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In dieser Weihnachts- und Silvesterspezialfolge blickt Martina Schobesberger auf die spektakulärsten Kriminalfälle der Podcastreihe zurück. Die spannendsten Interviews mit Spurensicherern, Richtern und Anwälten. Sie erzählen, wie Mörder ticken und Unschuldige so manipulieren, dass sie zu Mittätern werden.
Sponsor dieses Podcasts ist der Haymon Verlag. Informationen zum vorgestellten Buch sowie weitere Inspiration findest du unter: www.haymonverlag.at
Im Winter 1999/2000 versetzt ein Serienbrandstifter die Marktgemeinde St.Georgen an der Gusen in Angst und Schrecken. In einem Zeitraum von zweieinhalb Monaten legt der Brandstifter 13 Mal Feuer. Und mit jedem Feuerschein, mit jeder Sirene wächst das Unbehagen unter den Bürgern. Sie misstrauen sich mehr und mehr. Und fürchten: Ist der Brandstifter einer von ihnen?
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„Die Oma muss weg!“ Mit diesen Worten stiftet ein Großvater seinen 18 Jahre alten Enkel dazu an, die Oma zu ermorden. Im Oktober 2012 wird eine Frau in Taufkirchen an der Pram im Bezirk Schärding im eigenen Wohnzimmer brutal erschlagen. Zuerst sieht es nach Raubmord aus. Doch dann tauchen erste Zweifel auf. Im Dorf prallen die Ermittler auf eine Mauer des Schweigens: Der Großvater, 72 Jahre alt, Dorfkaiser, ehemaliger Schuldirektor. Der Enkel, 18 Jahre alt, Musterschüler, Musikhoffnung. Der Täter muss ein Fremder sein! Doch dann finden die Spurensicherer zwei Tropfen Blut, die sich einfach nicht erklären lassen und die Fassade bekommt Risse.
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120 MörderInnen leben als freie Menschen in Oberösterreich, weil sie ihre Haftstrafe abgesessen haben, schätzt der Verein Neustart. Haben MörderInnen ein Recht auf Vergessen? Oder ist ein Mörder für immer ein Mörder? Podcasterin Martina Schobesberger spricht mit Sozialarbeiter Josef Landerl vom Verein Neustart OÖ und Opferhelferin Susanne Gahler vom Weissen Ring in Oberösterreich über das Weiterleben nach einem Verbrechen. Können MörderInnen nach ihrer Strafe zurück in ihre Heimatgemeinden, wo es passieren kann, dass sie plötzlich Angehörigen der Opfer gegenüberstehen? Was wünschen sich Opfer und Opferfamilien? Hilft ihnen eine Entschuldigung? Und wie oft werden MörderInnen rückfällig? Darüber sprechen wir in dieser Spezialfolge von „Spur der Verbrechen“.
Falls ihr Unterstützung braucht:
Den Opfer-Notruf erreicht ihr kostenlos und rund um die Uhr unter: 0800 112 112.
Straffällige und ihre Angehörigen finden hier Unterstützung: https://www.neustart.at/
Im Jahr 2001 schickt ein Linzer Sozialprojekt Jugendliche im wahrsten Sinn des Wortes in die Wüste: In eine Art „Boot Camp“ in der Wüste Sinai in Ägypten. Ein erlebnispädagogisches Projekt mit dem Titel „Nomaden auf Zeit“. Die verhaltensauffälligen Mädchen und Burschen sollen lernen, Verantwortung für sich selbst und für andere zu übernehmen. Doch stattdessen schmieden sie einen mörderischen Plan. Sie wollen ihre Betreuer und die Beduinen erschlagen, die Reisekasse stehlen und nach Kalifornien abhauen.
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Im April 1990 herrscht in St. Georgen im Attergau Angst und Schrecken. Bei einem verlassenen Bauernhof werden zwei Leichen gefunden. Ein toter Mann liegt in einem aufgelassenen Brunnen. Ein zweiter ist neben der Autobahn verscharrt. Einen Zusammenhang gibt es offenbar nicht. Die beiden Toten haben sich nicht gekannt. Doch nicht nur das gibt den Ermittlern Rätsel auf: Beiden Toten hat ein unbekannter Mörder bestialisch die Augen ausgestochen.
Explosionen, Schießereien in Wild-West-Manier und ein angeschossener Gendarm, der in den Armen eines Kollegen stirbt. Der letzte Landesgendarmeriekommandant Oberösterreichs, Manfred Schmidbauer, erinnert sich im Podcast mit Life Radio Reporterin Martina Schobesberger an zwei seiner emotionalsten Einsätze.
Im ersten Teil geht es um einen Fall vom 5.Februar 1992: Ein Attentäter sprengt die Gendarmeriedienststelle in die Haid in die Luft und schießt später auf die Gendarmen, die ihn suchen. Einer der angeschossenen Männer stirbt in den Armen des damaligen Landesgendarmeriekommandanten Manfred Schmidbauer.
Im zweiten Teil sprechen wir über die Zöllnermorde von Achleiten. Im Mai 1978 ziehen zwei vorzeitig entlassene Schwerverbrecher mordend durch mehrere Länder Europas. Sie exekutieren ihre Opfer regelrecht, bis die Jagd in einer wilden Schießerei in Hilkering in Oberösterreich gipfelt.
20.April 2015. Ingrid wartet auf ihren nächsten Kunden. Sie ist Taxifahrerin und steht mit ihrem weißen Mercedes vor dem Hauptbahnhof in Linz. Um halb zehn am Abend ist Ingrid die erste in der Taxireihe. Sie weiß, der nächste Fahrgast gehört ihr. Ein Mann öffnet die Tür und steigt ein. Eine Gerichtspsychiaterin wird den Mann später bezeichnen als „jemanden, vor dem man die Gesellschaft schützen muss“ und er sei „ein Psychopath, ärger geht’s nicht“.
Ein Mann erschlägt seinen Bekannten. Er zerstückelt ihn und betoniert die Leichenteile in der Blumenecke in seinem Wohnzimmer ein. Passiert im Februar 2001 in Bad Hall. In der neuen Episode spricht Martina Schobesberger mit dem Mann, der die Leichenteile „herausgestemmt“ hat: Mit dem Leiter der Tatortgruppe, Erwin Kepic. Im Podcast beschreibt der Spurensicherer, wie er jeden noch so kleinen Blutstropfen sichtbar machen kann.
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