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Menschen helfen anderen beim Einsteigen in den Bus, bei der Suche nach einem verlorenen Schlüssel oder bei einer Autopanne. Sie spenden für die Opfer einer Überschwemmung und kümmern sich um einen älteren Herrn, dem im Park offensichtlich schlecht geworden ist. Dafür nehmen sie Mühe und Kosten in Kauf. Aber warum? In diesem Beitrag besprechen Charlotte Guiol und Prof. Erb unter welchen Bedingungen Hilfe geleistet wird und warum Menschen oft genug auch ihre Hilfe verweigern. Am Ende gibt es Tipps dazu, was man tun kann, wenn man selbst die Hilfe anderer benötigt.
Unter Alkoholeinfluss steigt bei vielen Menschen die Neigung, andere anzugreifen und zu schädigen. Den Zusammenhang zwischen Alkohol und Aggression kennen wir sicherlich alle aus alltäglichen Beobachtungen.
Aber was sind die Gründe dafür? Charlotte Guiol und Prof. Erb analysieren in diesem Beitrag die Ursachen dafür, dass auch Menschen, die sonst nicht zu aggressiven Handlungen neigen, angriffsfreudig werden, wenn sie zu tief ins Glas geschaut haben.
Menschen unterscheiden sich darin, wie sehr sie zeigen wollen, dass sie einzigartig und anders sind als ihre Mitmenschen. Die Psychologie spricht vom Bedürfnis nach Einzigartigkeit (englisch Need for Uniqueness, abgekürzt NfU).
Leute mit einem hohen Bedürfnis nach Einzigartigkeit fühlen sich unabhängig von den Bewertungen durch andere, tendieren dazu, sich von Regeln und Konventionen zu befreien und finden es unproblematisch, wenn sie öffentlich ihre abweichende Meinungen vertreten.
Im Alltag erkennt man ein hohes NfU unter anderem leicht an ausgefallener Kleidung, ungewöhnlichen Frisuren und Körpermodifikationen. Was sich weiter hinter dem Bedürfnis nach Einzigartigkeit verbirgt und wie es gemessen werden kann besprechen Charlotte Guiol und Prof. Erb in diesem Beitrag.
Die Idee ist ganz einfach: Wer frustriet wird, reagiert mit Aggression. Frustration stellt sich ein, wenn jemand ein angestrebtes Ziel nicht oder nur mit Verzögerung erreichen kann: Sie freuen sich auf einen angenehmen Feierabend, doch stehen im Stau oder der Bus kommt einfach nicht. Tatsächlich reagieren Menschen in solchen und ähnlichen Situationen vermehrt mit aggressiven Verhaltensweisen. Doch ist der Zusammenhang zwischen Frustration und Aggression nicht ganz so einfach. Unter welchen Bedingungen Frustration zu Aggression führt und wann auch nicht, diskutieren Judith Balzukat und Prof. Erb in diesem Beitrag.
Der Werbefachmann Alex F. Osborn wies seine Arbeitsgruppen bei der Entwicklung von Werbekampagnen an, in Gruppen gemeinsam kreativ zu werden. Dieses Verfahren nannte er Brainstorming. Dabei sollten alle Mitglieder (1) ihre Vorschläge spontan äußern, (2) weder die eigenen noch die Ideen der anderen bewerten und (3) die Geistesblitze der anderen mit den eigenen Gedanken anreichern. Auf den ersten Blick eine geniale Idee. Aber funktioniert das auch? Im Gespräch mit Judith Balzukat erklärt Prof. Erb, warum Brainstorming die Kreativität von Gruppen eher hemmt als fördert.
Aggressive Handlungen stören das friedliche Zusammenleben. Egal ob Beleidigungen, Diskriminierungen oder gar Handgreiflichkeiten und Böllerchaos an Silvester: Aggressionen, schädigen andere Menschen und letztlich auch die Aggressoren selbst, sofern sie sich verantworten müssen. Menschen sind "Nachmacher" und lassen sich durch aggressive Handlungen anderer dazu verleiten, selbst gewalttätig zu werden. Über die psychologischen Mechanismen hinter der Wirkung aggressiver Vorbilder sprechen Charlotte Guiol und Prof. Erb in diesem Beitrag.
Wie eng sind die Beziehungen innerhalb einer Gruppe? In Familien sicherlich enger als in der Schulklasse, an der Uni oder bei der Arbeit. Hohe emotionale Bindung an andere Gruppenmitglieder ist ein Hinweis auf hohe Gruppenkohäsion. Was es mit dem Begriff der Kohäsion auf sich
Soziale Rollen beschreiben Funktionen, die einzelne Mitglieder innerhalb von Gruppen übernehmen: der Kassenwart im Sportverein, die Professorin an der Uni, der "Klassenkaspar" in der 7 b und so weiter. Rollen sind mit Erwartungen der anderen Gruppenmitglieder verknüpft. Wer eine Rolle übernommen hat, verinnerlicht sie, sodass sie Teil des Selbstkonzepts wird. Das kann zu Rollenkonflikten führen wie bei der Politesse, die ihren Ehemann beim Falschparken erwischt. Ein dramatisches Beispiel für Rollenkonflikte beinhaltet das Stanford-Prison-Experiment. Darüber unterhalten sich Simon Janssen und Prof. Erb in diesem Beitrag.
Was sind soziale Gruppen? Menschen wissen, welchen Gruppen sie zugehören. Aber wie blickt die Wissenschaft auf den Begriff "Gruppe"? Im Gespräch mit Simon Janssen informiert Prof. Erb über Gruppenphänomene wie das Bedürfnis nach Zugehörigkeit, Normen, soziale Rollen, sozialen Auschluss und den Informationsaustausch in Gruppen.
Beiträge in den sozialen Medien vermitteln den Eindruck perfekter Welten. Der Vergleich mit den vermeintlich Erfolgreichen, den Schönen und luxoriösen Reichen verändert den Blick auf sich selbst und führt
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