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Im Gespräch mit Michael Bröcker verteidigt Jens Spahn seine Entscheidungen als Gesundheitsminister in der Corona-Pandemie. Er gibt aber zu, dass das Open-House-Verfahren ein Fehler war: „Aus heutiger Sicht kann ich sagen, so ein Open-House-Verfahren würde ich nie wieder machen.“ Gleichzeitig erinnert er an die Ausnahmesituation im Jahr 2020: „In der Not ist Haben wichtiger als Brauchen.“
Auch die engen Beziehungen zu den USA hält Spahn für entscheidend – unabhängig von Trump: „Unsere Sicherheit hängt von den USA ab. Unser Wohlstand hängt maßgeblich von den USA ab.“
Nach dem bislang schwersten russischen Drohnenangriff auf die Uktaine rückt das Thema Aufrüstung wieder in den Fokus. NATO-Generalsekretär Mark Rutte fordert eine Vervierfachung der Luftabwehr, Bundeswehr und Regierung planen mit 60.000 zusätzlichen Soldaten. Der neue Wehrbeauftragte Henning Otte spricht sich für eine allgemeine Dienstpflicht aus: „Tu was für dein Land!“ Und er fordert konkrete Maßnahmen vom Verteidigungsminister: „Die erste Halbzeit ist verspielt worden. Jetzt steht die zweite Halbzeit an.“
In Los Angeles sind am Wochenende die Proteste nach Migrationsrazzien eskaliert. Trump hat gegen den Willen des Gouverneurs Soldaten der Nationalgarde geschickt. Gavin Newsom kündigt rechtliche Schritte an – Trump wiederum droht sogar mit der Festnahme des Gouverneurs, sollte dieser nicht kooperieren.
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Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes, spricht in dieser Spezialausgabe über die veränderte Rolle seines Dienstes seit dem russischen Angriffskrieg – und warnt vor Illusionen über die russischen Absichten.
„In Moskau gibt es Leute, die glauben nicht mehr, dass Artikel 5 der NATO funktioniert. Und sie würden das gerne testen“, sagt Dr. Bruno Kahl. Russland wolle seinen Einfluss nach Westen ausdehnen und die NATO auf den Stand von Ende der 1990er-Jahre zurückwerfen – und dazu sei dem Kreml jedes Mittel recht. „Wir sind sehr sicher und haben dafür auch nachrichtendienstliche Belege.“ Die westliche Abschreckung müsse daher so glaubwürdig sein, dass Moskau nicht einmal daran denke, sie auf die Probe zu stellen.
Die Lage in der Ukraine beschreibt Kahl als prekär, aber nicht aussichtslos – entscheidend sei die Qualität und Geschwindigkeit westlicher Hilfe. Der BND beobachte massive Aufrüstungsbewegungen auf russischer Seite, weit über die Erfordernisse an der Front hinaus.
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In dieser Spezial-Ausgabe spricht Caspar Dohmen, Redaktionsleiter des ESG.Table bei Table.Media, mit Katarin Wagner, Co-Geschäftsführerin des Unternehmensnetzwerks econsense.
econsense wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) gegründet. Mittlerweile ist Econsense ein eigenständiger Verein. Er vereint international tätige Unternehmen, die gemeinsam an Themen wie Klimaschutz, Lieferkettenverantwortung und nachhaltiger Finanzierung arbeiten. 
Im Interview reflektiert Wagner über die Entwicklung von econsense, diskutiert aktuelle Herausforderungen und erläutert, wie das Netzwerk Unternehmen dabei unterstützt, Nachhaltigkeit als strategischen Erfolgsfaktor zu verankern.
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Friedrich Merz hat Donald Trump im Weißen Haus getroffen – und es war ein politischer Achtungserfolg. Trump lobte den Kanzler als „Great Leader“ und sprach von einer starken Beziehung zu Deutschland.
Inhaltlich rückte Trump von früheren Drohgebärden ab. Er will keine Truppen aus Europa abziehen und denkt laut über einen neuen Handelsdeal nach.
Alles in allem wirkte das Treffen im Oval Office beinahe harmonisch.
Es war in der Tat ein „New Day“ – ein neuer Tag für die deutsch-amerikanischen Beziehungen. So sieht es Kenneth Weinstein, einer von Trumps außenpolitischen Beratern. Michael Bröcker hat ihn in Washington zur ersten Analyse des Treffens getroffen.
„Merz ist nicht Merkel“, sagt Weinstein.
Er sieht in Merz einen Kanzler, „der zuhört, versteht und bereit ist, die Beziehung mit Trump wirklich aufzubauen“ – anders als Angela Merkel es getan habe.
Deutschlands neues Fünf-Prozent-Verteidigungsziel sei „Musik in Trumps Ohren“.
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Friedrich Merz trifft heute US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus – der erste direkte Austausch zwischen dem Bundeskanzler und dem amerikanischen Amtskollegen. Merz und sein Team haben intensiv nach den richtigen Gesprächseinstiegen gesucht, die Gemeinsamkeiten betonen. So will Merz wohl auch eine Initiative gegen Deepfakes im Netz ansprechen, die von Melania Trump ins Leben gerufen worden sein soll. Michael Bröcker und Helene Bubrowski über den bisher größten außenpolitischen Balanceakt des Bundeskanzlers.
Im Gespräch mit Claudia Neu, Professorin für Soziologie ländlicher Räume und Vorsitzende des Sachverständigenrats Ländliche Entwicklung, wird deutlich, wie stark sich viele Menschen auf dem Land vom Staat im Stich gelassen fühlen. Jahrzehntelanger Abbau öffentlicher Infrastruktur habe eine tiefe Entfremdung zur Folge: „Die Erwartung an einen funktionierenden Staat ist in Deutschland sehr stark – im ländlichen Raum erleben die Menschen aber vielleicht viel intensiver, dass der Staat sich von ihnen verabschiedet hat“, sagt Neu.
Alexander von zur Mühlen, Vorstandsmitglied der Deutschen Bank, sieht Deutschland wieder als attraktiven Standort für Investoren. Kapitalmarktteilnehmer loben das 500-Milliarden-Paket und werten die Reformbereitschaft der Bundesregierung als klares positives Signal. „Heute, im Juni 2025, schauen wir auf eine andere Welt – Deutschland liefert sich selber eine Opportunität“, sagt von zur Mühlen über das wachsende Vertrauen internationaler Anleger. Jetzt aber müssen Reformen folgen.
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Gleich zwei Kabinettsmitglieder sind heute zu Gast: Johann Wadephul und Stefanie Hubig
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig stellt sich nach der Gerichtsentscheidung zu Zurückweisungen von Asylbewerbern klar auf die Seite der Justiz: „Entscheidungen der Gerichte sind zu befolgen.“ Auch aus ihrer Sicht handelt es sich um eine Einzelfallentscheidung: „Der Tenor der Entscheidung ist nicht, die Leute müssen sofort wieder reingelassen werden ins Land.“ Hubig macht im Gespräch mit Helene Bubrowski deutlich, dass sie zwar eine andere Auffassung als Innenminister Alexander Dobrindt vertritt – einen öffentlichen Streit will sie aber vermeiden.
Friedrich Merz reist mit großen Erwartungen in die USA – und Außenminister Johann Wadephul ist zuversichtlich, was das Treffen im Weißen Haus angeht. Im Gespräch mit Michael Bröcker sagt er: „Wir haben viel mehr gemeinsam, und wir haben noch eine Menge gemeinsam vor.“ Wadephul stellt sich klar hinter die 5-Prozent-Zusage für Verteidigung und Infrastruktur.
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Zukunftsministerin Dorothee Bär will Hightech und Raumfahrt nach vorn bringen. Sie will zum Besipiel eine Teststrecke für den Hyperloop und sagt: „Wenn ich nicht anfange, wird es halt nie kommen.“ Die Forschung in Deutschland insgesamt soll gestärkt werden, wenn es nach Bär geht. Mit dem „1000-Köpfe-Plus“-Programm soll Deutschland zum Magnet für internationale Forscher werden – vor allem für jene, die unter der Trump-Administration in den USA die Freiheit der Wissenschaft bedroht sehen.
Karol Nawrocki gewinnt knapp die Stichwahl zum polnischen Präsidenten und steht für EU-Skepsis und innenpolitische Blockade. Unser Polen-Korrespondent Andrzej Rybak erklärt, warum der Wahlausgang ein Misstrauensvotum gegen Donald Tusk ist.
Die Sozialdemokraten wollen sich ein neues Grundsatzprogramm geben. In einer ersten Analyse zum Wahlausgang räumt die SPD-Führung ein, ein Kommunikationsproblem zu haben: Sie spricht nicht die Sprache, die viele potenzielle Wählerinnen und Wähler verstehen. Helene Bubrowski und Michael Bröcker sprechen darüber, wie viel Abrechnung mit Olaf Scholz in dem Leitantrag steckt.
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Friedrich Merz reist zum ersten Mal als Kanzler ins Weiße Haus.
Es wird am Donnerstag ein Treffen mit Donald Trump geben, anschließend ein gemeinsames Mittagessen, bevor die beiden vor die Presse treten.
Die Themen, bei denen Merz den richtigen Ton treffen muss, liegen auf der Hand: der Krieg in der Ukraine, die israelischen Angriffe im Gazastreifen und natürlich die von Donald Trump angedrohten Zölle.
Im Gespräch mit Michael Bröcker beschreibt die ARD-Studioleiterin in Washington, Gudrun Engel, wie in den USA auf den Merz-Besuch geblickt wird.
Schon im kommenden Monat sollen erste Entlastungen für die deutsche Wirtschaft wirksam werden – darunter die neue Abschreibungsregeln für Investitionen und höhere steuerliche Vorteile für Elektro-Dienstwagen.
Diese Maßnahmen führen jedoch auch zu Steuerausfällen, nicht nur beim Bund, sondern auch bei Ländern und Kommunen.
Und die verweisen auf eine möglicherweise entscheidende Passage im schwarz-roten Koalitionsvertrag und sagen: Das Geld wollen wir vom Bund zurück.
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„Es lohnt sich, für jedes 0,1 Grad weniger Erwärmung zu kämpfen“, sagt Jochen Flasbarth. Er ist zurück im Bundesumweltministerium – und will dort den Klimaschutz wieder auf Kurs bringen. Der Staatssekretär spricht über Deutschlands internationale Führungsrolle, das Klimaschutzgesetz und seine Sorge vor einer Debatte, die in Fatalismus umschlägt.
Ein Landwirt aus Peru klagt gegen RWE – und scheitert vor dem Oberlandesgericht Hamm. Doch obwohl er verloren hat: Das Gericht sieht eine grundsätzliche Verantwortung großer CO₂-Emittenten. Klima-Aktivisten sprechen von einem „Meilenstein“ und halten weitere ähnliche Klagen nun für möglich.
In Polen steht eine Richtungswahl an: Wer wird neuer Präsident – der liberale Rafał Trzaskowski oder der nationalkonservative Karol Nawrocki? Wie wird das Ergebnis die deutsch-polnischen Beziehungen beeinflussen? Warum wäre ein Wahlsieg Nawrockis ein Rückschritt für Europa?
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„Tempo, Technologie, Toleranz“ seien die Leitbegriffe ihrer Politik, sagt Bundesbauministerin Verena Hubertz. Sie hat sich mit Michael Bröcker in ihrem neuen Ministerium zum Interview getroffen. Ihr wichtigstes Projekt ist der sogenannte Bauturbo – das Tempo beim Bau soll deutlich erhöht werden. Mit dem „Gebäudetyp E“ will sie Standards entrümpeln, Genehmigungen beschleunigen und klimafreundlich sowie bezahlbar bauen.
Die schwarz-rote Koalition hat im Koalitionsausschuss Vorhaben festgelegt, die nun zügig umgesetzt werden sollen. „Schlag auf Schlag“ soll es jetzt gehen, sagt der Bundeskanzler. Viele Projekte sollen noch vor der Sommerpause in Gesetzesform gegossen werden – Friedrich Merz und Lars Klingbeil verfolgen dabei ein gemeinsames Ziel: wirtschaftliche Entlastung.
Wolodymyr Selenskyj war zu Besuch in Berlin – und Friedrich Merz betont nicht nur die militärische Unterstützung, sondern auch die langfristige wirtschaftliche Partnerschaft mit der Ukraine. Es soll eine Reihe gemeinsamer Projekte geben, etwa in Bau, Technik und Energie. Der Präsident der Ukraine lobte Deutschland als Partner für eine friedliche Weltordnung – derweil droht im Osten des Landes eine neue russische Offensive.
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Der Entscheider-Podcast von Table.Briefings geht tiefer als die Schlagzeilen des Tages. Michael Bröcker spricht über die Themen, die…
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