante nur unter Motor ausstellbar. In diesem Falle wird die Prüfung auf einem Motorboot und nicht auf einer Segelyacht abgenommen, und bei den Prüfungsfragen entfällt weiterhin der auf das Segeln bezogene Prüfungsteil. Die Variante „mit Motor und unter Segel“ ist jedoch die gebräuchlichere.

    Der SKS-Führerschein entspricht dem englischen Fähigkeitsnachweis Yachtmaster Coastal (ehemals Coastal Skipper). Allerdings liegen die seemännischen Anforderungen des Yachtmaster Coastal erheblich über denen des SKS. (Ende Wikipedia) ...

    Mehr Infos auf www.segelpodcast.com

     

     

     

    13 min
  • SBF See - Spezifische Fragen 73-143
    www.segelpodcast.com SBF See - Spezifische Fragen 73-143

    Hier findest du die SBF See - Spezifische Fragen 73-143 und alle anderen Theoriefragen

    SBF See - Fragen 1 -285.  Stand 16.01.2013.

    Quelle: http://www.elwis.de

    Spezifische Fragen See 73 - 143

    Anmerkung:
    Antwort a ist immer die richtige.

    1. Wo gelten die Kollisionsverhütungsregeln (KVR)?
      1. Auf der Hohen See und auf den mit dieser zusammenhängenden, von Seeschiffen befahrbaren Gewässern.
      2. Auf der Hohen See und den deutschen Seeschifffahrtsstraßen, die von Seeschiffen befahren werden.
      3. Auf den Seeschifffahrtsstraßen und den küstennahen deutschen Seegewässern, die von Seeschiffen befahren werden.
      4. Auf der Hohen See und den von Seeschiffen befahrbaren Randmeeren, mit Ausnahme der Verkehrstrennungsgebiete.
    1. Was gilt, wenn eine Bestimmung der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO) mit den Kollisionsverhütungsregeln (KVR) im Widerspruch steht?
      1. Die Vorschrift der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung.
      2. Die Vorschrift der Kollisionsverhütungsregeln (KVR).
      3. Die Grundregeln für das Verhalten im Verkehr.
      4. Die Vorschrift der Schifffahrtsordnung Emsmündung.
    1. Welche Sportboote sind von der Fahrerlaubnispflicht auf den Seeschifffahrtsstraßen ausgenommen?
      1. Sportboote ohne Antriebsmaschine oder solche mit einer größten nicht überschreitbaren Nutzleistung von 11,03 Kilowatt (15 PS) oder weniger.
      2. Sportboote unter Segel mit einer Rumpflänge unter 15 m und solche deren Antriebsmaschine nicht benutzt wird.
      3. Sportboote mit Antriebsmaschine mit einer größeren Nutzleistung als 11,03 Kilowatt (15 PS).
      4. Sportboote, die entweder vor Anker liegen oder an Land festgemacht sind oder auf Grund sitzen.
    1. Wer ist für die Befolgung der Verkehrsvorschriften verantwortlich?
      1. Der Fahrzeugführer oder sein Stellvertreter.
      2. Der Fahrzeugführer und sein Stellvertreter.
      3. Der Fahrzeugführer und jeder sonst Verantwortliche.
      4. Der Fahrzeugführer oder jeder sonst Verantwortliche.
    1. Was bedeutet "seemännische Sorgfaltspflicht"?
      1. Die Verpflichtung zur Beachtung von Vorsichtsmaßregeln über die Verkehrsvorschriften hinaus, die Seemannsbrauch oder besondere Umstände des Falles erfordern.
      2. Die Verpflichtung zur Beachtung der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO), der Kollisionsverhütungsregeln (KVR), der Grundregeln für das Verhalten im Verkehr und der Ausweichregeln mit dem Manöver des letzten Augenblicks.
      3. Die Verpflichtung zur Beachtung der Vorsichtsmaßregeln und Sicherheitsregeln der Verkehrsvorschriften und der Grundregeln für das Verhalten im Verkehr.
      4. Die Verpflichtung zur Beachtung von Vorsichtsmaßregeln der Kollisionsverhütungsregeln (KVR), der Grundregeln für das Verhalten im Verkehr und der Ausweichregeln mit dem Manöver des letzten Augenblicks.
    1. Welche Sicherheitsmaßnahmen hat der Fahrzeugführer im Rahmen seiner seemännischen Sorgfaltspflicht vor Fahrtantritt zum Schutze und für die Sicherheit der Personen an Bord zu treffen?
      1. Der Fahrzeugführer hat die Besatzungsmitglieder und Gäste über die Sicherheitsvorkehrungen an Bord zu unterrichten, in die Handhabung der Rettungs- und Feuerlöschmittel einzuweisen und auf geeignete Maßnahmen gegen das Überbordfallen hinzuweisen.
      2. Der Fahrzeugführer muss die Besatzungsmitglieder und Gäste anweisen, dass sie sich über die Sicherheitsvorkehrungen an Bord informieren, sich die Gebrauchsanweisungen der Rettungs- und Feuerlöschmittel ansehen und auf geeignete Maßnahmen gegen das Überbordfallen achten.
      3. Der Fahrzeugführer hat die verantwortlichen Besatzungsmitglieder über die Sicherheitsvorkehrungen an Bord zu unterrichten, in die Handhabung der Rettungs- und Feuerlöschmittel einzuweisen und auf geeignete Maßnahmen gegen das Überbordfallen hinzuweisen.
      4. Der Fahrzeugführer hat die Gäste an Bord über die Sicherheitsvorkehrungen an Bord zu unterrichten, in die Handhabung der Rettungs- und Feuerlöschmittel einzuweisen und auf geeignete Maßnahmen gegen das Überbordfallen hinzuweisen.
    1. Was bedeutet das "Manöver des letzten Augenblicks"?
      1. Ausweichmanöver des Kurshalters.
      2. Ausweichmanöver des Ausweichpflichtigen.
      3. Ausweichmanöver des Kurshalters und des Ausweichpflichtigen.
      4. Ausweichmanöver des Kurshalters oder des Ausweichpflichtigen.
    1. Wann ist das "Manöver des letzten Augenblicks" durchzuführen?
      1. Es muss durchgeführt werden, wenn ein Zusammenstoß durch Manöver des Ausweichpflichtigen allein nicht mehr vermieden werden kann.
      2. Es muss durchgeführt werden, wenn ein Zusammenstoß durch Manöver des Kurshalters allein nicht mehr vermieden werden kann.
      3. Es muss im letzten Augenblick von jedem durchgeführt werden, wenn ein Zusammenstoß sonst nicht mehr vermieden werden kann.
      4. Es muss kurz vor der Kollision durchgeführt werden, wenn sonst ein Zusammenstoß durch Manöver des Kurshalters allein nicht mehr vermieden werden kann.
    1. Wann gilt ein Fahrzeug als überholendes Fahrzeug?

    mehr in den Shownotes www.segelpodcast.com

     

    29 min
  • 042 - FSR - Sicherheit an Bord Rettungsmittel 2
    www.segelpodcast.com 042 - FSR - Sicherheit an Bord Rettungsmittel 2

    In dieser Folge 042 - FSR - Sicherheit an Bord Rettungsmittel 2 bekommst du weitere Infos zum Thema Signalmittel und Wartung von Rettungsmitteln. Wie schon in Folge 041 lese ich dir aus der Broschüre vom Fachverband Seenot Rettungsmittel e.V. vor, den du auf der Seite fsr.de.com findest. Die Broschüre kannst du dir hier FSR05 herunter laden.

    Signalmittel

    Während die individuellen und kollektiven Rettungsmittel auf passive Art unmittelbar das Überleben im Seenotfall sichern können, bieten Signalmittel die Möglichkeit, Retter aktiv auf die eigene Notlage aufmerksam zu machen. Seenotsignale dürfen nur im Seenotfall verwendet werden, d. h. wenn angezeigt werden soll, dass Gefahr für Leib und Leben der Besatzung besteht.

    Pyrotechnische Signalmittel sollten zur Standardausrüstung gehören. Es dürfen ausschließlich von der Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) zugelassene pyrotechnische Seenotsignale verwendet werden. Für den Wassersport in Deutschland gibt es für Seenotsignale keine Vorschriften sondern nur Empfehlungen. Demzufolge wird eine Vielzahl von Signalen angeboten:
    -Signalraketen werden aus der Hand abgeschossen, senden ein intensiv leuchtendes Licht aus. Fallschirme bewirken, dass das Leuchtmittel nur langsam wieder zu Boden sinkt.
    -Handfackeln erzeugen gleißendes Licht.
    -Rauchfackeln brennen unter Entwicklung von dichtem, orange-farbenem Rauch ab. Die Rauchschwaden sind bei Helligkeit besser zu erkennen als ein Lichtsignal.
    -Signalgeber – Ein Signalgeber ist ein Gerät, mit dem Leuchtsignale aus der Hand in die Luft geschossen werden. Die Signale haben verschiedene Farben und erreichen unterschiedliche Höhen.
    -Signalpistolen in Kaliber 4 sind als Alternative zu den Handsignalen bei Wassersportlern sehr beliebt. Diese Pistolen sind einfach zu bedienen. Sie können mit einer Hand abgeschossen werden, während man sich mit der anderen Hand fest halten kann.

    Der Erwerb der unterschiedlichen Signalmittel ist an verschiedene Voraussetzungen wie Mindestalter, Sachkundenachweis oder Waffenbesitzkarte gekoppelt. Detaillierte Auskünfte zu den Klassen der Signalmittel sind bei der Wasserschutzpolizei, im Fachhandel sowie den zuständigen Ordnungsbehörden zu bekommen.

    Als Ausrüstung für das Schiff wird vom Deutschen Seglerverband (DSV), vom Deutschen ...

    weitere Infos auf www.segelpodcast.com

     

    12 min

About Segelpodcast.com: Segeln, Wale, Delfine und Mee(h)r von und mit Monika Bubel

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