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Blutspenden, Freiwilligenarbeit und Ehrenamt: Manche Menschen zeigen die
Unter Sozialer Kategorisierung versteht man den mentalen Vorgang, bei
Altruismus ist die Grundlage für Hilfeverhalten ohne Vorteil für die
Menschen passen das, was sie sagen, an ihre Adressaten an. So spricht man mit einem Kind zum Beispiel anders als mit einem Erwachsenen. Es mag verblüffend erscheinen, aber das, was man gesagt hat, glaubt man am Ende auch. Auf diese Weise entsteht eine sozial geteilte "Realität", die eine Grundlage von Anpassung an das darstellt, was in einer relevanten Gruppe gedacht und geglaubt wird. Im Interview mit Judith Balzukat, M. Sc. erläutert Prof. Erb die grundlegenden psychologischen Mechanismen hinter dem "Saying-is-Believing-Phänomen" und berichtet von zugehörigen empirischen Untersuchungen.
Wer A sagt, muss auch B sagen", lautet eine wohlbekannte Redensart. Konsistenz ("konsequent sein") wird im Alltag positiv bewertet, steht für Willenskraft, Vernunft und Ehrlichkeit. Allerdings können sich reale Bedingungen einer Situation verändern und die psychologisch begründete Konsistenz einer notwendigen Korrektur entgegenstehen. Darüber hinaus lässt sich das Konsistenzbedürfnis von Menschen ausnutzen, um ihr Verhalten zu manipulieren. Prof. Erb erklärt in diesem Beitrag, woher die Tendenz zur psychologischen Konsistenz kommt und wie man sich gegen Manipulationen auf deren Grundlage schützen kann.
Der "böse Polizist" droht und flucht, der "gute Polizist" zeigt Verständnis und bietet einnen Kaffee an. Funktioniert diese Verhörtechnik? Im Gespräch mit Luisa Winzer erklärt Prof. Erb, was sich hinter der Einflusstechnik der "emotionalen Wippe" verbirgt, wie sie wirkt und wissenschaftlich untersucht wird. Kann man sich davor schützen, durch die emotionale Wippe ungerechtfertigt beeinflusst zu werden? Prof. Erb meint ja, aber ganz leicht ist das nicht.
Grit (deutsch etwa Mumm, Schneid, Biss) ist ein Konzept der Psychologin Angela Duckworth zur Erklärung, warum manche Menschen mehr Erfolg haben als andere. Demnach tragen vor allem Leidenschaft für das, was man tut, und Hartnäckigkeit bei Rückschlägen zum Erfolg bei. Das Grit-Konzept ist insbesondere in der populärwissenschaftlichen Diskussion prominent. Kai Krautter vom Podcast "Positiv korreliert" und Prof. Erb stellen das Konzept vor und betrachten dabei auch einige Kritikpunkte aus wissenschaftlicher Perspektive.
Der Podcast "Positiv korreliert" von Luise Hönig und Kai Krautter findet sich hier: https://manylink.co/@positivkorreliert
Instagram: @positivkorreliert @prof.erb
Relative Deprivation bezeichnet das subjektive Erleben von Benachteiligung. Unter relativer Deprivation glauben Menschen, dass es ihnen ungerechtfertigterweise schlechter geht als vergleichbaren anderen Personen oder Gruppen. Entscheidend ist demnach der soziale Vergleich. Relative Deprivation ist ein entscheidender Motor für sozialen Wandel. Revolutionen, Aufstände, soziale Unruhen usw. können mit realtiver Deprivation besser erklärt werden als mit tatsächlicher Armut oder objektiver Benachteiligung und Diskriminierung. Über die psychologischen Hintergründe relativer Deprivation sprechen Judith Balzukat, M. Sc. und Prof. Erb in dieser Folge.
Mit Wut bezeichnen wir eine sehr heftige, meist aggressive emotionale Reaktion auf fehlerhaftes Verhalten meist nahestehender Personen, wenn diese Handlung als absichtlich, ungerechtfertigt oder vermeidbar angesehen wird. Wie unterscheidet sich Wut von Ärger oder Zorn? Welche Menschen tendieren eher zu Wutanfällen? Sollte man seine Wut ausleben oder unterdrücken? Wie kann man überhaupt mit Wut umgehen, z. B. wenn Kleinkinder einen Wutanfall zeigen? Solche und verwandte Fragen zum Thema Wut besprechen Judith Balzukat, M. Sc. und Prof. Erb in dieser Folge.
Wer gelernt hat, dass das eigene Verhalten wenig oder keinen Einfluss auf die augenblickliche Situation hat, unterliegt der erlernten Hilflosigkeit. Ursprünglich in Tierversuchen nachgewiesen und dort als Schutzmechanismus in ausweglosen Situationen verstanden, kann die erlernte Hilflosigkeit auch menschliches Verhalten erklären. Judith Balzukat, M. Sc. und Prof. Erb besprechen, wie es dazu kommen kann, dass sich manche Menschen hilflos fühlen, während andere in schwierigen Situationen ihre Anstrengung erhöhen. Sie erklären, warum Mädchen in der Schule eher Hilflosigkeit erlernen als Jungs und was man gegen erlernte Hilflosigkeit tun kann.
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