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Lesung und Gespräch. US-Literatur-Star und Trump-Kritiker T.C. Boyle redet mit Buchgefühl darüber, wie die USA in 10 Jahren aussehen. Und über vorsichtigen Optimismus. Die short story, die Florian Lukas liest, ist allerdings düster.
Wer ist der perfekte Gast der Buchgefühl-Folge zum 250. USA-Geburtstag? Für das Team war klar: Wir wollen mit T.C. Boyle reden – und wir hatten Glück: Der Popstar der US-Literatur, Autor von Romanen wie „Tortilla Curtain“, „Ein Freund der Erde“, „Blue Skies“ und scharfer Beobachter der amerikanischen Gesellschaft, sagte zu. Im Gespräch mit Marie Schoeß schaut er auf Independence Day und Trump-Regierung. Der Nationalfeiertag ist für ihn verdorben – und trotzdem blickt er gerade vorsichtig optimistisch in die Zukunft, in der Erwartung einer nicht allzu fernen politischen Wende in den USA. „Aber was, wenn ich mich irre? … dann erreichen Sie mich in einer Einrichtung zur politischen Umerziehung.“
Genau in so einer Einrichtung spielt T.C. Boyles dystopische short story „2036“. Der amerikanische Präsident heißt auch in zehn Jahren Donald Trump, kritische Denker wie Boyle laufen nicht mehr frei durchs Land. Was dem Ich-Erzähler zur Last gelegt wird, bleibt unklar, aber das Programm beginnt zu wirken … Es liest Schauspieler Florian Lukas, bekannt aus „Weissensee“ und „Good Bye Lenin“. Danke an den Carl Hanser Verlag und den Hörverlag, die diese Dystopie schon zum Unabhängigkeitstag mit der Buchgefühl-Community teilen! - noch vor Erscheinen des neuen Erzählbands von T.C. Boyle und des Hörbuchs.
Gast: Düstere Zukunftsvisionen gehören zu T.C. Boyle wie seine roten Chucks. Und bisher hat dieser Schriftsteller mit seinen Dystopien ziemlich oft recht behalten. Siehe seine Klima-Romane.
Host: Marie Schoeß drückt uns trotzdem die Daumen, dass „2036“ in der Realität anders aussieht, als Boyle es sich vorstellt. Auch wenn sie beim Lesen irre Spaß hatte.
Sprecherin: Florian Lukas ist die deutsche Stimme von T.C. Boyle. Wenn Sie die letzten Bücher von Boyle gehört und nicht gelesen haben, dann war sicher Florian Lukas Ihr Vorleser. Zum Glück ist das auch beim neuen Kurzgeschichtenband so!
Buch und Hörbuch: T.C. Boyle: „Das Ende ist nur ein Anfang“, aus dem Englischen übersetzt von Dirk van Gunsteren, 25 Euro, erscheint am 21. Juli im Carl Hanser Verlag – und das Hörbuch mit Florian Lukas am 28. Juli beim Hörverlag.
Hörtipp: Mehr zu all den Fragen, die die USA 2026 aufwerfen, gibt es im NDR Info Podcast „Amerika, wir müssen reden!“ Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni und seine us-amerikanische Frau Jiffer Bourguignon diskutieren einmal die Woche alles, was gerade Thema ist bei ihren Freunden und der Familie in den Staaten. Hier in Sounds https://www.ardaudiothek.de/sendung/amerika-wir-muessen-reden/82222746/
By Bayerischer Rundfunk4.5
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Lesung und Gespräch. US-Literatur-Star und Trump-Kritiker T.C. Boyle redet mit Buchgefühl darüber, wie die USA in 10 Jahren aussehen. Und über vorsichtigen Optimismus. Die short story, die Florian Lukas liest, ist allerdings düster.
Wer ist der perfekte Gast der Buchgefühl-Folge zum 250. USA-Geburtstag? Für das Team war klar: Wir wollen mit T.C. Boyle reden – und wir hatten Glück: Der Popstar der US-Literatur, Autor von Romanen wie „Tortilla Curtain“, „Ein Freund der Erde“, „Blue Skies“ und scharfer Beobachter der amerikanischen Gesellschaft, sagte zu. Im Gespräch mit Marie Schoeß schaut er auf Independence Day und Trump-Regierung. Der Nationalfeiertag ist für ihn verdorben – und trotzdem blickt er gerade vorsichtig optimistisch in die Zukunft, in der Erwartung einer nicht allzu fernen politischen Wende in den USA. „Aber was, wenn ich mich irre? … dann erreichen Sie mich in einer Einrichtung zur politischen Umerziehung.“
Genau in so einer Einrichtung spielt T.C. Boyles dystopische short story „2036“. Der amerikanische Präsident heißt auch in zehn Jahren Donald Trump, kritische Denker wie Boyle laufen nicht mehr frei durchs Land. Was dem Ich-Erzähler zur Last gelegt wird, bleibt unklar, aber das Programm beginnt zu wirken … Es liest Schauspieler Florian Lukas, bekannt aus „Weissensee“ und „Good Bye Lenin“. Danke an den Carl Hanser Verlag und den Hörverlag, die diese Dystopie schon zum Unabhängigkeitstag mit der Buchgefühl-Community teilen! - noch vor Erscheinen des neuen Erzählbands von T.C. Boyle und des Hörbuchs.
Gast: Düstere Zukunftsvisionen gehören zu T.C. Boyle wie seine roten Chucks. Und bisher hat dieser Schriftsteller mit seinen Dystopien ziemlich oft recht behalten. Siehe seine Klima-Romane.
Host: Marie Schoeß drückt uns trotzdem die Daumen, dass „2036“ in der Realität anders aussieht, als Boyle es sich vorstellt. Auch wenn sie beim Lesen irre Spaß hatte.
Sprecherin: Florian Lukas ist die deutsche Stimme von T.C. Boyle. Wenn Sie die letzten Bücher von Boyle gehört und nicht gelesen haben, dann war sicher Florian Lukas Ihr Vorleser. Zum Glück ist das auch beim neuen Kurzgeschichtenband so!
Buch und Hörbuch: T.C. Boyle: „Das Ende ist nur ein Anfang“, aus dem Englischen übersetzt von Dirk van Gunsteren, 25 Euro, erscheint am 21. Juli im Carl Hanser Verlag – und das Hörbuch mit Florian Lukas am 28. Juli beim Hörverlag.
Hörtipp: Mehr zu all den Fragen, die die USA 2026 aufwerfen, gibt es im NDR Info Podcast „Amerika, wir müssen reden!“ Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni und seine us-amerikanische Frau Jiffer Bourguignon diskutieren einmal die Woche alles, was gerade Thema ist bei ihren Freunden und der Familie in den Staaten. Hier in Sounds https://www.ardaudiothek.de/sendung/amerika-wir-muessen-reden/82222746/

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