Stimme wirkt! Der Podcast für hörbare Wirkung

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Stimme wirkt! Der Podcast für hörbare Wirkung episodes

  • „Passt schon.“ – Warum wir ausgerechnet zu Hause verstummen // Folge 561

    Wem gegenüber bist du mutiger? | mit Stefanie Hierl

    Im Meeting findest du klare Worte, verhandelst souverän und setzt dich durch. Am Küchentisch schluckst du dann genau den Satz hinunter, der eigentlich raus müsste. Darüber spreche ich mit Stefanie Hierl. Sie ist psychologische Beraterin, Life Coach und Paarberaterin aus Niederbayern und begleitet Frauen und Männer, die aus alten Beziehungsmustern herauswollen.

    Darum geht's:

    • Beruflich erfolgreich, privat sprachlos: Warum wirkt Kommunikationskompetenz nicht automatisch auch zu Hause?
    • Durchsetzungsstark im Job und nachgiebig in der Partnerschaft: Was steckt hinter diesem Doppelleben?
    • Das große Nicht-Ansprechen: Was hält uns davon ab, in der Beziehung zu sagen, was uns bewegt? Und warum ist genau das auch im Beruf teuer?
    • Wenn der Chef narzisstisch ist: Wie du trotzdem im Gespräch bleibst, ohne dich selbst zu verlieren
    • Stefanies Grundsatz: „Du bist der Schlüssel.“ Warum Veränderung selten beim anderen beginnt

    Stefanie Hierl:

    • Website: https://www.stefanie-hierl.de/
    • LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/stefanie-hierl-7251aab7/

    Weiterdenken und mitreden:

    Welchen Satz hast du zuletzt zu Hause hinuntergeschluckt? Erzähl es uns in der Praxis-Community „Stimme wirkt!“ auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/groups/1825329/

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    Die beiden Hosts dieses Podcasts: Arno Fischbacher und Andreas K. Giermaier (Lernen der Zukunft)

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    37 min
  • Wenn Führung sagt: „Sei doch anders!“ // Folge 560

    Ein Vertriebsleiter ruft an. Sein Mitarbeiter ist erfahren, fachlich brillant und ein herzensguter Mensch. In seinem alten Markt war er damit erfolgreich. Im neuen Markt trifft er auf Klinik-Entscheider, die keine Zeit haben, und dort funktioniert seine sanfte Art nicht mehr. Der Chef fährt mit, gibt Rückmeldungen und korrigiert. Die Botschaft, die ankommt, lautet trotzdem: „Werde ein anderer.“

    Das kann nur scheitern. In dieser Folge erfährst du, warum das so ist und was stattdessen wirkt.

    Das nimmst du mit:

    • Warum es nicht um die Persönlichkeit geht: In jedem Menschen stecken viel mehr Verhaltensmuster, als er im Alltag zeigt. Wenn du einen kleinen Teil davon bewusst aktivierst, verbiegst du dich nicht. Meist fühlt es sich sogar bereichernd an.
    • Welche Rolle du gerade hast: Mitarbeiter, Vater, Partner oder Verkäufer vor einem Entscheider mit wenig Zeit. Jede Rolle braucht ein anderes Verhalten, und das darf so sein.
    • Warum Verhalten eine Entscheidung ist: Wir reagieren meist automatisch auf das, was um uns passiert. Wirkung entsteht, wenn du Momente erkennst, in denen du dich für die nächsten Sekunden bewusst entscheiden kannst. Zum Beispiel richtest du dich auf, spürst den Stuhl unter dir und die Füße am Boden. Das ist keine große Kunst.
    • Die Rolle vom Gegenüber her denken: Was braucht dein Gesprächspartner in seiner Situation? Daraus ergibt sich, welche Rolle zu dir passt.
    • Persona, die Maske, durch die du hörbar wirst: Andreas bringt Todd Hermans Idee vom „Alter Ego“ ein. Arno erklärt, was die antiken Theatermasken mit deiner Stimme zu tun haben.

    Dein Impuls für diese Woche:
    Such dir eine Situation aus, in der du anders wirken willst. Frag dich vorher: Wer will ich in diesem Moment für mein Gegenüber sein? Entscheide dich dann für eine einzige kleine Veränderung, zum Beispiel deine Haltung, dein Tempo oder deinen ersten Satz.

    Mitreden und weiterüben:
    In der Praxis-Community „15 Minuten Stimme“ findest du zu jeder Folge Übungen und PDFs. Außerdem kannst du dich dort mit anderen austauschen, und zwar in einem geschützten Rahmen. Gab es bei dir schon einmal ein „Sei doch anders!“? Erzähl davon:
    👉 https://arno-fischbacher.com/praxis

    Erwähnt in dieser Folge:

    • Todd Herman: The Alter Ego Effect: The Power of Secret Identities to Transform Your Life (HarperBusiness, bisher nur auf Englisch erschienen): https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1050655353

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    19 min
  • Lieber der App zuhören als Dir? Wenn Fachwissen ermüdet // Folge 559

    Darum geht’s
    Zwischen den Vortragsteilen nahbar und sympathisch, im Vortrag selbst plötzlich distanziert: zu schnell, ohne Verständnispausen, mit hochgezogenen Satzenden, ohne einen einzigen Blick auf das, worüber sie sprach. Was Andreas bei einer Museumsführung erlebte, sieht Arno im Coaching ständig – bei Firmenvorstellungen, Produktvideos, jedem eingeübten Präsentationsbaustein. Das Missverständnis dahinter: Der Vortrag wird als Leistungsaufgabe verstanden, die möglichst vollständig abzuwickeln ist. Doch Information ist kein Wert an sich. Die eigentliche Arbeit – verknüpfen, verstehen, imaginieren – passiert beim Zuhörenden, und zwar in deinen Sprechpausen. Wer die Aufmerksamkeit nicht lenkt, lässt sein Publikum suchen. Und wer sucht, hört nicht mehr zu.

    Das Dreier-Muster: Kontext, Frage, Information

    1. Kontext öffnen: den Blick lenken. „Wenn Sie vorne in der Ecke die dunkle Vitrine sehen …“ – und Pause, bis alle hinschauen.
    2. Frage stellen: Neugier erzeugen, auch ohne Antwort zu erwarten. „Aus welchem Jahrhundert, schätzen Sie, stammen diese Schwerter?“
    3. Sachinformation liefern: Erst jetzt wirkt sie als Antwort – und bleibt hängen.

    Das Muster funktioniert in der Führung, im Schulungsvideo (Bild zuerst, dann Text) und in jeder Diskussion: Erst anknüpfen an das, was vorher gesagt wurde, dann den eigenen Punkt setzen.

    Zwei Fragen zum Weiterdenken
    Wo in deinem Berufsalltag hast du einen „Vortragsmodus“, in dem du ein anderer Mensch wirst? Und: Wer in deinem Umfeld würde dir das sagen – und wer hat es noch nie getan?

    Mitreden in der Praxis-Gruppe
    Welchen Präsentationsbaustein rattern deine Leute runter – oder du selbst? Erzähl davon: arno-fischbacher.com/praxis

    Deine Firmenvorstellung klingt auswendig gelernt?
    Dann lass uns im Espresso-Telefonat anschauen, wie du daraus einen Dialog machst: arno-fischbacher.com/Espresso

    Kapitel
    01:26 App oder Mensch – ein Führungserlebnis mit Nachwirkung
    04:21 Der Identitäts-Switch im Vortragsmodus
    06:40 Warum die Sache im Fokus steht und nicht der Mensch
    09:09 Firmenvorstellungen und andere abgespulte Bausteine
    11:05 Information ist kein Wert – was soll es bewirken?
    13:03 Schulungsvideos: Bild vor Ton
    15:23 Den Blick lenken statt referieren
    18:55 Das Dreier-Muster: Kontext, Frage, Information
    23:58 Wer sagt es der jungen Guide? Eine Führungsaufgabe
    27:52 Die neue Praxis-Gruppe auf LinkedIn

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    32 min
  • "Darf ich dir Feedback geben?" – die Frage, die alles kaputt macht // Folge 558

    Darum geht’s
    Etwa 0,4 Sekunden braucht dein Gehirn, um aus einem Stimmklang Worte herauszulesen. In dieser Zeit haben die älteren Hirnregionen deines Gegenübers längst entschieden, welche Beziehung hier angebahnt wird: Sachton oder Wärme, Ansage oder Augenhöhe. Eine unvermittelt gestellte Frage übt Zugriff aus – sie fordert Leistung, noch bevor Kontakt da ist. Und das gut gemeinte „Darf ich dir Feedback geben?“ löst genau das aus, was es vermeiden will: Die Haare stellen sich auf, die Rechtfertigung wird im Kopf schon vorbereitet. Dahinter steckt fast immer eine Führungskraft, die gedanklich drei Meter weiter vorne ist als ihr Gegenüber – und den kommunikativen Schritt zurück vergisst.

    Handlungsalternativen: wahrnehmen, zuhören, dann fragen

    1. Wahrnehmen vor dem Sprechen: Wo steht der andere gerade? Und wie viel Druck spürst du selbst? Druck macht die Stimme höher und kühler.
    2. Nicht frontal, sondern im Schulterschluss: leicht zur Seite drehen, gemeinsame Blickrichtung auf das Thema.
    3. Einladen statt fragen: „Erzähl mal, wie läuft es im Projekt?“ Menschen erleben sich beim Sprechen als kompetent – das schafft Augenhöhe.
    4. Feedback über Selbsteinschätzung öffnen: „Wie hast du das Gespräch erlebt?“ Erst dann kommt deine Sicht.

    Zwei Fragen zum Weiterdenken
    Worauf ist dein Wollen ausgerichtet – dass der andere hört, was zu tun ist, oder dass ihr gemeinsam einen Weg findet? Und: Wann hast du zuletzt eine Frage gestellt, die beim anderen wie ein Angriff angekommen ist?

    Mitreden in der Praxis-Gruppe
    Wie klingt deine Stimme, wenn du unter Druck fragst? Teile deine Beobachtung: arno-fischbacher.com/praxis

    Du bekommst öfter Reaktionen, die du nicht gemeint hast?
    Dann lass uns im Espresso-Telefonat anschauen, was deine Stimme in den ersten 0,4 Sekunden sendet: arno-fischbacher.com/Espresso

    Kapitel
    00:00 Der Ton macht die Musik – ein Fall aus dem Führungsalltag
    03:07 0,4 Sekunden: Die Stimme wirkt vor dem Wort
    06:15 Warum unvermittelte Fragen blockieren
    08:00 „Darf ich dir Feedback geben?“ – die Abwehrfalle
    10:33 Wahrnehmen vor dem Sprechen
    12:37 Drei Meter zu weit vorne: die Führungsperspektive
    14:55 Handlungsalternativen: Schulterschluss und Einladung
    17:52 Demut als Voraussetzung für Veränderung

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    22 min
  • 90 Sekunden Ärger – der Rest ist deine Schleife! Loslassen als Krisenkompetenz // Folge 557

    Ärger dauert 90 Sekunden – alles danach ist eine Schleife, die du selbst am Laufen hältst. Mentaltrainer Sascha Göbel, 30 Jahre Mediensprecher in Wiener Politikbüros, über Loslassen als Krisenkompetenz, Resilienz statt Resistenz und die Frage, wann du zuletzt etwas zum ersten Mal getan hast.

    Darum geht’s
    Wer für andere spricht, legt jedes Wort auf die Waagschale – im politischen Umfeld erst recht. Sascha Göbel hat das drei Jahrzehnte lang getan und dabei eine Erkenntnis mitgenommen: Krise ist ein persönliches Empfinden, und das Wort selbst meint nichts anderes als Entscheidungsmoment. Eine Emotion ist nach 90 Sekunden physiologisch vorbei. Was sich danach noch anfühlt wie Ärger, ist kognitives Wiederaufwärmen – Festhalten an Mustern, Opferrolle, „Warum immer ich?“. Loslassen ist deshalb keine Schwäche, sondern die Fähigkeit, sich wie Bambus wieder aufzurichten, statt wie ein resistenter Stamm irgendwann zu brechen. Und Fehler zugeben? Geht nur, wer mit sich selbst im Reinen ist – auch in der Politik.

    Die Übung: Ärger in die dritte Person schicken

    1. Ärger bemerken – und die 90 Sekunden zulassen.
    2. Nicht „Ich ärgere mich“, sondern „Da ist Ärger“.
    3. Noch einen Schritt weiter: „Schau, da ärgert sich der Sascha gerade.“ Mit deinem Namen.
    4. Beobachten, was passiert – meistens ein Lächeln über sich selbst.

    Zwei Fragen zum Weiterdenken
    Was war vor einer Minute anders, bevor die schlechte Nachricht kam – und was hat sich wirklich verändert? Und: Wann hast du zum letzten Mal etwas zum ersten Mal gemacht?

    Sascha Göbel
    Diplomierter Mental- und Resilienztrainer, mehrfacher Literaturpreisträger, Verlag und Seminarbetrieb Expediamus – auf dem ersten Seminarboot Österreichs im Kuchelauer Hafen, Wien.
    [Link Seminarboot / Expedi Amos]

    Du steckst selbst in einer Schleife – und merkst es an deiner Stimme?
    Dann lass uns im Espresso-Telefonat anschauen, was dahintersteckt: arno-fischbacher.com/Espresso

    Kapitel
    00:00 Spielfigur oder Regie – wer ist Sascha Göbel?
    01:37 Für andere sprechen, ohne sich zu verbiegen
    04:23 Vom Mediensprecher zum Mentaltrainer
    07:23 Krise als Entscheidungsmoment: zurücktreten, durchatmen
    09:36 Das Seminarboot auf der Donau
    13:45 90 Sekunden Ärger – und die Schleife danach
    17:31 Übung: „Da ärgert sich der Sascha“
    19:26 Resilient oder resistent? Das Bambus-Bild
    21:03 Fehler zugeben – in der Politik und bei dir
    25:41 KI, Werte und die eigene Verantwortung
    31:10 „Wir sind nicht verpflichtet, für immer so zu bleiben“

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    35 min
  • Wenn du kälter wirkst, als du bist. // Folge 556

    „Du wirkst so streng“ – ausgerechnet, weil du es besonders gut machen willst. Du erfährst, wie dieser Eindruck in Stimme, Mimik und Haltung entsteht und wie du ihn mit einem inneren Lächeln auflöst.

    Darum geht’s:
    Wer etwas besonders richtig sagen will, beschäftigt sich in diesem Moment mit sich selbst statt mit dem Gegenüber. Die Schultern spannen, die Mimik versteinert, der Vokaltrakt wird eng – und die Stimme kippt in den Sachton. Für die Zuhörenden fühlt sich das an wie eine Glaswand: kühl, distanziert, belehrend. Nicht der Inhalt bleibt in Erinnerung, sondern das Gefühl, mit dem sie aus dem Gespräch gehen.

    Die Übung: das innere Lächeln

    1. Kurz innehalten: Wie geht es dir gerade?
    2. Eine Hand auf die Magengrube legen, Atem und Wärme spüren.
    3. Ein kleines Lächeln dorthin schicken, wo die Hand liegt – wenn möglich mit geschlossenen Augen.
    4. Die Resonanz wahrnehmen: ruhiger? Mundwinkel oben? Was sonst?

    Verankere die Übung an einer Situation, die dir täglich begegnet – dann erinnert dich der Alltag von selbst.

    Zwei Fragen zum Weiterdenken
    In welcher Rolle wähnst du dich, wenn du „streng“ wirkst – auf Augenhöhe oder als Lehrer? Und: Mit welchem Gefühl willst du dein Gegenüber aus dem Gespräch entlassen?

    Mitreden in der Praxis-Gruppe
    Was hast du beim inneren Lächeln bemerkt? Teile deine Erfahrung: arno-fischbacher.com/praxis

    Du hörst das „du wirkst so streng“ öfter?
    Dann lass uns im Espresso-Telefonat anschauen, was bei dir konkret dahintersteckt: arno-fischbacher.com/Espresso

    Kapitel
    00:00 Streng, kalt, distanziert – wie der Eindruck entsteht
    02:20 Gute Absicht, enge Stimme: der Mechanismus
    06:50 Rollenbewusstheit und innere Antreiber
    12:20 Welches Gefühl bleibt zurück?
    13:58 Übung: das innere Lächeln
    16:00 Im Alltag verankern

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    20 min
  • Kann Stimme heilen? Was Klang wirklich mit uns macht | Folge 555

    Was geschieht eigentlich, wenn Deine Stimme einen anderen Menschen erreicht?

    Du kennst vermutlich Situationen, in denen wenige Worte genügen und sich im Raum etwas verändert: Spannung entsteht, jemand wird ruhig, fühlt sich angesprochen – oder zieht sich zurück. Stimme transportiert eben weit mehr als Worte. In dieser Episode geht es deshalb um eine Frage, die im beruflichen Alltag leicht übersehen wird: Was lösen wir mit unserem Sprechen tatsächlich in anderen aus – und was macht unsere eigene Stimme gleichzeitig mit uns selbst?

    Diese Folge ist eine besondere Ausgabe von „Stimme wirkt!“. Arno Fischbacher ist diesmal nicht Gastgeber, sondern Gast seines Kollegen Christoph Galette, Sprecher, Stimmcoach und Trainer. Das Gespräch wurde ursprünglich für Christophs Podcast „Good Vibrations – Superkraft Stimme“ geführt.

    Wie tief reicht die Wirkung Deiner Stimme?

    In dieser Episode erfährst Du:

    • warum stimmliche Wirkung weit über überzeugendes Auftreten und rhetorische Techniken hinausgeht
    • welche Rolle Körper, Resonanz und innere Haltung für die Wirkung Deiner Stimme spielen
    • warum aufmerksames Zuhören Deine körperliche und stimmliche Präsenz verändert
    • weshalb Kommunikation immer auch Verantwortung für das auslöst, was beim Gegenüber entsteht
    • wie Deine eigene Sprache und Stimme auf Dich selbst zurückwirken
    • warum gute Kommunikation nicht mit einstudierten Tools beginnt, sondern mit Wahrnehmung, Haltung und echtem Kontakt
    • was Arno aus seinen Begegnungen mit traditionellen Heilgesängen am Amazonas über die unmittelbare Wirkung von Stimme mitgenommen hat

    Was bedeutet das für Deinen beruflichen Alltag?

    Ob Du ein Meeting leitest, ein schwieriges Mitarbeitergespräch führst, präsentierst, verhandelst oder vor einer Kamera stehst: Menschen reagieren nicht erst auf den Inhalt Deiner Worte. Sie reagieren auf Deine Präsenz, Deine Spannung, Deinen Ton und darauf, ob Du tatsächlich bei ihnen bist.

    Gerade für Führungskräfte, Unternehmer und Expert liegt darin eine oft unterschätzte Dimension professioneller Kommunikation. Wirkung entsteht nicht dadurch, dass Du eine bestimmte Körperhaltung einnimmst oder Deine Stimme künstlich „richtig“ einsetzt. Entscheidend ist, ob Haltung, Ausdruck und Beziehung zum Gegenüber zusammenpassen. Genau dort wird Stimme glaubwürdig.

    Kann Stimme sogar nach innen wirken?

    Das Gespräch geht bewusst noch einen Schritt weiter. Christoph und Arno sprechen über Stimme als körperliches Phänomen, über Resonanz und Selbstwahrnehmung, über Summen und Obertöne – und über Arnos Erfahrungen mit traditionellen Heilgesängen eines Curandero aus Peru.

    Dabei geht es nicht um einfache Heilsversprechen. Viel spannender ist die Beobachtung, dass Stimme etwas in Bewegung setzen kann: Aufmerksamkeit, körperliche Reaktionen, Emotionen und innere Prozesse. Und dass jeder Ton, den wir nach außen geben, zugleich auch von uns selbst gehört und körperlich erlebt wird.

    Vielleicht lohnt es sich deshalb, die Frage nach stimmlicher Wirkung einmal umzudrehen: Nicht nur „Wie wirke ich auf andere?“, sondern auch: „Was bewirke ich mit meiner Art zu sprechen in mir selbst?“

    Was kannst Du beim Zuhören beobachten?

    Hör diese Episode ruhig einmal mit einem zusätzlichen Ohr für Dich selbst: Was geschieht körperlich, wenn Christoph und Arno ihre Stimmen verändern, etwas demonstrieren oder mit unterschiedlichen Resonanzen experimentieren? Und achte in Deinem nächsten Gespräch darauf, was mit Deiner Stimme geschieht, wenn Du nicht bereits Deine Antwort vorbereitest, sondern Deinem Gegenüber tatsächlich zuhörst.

    Vielleicht beginnt wirkungsvolle Kommunikation genau dort: beim Hinhorchen.

    Wer spricht diesmal mit wem?

    Die Rollen sind in dieser Folge einmal vertauscht: Arno Fischbacher ist zu Gast bei Christoph Galette, Sprecher, Stimmcoach und Trainer. In seinem Podcast „Good Vibrations – Superkraft Stimme“ beschäftigt sich Christoph mit der Wirkung und den vielfältigen Möglichkeiten der menschlichen Stimme.

    Christoph und Arno verbindet inzwischen auch ein gemeinsames Projekt: Ab 26. September bieten sie erstmals den Workshop „Sprecherbasis“ an.

    Mehr dazu unter: https://sprecherbasis.com

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    1 hr 8 min
  • Entenschwänzchen – wenn jeder Satz zur Frage wird // Folge 554

    Auftakt der neuen Serie „15 Minuten Stimme“ – jeden Dienstag ein Praxistipp aus dem Wirkungskreis von Stimme, Sprache und Präsenz. 

    Darum geht’s

    Entenschwänzchen, Up-Speak, hochgezogene Satzenden: eine Sprechgewohnheit, die Wirkung kostet.

    • Woher der Begriff kommt und warum der Organismus nichts umsonst tut
    • Im Alltag: Das Satzende als ständige Bitte um Zustimmung
    • Beim Präsentieren: Warum Zuhörer abschalten, wenn du mit dir selbst sprichst
    • Was hochgezogene Satzenden mit dem Stimmklang und der Beziehung zum Publikum machen
    • Das Experiment: Handy hinlegen, aufnehmen, einen Satz mit Punkt sprechen – und die Reaktion beobachten

    Der Tipp in einem Satz

    Wisse, was du tust: Kleiner wirken kann strategisch richtig sein – aber entscheide es selbst, statt es der Gewohnheit zu überlassen.

    Mitreden

    Wie ist es dir mit dem Tipp gegangen? Erzähl’s uns in der Praxis-Community „15 Minuten Stimme“ auf LinkedIn:
    👉 arno-fischbacher.com/praxis

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    19 min
  • Warum du online nicht so wirkst, wie du bist – mit Martin Heppner // Folge 556

    Du sitzt im Online-Meeting vor der Kamera – und kommst bei den anderen nicht so an, wie du es aus dem echten Raum gewohnt bist. Warum das so ist und was du dagegen tun kannst, erklärt mein heutiger Gast Martin Heppner, Berater und Trainer für VideoKommunikation.

    In dieser Episode erfährst du:

    • Warum deine Wirkung online schon entsteht, bevor du den ersten Satz sprichst
    • Was „Verkörperung" bedeutet – und wie Körper und Präsenz durch die Kamera wirken
    • Wie dein Setup (Licht, Ton, Bildausschnitt, Hintergrund) deine Kompetenz zeigt – oder verdeckt
    • Warum dir niemand sagt, wie du online wirklich wirkst – und wie du es herausfindest
    • Was du mit dem, was du bereits hast, sofort besser machen kannst – ganz ohne neue Ausrüstung
    • Über Martin Heppner: Über 25 Jahre Erfahrung in Marketing und Werbung, fast 20 davon mit eigener Agentur. TÜV-zertifizierter Scientific Trainer mit neurowissenschaftlichem Ansatz. Co-Autor des Buches „wissen macht wirkung – Präsenztechniken für Auftritt, Vortrag und Präsentation" (gemeinsam mit Elma Esrig, Frank & Timme Verlag).

      Links:

      • Martin Heppner
      • Martin auf LinkedIn
      • Diskutiere mit in der „Stimme wirkt!"-Community
      •  

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        39 min
      • Todesfall im Unternehmen – was sagst du jetzt als Führungskraft? Mit Ulrich Welzel // Folge 552

        Ein Todesfall im Unternehmen, ein Unfall im Lager, eine Kollegin in Trauer – und plötzlich schauen alle auf dich. Was sagst du jetzt?

        Mein Gast Ulrich Welzel ist Ex-Banker, Nachlassplaner, Notfallseelsorger und Hospizbegleiter. Mit seiner Brain!Active UnternehmerBeratung trainiert er Banker, Generationenberater und Versicherungsspezialisten – und begleitet Unternehmen im betrieblichen Notfallmanagement, wenn das Undenkbare passiert ist.

        Du erfährst in dieser Episode:

        • Warum fast niemand Angst vor dem Tod hat – aber fast alle vor dem Sterben
        • Wie Uli vor jedem Kriseneinsatz bewusst Puls, Gang und Taktung herunterfährt
        • Warum Hinhören mehr bewirkt als Zuhören – und Schweigen mehr als jeder Trostspruch
        • Die 10×10-Methode: In zwei Minuten zurück zu Ruhe und Konzentration
        • Was Führungskräfte nach einem Todesfall im Team konkret tun (und lassen) sollten
        • Warum „Ich weiß nicht, was ich sagen soll" die ehrlichste und stärkste Antwort sein kann
        • Mehr über Ulrich Welzel:

          • https://brain-active.com
            https://www.linkedin.com/in/ulrich-welzel-betriebliches-notfallmanagement/
          • Die erwähnte Episode zur verlängerten Ausatmung und Vagus-Aktivierung.

            Die erwähnte Episode mit Alexander Buchbauer: Wie Du in Krisen Halt gibst, wenn Stimme und Worte versiegen // Folge 533

            Buchbeitrag von Ulrich Welzel und Arno Fischbacher: Wie Erben zu Kunden werden

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            37 min

          About Stimme wirkt! Der Podcast für hörbare Wirkung

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          Im Stimme wirkt!-Podcast von Arno Fischbacher geht es um die Wirkung, die Deine Worte und Deine Stimme in uns auslösen. Wir sprechen über die unbewussten Gründe, die Menschen davon abhalten, interessiert zu sein. Du hörst, welche „unwiderstehlichen“ Sprachmuster Du einsetzen kannst, um mit schwierigen Kunden, Partnern oder Freunden gut und erfolgreich zu kommunizieren. 

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