Und was machst du?

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Und was machst du? episodes

  • Palliativpflegerin Theresa, 31: Wie sie selbst sterben will und die Angst vor dem Tod verlor
    Der Tod begleitet Theresa seit ihrer Kindheit: Als sie klein war, starben ihre Großeltern, mit 19 verlor sie ihren ersten Freund. Er litt an Diabetes und starb aufgrund einer Unterzuckerung. Damals wusste sie nicht, wie sie mit der Trauer umgehen sollte, Theresa wurde depressiv. In den Jahren danach lernte sie, mit Verlusten umzugehen, ihre Einstellung zum Ende des Lebens änderte sich. Heute will Theresa ihre Erfahrungen weitergeben und Sterbenden und ihren Angehörigen die Angst vor dem Tod nehmen. Theresa Donath, 31, ist Palliativpflegerin und ehrenamtliche Notfallseelsorgerin in Dresden.

    Theresa pflegt Menschen, die unheilbarkrank sind. Sie lindert ihre Schmerzen und Symptome und bietet ihnen seelischen Beistand. Damit versucht sie, ihren Patientinnen und Patienten ein so angenehmes Leben wie möglich zu bereiten, bevor sie sterben.

    Wie geht sie damit um, täglich mit dem Tod konfrontiert zu werden? Was denkt sie über Sterbehilfe? Und wie möchte sie selbst einmal sterben?

    Das erzählt Theresa in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento.

    https://www.bento.de/future/palliativpflegerin-theresa-31-wie-sie-selbst-sterben-will-und-die-angst-vor-dem-tod-verlor-a-103f16c5-239e-4a3d-92f0-a1760a78d282

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    39 min
  • Künstler Leon Löwentraut, 22: Warum ihn Enttäuschung antreibt und er seine Werke für besonders hält
    Als Kind beobachtete Leon seine Mutter gerne beim Malen. Es beruhigte ihn, ihr dabei zuzuschauen, wie sie die Leinwand einfärbte. Mit sieben Jahren nahm er selbst den Pinsel in die Hand. Heute werden seine Bilder unter anderem in London, St. Petersburg und New York ausgestellt. Leon Löwentraut, 22, ist Künstler.

    Schon als Teenager trat er bei TV total auf, malte mit Stefan Raab vor laufender Kamera ein Bild. Vor allem die Boulevardmedien stilisierten ihn zu einer Art jungem Popstar der Kunstszene. Von Kunstkritikern und den Feuilletons des Landes wurde er dagegen oft als Eintagsfliege und Medienphänomen belächelt. Gemessen am Preis seiner Bilder kann man dem Maler aus Düsseldorf aber durchaus Erfolg unterstellen: Seine Bilder werden für bis zu 100.000 Euro verkauft.

    Wie geht man – vor allem als junger Mensch – mit so viel Kritik um?
    Wie sieht für Leon das perfekte Bild aus? Und wie viel Inszenierung steckt tatsächlich hinter der Kunstfigur Leon Löwentraut?

    Das erzählt Leon in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento.

    https://www.bento.de/future/leon-loewentraut-ueber-seine-arbeit-als-kuenstler-podcast-a-70899e11-37f9-452a-810f-b95e25db0329

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    37 min
  • Postbote Phillip, 28: Wie Corona seine Arbeit verändert hat und warum er nie online bestellt
    Abitur, danach studieren, Jura, wie sein Vater. Das war lange Phillips Plan. Doch das Jurastudium machte ihn nicht glücklich. Er schmiss hin und fing an, vorübergehend bei der Post zu jobben. Das war vor drei Jahren. Heute arbeitet er immer noch dort und hat seine Entscheidung nie bereut. Phillip Kottenberg, 28, ist Postbote in Bamberg.

    Ein Job, der Phillip körperlich viel abverlangt. Denn an nur einem Arbeitstag liefert Phillip bis zu 150 Pakete und zusätzlich noch Briefpost an etwa 1500 Haushalte aus. Das bedeutet an manchen Tagen bis zu 30.000 Schritte.

    Wie geht er mit dem Druck um, täglich so viele Pakete und Briefe ausliefern zu müssen? Was denkt er über Menschen, die viel bestellen? Und wie hat das Coronavirus seine Arbeit verändert?

    Das erzählt Phillip in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento.

    https://www.bento.de/future/postbote-werden-phillip-kottenberg-ueber-seinen-berufsalltag-podcast-a-a7097156-90aa-432c-a326-aefea9a1c568

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    31 min
  • Supermarktbetreiber Bernd, 28: Warum Angst das Hamstern fördert und er Containern falsch findet
    Als Bernd noch zur Schule ging, half er in den Sommerferien regelmäßig in der Metzgerei eines Supermarktes aus. Sein Taschengeld besserte er vor allem mit dem Stecken von Fleischspießen auf. Bezahlt wurde er von seinen Eltern. Denn die Familie Wilger handelt bereits seit 75 Jahren mit Lebensmitteln. Inzwischen gehören ihnen zwei Supermärkte und eine Getränkehandlung in Borken in Westfalen. Vor zwei Jahren hat Bernd den Familienbetrieb gemeinsam mit seinem Bruder übernommen. Bernd Wilger, 28, ist Supermarktbetreiber.

    Bernd ist unter anderem dafür verantwortlich, dass die Regale in seinen Märkten immer gefüllt sind. Als durch die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland auch seine Kunden damit begannen, Lebensmittel zu hamstern, bereitete ihm das einige schlaflose Nächte.

    Wie ging er mit dem Druck um, als die regulären Lieferketten nicht mehr funktionierten? Wie ist es, die wenn die eigene Familie Kolleginnen und Kollegen sind? Und was hält er vom "Containern"?

    Das erzählt Bernd in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento.

    https://www.bento.de/future/supermarkt-bernd-wilger-ueber-seinen-berufsalltag-podcast-a-7ba29419-a8e0-4793-9f04-5039ea2c9389

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    33 min
  • Virologe Martin, 31: Wie Corona sein Leben bestimmt und wie er den Hype um seinen Beruf erlebt
    Als würde er einem Tiger gegenüberstehen – so beschreibt Martin den Moment, als er es zum ersten Mal schaffte, SARS-CoV-2 anzuzüchten, das Coronavirus. Ab diesem Zeitpunkt musste er vorsichtig sein, denn das Virus ist hochgradig ansteckend. Zeitgleich war es aber auch ein absoluter Glücksmoment. Denn seitdem kann Martin das Virus erforschen. Martin Feuerherd, 31, ist Virologe am Münchner Helmholtz Zentrum.

    Martin untersucht das Virus, seit es in Bayern Ende Januar ausgebrochen ist. In unterschiedlichen Experimenten testet er unter anderem Desinfektionsmittel, inwieweit Schutzmasken wiederverwendet werden können und wie sich Medikamente auf das Virus auswirken.

    Wie geht er mit dem Druck um, der zur Zeit auf Virologinnen und Virologen lastet? Was bedeutet es ihm, an einem völlig neuartigen Virus zu forschen? Und welche Chancen ergeben sich daraus für ihn als jungen Wissenschaftler?

    Das erzählt Martin in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento.

    https://www.bento.de/future/virologe-werden-martin-feuerherd-ueber-seine-arbeit-am-corona-virus-podcast-a-89872ae0-3c3d-481c-82e3-161e34e9b779

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    42 min
  • Versicherungskaufmann Kassian, 24: Warum eine Handyversicherung unnötig ist und ob er ehrlich berät
    Wenn Kassian zu einem Kunden oder einer Kundin nach Hause fährt, wird er schnell intim. Denn damit er eine Person richtig versichern kann, muss er alles wissen: Wie viel besitzt sie, mit wem lebt sie zusammen, gibt es Vorerkrankungen? Kassian Jürgens, 24, ist Versicherungskaufmann im Außendienst in Bad Segeberg.

    Kassian liebt an seinem Job, dass er sich immer wieder neu auf Menschen einstellen und ihnen schwierige Sachverhalte einfach erklären muss. Diese Gespräche sind nicht immer leicht. "Der Job im Außendienst hat viel mit Frustrationstoleranz zu tun", sagt Kassian. Denn auch nach einem intensiven Beratungsgespräch entscheiden sich Kunden manchmal dann doch gegen eine Versicherung – und damit verliert Kassian auch die Chance auf eine Provision.

    Berät er seine Kunden immer ehrlich? Wie geht es ihm, wenn er seine Kundinnen nicht versichern kann? Und was ist das Ungewöhnlichste, das er mal versichern musste?

    Das erzählt Kassian in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento.

    https://www.bento.de/future/versicherungskaufmann-werden-kassian-juergens-ueber-seinen-berufsalltag-podcast-a-b81bf21a-6024-4b23-bf5c-71fb6a78edb5

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    35 min
  • Lehrer Alex, 32: Warum im Unterricht geweint werden darf und was seine Schüler alles über ihn wissen
    Als Kind durfte Alex jedes Haustier haben, das er wollte: Vom Schaf im Garten, über ein Aquarium voller Fische bis hin zu einer Schlange. Als die Natter starb, wollte er ihren Körper sezieren und lagerte sie vorerst in der Tiefkühltruhe. Wie das ging, lernte er von seinem Vater, einem Chemiker. Das Tier vergaß Alex in der Truhe – erst Jahre später wurde es wiedergefunden –, die Begeisterung für Lebewesen, ob Tier oder Pflanze, blieb. Heute vermittelt er sein Wissen darüber an junge Menschen.

    Alexander Hönke, 32, ist Biologie- und Chemielehrer an einer Hamburger Stadtteilschule.

    Seit die Schulen in Hamburg wegen der Ausbreitung des Coronavirus geschlossen wurden, unterrichtet er seine Schülerinnen und Schüler in einem virtuellen Klassenzimmer: Statt vor einer Tafel sitzt er vor seinem Laptop, die Aufgaben verteilt er digital.

    Wie funktioniert der digitale Unterricht – der vor Corona nie geprobt werden konnte? Wie viel gibt er seinen Schülern von sich preis?
    Und was macht er, wenn er bemerkt, dass es einem seiner Schüler oder Schülerinnen schlecht geht?

    Das erzählt Alex in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento.

    https://www.bento.de/future/lehrer-werden-alexander-hoenke-ueber-seinen-berufsalltag-podcast-a-7660e6bc-437f-40ee-a32b-4f743c497947

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    41 min
  • Domina Aurora, 31: Warum sie Männern gerne Schmerzen zufügt und wie ihr Freund ihren Job findet

    Aurora sagt, zu ihr kämen "Menschen wie dein Bruder, dein Vater, Onkel oder Opa". Männer bezahlen Aurora, damit sie ihre sexuellen Fantasien erfüllt. Mit ihren Kunden macht sie fast alles: sie auf eine Streckbank legen, in einen Käfig sperren oder Schmerzen zufügen. Aurora anfassen dürfen sie nicht, sagt sie. Sie sei "unberührbar".

    Aurora Nia Noxx, 31, ist Domina. In ihrem autobiografischen Roman erzählt sie, wie sie zu diesem eher ungewöhnlichen Beruf gekommen ist.

    Aurora bezeichnet sich als Domina 2.0. Das heißt, sie hat wie alle Dominas keinen Geschlechtsverkehr mit ihren Gästen, zieht sich aber manchmal vor ihren Kunden aus.

    Welche sexuellen Wünsche erfüllt sie ihren Kunden? Woher weiß sie, wann sie weit gehen kann? Und was hält ihr Freund von ihrem Job?

    Das erzählt Aurora in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento.

    In einer früheren Version des Podcasts erzählt Aurora, wie sie reagiert, wenn Kunden das Bewusstsein verlieren. Diesen Teil haben wir auf ihren Wunsch hin nachträglich rausgeschnitten, weil sie, aber auch die Redaktion, eine möglicherweise fehlerhafte Darstellung von angemessenen Erste-Hilfe-Leistungen vermeiden wollen.

    https://www.bento.de/future/domina-werden-aurora-nia-noxx-erzaehlt-ueber-ihren-berufsalltag-podcast-a-088fedc7-7d05-4f6e-85e6-aa0e151173fb

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    52 min
  • Tatortreinigerin Franka, 33: Wie Tod riecht, und was sie macht, wenn Bestatter Körperteile vergessen
    Achtung: In dieser Podcastfolge wird über Tod und Suizid gesprochen. Wenn dir diese Themen zu nahe gehen, dann hör dir diese Folge lieber nicht an.

    Frankas Beruf findet an Orten statt, wo Menschen sterben: Sie haben Unfälle, werden dort ermordet oder begehen Suizid. Oft, wenn die Menschen an ihrem Lebensende einsam waren, lagen die Leichen dort bis zu mehreren Wochen. Frankas Job ist es, diese Orte sauber zu machen.

    Franka, 33, ist Tatortreinigerin in Berlin.

    Die Tatortreinigung wird heutzutage häufig noch dem Bereich der Gebäudereinigung zugeordnet. Franka hingegen findet, sie gehört in den medizinischen Bereich. Denn: Noch wichtiger als die Reinigung der Leichenfundorte findet sie die Betreuung der Angehörigen, die ihr dort immer wieder begegnen.

    Wie geht sie mit den Hinterbliebenen um, die manchmal sogar Zeugen eines Verbrechens geworden sind? Wo sterben die Menschen am häufigsten? Und wie verarbeitet sie all das, was sie bei den Tatorten sieht und erfährt?

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    https://www.bento.de/future/tatortreinigerin-werden-franka-mantei-ueber-ihren-berufsalltag-podcast-a-908dc9c8-97a7-416a-b9c6-1df38e0c3021

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    1 hr 11 min
  • Stuntfrau Hannah, 30: Wie es ist, Kristen Stewart zu doubeln und warum sie gern gegen Wände fliegt
    Als die geballte Faust mitten in Hannahs Gesicht aufschlug, sah sie nur noch Sterne. Ihre Nase war gebrochen, stellte sich später im Krankenhaus heraus. Ein Kollege hatte voll ausgeholt und ihr eine reingehauen. Aus beruflichen Gründen, es handelt sich um einen Arbeitsunfall. Denn Hannah Spreitzenbarth, 30, ist Stuntfrau.

    Hannah brach sich gleich bei ihrem ersten Stunt die Nase. Sie hatte den Abstand unterschätzt. Ein Fehler, der ihr danach nie wieder passierte. Inzwischen hat Hannah bereits Kristen Stewart in "Drei Engel für Charlie" und Lisbeth Salander in Stieg Larssons "Verschwörung" gedoubelt.

    Wie findet sie es, im Schatten der Stars ihr Leben zu riskieren? Woher nimmt sie den Mut für gefährliche Stunts? Und warum gibt es so wenig Stuntfrauen im Business?

    Das erzählt Hannah in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von bento.

    https://www.bento.de/future/stuntman-werden-hannah-spreitzenbarth-ueber-ihren-berufsalltag-podcast-a-ea4c2cc0-754c-4a35-94b3-6257e1e125e6

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    55 min

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