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Es gibt Schauspielerinnen oder Schauspieler, die sieht man ein einziges Mal und vergisst sie dann nie wieder. Vielleicht war es dann Glück, weil Darstellung, Rolle und Drehbuch so ideal zueinander passten. Vielleicht kommt aber auch eine Kraft hinzu, ein Ausdruck, den man so noch nicht kannte. Mir ging es mit dem Schauspieler Dimitrij Schaad so, den ich 2021 zum 1. Mal in der höchst ungewöhnlichen Serie „Kleo“ sah, an der Seite von Jella Haase. „Frevel!“, rufen jetzt sicherlich die theateraffinen Menschen, Dimitrji Schaad kennt man doch von den wichtigsten Bühnen des Landes. Oder als Darsteller der erfolgreichen Känguru-Chroniken. Oder als Drehbuchautor. Wie auch immer, er kam 1985 in Kasachstan zur Welt und zog Anfang der Neunziger mit seiner Familie ins baden-württembergische Mengen. Es ist so lustig, mit ihm über Essen zu sprechen! Von russischer Küche geprägt klärt er mich auf, diese bestünde zu 30% aus Teig, zu 30% aus Fleisch und der Rest sei Mayonnaise oder Schmand. Gemeinsam beurteilen wir Lebensmittel anhand ihres Namens und stellen sie uns als Personen vor, Tofu z.B. oder Kohlrabi. Ich erfahre etwas von Sommersuppe und Theater-Kantinen, äthiopischen Kühlschrankmagneten und Gedanken über einen etwaigen Süßkartoffel-Hype, dem ich, zugegeben, fröne. Viel Spaß mit Dimitrij Schaad!
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Seinen Eltern und 4 Geschwistern erging es in diesem Punkt anders, aber die meisten von uns lernten Max Mutzke kennen, als er 2004 beim Eurovision Song Contest das Lied „Can’t wait until tonight“ performte, produziert und geschrieben von Stefan Raab. Großartiger Song, großartig vorgetragen, damit landete Max in Istanbul irritierenderweise nur auf Platz 8. Aber nun, die Gesetzmäßigkeiten dieses internationalen Wettbewerbs bleiben rätselhaft und haben wohl keinen weiteren Einfluß auf das Leben des bis heute erfolgreichen Sängers, der 1981 in Süd-Baden zur Welt kam und schon mit 11 seine erste Band hatte. Jetzt sitzt er mir im Studio gegenüber und ich komme aus dem Staunen gar nicht heraus, weil eine Geschichte die nächste jagt, während wir uns geschwisterlich 4 Pralinen teilen. Apropos Geschwister: Der 5-fache Vater erzählt von den leicht exzentrischen Bestellmethoden seiner Mutter, von Babykost und vergorenen Bohnen, Marzipan und Feta-Schlotze und, ja, das wird Ihnen und Euch im Kopf bleiben, dem eigentlich ja sehr schönen Leben von Lise, deren Vermächtnis… ach, diese Geschichte muss man sich selbst anhören, ganz sicher.
Das erste Essen, an das sich mein heutiger Gast erinnert, ist der Schokoladenpudding ihrer Oma. Auf den Tupoka Ogette aber eine Weile verzichten musste, als sie mit ihrer jungen Mutter kurz vor der Maueröffnung aus Ostberlin in den Berliner Westen ausreiste. Ziemlich Hals über Kopf, plötzlich war so vieles anders, auch das Essen im besetzten Haus, aber man gewöhnt sich an alles. Woran sich das 1980 in Leipzig geborene Mädchen nicht gewöhnen konnte, waren die abfälligen Bemerkungen anderer Kinder, „Na, wann gehst du wieder nach Hause?“ oder „Wie ist es im Dschungel?“ Tupoka fühlte sich keinen Deut weniger sächsisch als die anderen, warum auch, nur, weil sie schwarz war? Ihr Vater kam als Elitestudent aus Tansania in die DDR, reichte das wirklich schon, um anders zu sein? Das Ausgegrenztwerden blieb, auch im Westen, aber aus Tupoka wurde ein selbstbewusstes Kreuzberger Girl, das Trompete spielte und alle Werbespots auswendig konnte. Heute ist sie selbst Mutter, eine vielbeachtete Autorin, die sich auf nachvollziehbare und ungereizte Weise mit Rassismuskritik beschäftigt, ihre Thermoskanne beschriftet, für sich und ihre Familie überflüssigerweise ein Nacho-Set anschaffte und Applecrumble mit Vanilleeis liebt. Okay, wer nicht?
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Der Schauspieler Oliver Wnuk kommt im Januar 1976 in Konstanz zur Welt und wächst im vielversprechend klingenden Stadtteil „Paradies“ auf - benannt nach einem ehemaligen Nonnenkloster. Seine Mutter floh einst aus Spanien nach Frankreich und ließ sich von dort aus als Soldatin in Konstanz stationieren, wo sie mutmaßlich Olivers Vater kennenlernte, den auch wir kurz kennenlernen dürfen - allerdings nur durch die schwäbelnde Imitation seines Sohnes. Gemeinsam mit Oliver stelle ich fest, wie schwierig es ist, alles richtig zu machen, ich erfahre, dass es bei den Dreharbeiten von „Nord Nord Mord“ definitiv zu viel Labskaus gab, um ihn jemals wieder zu essen. Wir sprechen über Koriander, lautes Kauen und tägliches Kochen, Hotelnächte, brennende Mülltonnen und Minimalismus, To-Do-Listen, Glücksforschung und Fleischfondue. Und das, liebe Hörerinnen und Hörer, ist längst nicht alles. Machen Sie sich bereit.
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Als jemand, der selbst 2 Podcasts moderiert, werde ich immer mal wieder nach meinen Favoriten gefragt. Und immer sage ich: alles, was der Journalist und Moderator Khesrau Behroz macht, packt mich. Immer. Aufmerksam auf ihn wurde ich durch den mehrfach ausgezeichneten Podcast „Cui Bono - WTF happened to Ken Jebsen“, der in hörspielartiger Weise hochspannend die Geschichte eines ehemaligen Radiomoderators nacherzählt, der zu einem bejubelten Verschwörungsmystiker wird. Ich habe die Episoden verschlungen und auch alles, was Khesrau sich im Anschluss an Themen schnappte. Den ehemaligen Nationalspieler Mesut Özil, beispielsweise, oder die Amerikanerin Amanda Knox. Seine Arbeit wurde u.a. mit dem Grimme Preis und dem Deutschen Podcastpreis gewürdigt. Aber, Obacht: als ich ihn zum ersten Mal interviewte, sprachen wir lange über Staubsauger, sowas geht mit ihm nämlich auch super. Heute, Sie wissen es, geht es hauptsächlich um Essen, vorher werfe ich Ihnen schnell noch folgende Informationen zu: geboren wurde er 1987 in Kabul, wuchs in Kassel auf und studierte in Berlin, Erfurt und New York. Khesrau ist klug, schnell und lustig und es ist eine Freude, mit ihm über Lamm und rote Bete zu sprechen, über Wasser aus dem Hahn, Schnaps aus der Hausbar, Fotos seiner Kindheit oder Erdnussflips. Achja, und seine Mutter lernen wir auch kurz kennen. Es geht los.
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Menschen meiner Generation - plus/minus 10 Jahre, sag ich jetzt mal - können Vera Int-Veen gar nicht nicht kennen. Durch über 2.000 Folgen der wochentäglichen Talkshow „Vera am Mittag“ und diverse andere Fernseh-Formate ist sie eine Marke, längst auch in den sozialen Medien präsent und erfolgreich. Vera also, die 1967 in einem Stadtteil von Meerbusch aufwuchs mit einer 5 Jahre älteren Schwester und Eltern, die einen Lebensmittelladen führten. Unser Treffen war ein Kennenlernen und wie schade, dass es so lange gedauert hat, bis sich unsere Wege mal kreuzten. Hat das Spaß gemacht! Da sitzt mir ein totaler Koch-Profi gegenüber, eine Genießerin und Ausprobiererin, die als Kind in Bananenkisten stieg, morgens vom Brotlieferanten Onkel Schütte in den Kindergarten gefahren wurde, wirklich gerne im Laden der Eltern mithalf und immer zuerst an alle Illustrierten herankam. Vera erzählt mir, wie sie in der kleinsten Küche der Welt Chicken Marbella zubereitet oder Fisch, wir sprechen über Apfelbäume und alte Pfannen und das Glück, das von einfachen Kartoffeln ausgeht. Viel Spaß.
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Das war ein tolles Kennenlernen mit dem Sternekoch Johann Lafer, mit dem ich kurz zuvor schon ein anderes Interview geführt hatte und der mir - womit ich aus irgendeinem Grund gar nicht rechnete - sofort das „Du“ anbot. Wir waren also schon warm geredet, als wir einstiegen in TOAST HAWAII, einstiegen in Geschichten und Erzählungen aus der Zeit, in der Johann 1957 in der Ost-Steiermark zur Welt kam und in einem klitzekleinen Ort aufwuchs - auf einem Bauernhof, wie er im Buche steht. Sein Vater arbeitete unter der Woche in einem Magnesitwerk, Johann, seine beiden jüngeren Schwestern und die Mutter hielten den Hof mit all den Tieren und Äckern am Laufen, oft bis an den Rand der Erschöpfung. Da war nichts mit Convenience Food oder anderem zivilisatorischen Schnickschnack. Was geerntet wurde, konnte zubereitet und gegessen werden. Wir sprechen darüber, wie aus dem kleinen Ministranten Johann ein so erfolgreicher Fernsehkoch wurde, warum es wichtig ist, nie zu vergessen, woher man kommt, wir reden über Tortenschneider und Fruchtfliegen, Marmeladenbrote und Schnitzel, die Dessert-Küche an sich und das Leben als solches. Ganz schön viel also. Herzlich Willkommen zurück aus der Sommerpause, liebe Toastis. Jetzt viel Spaß mit Johann Lafer.
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Ich stelle mir vor, was Sie gerade machen oder was ihr gerade tut. Das kann ja alles sein. Heißer Tag? Eis, Sorbet, heruntergezogene Rolläden, zu viel Sonne? Zu viel Regen vielleicht, eigentlich wolltet Ihr ne Radtour machen. Möglicherweise hört ihr Podcasts auch beim Einschlafen. Dann spreche ich jetzt lieber etwas leiser. Wobei - wenn das wirklich der Fall sein sollte, habt Ihr Euch die falsche Episode ausgesucht, denn in unseren Toast Hawaii Classics retoasten wir heute das Gespräch mit der Moderatorin Barbara Schöneberger, an Einschlafen ist da natürlich nicht zu denken. Aber ich kann euch versprechen: es wird sehr lustig! - Barbara Schönebergers Traumhaus bestünde - … aus einer Küche. Die müsste ja nicht klein sein, im Gegenteil, bitte ganz groß und darin könnte sie sich dann austoben. Sie tobt sich eh aus, wenn sie für sich, die Familie und/oder viele, viele Personen kocht. 25 Leute? Kein Problem. Essen ist Barbaras Lebenselixier, das wird überdeutlich, wenn sie über opulent gedeckte Tische, nie endende Dessert-Gänge, ihrer Gastgeber-Qualitäten, ausschweifende Partys, Pausenbrote ihrer Kinder und die Hühner im eigenen Garten spricht. Und über einiges mehr. Setzen Sie sich mit uns an den Tisch, es wird lecker und lustig!
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Es ist noch gar nicht so lange her, da sah ich ein Foto der Schauspieler Matthias Schweighöfer und Elyas M’Barek zusammen auf einem Boot, vor Ibiza war das, die beiden kasperten rum und hatten Spaß. Daher weiß ich, was Elyas M’Barek diesen Sommer getan hat, aber was tun Sie? Was tut ihr? Ob ihr arbeitet oder frei habt, schlechte Laune habt oder traurig seid oder im Gegenteil - völlig aufgedreht und gut gelaunt: Toast Hawaii, der Podcast eures Vertrauens, begleitet euch auch durch die Sommerpause, am letzten August-Tag starten wir mit neuen Episoden, bis dahin habt Ihr 170 Gespräche, die ihr streamen könnt und die Toast Hawaii Classics, heute: Elyas M. Barek retoasted. - Elyas M'Barek rutschte vielen Menschen wie eine neue Währung ins Leben. Wie mit einem Knall war er plötzlich da und mit ihm war zu rechnen: bei Türkisch für Anfänger war klar: der wird bleiben, bei Fuck you Göthe war klar: der wird richtig groß. Seitdem hat er allein mehr als 15 Kinofilme gedreht. 1982 wurde der Sohn einer Österreicherin und eines Tunesiers in München geboren, wo er inzwischen auch wieder lebt. Das sollte sich eigentlich auch kulinarisch bemerkbar machen, wobei Elyas wahrscheinlich ständig unterwegs ist. Wir werden es herausfinden. Aktuell kommt sein Film „Liebesdings“ in die Kinos. Ihn zu erwischen ist gar nicht so leicht. Umso größer war die Freude, als er uns die Zusage für „Toast Hawaii“ schickte. So, Achtung, Kamera läuft, Ton läuft…und: bitte.
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Vielleicht kämpft ihr mit Bergen von Arbeit und einem Meer unbeantworteter Emails oder ihr habt Glück und seid in den Ferien und habt das richtige Meer vor Euch und die echten Berge - wie auch immer. Gerne begleitet euch dieser Podcast durch freie und volle Tage. Und weil’s so schön war, immer schon, bei Toast Hawaii, retoasten wir ein paar besondere Folgen, die schon ein bisschen zurückliegen. Heute die Episode mit der Moderatorin und Schauspielerin Anke Engelke. Ich wünsche euch viel Spaß! - Zu Gast heute die erste Veganerin bei Toast Hawaii: Anke Engelke. Dass das nicht immer so war und zwischen ihrem Vegetariertum und Veganismus sieben intensive Jahre der Fleisch-Liebe lagen, gesteht sie Bettina heute. Stichwort: Wurstbecher. Außerdem geht es um Kino-Proviant, ihr selbstgemachtes Trauben-Gelee, schlechte Teewurst und den Schwarzen Wenzel. Was das ist? Na, hört rein!
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