Stimme wirkt! Der Podcast für hörbare Wirkung

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Stimme wirkt! Der Podcast für hörbare Wirkung episodes

  • Dein Neid weiß mehr über deine Träume als du – mit Christina Strasser // Folge 565

    In dieser Folge erfährst du:

    • warum 70–80 % der Menschen seit Jahren einen Traum im Hinterkopf tragen und was ihn kleinhält
    • warum Veränderung nicht „alles oder nichts“ heißen muss
    • wie aus einem vagen Wunsch ein Ziel wird. Dabei hilft die Umkehrfrage „Was will ich nicht mehr?“
    • warum dein Neid ein ehrlicher Hinweis auf deine Sehnsüchte ist
    • wie Christina jede Entscheidung an drei Werten misst: Freude, Freiheit, Abenteuer
    • die Worst-Case-Frage, mit der die Angst ihren Schrecken verliert
    • warum für Führungskräfte oft ein paar kleine Stellschrauben reichen
    • wie sich innere Stimmigkeit in Körpersprache und Stimme zeigt und andere ansteckt

    Kapitel

    • 00:00 Intro
    • 00:59 „Folge deinen Träumen“ – nur ein Kalenderspruch?
    • 02:11 Die unbequeme Frage: Kann das alles gewesen sein?
    • 03:31 Muss ich mein Leben komplett umkrempeln?
    • 05:21 Woher kommt der Mut? Aus der Angst, mit 80 etwas zu bereuen
    • 06:51 Vom Sehnsuchtsort zum Plan: die Kraft der Mini-Schritte
    • 08:13 Vom vagen Traum zum konkreten Ziel
    • 09:16 Neid als Kompass
    • 10:01 Berufungscoaching in der Praxis
    • 11:40 Stärken, Werte und vergessene Leidenschaften verbinden
    • 14:25 Happy Tiptoes: von kalten Zehen zum Start-up
    • 16:34 Lebensenergie, die man hört
    • 18:54 Christinas Weg: Freude, Freiheit, Abenteuer
    • 20:37 Die Worst-Case-Frage
    • 22:34 Werte als Entscheidungsfilter, auch mit Familie und Verpflichtungen
    • 24:11 Führungskräfte: kleine Stellschrauben, große Wirkung
    • 26:31 Der Leuchtturm-Effekt: Freude in Stimme und Körpersprache
    • 28:17 Wenn der Tag schiefgeht: zurück in die Präsenz
    • 29:51 Abschluss

    Über Christina Strasser
    Berufungscoach, Rednerin und Unternehmerin aus Wien. Sie ist 2012 ein Jahr lang um die Welt gereist. Heute begleitet sie Menschen aus der Anstellung in die Berufung, oft in die Selbstständigkeit. Ihre eigenen kalten Zehen haben das Start-up Happy Tiptoes hervorgebracht.

    Links

    • Christina Strasser: christinastrasser.com
    • „Dream BIG“: christinastrasser.com/dream-big
    • Happy Tiptoes: happytiptoes.com
    • Praxis-Community „15 Minuten Stimme“ auf LinkedIn: arno-fischbacher.com/praxis

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    32 min
  • Stell dich vor, ohne von dir zu reden: So bleibst du Online in Erinnerung // Folge 563

    Stell dich vor, ohne von dir zu reden – So bleibst du online in Erinnerung
    Arno Fischbacher im Gespräch mit Andreas Mayr-Stockinger

    Vier Kacheln am Bildschirm, du bist die fünfte. Gleich bist du dran mit deiner Vorstellung. Was sagst du? Und was bleibt davon hängen?

    Andreas Mayr-Stockinger ist Mitgründer von Banana Marketing in Wilhering bei Linz. Mit seinem Business-Netzwerk „Sichtbarkeitsschmiede“ und den monatlichen Online-Netzwerktreffen kennt er beide Seiten: den Teilnehmer in der Breakout-Session und den Host, der den Raum hält.

    Das erfährst du in dieser Folge:

    • Warum dein Kamera- und Licht-Setup wirkt, bevor du ein Wort sagst
    • Die zwei Extreme, die dich unsichtbar machen: der Dauerredner und der Schweiger
    • Warum hinter einem Redeschwall oft Unsicherheit steckt und wie Präsenz auch ohne viele Worte entsteht
    • Warum der Host Grenzen setzen darf und muss, damit ein Austausch Energie bekommt
    • Warum ein auswendig gelernter Elevator-Pitch ohne Gespür für den Raum ins Leere geht
    • Das „Eingangstor“: Biete in der Vorstellung etwas an, das andere leicht weiterempfehlen können, statt deines teuersten Angebots
    • Das Handlungsziel: Was sollen die anderen nach deinem letzten Wort sagen oder tun?

    Andreas' Checkliste für deine nächste Selbstvorstellung:

    1. Mit wem habe ich es zu tun und in welchem Rahmen bewege ich mich?
    2. Welchen Wert kann ich für mein Gegenüber schaffen?
    3. Welchen nächsten Schritt lade ich ein?

    Die Kür: Formuliere aus der Perspektive deines Gegenübers. Dann erfahren die anderen, was du tust, ohne dass du über dich sprichst.

    Kapitel:

    • 00:00 Online-Meetings als Alltag und die Vorstellung von Andreas
    • 01:56 Was im Online-Meeting als Erstes auffällt
    • 04:49 Banana Marketing und wie die Banane zum Namen kam
    • 07:14 Vom geschützten Raum zum monatlichen Netzwerktreffen
    • 11:50 Die typischen No-Gos in der Breakout-Session
    • 17:47 Redeschwall als Kompensation und Präsenz ohne viele Worte
    • 19:57 Die Rolle des Hosts: Rahmen geben, Grenzen setzen
    • 24:22 Selbstvorstellung: Was nicht funktioniert
    • 26:43 Das Eingangstor statt des Großangebots
    • 28:54 Das Handlungsziel nach dem letzten Wort
    • 31:52 Die Checkliste in drei Fragen
    • 34:48 So erreichst du Andreas

    Links zur Folge:

    • Andreas Mayr-Stockinger auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/andreas-mayr-stockinger/
    • Banana Marketing: https://www.banana-marketing.net 

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    39 min
  • Dein Atem kennt den Reset-Knopf: Mit dem Stoßseufzer im Stress zur Ruhe kommen // Folge 562

    Atem-Reset: Wie dich ein Stoßseufzer im Stress zurück in die Ruhe bringt

    „Herr Fischbacher, machen wir heute auch Atemübungen?“ Diese Frage hört Arno in fast jedem Seminar. Dahinter steckt selten Neugier auf Atemtechnik. Meist ist es ein Missempfinden: Kurzatmigkeit, Nervosität oder die vage Idee, man müsse „in den Bauch atmen“.

    Darum geht's:

    • Einatmen, Ausatmen und die unterschätzte dritte Phase: die Atemruhephase
    • Ruheatmung und Sprechatmung: Beim Ruhen arbeitet der Einatem, beim Sprechen der Ausatem
    • Warum klassische Atemübungen meist die Ruheatmung trainieren und nicht die Sprechatmung
    • Die Übung „Das Innere Ausseufzen“: mit hochgezogenen Schultern einschnaufen, fallen lassen, Stoßseufzer
    • Der stille innere Stoßseufzer: dein unsichtbarer Reset-Knopf in Meeting, Verhandlung oder vor dem Auftritt
    • Seufzer auf der Bühne: wie Resonanz und Spiegelneuronen das Publikum mitentspannen
    • Atem als „Hauch des Lebens“ und die Inspiration, die wörtlich im Einatmen steckt

    Dein Praxistipp: Lass im Stressmoment einen Einatmer einfach vorbeiziehen. In den nächsten Ausatmer legst du innerlich einen Seufzer. Dann genießt du die kurze Stille danach. In dieser Pause braucht dein Körper nichts und du bist wieder steuerungsfähig.

    Links:

    • Praxis-Community „15 Minuten Stimme“ auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/groups/1825329/ 

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    27 min
  • „Passt schon.“ – Warum wir ausgerechnet zu Hause verstummen // Folge 561

    Wem gegenüber bist du mutiger? | mit Stefanie Hierl

    Im Meeting findest du klare Worte, verhandelst souverän und setzt dich durch. Am Küchentisch schluckst du dann genau den Satz hinunter, der eigentlich raus müsste. Darüber spreche ich mit Stefanie Hierl. Sie ist psychologische Beraterin, Life Coach und Paarberaterin aus Niederbayern und begleitet Frauen und Männer, die aus alten Beziehungsmustern herauswollen.

    Darum geht's:

    • Beruflich erfolgreich, privat sprachlos: Warum wirkt Kommunikationskompetenz nicht automatisch auch zu Hause?
    • Durchsetzungsstark im Job und nachgiebig in der Partnerschaft: Was steckt hinter diesem Doppelleben?
    • Das große Nicht-Ansprechen: Was hält uns davon ab, in der Beziehung zu sagen, was uns bewegt? Und warum ist genau das auch im Beruf teuer?
    • Wenn der Chef narzisstisch ist: Wie du trotzdem im Gespräch bleibst, ohne dich selbst zu verlieren
    • Stefanies Grundsatz: „Du bist der Schlüssel.“ Warum Veränderung selten beim anderen beginnt

    Stefanie Hierl:

    • Website: https://www.stefanie-hierl.de/
    • LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/stefanie-hierl-7251aab7/

    Weiterdenken und mitreden:

    Welchen Satz hast du zuletzt zu Hause hinuntergeschluckt? Erzähl es uns in der Praxis-Community „Stimme wirkt!“ auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/groups/1825329/

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    37 min
  • Wenn Führung sagt: „Sei doch anders!“ // Folge 560

    Ein Vertriebsleiter ruft an. Sein Mitarbeiter ist erfahren, fachlich brillant und ein herzensguter Mensch. In seinem alten Markt war er damit erfolgreich. Im neuen Markt trifft er auf Klinik-Entscheider, die keine Zeit haben, und dort funktioniert seine sanfte Art nicht mehr. Der Chef fährt mit, gibt Rückmeldungen und korrigiert. Die Botschaft, die ankommt, lautet trotzdem: „Werde ein anderer.“

    Das kann nur scheitern. In dieser Folge erfährst du, warum das so ist und was stattdessen wirkt.

    Das nimmst du mit:

    • Warum es nicht um die Persönlichkeit geht: In jedem Menschen stecken viel mehr Verhaltensmuster, als er im Alltag zeigt. Wenn du einen kleinen Teil davon bewusst aktivierst, verbiegst du dich nicht. Meist fühlt es sich sogar bereichernd an.
    • Welche Rolle du gerade hast: Mitarbeiter, Vater, Partner oder Verkäufer vor einem Entscheider mit wenig Zeit. Jede Rolle braucht ein anderes Verhalten, und das darf so sein.
    • Warum Verhalten eine Entscheidung ist: Wir reagieren meist automatisch auf das, was um uns passiert. Wirkung entsteht, wenn du Momente erkennst, in denen du dich für die nächsten Sekunden bewusst entscheiden kannst. Zum Beispiel richtest du dich auf, spürst den Stuhl unter dir und die Füße am Boden. Das ist keine große Kunst.
    • Die Rolle vom Gegenüber her denken: Was braucht dein Gesprächspartner in seiner Situation? Daraus ergibt sich, welche Rolle zu dir passt.
    • Persona, die Maske, durch die du hörbar wirst: Andreas bringt Todd Hermans Idee vom „Alter Ego“ ein. Arno erklärt, was die antiken Theatermasken mit deiner Stimme zu tun haben.

    Dein Impuls für diese Woche:
    Such dir eine Situation aus, in der du anders wirken willst. Frag dich vorher: Wer will ich in diesem Moment für mein Gegenüber sein? Entscheide dich dann für eine einzige kleine Veränderung, zum Beispiel deine Haltung, dein Tempo oder deinen ersten Satz.

    Mitreden und weiterüben:
    In der Praxis-Community „15 Minuten Stimme“ findest du zu jeder Folge Übungen und PDFs. Außerdem kannst du dich dort mit anderen austauschen, und zwar in einem geschützten Rahmen. Gab es bei dir schon einmal ein „Sei doch anders!“? Erzähl davon:
    👉 https://arno-fischbacher.com/praxis

    Erwähnt in dieser Folge:

    • Todd Herman: The Alter Ego Effect: The Power of Secret Identities to Transform Your Life (HarperBusiness, bisher nur auf Englisch erschienen): https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1050655353

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    19 min
  • Lieber der App zuhören als Dir? Wenn Fachwissen ermüdet // Folge 559

    Darum geht’s
    Zwischen den Vortragsteilen nahbar und sympathisch, im Vortrag selbst plötzlich distanziert: zu schnell, ohne Verständnispausen, mit hochgezogenen Satzenden, ohne einen einzigen Blick auf das, worüber sie sprach. Was Andreas bei einer Museumsführung erlebte, sieht Arno im Coaching ständig – bei Firmenvorstellungen, Produktvideos, jedem eingeübten Präsentationsbaustein. Das Missverständnis dahinter: Der Vortrag wird als Leistungsaufgabe verstanden, die möglichst vollständig abzuwickeln ist. Doch Information ist kein Wert an sich. Die eigentliche Arbeit – verknüpfen, verstehen, imaginieren – passiert beim Zuhörenden, und zwar in deinen Sprechpausen. Wer die Aufmerksamkeit nicht lenkt, lässt sein Publikum suchen. Und wer sucht, hört nicht mehr zu.

    Das Dreier-Muster: Kontext, Frage, Information

    1. Kontext öffnen: den Blick lenken. „Wenn Sie vorne in der Ecke die dunkle Vitrine sehen …“ – und Pause, bis alle hinschauen.
    2. Frage stellen: Neugier erzeugen, auch ohne Antwort zu erwarten. „Aus welchem Jahrhundert, schätzen Sie, stammen diese Schwerter?“
    3. Sachinformation liefern: Erst jetzt wirkt sie als Antwort – und bleibt hängen.

    Das Muster funktioniert in der Führung, im Schulungsvideo (Bild zuerst, dann Text) und in jeder Diskussion: Erst anknüpfen an das, was vorher gesagt wurde, dann den eigenen Punkt setzen.

    Zwei Fragen zum Weiterdenken
    Wo in deinem Berufsalltag hast du einen „Vortragsmodus“, in dem du ein anderer Mensch wirst? Und: Wer in deinem Umfeld würde dir das sagen – und wer hat es noch nie getan?

    Mitreden in der Praxis-Gruppe
    Welchen Präsentationsbaustein rattern deine Leute runter – oder du selbst? Erzähl davon: arno-fischbacher.com/praxis

    Deine Firmenvorstellung klingt auswendig gelernt?
    Dann lass uns im Espresso-Telefonat anschauen, wie du daraus einen Dialog machst: arno-fischbacher.com/Espresso

    Kapitel
    01:26 App oder Mensch – ein Führungserlebnis mit Nachwirkung
    04:21 Der Identitäts-Switch im Vortragsmodus
    06:40 Warum die Sache im Fokus steht und nicht der Mensch
    09:09 Firmenvorstellungen und andere abgespulte Bausteine
    11:05 Information ist kein Wert – was soll es bewirken?
    13:03 Schulungsvideos: Bild vor Ton
    15:23 Den Blick lenken statt referieren
    18:55 Das Dreier-Muster: Kontext, Frage, Information
    23:58 Wer sagt es der jungen Guide? Eine Führungsaufgabe
    27:52 Die neue Praxis-Gruppe auf LinkedIn

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    32 min
  • "Darf ich dir Feedback geben?" – die Frage, die alles kaputt macht // Folge 558

    Darum geht’s
    Etwa 0,4 Sekunden braucht dein Gehirn, um aus einem Stimmklang Worte herauszulesen. In dieser Zeit haben die älteren Hirnregionen deines Gegenübers längst entschieden, welche Beziehung hier angebahnt wird: Sachton oder Wärme, Ansage oder Augenhöhe. Eine unvermittelt gestellte Frage übt Zugriff aus – sie fordert Leistung, noch bevor Kontakt da ist. Und das gut gemeinte „Darf ich dir Feedback geben?“ löst genau das aus, was es vermeiden will: Die Haare stellen sich auf, die Rechtfertigung wird im Kopf schon vorbereitet. Dahinter steckt fast immer eine Führungskraft, die gedanklich drei Meter weiter vorne ist als ihr Gegenüber – und den kommunikativen Schritt zurück vergisst.

    Handlungsalternativen: wahrnehmen, zuhören, dann fragen

    1. Wahrnehmen vor dem Sprechen: Wo steht der andere gerade? Und wie viel Druck spürst du selbst? Druck macht die Stimme höher und kühler.
    2. Nicht frontal, sondern im Schulterschluss: leicht zur Seite drehen, gemeinsame Blickrichtung auf das Thema.
    3. Einladen statt fragen: „Erzähl mal, wie läuft es im Projekt?“ Menschen erleben sich beim Sprechen als kompetent – das schafft Augenhöhe.
    4. Feedback über Selbsteinschätzung öffnen: „Wie hast du das Gespräch erlebt?“ Erst dann kommt deine Sicht.

    Zwei Fragen zum Weiterdenken
    Worauf ist dein Wollen ausgerichtet – dass der andere hört, was zu tun ist, oder dass ihr gemeinsam einen Weg findet? Und: Wann hast du zuletzt eine Frage gestellt, die beim anderen wie ein Angriff angekommen ist?

    Mitreden in der Praxis-Gruppe
    Wie klingt deine Stimme, wenn du unter Druck fragst? Teile deine Beobachtung: arno-fischbacher.com/praxis

    Du bekommst öfter Reaktionen, die du nicht gemeint hast?
    Dann lass uns im Espresso-Telefonat anschauen, was deine Stimme in den ersten 0,4 Sekunden sendet: arno-fischbacher.com/Espresso

    Kapitel
    00:00 Der Ton macht die Musik – ein Fall aus dem Führungsalltag
    03:07 0,4 Sekunden: Die Stimme wirkt vor dem Wort
    06:15 Warum unvermittelte Fragen blockieren
    08:00 „Darf ich dir Feedback geben?“ – die Abwehrfalle
    10:33 Wahrnehmen vor dem Sprechen
    12:37 Drei Meter zu weit vorne: die Führungsperspektive
    14:55 Handlungsalternativen: Schulterschluss und Einladung
    17:52 Demut als Voraussetzung für Veränderung

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    22 min
  • 90 Sekunden Ärger – der Rest ist deine Schleife! Loslassen als Krisenkompetenz // Folge 557

    Ärger dauert 90 Sekunden – alles danach ist eine Schleife, die du selbst am Laufen hältst. Mentaltrainer Sascha Göbel, 30 Jahre Mediensprecher in Wiener Politikbüros, über Loslassen als Krisenkompetenz, Resilienz statt Resistenz und die Frage, wann du zuletzt etwas zum ersten Mal getan hast.

    Darum geht’s
    Wer für andere spricht, legt jedes Wort auf die Waagschale – im politischen Umfeld erst recht. Sascha Göbel hat das drei Jahrzehnte lang getan und dabei eine Erkenntnis mitgenommen: Krise ist ein persönliches Empfinden, und das Wort selbst meint nichts anderes als Entscheidungsmoment. Eine Emotion ist nach 90 Sekunden physiologisch vorbei. Was sich danach noch anfühlt wie Ärger, ist kognitives Wiederaufwärmen – Festhalten an Mustern, Opferrolle, „Warum immer ich?“. Loslassen ist deshalb keine Schwäche, sondern die Fähigkeit, sich wie Bambus wieder aufzurichten, statt wie ein resistenter Stamm irgendwann zu brechen. Und Fehler zugeben? Geht nur, wer mit sich selbst im Reinen ist – auch in der Politik.

    Die Übung: Ärger in die dritte Person schicken

    1. Ärger bemerken – und die 90 Sekunden zulassen.
    2. Nicht „Ich ärgere mich“, sondern „Da ist Ärger“.
    3. Noch einen Schritt weiter: „Schau, da ärgert sich der Sascha gerade.“ Mit deinem Namen.
    4. Beobachten, was passiert – meistens ein Lächeln über sich selbst.

    Zwei Fragen zum Weiterdenken
    Was war vor einer Minute anders, bevor die schlechte Nachricht kam – und was hat sich wirklich verändert? Und: Wann hast du zum letzten Mal etwas zum ersten Mal gemacht?

    Sascha Göbel
    Diplomierter Mental- und Resilienztrainer, mehrfacher Literaturpreisträger, Verlag und Seminarbetrieb Expediamus – auf dem ersten Seminarboot Österreichs im Kuchelauer Hafen, Wien.
    [Link Seminarboot / Expedi Amos]

    Du steckst selbst in einer Schleife – und merkst es an deiner Stimme?
    Dann lass uns im Espresso-Telefonat anschauen, was dahintersteckt: arno-fischbacher.com/Espresso

    Kapitel
    00:00 Spielfigur oder Regie – wer ist Sascha Göbel?
    01:37 Für andere sprechen, ohne sich zu verbiegen
    04:23 Vom Mediensprecher zum Mentaltrainer
    07:23 Krise als Entscheidungsmoment: zurücktreten, durchatmen
    09:36 Das Seminarboot auf der Donau
    13:45 90 Sekunden Ärger – und die Schleife danach
    17:31 Übung: „Da ärgert sich der Sascha“
    19:26 Resilient oder resistent? Das Bambus-Bild
    21:03 Fehler zugeben – in der Politik und bei dir
    25:41 KI, Werte und die eigene Verantwortung
    31:10 „Wir sind nicht verpflichtet, für immer so zu bleiben“

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    35 min
  • Wenn du kälter wirkst, als du bist. // Folge 556

    „Du wirkst so streng“ – ausgerechnet, weil du es besonders gut machen willst. Du erfährst, wie dieser Eindruck in Stimme, Mimik und Haltung entsteht und wie du ihn mit einem inneren Lächeln auflöst.

    Darum geht’s:
    Wer etwas besonders richtig sagen will, beschäftigt sich in diesem Moment mit sich selbst statt mit dem Gegenüber. Die Schultern spannen, die Mimik versteinert, der Vokaltrakt wird eng – und die Stimme kippt in den Sachton. Für die Zuhörenden fühlt sich das an wie eine Glaswand: kühl, distanziert, belehrend. Nicht der Inhalt bleibt in Erinnerung, sondern das Gefühl, mit dem sie aus dem Gespräch gehen.

    Die Übung: das innere Lächeln

    1. Kurz innehalten: Wie geht es dir gerade?
    2. Eine Hand auf die Magengrube legen, Atem und Wärme spüren.
    3. Ein kleines Lächeln dorthin schicken, wo die Hand liegt – wenn möglich mit geschlossenen Augen.
    4. Die Resonanz wahrnehmen: ruhiger? Mundwinkel oben? Was sonst?

    Verankere die Übung an einer Situation, die dir täglich begegnet – dann erinnert dich der Alltag von selbst.

    Zwei Fragen zum Weiterdenken
    In welcher Rolle wähnst du dich, wenn du „streng“ wirkst – auf Augenhöhe oder als Lehrer? Und: Mit welchem Gefühl willst du dein Gegenüber aus dem Gespräch entlassen?

    Mitreden in der Praxis-Gruppe
    Was hast du beim inneren Lächeln bemerkt? Teile deine Erfahrung: arno-fischbacher.com/praxis

    Du hörst das „du wirkst so streng“ öfter?
    Dann lass uns im Espresso-Telefonat anschauen, was bei dir konkret dahintersteckt: arno-fischbacher.com/Espresso

    Kapitel
    00:00 Streng, kalt, distanziert – wie der Eindruck entsteht
    02:20 Gute Absicht, enge Stimme: der Mechanismus
    06:50 Rollenbewusstheit und innere Antreiber
    12:20 Welches Gefühl bleibt zurück?
    13:58 Übung: das innere Lächeln
    16:00 Im Alltag verankern

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    20 min
  • Kann Stimme heilen? Was Klang wirklich mit uns macht | Folge 555

    Was geschieht eigentlich, wenn Deine Stimme einen anderen Menschen erreicht?

    Du kennst vermutlich Situationen, in denen wenige Worte genügen und sich im Raum etwas verändert: Spannung entsteht, jemand wird ruhig, fühlt sich angesprochen – oder zieht sich zurück. Stimme transportiert eben weit mehr als Worte. In dieser Episode geht es deshalb um eine Frage, die im beruflichen Alltag leicht übersehen wird: Was lösen wir mit unserem Sprechen tatsächlich in anderen aus – und was macht unsere eigene Stimme gleichzeitig mit uns selbst?

    Diese Folge ist eine besondere Ausgabe von „Stimme wirkt!“. Arno Fischbacher ist diesmal nicht Gastgeber, sondern Gast seines Kollegen Christoph Galette, Sprecher, Stimmcoach und Trainer. Das Gespräch wurde ursprünglich für Christophs Podcast „Good Vibrations – Superkraft Stimme“ geführt.

    Wie tief reicht die Wirkung Deiner Stimme?

    In dieser Episode erfährst Du:

    • warum stimmliche Wirkung weit über überzeugendes Auftreten und rhetorische Techniken hinausgeht
    • welche Rolle Körper, Resonanz und innere Haltung für die Wirkung Deiner Stimme spielen
    • warum aufmerksames Zuhören Deine körperliche und stimmliche Präsenz verändert
    • weshalb Kommunikation immer auch Verantwortung für das auslöst, was beim Gegenüber entsteht
    • wie Deine eigene Sprache und Stimme auf Dich selbst zurückwirken
    • warum gute Kommunikation nicht mit einstudierten Tools beginnt, sondern mit Wahrnehmung, Haltung und echtem Kontakt
    • was Arno aus seinen Begegnungen mit traditionellen Heilgesängen am Amazonas über die unmittelbare Wirkung von Stimme mitgenommen hat

    Was bedeutet das für Deinen beruflichen Alltag?

    Ob Du ein Meeting leitest, ein schwieriges Mitarbeitergespräch führst, präsentierst, verhandelst oder vor einer Kamera stehst: Menschen reagieren nicht erst auf den Inhalt Deiner Worte. Sie reagieren auf Deine Präsenz, Deine Spannung, Deinen Ton und darauf, ob Du tatsächlich bei ihnen bist.

    Gerade für Führungskräfte, Unternehmer und Expert liegt darin eine oft unterschätzte Dimension professioneller Kommunikation. Wirkung entsteht nicht dadurch, dass Du eine bestimmte Körperhaltung einnimmst oder Deine Stimme künstlich „richtig“ einsetzt. Entscheidend ist, ob Haltung, Ausdruck und Beziehung zum Gegenüber zusammenpassen. Genau dort wird Stimme glaubwürdig.

    Kann Stimme sogar nach innen wirken?

    Das Gespräch geht bewusst noch einen Schritt weiter. Christoph und Arno sprechen über Stimme als körperliches Phänomen, über Resonanz und Selbstwahrnehmung, über Summen und Obertöne – und über Arnos Erfahrungen mit traditionellen Heilgesängen eines Curandero aus Peru.

    Dabei geht es nicht um einfache Heilsversprechen. Viel spannender ist die Beobachtung, dass Stimme etwas in Bewegung setzen kann: Aufmerksamkeit, körperliche Reaktionen, Emotionen und innere Prozesse. Und dass jeder Ton, den wir nach außen geben, zugleich auch von uns selbst gehört und körperlich erlebt wird.

    Vielleicht lohnt es sich deshalb, die Frage nach stimmlicher Wirkung einmal umzudrehen: Nicht nur „Wie wirke ich auf andere?“, sondern auch: „Was bewirke ich mit meiner Art zu sprechen in mir selbst?“

    Was kannst Du beim Zuhören beobachten?

    Hör diese Episode ruhig einmal mit einem zusätzlichen Ohr für Dich selbst: Was geschieht körperlich, wenn Christoph und Arno ihre Stimmen verändern, etwas demonstrieren oder mit unterschiedlichen Resonanzen experimentieren? Und achte in Deinem nächsten Gespräch darauf, was mit Deiner Stimme geschieht, wenn Du nicht bereits Deine Antwort vorbereitest, sondern Deinem Gegenüber tatsächlich zuhörst.

    Vielleicht beginnt wirkungsvolle Kommunikation genau dort: beim Hinhorchen.

    Wer spricht diesmal mit wem?

    Die Rollen sind in dieser Folge einmal vertauscht: Arno Fischbacher ist zu Gast bei Christoph Galette, Sprecher, Stimmcoach und Trainer. In seinem Podcast „Good Vibrations – Superkraft Stimme“ beschäftigt sich Christoph mit der Wirkung und den vielfältigen Möglichkeiten der menschlichen Stimme.

    Christoph und Arno verbindet inzwischen auch ein gemeinsames Projekt: Ab 26. September bieten sie erstmals den Workshop „Sprecherbasis“ an.

    Mehr dazu unter: https://sprecherbasis.com

    Dein persönlicher SELBSTCHECK FÜHRUNG hier kostenlos

    **********

    Dein Voicecoach Arno Fischbacher begleitet Dich auf Deinem persönlichen Weg von Stimm-Besitzer zum Stimm-Benutzer!

    Die beiden Hosts dieses Podcasts: Arno Fischbacher und Andreas K. Giermaier (Lernen der Zukunft)

    ✅ Hast Du Fragen? Schreib an [email protected]

    ✅ Du willst mit Arno persönlich sprechen? Gern: https://arno-fischbacher.com/espresso

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    1 hr 8 min

About Stimme wirkt! Der Podcast für hörbare Wirkung

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Im Stimme wirkt!-Podcast von Arno Fischbacher geht es um die Wirkung, die Deine Worte und Deine Stimme in uns auslösen. Wir sprechen über die unbewussten Gründe, die Menschen davon abhalten, interessiert zu sein. Du hörst, welche „unwiderstehlichen“ Sprachmuster Du einsetzen kannst, um mit schwierigen Kunden, Partnern oder Freunden gut und erfolgreich zu kommunizieren. 

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