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Mehr noch als bei anderen Formaten, für die ich Menschen interviewe, weiß ich hier im Rahmen von „Toast Hawaii“ Blind Dates besonders zu schätzen. Warum auch immer das so ist, vielleicht, weil man sich inhaltlich gleich miteinander an einen Tisch setzt und meistens über sehr amüsante und sinnliche Dinge spricht. Der österreichische Unternehmer, Koch und Gastronom Sepp Schellhorn war so ein Geschenk, für mich eine Überraschungsentdeckung, aber bitte - hinter welchem Mond lebe ich denn? Fast 500.000 Menschen folgen ihm und seinen großartigen Koch-Videos alleine auf Instagram - übrigens sind das zu 70% Männer. Sepp kommt 1967 im Salzburger Land zur Welt, wächst in einem gastronomischen Betrieb auf, reist als junger Mann durch die Welt und tritt schließlich mit 24 in den elterlichen Betrieb ein. Der Rest ist abwechslungsreich, turbulent, spannend und unterhaltsam anzuhören. Wir sprechen u.a. über Sommerfrische und Wirtshauskinder, Käse-Freunde und Spinat-Palatschinke, Hagebuttenmarmelade und Generationskonflikte, Dorfstraßen, Besteck-Terror und …. das Paradies. Sie sollten diese Episode keinesfalls versäumen.
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ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-007
Mein heutiger Gast, die Schauspielerin und - ja, mit der Anzahl derer, die ihr in den sozialen Medien folgen, kann und muss man das so sagen - Influencerin Ursula Karven kam im September 1964 in Ulm zur Welt. 20 Jahre später feierte sie ihr Leinwanddebüt, wohnte inzwischen in München und ging dann später doch noch ans Lee Strassberg Institute nach New York. Viele Jahre später lebte sie mit ihrem damaligen Mann und den Söhnen in Los Angeles, kurz mal auf Mallorca und inzwischen lange schon in Berlin. Auch durch ihre Bücher ist Ursula Karven für viele eine Inspiration, nicht nur, wenn es um Yoga geht. Aus ihr wurde offenbar eine regelrechte Koch-Queen, auch wenn sie das früher selbst kaum für möglich gehalten hätte. Bei TOAST HAWAII sprechen wir u.a. über Blumenkohl aus dem Ofen, Geschirr von Paloma Picasso (herzliche Grüße noch mal an die 80er), es geht um Stoffservietten versus Küchenpapier, Hummus versus Saumagen, den Zusammenhang von Haut und Ernährung und nach einem lustigen und lehrreichen Gespräch bleibt für mich eigentlich nur eine Frage offen: werde ich jemals die Chance haben, das Wort „Seidentofuschokomousse“ auf den 3-fachen Wortwert beim Scrabble zu legen?
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ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-007
„Bei Oma gab es Griesnockerlnsuppe“ ist so ziemlich das Einzige, was ich im Vorfeld in puncto „Nahrung“ herausfinden konnte, bevor ich meinen heutigen Gast zum Gespräch bei TOAST HAWAII empfing. Maximilian Ronald Alfons Gstettenbauer, der 1988 in Straubing geboren wurde und nach der Mittleren Reife nach Köln zog, ist vielen als Comedian und Autor bekannt. 2009 ging es los mit Stand-up-Comedy, seitdem erhielt er eine ganze Reihe von Kleinkunst- und Comedy-Preisen. Als Sproß einer Gastronomenfamilie kann Maxi übrigens ziemlich genau beschreiben, was einen Restaurantbesucher zu einem schlechten Gast macht. Darüber hinaus sprechen wir über’s Bayerisch-Sein und Zugehörigkeit, über die Ente seines Vaters, die Ordnung seiner Frau, Kühlschrank-Magnete und die Geflügelpfanne „Bombay“. Zudem, aber damit möchte ich nicht zu viel verraten, isst Maxi mit offenem Mikrofon die 1. Mozartkugel seines Lebens. Ich sag nur: ASMR. Und wenn Sie bei diesem Kürzel an einen deutschen Automobilclub denken, kann ich Ihnen nur gratulieren, dann nämlich sind Sie noch nicht bis in die Knochen von diesem ganzen Social-Media-Kram überschwemmt worden. So, Schluß mit der Schelte, auf geht’s zu Maxi.
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ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-007
„Ich esse wahnsinnig gerne wahnsinnig viel und hab auch immer riesige Portionen. Ich kann immer essen.“ Ein Zitat, das mir sofort ins Auge sprang, als ich es las und dann dauerte es nicht mehr lange, bis mir die Regisseurin und Schauspielerin Karoline Herfurth bei Toast Hawaii gegenübersaß. Was jetzt doch nicht ganz so einfach war, wie es klingt, denn Frau Herfurth arbeitet seit geraumer Zeit auch höchst erfolgreich als Regisseurin UND spielt in ihren Filmen dann auch noch eine Hauptrolle. Mit „SMS für Dich“ ging’s los, „Wunderschöner“ heißt ihr 5. Longplayer, der gerade frisch anläuft. Geboren wurde sie 1984 im Ost-Berliner Bezirk Pankow, Patchworkfamilie, Kinderzirkus, Waldorfschule, Musikschule und sogar ein bißchen Straßenmusik. Mit 16 kam der 1. Kinofilm, „Crazy“, wenig später ein hervorragendes Abitur und quasi als Kirsche auf der Sahne durch ihre Rolle als Mirabellenmädchen in „Das Parfum“ 2006 so etwas wie ein internationaler Durchbruch. Es macht Spaß, Karoline Herfurth bei der Arbeit zuzuschauen. Und es macht Spaß, mit ihr über das Essen ihres Lebens zu sprechen. Schnell landen wir bei Stullen und der Gestaltung von Küchen, reden über Bowls und Baisers, Bäcker von früher und Sushi von heute, Wischstaubsauger und endlich, endlich, man wird meine Erleichterung sicherlich heraushören können, endlich ist da mal jemand, der wie ich sagt: der größte Gegner einer Spülmaschine ist die Avocado!
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„How to sell drugs online (fast)“ war und ist eine höchst erfolgreiche Netflix-Serie, und schon die 1. Episode der 1. Staffel machte mich augenblicklich zum Fan eines noch verhältnismäßig jungen Schauspielers: Maximilian Mundt, 1996 in Hamburg geboren, wo er auch heute noch lebt. In 190 Ländern - wahrscheinlich werden es minütlich mehr - wird diese Serie gestreamt, und das entspricht quasi jedem Land, Maxi, let’s face it, ist ein Weltstar. Immer schon machte Maxi Fotos, drehte früh Kurzfilme, ist auch jetzt an der Arbeit hinter der Kamera interessiert und aktiv, aber es macht einfach großen Spaß, ihn vor der Kamera zu sehen. Und, was vielleicht hier und heute das Wichtigste ist: Maximilian Mundt gibt sich früh als Toast Hawaii-Hörer und -Fan zu erkennen. Läuft. Wir sprechen über so vieles, aber u.a. auch über geschmolzenen Harzer Käse, Rosenkohl und Heuschnupfen, Radieschen, Fermentierungsphasen, Nacho-Crunch und den inneren Dialog mit sich selbst, wenn es darum geht, eine Bestellung möglicherweise zu reklamieren. Es war mir eine Freude!
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ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-007
Ich kann von hier aus nicht erkennen, wo Sie stehen oder wo ich Euch bei diesem Thema abhole, ob Ihr regelmäßig auf den Social Media-Plattformen unterwegs seid, aktiv oder passiv, und auch, wenn es sicherlich viel zu bemängeln gibt, gibt es doch vieles zu entdecken. Mir ging es z.B. so mit unserem heutigen Gast. Bestimmt 3 Jahre ist es her, da entdeckte ich den höchst erfolgreichen und lehrreichen Account „Rosakochtgruen“ von Rosa Roderigo, die in Düsseldorf zur Welt kam, in Neuss aufwuchs und albanische und vietnamesische Wurzeln hat. Nach einer klassischen Konditorenausbildung in Köln und der Arbeit in einer Schokoladenfabrik - ja, ich weiß, das Thema steht natürlich auch gleich am Anfang unseres Gesprächs - besuchte sie die Meisterschule und begann 2020, wir erinnern uns, das Jahr der Pandemie, Koch-Videos zu drehen, auf ihre Art, enthusiastisch, niedrigschwellig und doch höchst inspirierend. Rosa hat zahlreiche Fans, ihr Kochbuch ist voller Ideen und Erklärungen. In unserem Gespräch verrät sie ein paar Tricks, ich meine - Wassermelone vom Grill als Fleischdouble? Hammer. Sofort ausprobieren. Wir sprechen über Rosenkohl, Pancakes, das Wundermittel Apfelessig, geräuchertes Paprika-Pulver, Umami und Misopaste, Hefeflocken (wieder so ein Trick) und vieles mehr. Los, wir gehen jetzt zu Rosa.
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1984 ging es hier in Deutschland los mit dem Privatfernsehen und ja, plötzlich rauschten völlig neue Formate und Inhalte in unsere Wohnzimmer. Dokus, Realityshows, Gerichtsshows, Daily Talkshows, Soaps, Gameshows. Seitdem suchen Bauern Frauen, Frauen suchen Bachelors, schillernde Jurys suchen Superstars, irgendwie scheinen alle irgendwas zu suchen und derjenige, der den ganzen Kram für uns auseinandertüddelte und auf eine ganz besondere Art karikierte, ist Oliver Kalkofe. Mit seiner „Mattscheibe“ und anderen Formaten führte uns der 1965 in Hannover geborene Comedian immer wieder vor Augen, wie absurd Fernsehunterhaltung sein kann. Mit dem legendären „Frühstyxradio“ ging es für ihn 1991 los, bald traf er Oliver Welke, mit dem ihn bis heute eine Freundschaft und ein gemeinsamer Podcast verbindet. „Sieg der Blödigkeit: Ist die Vernunft noch zu retten?“ fragt Kalkofe in seinem aktuellen Buch. In unserem Gespräch geht es, damit verrate ich nicht zu viel, wirklich nicht unbedingt „vernünftig“ zu. Ich erfahre, dass Oliver einer dieser Menschen ist, die IMMER nachwürzen, dass es überhaupt IMMER zu viel zu Essen gibt, wir sprechen über abgezählte Kuchenstücke in der Kindheit, Servietten-Zwang im Jetzt und Hier, über Dosenmais und Dünnsein, Schokocroissant-Phasen und Mon Chérie-Muster, über Hüttenkäse, Erbsen und Zwiebeln on top. Und damit ist längst nicht alles gesagt. Ja, das muss man erstmal verdauen! Viel Spaß.
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Um meinen heutigen Gast vorzustellen, greife ich gleich mal in das Fach mit den Superlativen. Sie gehört zu den erfolgreichsten Musikerinnen des Landes und singt mit Künstlerinnen wie Helene Fischer, Howard Carpendale oder Andrea Berg. Vor 8 Jahren arbeitete sie noch als Malerin und Lackiererin. Dann wurde ein von ihr geschriebener und gesungener Song plötzlich ein Hit, irgendjemand hatte ihn auf YouTube gestellt, wer auch immer, und nun ging „Die immer lacht“ total durch die Decke. Über 226 Millionen Klicks, 3fach-Platin. 1,2 Mio mal verkauft - das ist der Stand Januar 2025. Seitdem ist jedes der 5 Alben, die die 1982 in West-Berlin geborene Kerstin Ott rausbrachte, in die Top Ten geschossen. Richtig schön ging das Leben der Musikerin eigentlich nicht los, früh lebte sie in Kinderheimen und bei Pflegefamilien, rauchte zu viel, trank zu viel, spielte zu viel. Eine Sucht ersetzte die nächste, bis sie 2023 nach einer kurzen Wanderreise einen Cut machte. Und was für einen! Von einem Tag zum nächsten hörte sie mit dem Rauchen auf, trank keinen Alkohol mehr und lebt seitdem vegan. Hut ab vor so viel Selbstdisziplin. Wüsste sie vom letzten Tag ihres Lebens, dann gäbe es…Lasagne satt. Aber das werdet Ihr, das werden Sie ja gleich selbst hören. Viel Freude mit der tollen Kerstin Ott!
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