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Urothelkarzinome der Blase geben Tumorzellen und DNA in den Urin ab. Dies macht sich der sog. Bladder-CARE-Test zunutze: Er weist 3 urothelspezifische Methylierungs-Biomarker nach und kann daher Blasenkarzinome mit hoher Sensitivität und Spezifität anhand von Urinproben detektieren. Ob sich der Test auch zur Diagnose von Urothelkarzinomen des oberen Harntrakts eignet, untersuchte nun ein US-Forscherteam.
Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2023_06#/10.1055-a-2082-4020
Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36795966/
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Für Kinder im Alter von mindestens 5 Jahren, die an einer neurogenen Detrusorüberaktivität
leiden und nicht ausreichend auf Anticholinergika ansprechen, steht in den USA seit einiger
Zeit OnabotulinumtoxinA als Therapieoption zur Verfügung. Die Initiatorinnen und Initiatoren der Zulassungsstudie berichten nun die Ergebnisse einer Extensionsstudie, in deren Rahmen die Kinder und Jugendlichen über bis zu 60Wochen wiederholt mit OnabotulinumtoxinA behandelt wurden.
Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2024_01?fromSearch=true&context=search#/10.1055-a-2056-2793
Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36655470/#:~:text=Conclusions%3A%20OnabotulinumtoxinA%20continued%20to%20be,with%20no%20new%20safety%20concerns.
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Viele laparoskopische Eingriffe wie die roboterassistierte Prostatektomie werden traditionell mit einem Insufflationsdruck von 12 bis 15 mmHg durchgeführt. Forschende aus den USA hinterfragten nun diese Strategie: Sie prüften mithilfe einer randomisierten, kontrollierten Doppelblindstudie, ob ein Pneumoperitoneum mit niedrigem Druck Vorteile im Hinblick auf die Schmerzbelastung oder die postoperative Erholung bietet.
Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2024_01?fromSearch=true&context=search#/10.1055-a-2017-7224
Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35499481/
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Viele Menschen mit einem muskelinvasiven Blasenkarzinom eignen sich aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters oder wegen Gebrechlichkeit nicht für eine leitliniengerechte zytostatische und operative Therapie. Für diese Personen bietet sich das intravesikale Medikamentenabgabesystem TAR-200 an, das über mehrere Wochen in der Blase kontinuierlich Gemcitabin freisetzt. Eine Phase-I-Studie liefert nun erste vielversprechende Ergebnisse.
Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2023_06#/10.1055-a-2082-4072
Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37026631/
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Blasenkarzinomeingriffe erfolgen zunehmend in Form einer roboterassistierten laparoskopischen radikalen Zystektomie. Wie gut erholen sich die betroffenen Patientinnen und Patienten langfristig – hinsichtlich der Harnwegs-, der Darm- und der Sexualfunktion sowie im Hinblick auf die psychosoziale Lebensqualität – von der Operation? Dieser Frage ging ein US-Forscherteam nach.
Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2024_02#/10.1055-a-2082-3877
Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36724053/
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Menschen, die sich aufgrund einer Blasenentleerungsstörung intermittierend selbst katheterisieren müssen, haben ein erhöhtes Risiko für Harnwegskomplikationen wie Urethraverletzungen und -strikturen, Meatusstenosen, Blasenperforationen sowie Harnwegsinfektionen. Lassen sich Infektionen des Harntrakts durch die Verwendung von Kathetern mit hydrophiler Beschichtung besser vermeiden als mit unbeschichteten Kathetern?
Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2023_06#/10.1055-a-2056-2823
Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36547679/
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Videourodynamische Untersuchungen sollen darüber Aufschluss geben, ob bei Menschen mit einer Spina bifida eine Schädigung des oberen Harntrakts droht. Allerdings unterliegt die Interpretation der komplexen Daten einer erheblichen Interobserver-Variabilität. US-Forschende haben nun ein Modell auf der Basis von Maschinenlernen entwickelt, das in der Lage ist, anhand der Videourodynamik-Befunde die Blasenfunktion relativ genau einzuschätzen.
Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2023_05#/10.1055-a-2082-4088
Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36787376/
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Die chirurgische Therapie von Nierentumoren bei Menschen mit einer Einzelniere stellt eine große Herausforderung dar – und zwar sowohl chirurgisch-onkologisch als auch unter funktionellen Gesichtspunkten. Die Neoplasie muss einerseits mit einem ausreichend großen Sicherheitsabstand entfernt werden und andererseits muss die Nierenfunktion bestmöglich erhalten werden. Wie gut gelingt dies mithilfe einer offenen bzw. einer roboterassistierten partiellen Nephrektomie?
Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2023_05#/10.1055-a-2056-2808
Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35723688/
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Angesichts des technischen Fortschritts der endoluminalen Endourologie stellt die retrograde intrarenale Chirurgie (RIRS) mittlerweile eine Therapieoption der ersten Wahl für Nierensteine dar. Ein internationales Forscherteam untersuchte nun den Einsatz des Verfahrens in der globalen Praxis und ging der Frage nach, welche Behandlungsergebnisse damit erzielt werden können.
Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2023_05#/10.1055-a-2056-2848
Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36536170/
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Für Menschen mit einer überaktiven Blase, die auf gängige Pharmakotherapeutika nicht ausreichend ansprechen, stellt die Neuromodulation eine vielversprechende Therapieoption dar. Ein Forscherteam aus der Tschechischen Republik testete nun im Rahmen einer randomisierten Studie die Sicherheit und Effektivität der elektrischen transkutanen Neuromodulation (eTNM) des Peroneusnervs gegen Solifenacin.
Studienreferat (Thieme): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2023_05#/10.1055-a-2056-2768
Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36579932/
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