Umamitown

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By Anke van de Weyer und Julia FloßSociety & Culture
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Umamitown episodes

  • #31 Saure Gurke

    UMAMITOWN ist zurück! Die Sommerpause ist endlich vorbei und wir sind wieder da. Mit neuen Themen und einer Email-Adresse! Podcasten ist ja quasi Profi-Sport, also kippen wir uns erstmal Essiggurkenwasser hinter die Binde. Anke und Julia planen die Klassenfahrt zum Spreewälder Gurkenfest, probieren einen Food-Trend nach dem nächsten, begehen ihre Margarita-Era, frittieren das grüne Gold und legen natürlich ein. It's kind of a big dill!

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    REZEPTE

    Pickle Margarita aus der New York Times
    Zutaten für 1 Glas
    Eiswürfel
    45 ml Tequila
    30 ml Essiggurkenwasser
    Essiggurkenscheiben oder ein Gurkenspieß für die Garnitur (Deko)
    30 ml frischer Limettensaft, plus 1 Limettenspalte
    22 ml Triple Sec (vorzugsweise Cointreau)
    2 Teelöffel Zucker
    optional: 2 bis 3 Spritzer Habanero-Hot-Sauce
    Grobes Salz

    Zubereitung:

    Zu erst füllen wir den Cocktailshaker mit Eis. Dann geben wir den Tequila, das Essiggurkenwasser, Limettensaft, Triple Sec, Zucker und, falls verwendet, die Hot-Sauce in den Shaker. Kräftig schütteln, bis alles gut vermischt und schaumig ist.
    Wenn du einen Salzrand für dein Glas möchtest, befeuchte einfach den Rand eines Glases mit der Limettenspalte und tauche ihn anschließend in Salz. Jetzt brauchen wir noch Eiswürfel oder Crushed Eis im Glas. Und dann kannst du auch schon die Margarita abseihen und servieren. Abseihen heißt, durch ein Sieb in Glas füllen. Fehlt noch das Gurkenscheibchen oder der Spieß. Prösterchen.

    Fried Pickles

    Zutaten für 4-6 Portionen
    Öl zum Frittieren (Pflanzenöl oder Erdnussöl)
    120 g Mehl
    1 Teelöffel Gewürzmischung (im OG-Rezept steht italienische oder griechische Gewürzmischung. Ich habe mich für ein bisschen gemahlenes Senfpulver, getrockneten Dill, Zwiebelgranulat und Cayennepfeffer entschieden)
    1 ½ Teelöffel Knoblauchpulver
    ¼ Teelöffel Salz
    ¼ Teelöffel schwarzer Pfeffer
    120 ml Wasser
    450 g Essiggurken, in Scheiben geschnitten, abgetropft und auf Küchenrolle ausgebreitet und abgetupft

    Zubereitung:

    Wir brauchen einen breiten Topf. Das Öl sollte 3-5 cm hoch im Topf stehen. Als erstes lassen wir das Öl langsam warm werden. 175 Grad ist ideal. Ich checke das immer mit dem Stiel von einem Holzkochlöffel. Wenn der Stiel wild blubbert, ist das Fett heiß genug.
    In einer flachen Schüssel die trockenen Zutaten mischen und mit Wasser glatt rühren. In kleinen Portionen die getrockneten Gurkenscheiben in den Teig geben und umrühren. Die Gurken aus dem Teig nehmen und einzeln ins heiße Öl geben.
    Frittieren, bis sie goldbraun sind. Herausnehmen und auf Küchenrolle abtropfen lassen. Während des Frittierens die Öltemperatur im Auge behalten und schon mal das Ranch-Dressing anrühren. :)

    Ranch-Dressing

    Zutaten für 4 Portionen
    4 EL Naturjoghurt
    4 EL Mayonnaise
    125 ml Buttermilch
    1/4 Zwiebel, sehr fein gerieben
    1 Zehe Knoblauch, zerdrückt
    1/4 Bund frischer Schnittlauch, fein geschnitten
    Salz
    Pfeffer

    Zubereitung:

    Alle Zutaten miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig.

    Eingelegte Essiggurken

    Zutaten für 3 Gläser á 1 l
    1 kg Einlegegurken
    1 l Wasser
    350 ml Tafelessig
    120 g Zucker (man kann mehr nehmen, wenn man möchte)
    25 g Salz
    1 Zwiebel
    3 TL gelbe Senfkörner
    1 TL schwarze Pfefferkörner
    3 kleine Lorbeerblätter
    3 Zweige Dill

    Zubereitung:

    Gurken gründlich waschen und für 2 Stunden in kaltes Wasser oder Eiswasser legen. In der Zwischenzeit die Einmachgläser mit kochendem Wasser sterilisieren.
    Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Dill waschen und trocken schütteln. Wasser, Essig, Zucker und Salz. In jedes Glas Senf-, Pfefferkörner und Lorbeerblätter geben. Anschließend die Gurken zusammen mit den Zwiebelscheiben in die Gläser schichten. Den Dill dazwischen stecken und die Gurken mit dem heißen Sud übergießen.
    Wichtig: die Gurken müssen vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein, damit sie nicht schlecht werden. Ein tiefes Backblech oder besser eine Bratpfanne in die unterste Schiene des Backofens schieben. Die Gläser darauf stellen, so dass sie sich nicht berühren und mit Wasser angießen, bis die Gläser mindestens 3 cm im Wasser stehen. Backofen auf 180 Grad stellen. Sobald Bläschen in den Gläsern aufsteigen, Backofen ausmachen und die Gläser noch 30 Minuten stehen lassen. Anschließend herausnehmen und abkühlen lassen.
    Ihr könnt dir Gurken auch nicht einkochen und schon nach 3-5 Tagen probieren. Dann müsst ihr sie allerdings schnell aufessen. Das Einkochen macht sie sehr lange haltbar.

    Coverfoto: Anna Maria Langer

    Grafik: Jens Fischer
    Musik: Albrecht Schrader
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    1 hr 18 min
  • #30 Aprikose

    Anke pappt das Blaulicht an den Fahrradlenker. Julia rollt das Flatterband aus. UMAMITOWN ist nicht nur Lifestyle-, sondern auch Aufklärungs-Podcast und in dieser Folge warnen wir ausdrücklich vor dem von Verzehr von Aprikosenkernen. Den Rest solltet ihr allerdings unbedingt essen oder wenigstens in Knödelteig wickeln. Wir entlassen euch in die Sommerpause mit der schönsten Frucht, seit es Steinobst gibt: der Aprikose. Impulskauf-Jule sendet Liebesgrüße aus der Wachau und Anke träumt von Albicocche Spritz.

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    REZEPT

    Gebratene Aprikose mit Burrata und Rosmarin
    Zutaten für 2 Portionen:
    50 g Pistazien
    6 Aprikosen
    Olivenöl
    Salz
    1 Zweig Rosmarin
    1/2 Zitrone
    1 Burrata
    schwarzer Pfeffer
    Ciabatta zum Tunken

    Zubereitung:

    Pistazien in einer Pfanne ohne Fett rösten, auskühlen lassen und grob hacken. Hier geht eigentlich jede Nuss/ Saat/ Kern - Go nuts! Aprikosen waschen und halbieren oder vierteln. Olivenöl in eine Pfanne erhitzen. Die Aprikosen erst kurz anbraten und dann 5 Minuten bei geringerer Hitze schmelzen lassen. Mit Salz würzen. Rosmarin waschen, Nadeln abzupfen und fein hacken. Rosmarin zusammen mit einem Spritzer Zitronensaft zu den Aprikosen geben und alles auf einem Teller anrichten. Unbedingt alles aus der Pfanne kratzen. Der Bodensatz ist Gold. Pistazien darüber streuen, Burrata in die Mitte setzen und mit schwarzem Pfeffer und einem Schwenk Olivenöl würzen, fertig. Mit Ciabatta oder Baguette reintunken oder kleines Sandwich bauen.

    SNACKSERSIZE

    Aprikosenknödel von Mutter Floss
    Zutaten für 3 Portionen oder 6 Knödel:
    400 g mehlige Kartoffeln
    30 g flüssige Butter
    2 Eigelbe
    3 EL Mehl
    3 EL Weizengrieß
    Salz
    Muskat
    6 Aprikosen
    6 Zuckerwürfel
    70 g Butter
    50 g Semmelbrösel oder Haselnussgrieß
    1 EL Zucker
    Zimt

    Zubereitung:

    Für die Klöße die Kartoffeln abkochen, pellen und durch eine Presse drücken. Mit 30 g flüssiger Butter, Eigelben, 3 EL Mehl, 3 EL Weizengrieß, Salz und Muskat mischen. Wenn der Teig zur sehr kleben sollte, einfach noch ein bisschen mehr Mehl und Grieß dazugeben.
    6 Aprikosen entsteinen und jeweils mit einem Zuckerwürfel füllen. Teig in 6 Portionen teilen, flach drücken und jeweils eine Aprikose mit Kartoffelteig einpacken. Klöße in kochendes Salzwasser geben und circa 25 Minuten sieden lassen bis alle oben schwimmen.
    Kommen wir zur Schmelze: 70 g Butter schmelzen, 50 g Semmelbrösel oder gemahlene Haselnüsse dazu geben und leicht rösten. Mit Salz, Zucker und Zimt würzen. Klöße in der Schmelze wenden und sofort servieren.

    Coverfoto: Anna Maria Langer

    Grafik: Jens Fischer

    Musik: Albrecht Schrader

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    58 min
  • #29 Erbse

    Es grünt so grün. UMAMITOWN lässt die Schoten krachen und die Erbsen kullern. Zuckererbse, Markerbse, Palerbse, Kichererbse - Was ist was? Und wenn ja, warum? Anke schwelgt in Mensa-Erinnerungen und Julia zückt den Pürierstab. Wir reden über Risi e Bisi, deftige Eintöpfe, Yotam Ottolenghi, Pasta allo Chef und warum uns diese kleinen, grünen Murmeln so glücklich machen.

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    REZEPT

    Pasta all' UMAMITOWN
    Zutaten für 2 Portionen:
    200 g kurze Pasta
    Salz
    100 g Speck
    Sonnenblumenöl
    1 Zwiebel
    200 g Erbsen (das sind locker 500 g Erbsenschoten)
    150 ml Sahne
    Pfeffer
    Muskat
    50 g Parmesan

    Zubereitung:

    Nudeln in kochendem Salzwasser garen. Speck würfeln und in ganz wenig Öl kross braten. Die Speckwürfelchen rausfischen und zur Seite stellen. Die Zwiebel schälen, fein würfeln und im Speckfett andünsten. Erbsen pulen (oder TK nehmen) und zu den Zwiebeln geben. Mit zwei Suppenkellen Nudelwasser und der Sahne aufkochen und circa 5 Minuten köcheln lassen, bis die Erbsen weich sind. Ein paar Erbsen rausfischen und bei Seite stellen. Den Rest mit Pfeffer und Muskat würzen und pürieren. Man kann die Konsistenz der Sauce über mehr oder weniger Nudelwasser steuern. Sauce abschmecken und die Nudeln dazu geben. Alles kräftig mischen und auf Teller verteilen. Speck, restliche Erbsen und Parmesan darüber streuen.

    SNACKSERSIZE

    Erbseneintopf
    Zutaten für 4 Personen:
    250 g Schälerbsen
    1 l Gemüsebrühe
    250 g mehligkochende Kartoffeln
    2 Möhren
    50 g Knollensellerie
    1 gestrichener EL getrockneter Liebstöckel
    Salz und Pfeffer
    Rauchsalz
    Bockwürstchen (gerne Veggie-Wiener)
    Senf

    Zubereitung:

    Die Schälerbsen mit der Gemüsebrühe zum kochen bringen und bei niedriger Hitze und aufgelegtem Deckel eine Stunde kochen lassen. Währenddessen die Kartoffeln schälen und würfeln. Die Möhren schälen, längs vierteln und in Scheiben schneiden.
    Den Knollensellerie schälen und fein würfeln.
    Alle Gemüsesorten sowie den Liebstöckel zu den Erbsen geben und weitere 30 Minuten köcheln lassen. Die Suppe sollte nun sehr sämig sein, sie kann aber auch noch mit einem Kartoffelstampfer etwas zerstampft werden.
    Mit Salz, Pfeffer und Rauchsalz würzen. Würstchen klein schneiden und in der Suppe heiß ziehen.
    Selbstverständlich empfehle ich jede Menge Senf. Erbsensuppe lässt sich auch perfekt vorbereiten und schmeckt nach einer Nacht im Kühlschrank fast noch besser.
    P.S. Mettwurst-Fans pieksen 1-2 Mettwürste mit einer Gabel an und geben sie zusammen mit dem Gemüse in den Eintopf.

    Coverfoto: Anna Maria Langer

    Grafik: Jens Fischer

    Musik: Albrecht Schrader

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    1 hr 3 min
  • #28 Kirsche

    Diesmal wird es ganz besonders herzig. Nicht nur, weil wir uns in Gedanken die schönsten Kirschen an die Ohren hängen, sondern auch weil wir über die Unterschiede zwischen Herzkirschen und Knupperkirschen sprechen. Dazu gibt es mit Eierlikör überzogene Kindheitserinnerungen von Anke, Trauma-Bewältigung im Torten-Bereich bei Jule und die schönsten Abkürzungen von SchwaKi bis Kiba. Und wenn wir uns dann noch eine Badewanne voll Maraschino-Likör einlassen, kann doch nichts mehr schief gehen, oder?

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    REZEPT

    Stulle mit aufgeschlagenem Feta und marinierten Kirschen

    Zutaten für 2 Portionen:

    1 großes Stück Ciabatta (2 Hälften)
    Olivenöl
    1 Handvoll Kirschen
    1 kleine Schalotte
    Salz
    1 EL heller Balsamessig
    Zucker
    1/2 Stück Feta
    1 EL griechischer Joghurt
    Saft und Abrieb von einer halben Zitrone
    Pfeffer
    2 EL Pinienkerne
    1 Zweig frische Minze
    2 Zweige Basilikum
    2 Zweige Dill

    Zubereitung:

    Die Schnittflächen vom Ciabatta in etwas Olivenöl goldbraun rösten. Kirschen waschen, halbieren und entsteinen. Schalotte schälen und in feine Ringe schneiden. Schalotten mit einer Prise Salz, Essig und einer Prise Zucker mischen und 5 Minuten ziehen lassen. Währenddessen Feta, Joghurt, 1 EL Olivenöl, Zitronensaft und -abrieb, Pfeffer und einer kleinen Prise Salz im Küchenmixer aufschlagen. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Kräuter waschen, trocken schütteln, zupfen und grob hacken.
    Die Kirschen zusammen mit den Pinienkernen, den frischen Kräutern und einem Schuss Olivenöl in die Schalotten-Mischung geben, vermischen und abschmecken. Feta-Creme großzügig auf dem gerösteten Ciabatta verstreichen und mit dem Kirschsalat belegen.
    Wer noch mehr Salz und Umami möchte, legt noch 1-2 Anchovis drauf. Fertig ist das beste Sandwich der Kirsch-Saison.

    SNACKSERSIZE

    Schokoladen-Pavlova mit Mascarponecreme und Kirschen

    Zutaten für 6 Personen

    Für die Meringue
    6 Eiweiße
    300 g Zucker
    1 Prise Salz
    25 g Kakaopulver
    100 g Zartbitterschokolade

    Für die Creme

    150 g Mascarpone
    100 g Creme fraiche
    50 g Zucker Mark einer halben Vanilleschote
    1 EL Zitronensaft
    Zwei große Hände voll Kirschen
    1 EL Vanillezucker
    Saft und Abrieb von einer halben Zitrone
    Bonuslevel: Kandierte Zitronenschale, klein gehackt
    Gesalzene, geröstste Pistazien oder Haselnüsse….oder Pistaziencreme in die Mascarpone!

    Zubereitunng:

    Zubereitung:
    Backofen auf 175 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Für die Meringue die Eiweiße steif schlagen. Zucker löffelweise hinzufügen und weiterschlagen bis der Eischnee perlmuttartig glänzt. Währenddessen die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen. Salz, Kakao und flüssige Schokolade zügig unter den Eischnee heben. Meringue-Masse kreisförmig, vier Zentimeter hoch auf das Backpapier aufstreichen und in den vorgeheizten Ofen schieben. Temperatur sofort auf 150 Grad runterschalten und 60 bis 90 Minuten backen.

    Die Meringue sollte außen trocken und knusprig sein und innen saftig. Auf einem Gitter abkühlen lassen. Die Zutaten für die Creme zusammen rühren und auf die Meringue streichen.

    Kirschen waschen, halbieren, entsteinen und mit Zucker, Zitronensaft und -Abrieb mischen. 10 Minuten ziehen lassen und tutti kompletti auf die Creme geben. Garnieren oder einfach sofort wegziehen.

    Coverfoto: Anna Maria Langer

    Grafik: Jens Fischer
    Musik: Albrecht Schrader
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    1 hr 8 min
  • #27 Fenchel

    Die große UMAMITOWN Fenchel-Imagekampagne. Die Knolle muss dringend raus aus der Igitt-das-mag-ich-nicht-Ecke. Anke und Julia reden über das polarisierende Gemüse, das so viel mehr kann als nur Krämpfe lösen. Es geht um sexy Fenchel-Dishes, Röstaromen, Tetra-Pak-Orangensaft und die Mandoline rasiert einfach nur. Gebt dem Fenchel eine Chance und reist gemeinsam mit uns nach Sizilien, ins gelobte Land des Fenchel-Orangen-Salates. Dazu gibt es wie immer raketengute Rezepte, Küchenhacks und eine erfrischende Aperitivo-Playlist.

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    Fenchel-Orangen-Salat
    Zutaten für 2 Portionen:
    1 Knolle Fenchel
    1 Orange
    Salz
    2 EL Olivenöl
    1 EL heller Balsamessig
    2 EL Pinienkerne geröstet
    Bonuslevel:
    1 rote Zwiebel, in feine Ringe
    1 EL Kapern
    2 EL schwarze Oliven
    Chiliflocken

    Zubereitung:

    Fenchel waschen, halbieren, Strunk entfernen und den Fenchel fein hobeln. Fenchel einsalzen und 5 Minuten ziehen lassen. Währenddessen die Orange schälen und entweder die Filets rausschneiden oder die Orange in mundgerechte Stückte schneiden. Den Saft über dem Fenchel auspressen. Orangenstücke, Olivenöl, Essig und die gerösteten Pinienkern zum Fenchel geben. Alles kräftig mischen und abschmecken. Feel free to pimp your fennel! Ihr könnt auch noch hauchfeine Zwiebelringe, Kapern, Oliven, Chiliflocken und schwarzen Pfeffer in euren Salat geben und das ganz mit frischem Ricotta oder Burrata oder Feta servieren.

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    Ofenfenchel
    Zutaten für 2 Portionen:
    1 Knolle Fenchel
    2 EL Olivenöl
    1/2 Zitrone (Saft und Abrieb)
    Salz
    Pfeffer
    1 Prise Zucker oder Ahornsirup oder Honig
    1 TL Chiliflocken
    1 EL Kapern
    8 Kirschtomaten halbiert
    1 rote Zwiebel, in Achtel
    1-2 Knoblauchzehen, angedrückt

    Zubereitung:

    Backofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Fenchel waschen, halbieren, den Strunk entfernen und das Gemüse entweder fein hobeln oder 5 mm dicke Stücke schneiden. Den Fenchel auf einem Blech mit allen anderen Zutaten mischen und 20-25 Minuten im Ofen schmoren. Das funktioniert als Beilage zu Hummus oder Risotto. Das kann man erkalten lassen und mit weißen Bohnen zum besten Salat der Welt pimpen oder ihr legt noch ein paar halbierte Drillinge mit aufs Blech und zaubert köstliche Ofenkartoffeln.

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    57 min
  • #26 Holunder

    Es gilt mal wieder einen Ruf zu retten. Nämlich den von Hugo. Wie ist es passiert, dass Holunderblüte, Prosecco, Zitronenmelisse und Minze vom perfekten Sommergetränk zur lauwarmen unsäglichen Zuckerplörre geworden sind und wie machen wir das wieder rückgängig? Kann der Kaiserspritzer vielleicht ein Weg zur Lösung sein? Und warum schmeckt Holunderbeersaft eigentlich so nach Krankheit? Diese Fragen besprechen wir und frittieren dazu Blüten, was ja einfach nur pure Magie ist.

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    REZEPT

    Holunderblüten-Beignets mit Vanillesauce

    Zutaten:

    12 Holunderblütendolden
    250 g Mehl
    20 g Stärke
    3 Eier
    250 ml Weißwein, Sekt oder Apfelsaft
    3 EL Sonnenblumenöl
    50 g Zucker
    Salz
    Fett zum Frittieren

    Zubereitung:

    Die Holunderblüten auf ein feuchtes Küchenkrepp legen. Die Eier vorsichtig trennen. Eigelb mit Mehl, Stärke, Wein und Sonnenblumenöl glatt rühren. Das Eiweiß mit dem Zucker und einer Prise Salz steif schlagen und unter den ersten Teig heben. Die Holunderblüten in Mehl tunken und kräftig abklopfen, damit der Backteig besser haften bleibt. Die bemehlten Dolden durch den Backteig ziehen und in die heiße Fritteuse (ca. 175°C) geben. Die Holunderbeignets vier bis sechs Minuten ausbacken, bis sie goldgelb sind. Die Beignets auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen und mit Vanillezucker oder einer Zimt-Zucker-Mischung bestreuen. Die warmen Beignets mit Vanillesauce servieren.

    Vanillesauce

    Zutaten:
    250 ml Milch
    250 ml Sahne
    5 EL Zucker
    5 Eigelbe
    1 Vanilleschote

    Zubereitung:

    Die Vanilleschote halbieren und das Mark herauskratzen. Sahne, Milch, Vanilleschote und -mark aufkochen. Zucker und Eigelb vermischen und unter Rühren die heiße (nicht mehr kochende) Milch-Sahne-Mischung dazugeben. Die Mischung erneut vorsichtig erhitzen und mit einem Kochlöffel ständig rühren, bis die Sauce andickt. Die Vanillesauce sofort vom Herd nehmen, durch ein grobes Sieb gießen, in einen kalten Behälter umfüllen und kaltstellen.

    SNACKSERSIZE

    Holunderblütensirup

    10-15 Holunderblütendolden

    1 kg Zucker
    15 ml Zitronensaft
    1 L Wasser

    Die Holunderblütendolden im vollreifen Zustand ernten. Die Blüten sollten sehr stark duften und geöffnet sein. Dann je 10 - 15 Dolden mit je einem Liter Wasser ansetzen und 24 Stunden ziehen lassen. Durch ein feines Sieb seihen und pro Liter Wasser 1 kg Zucker und 15 - 25 g Zitronensäure zugeben und zusammen aufkochen lassen. Durch das Aufkochen löst sich der Zucker leichter und der Sirup wird länger haltbar. Noch heiß in gut gespülte Flaschen füllen.

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    59 min
  • #25 Schmelzkäse

    90er-Food-Nostalgie, vegetarische Geständnisse und der Erfinder vom Toast Hawaii - Macht euch 'nen Alkopop auf und beißt gemeinsam mit uns ins Party-Pizzabrötchen. Wir reden über Schmelzkäse! Anke probiert Foodtrends aus New York und Julia erzählt die weirde Geschichte vom ersten deutschen Fernsehkoch Clemens Wilmenrod. Dazu gibt es wie immer gute Rezepte, Küchenhacks und eine erfrischende Aperitivo-Playlist.

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    REZEPT

    Toast Hawaii
    Zutaten für 2 Personen:
    2 Scheiben Toast
    1 EL Butter
    2 Scheiben Schinken (gerne Veggie)
    2 Ananasringe aus der Dose
    2 Scheiben Scheiblettenkäse
    2 Cocktailkirschen

    Zubereitung:

    Backofen auf 200 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Toastscheiben buttern und in folgender Reihenfolge belegen: Schinken, Ananasring, Käse. Toast 5-6 Minuten backen und jeweils mit einer Kirsche garnieren.

    Hier findet ihr die New York Times Instant-Ramen

    Hier geht's zum Instant-Ramen Video

    SNACKSERSIZE

    Käse-Lauch-Hacksuppe

    Wir orientieren uns großzügig an diesem Rezept:

    https://www.chefkoch.de/rezepte/982031203667502/Kaese-Lauch-Suppe-mit-Hackfleisch.html

    Für 4 bis 6 Portionen

    500g (vegetarisches) Hackfleisch

    3 Stangen Lauch, in Ringe geschnitten
    700ml Wasser oder Gemüsebrühe
    250g Schmelzkäse
    150g Creme Fraiche
    Salz
    Pfeffer
    Muskatnuss

    In neutralem Öl auf hoher Hitze in einem Topf das Hackfleisch krümelig braten. Das Hack raus aus dem Topf nehmen und den Lauch in den Topf geben (evtl. nochmal Öl nachlegen) und den Braten-Ansatz mit dem Lauch lösen und auf mittlerer Hitze 5 bis 7 Minuten schmoren. Dann das Hack wieder dazu geben und alles mit Wasser oder Brühe ablöschen. Gerne jetzt schon mit Salz und Pfeffer abschmecken. 10 Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen. Den Schmelzkäse einrühren und in der Suppe auflösen. Dann die Creme Fraiche einrühren, alles nochmal heiß werden lassen und final mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

    Coverfoto: Anna Maria Langer

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    50 min
  • #24 Erdbeere

    Was haben Wimbledon, die Zarenfamilie Romanov und Lambada gemeinsam? UMAMITOWN klärt auf: Es geht um Erdbeeren. Anke nimmt uns mit in die Welt des weißen Sports, Julia schüttet Orangenlikör in royale Fruchtsalate und erklärt was der schlimmste Ohrwurm der späten 80er Jahre in der Marmelade ihrer Mutter zu suchen hat. Dazu gibt es - wie immer - Rezepte, Küchenhacks, Lifestyle-Beratung und eine sehr gute Playlist.

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    Erdbeersalat Romanov mit Pistanziencreme
    Zutaten für 2 Personen
    Für den Erdbeersalat:
    400 g Erdbeeren
    1 Orange
    1-2 EL Zucker
    1-2 EL Orangenlikör
    optional Vanille

    Zubereitung:

    Erdbeeren waschen, putzen und klein schneiden. Die großen vierteln, die kleinen halbieren. Erdbeeren mit Orangenabrief, Orangensaft, Zucker und Orangenlikör vermischen und 5-10 Minuten ziehen lassen. Fertig.

    Für die Pistaziencreme:

    150 g Crème fraîche
    2 EL Pistazienmark oder Pistaziencreme
    Zucker zum Abschmecken
    optional Vanille

    Zubereitung:

    Alle Zutaten glattrühren und abschmecken. Pistaziencreme zusammen mit dem Erdbeersalat servieren und überlegen ob man noch Shortbread-Krümel oder gesalzene, geröstete Pistazien darüber streuen möchte. Ja, möchte man :)

    Hier geht es zum Erdbeeressig von Sophia Roe

    SNACKSERSIZE

    Erdbeermarmelade von Mutti Floß
    Zutaten für 4 Gläser:
    1 kg Erdbeeren (Sorte Lambada - jede andere geht natürlich auch)
    1 kg Gelierzucker (1 zu 1)
    Saft einer halben Zitrone

    Zubereitung:

    Erdbeeren waschen und das Grün entfernen. Ihr könnt die Erdbeeren klein schneiden oder pürieren. Erdbeeren mit Gelierzucker und Zitronensaft mischen und langsam erwärmen. Mischung zum Kochen bringen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Die Marmelade in sterile Gläser abfüllen und sofort mit (sterilen) Deckeln verschließen. Mutter Floß deckt die Gläser mit einem Küchentuch ab und lässt sie 24 Stunden bei Raumtemperatur auskühlen. Danach werden die Gläser im Keller gelagert.

    Coverfoto: Anna Maria Langer

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    1 hr 4 min
  • #23 Grüne Soße

    Wir müssen mal wieder den Ruf von Frankfurt retten. Diesmal in Form der ultimativen Speise: Grüne Soße. Wir fragen uns: Was kommt rein? Was darf auf GAR KEINEN FALL rein (Mayo!) und wie hoch fällt die Strafe aus, wenn man die Kräuter für eine Frankfurter Grüne Soße nicht mit der Hand hackt, sondern durch den Zerkleinerer jagd? Dazu gibt es wahlweise gekochte Eier oder ein Schnitzel und wir klären außerdem, was Goethes Mutter mit der Grünen Soße zu tun hat und machen einen Abstecher nach Frankreich und Italien.

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    REZEPT

    Grüne Sauce mit Eiern und Salzkartoffeln

    Zutaten für 4 Personen:

    Für die Grüne Sauce
    2 Eier
    1 Bund frische Kräuter: Grüne Soße-Mischung
    500 g Schmand
    2 TL Tafelsenf
    Salz
    Pfeffer
    ½ TL Zucker

    Zusätzlich

    2 hart gekochte Eier pro Person
    Kartoffeln je nach Hunger

    Zubereitung:

    Kartoffeln aufsetzen und gar kochen und die Eier 10 Minuten hart kochen. Währenddessen die Kräuter waschen, trocken schütteln, vom Stiel zupfen und fein hacken. Die Kräuter mit Schmand, Senf, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker verrühren. Die Eier abgießen, abschrecken und pellen. Die Eier entweder hacken oder mit einer Gabel zerdrücken. Eiermischung zur Schmand-Kräutermischung geben, verrühren und abschmecken.

    SNACKSERSIZE

    Bagnetto verde

    Zutaten:

    40 g Weißbrotkrumen
    30 g Weißweinessig
    70 g frische Petersilie, Blätter gewaschen und getrocknet
    2 Sardellenfilets, entgrätet
    1 Knoblauchzehe
    1 hartgekochtes Eigelb
    10 g Kapern
    1 Prise Salz
    180 g extra natives Olivenöl

    Zubereitung:

    Alle Zutaten hacken und verrühren. Dazu zum Beispiel geschmortes Gemüse und Brot essen.

    Coverfoto: Anna Maria Langer

    Grafik: Jens Fischer
    Musik: Albrecht Schrader
    Weitere Sounds von Zapslpat

    57 min
  • #22 Käsekuchen

    There's no Kuchen like Käsekuchen. Gebacken, gekühlt, mit Boden, ohne Boden, Manderinchen oder russisch gezupft. Anke und Julia sind stark überzuckert und probieren sowohl den aktuellen Cheese Cake-Trend am Stiel, als auch den baskischen Klassiker - der fließen muss wie Camembert. Was bringt das Wasserbad? Ist Magerquark Freund oder Feind? Und warum redet niemand über Tränchenkuchen? Antworten auf alle diese Fragen, fabelhafte Rezepte und die beste Aperitivo-Playlist gibt's nur hier - bei UMAMITOWN.

    Instagram Julia

    Instagram Anke
    Hier geht's zur UMAMITOWN-Playlist

    REZEPT

    Baskischer Käsekuchen

    Wir haben nicht 600 g Frischkäse genommen, sondern 400 g Frischkäse und 200 g Mascarpone. Und anstelle von gemahlener Vanille, haben wir eine frische Schote ausgekratzt.

    SNACKSERSIZE

    Ricottakuchen

    Zutaten für 12 Stücke (26er Springform)

    Für den Mürbeteig

    180 g Butter, Raumtemperatur
    230 g Mehl
    50 g Mandelgrieß (gemahlene Mandeln)
    20 g Speisestärke
    1 Ei
    100 g Puderzucker
    optional ½ Vanilleschote (Mark)
    1 Prise Salz

    Für die Füllung

    500 g Ricotta
    450 g Doppelrahmfrischkäse
    200 ml Sahne
    260 g Zucker
    2 Eigelbe
    1 Prise Salz
    1 Vanilleschote (Mark)
    1 Zitrone, Saft und Zesten
    1 Orange, Saft und Zesten
    50 g Maisstärke

    Zubereitung

    Für den Mürbeteig alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten. Teig abdecken und mindestens eine Stunde kalt stellen.
    Backofen auf 175 Ober-Unterhitze vorheizen.
    Ricotta, Frischkäse und Zucker zusammen aufschlagen. Schlagsahne dazugeben und weiter aufschlagen. Vorsicht, nicht überschlagen.
    Eigelbe, Salz, Vanillemark und Zitruszesten zur Creme geben. Zitrusfrüchte auspressen. Saft und Maisstärke verrühren und unter die Masse ziehen.
    Springform (26er Durchmesser) mit Backpapier auskleiden. Mürbeteig ausrollen und in die Springform legen. Gründlich andrücken. Ricottafüllung in die Springform geben und glattstreichen. Kuchen für circa 1,5 Stunden backen. Nach circa 30 Minuten mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Kuchen in der Form bei Raumtemperatur komplett auskühlen lassen.

    Coverfoto: Anna Maria Langer

    Grafik: Jens Fischer

    Musik: Albrecht Schrader

    Weitere Sounds von Zapslpat

    1 hr 1 min

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Warum tränen einem beim Zwiebeln schneiden die Augen und was kann man dagegen tun? Wie pimpt man eine Soße aufs nächste Level? Was ist die einzig wahre Käse-Mischung für das perfekte Grilled Cheese-Sandwich? Und warum bekommt man manche Gerichte einfach nie so hin wie Mama? Das sind nur ein paar der Fragen, die gelernte Köchin Julia und die Hobby-Köchin Anke jeden Donnerstag im Food-Podcast “Umamitown” beantworten. In jeder Folge geht’s um eine Zutat oder ein Lebensmittel. Inklusive Tipps und Funfacts, Gadget-Tests, persönlichen Geschichten und Rezepten. Und gekocht und probiert wird auch!